Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1 Hintergrund, Fragestellung und Ziele der Arbeit 1
1.2 Stand der Forschung 3
1.3 Aufbau der Arbeit 5
2. Großveranstaltung und Event 7
2.1 Begriffsdefinition Großveranstaltung und Event 7
2.2 Der Wandel zur Eventgesellschaft 10
2.3 Mögliche Effekte eines Events 12
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 TM
3.
in Deutschland 15
3.1 Die Austragungsstädte 15
3.2. Einstellung der deutschen Bevölkerung 16
3.3 Bedeutung der Sportart Fußball 17
3.4 Die WM in Deutschland – Die WM der Rekorde 18
3.5 Die Idee des Public Viewings 20
4. Methodische Grundlagen zur Messung von Effekten
von Sportgroßveranstaltungen 21
4.1 Empirische Schätzungen und empirische Analysen 22
4.2 Wertschöpfungsanalyse 22
4.3 Input- Output- Analyse 23
4.4 Betriebliche Investitionsrechnung 24
4.5 Inzidenzanalyse 24
4.6 Multiplikatoranalyse 25
4.7 Die Kosten-Nutzen Analyse 27
4.7.1 Begriffe Kosten und Nutzen 31
4.7.1.1 Direkte vs indirekte Kosten und Nutzen 32
4.7.1.2 Reale vs pekuniäre Kosten und Nutzen 32
4.7.1.3 Tangible vs intangible Kosten und Nutzen 33
4.7.1.4 Intangible monetarisierbare
nichtmonetarisierbare Kosten und Nutzen 33
4.7.1.5 Opportunitätskosten 33
4.8 Kosten-Wirksamkeitsanalyse 34
4.9 Nutzwertanalyse 35
4.10 Vergleich der methodischen Grundlagen
und Empfehlungen im Rahmen der Untersuchung 41
5. Sozio-ökonomische Auswirkungen
der WM für Deutschland 45
5.1 Kosten-Nutzen Modell zur Fußball
Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland 46
5.2 Messbare gesamtwirtschaftliche Auswirkungen
der WM für Deutschland 49
5.3 Image- und soziale Effekte für Deutschland 51
5.4 Zusammenfassung der Wirkungen
der WM für Deutschland 52
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 TM
6
in Kaiserslautern 53
6.1 Das Land Rheinland-Pfalz 53
6.2 Die Stadt Kaiserslautern 54
6.3 Fußball in Kaiserslautern 56
6.4 „Die Welt zu Gast bei Freunden“ in Kaiserslautern 57
6.4.1 Fan Fest FIFA WM 2006 TM Stiftsplatz
58
6.4.2 Fan Fest FIFA WM 2006 TM
Fan-Treff Barbarossa-Straße 59
6.4.3 W-MMeile Eisenbahnstraße 59
6.4.4 Fan-Garten Weberstraße 59
6.4.5 Schillerplatz das Tor zur W-MMeile 60
6.4.6 Weindorf an der Stiftskirche 60
6.4.7 Fritz-Walter Stammtisch 60
6.4.8 Fan Camp 60
6.5 Das FIFA Pflichtenheft Herausforderung
für die Stadt Kaiserslautern 61
6.5.1 Umbau Fritz-Walter Stadion 62
6.5.2 Infrastrukturmaßnahmen 63
6.5.3 Übernachtungsmöglichkeiten 63
7. Vorstellung der Nutzwertanalyse
für die Fußball-WM in Kaiserslautern 65
7.1 Ziele und Grundlage der Untersuchung 65
7.2 Betrachtungsraum 65
7.3 Handlungsalternativen 66
7.4 Die Methodik der Nutzwertanalyse
für die Fußball-WM 2006 in Kaiserslautern 67
7.5 Die beteiligten Akteure 71
7.6 Beschreibung der ökonomischen,
7.7 Vorstellung der Erhebungsmethoden
7.7.3 Befragung der ausländischen Besucher
8. Ergebnisse und Interpretation der Nutzwertanalyse
für die Fußball-WM in Kaiserslautern 83
8.1 Erfassung der ökonomischen Wirkungen
8.2 Erfassung der ökologischen Wirkungen
8.3 Erfassung der sozialen Wirkungen
8.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
9. Nachhaltigkeit der FIFA Fußball-
Weltmeisterschaft 2006 TM für Kaiserslautern 109
10. Fazit 111
Literaturverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1.FC 1. Fußballclub
AG Aktiengesellschaft
BGS Bundesgrenzschutz
BSC Ball- und Sportclub
bzgl. bezüglich
bzw. beziehungsweise
DFB Deutscher Fußball Bund
DFL Deutsche Fußball Liga
DJ Disc Jockey
Dr. Doktor
€ Euro
et al. et alii (und andere)
FIFA Fédération Internationale de Football Association
FIS Federation of International Skiing
FSV Feld- und Sportverein
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Hrsg. Herausgeber
ICE Inter City Express
IG Industriegebiet
insb. insbesondere
ISTAF Internationales Stadionfest
i.S.v. im Sinne von
km Kilometer
Mio. Millionen
Mrd. Milliarden
MSV Meidericher Sport Verein
OK Organisationskomitee
ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr
PR Public Relations
Prof. Professor
% Prozent
∑ Summe
TM Trade Mark
TuS Turn- und Sportverein
TV Television
US United States
USA United States of America
vgl. vergleiche
VIP very important person
vs. versus
WM Weltmeisterschaft
z.B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Abgrenzung von Ereignissen und Sportevents 8
Abbildung 2: Wo ist am meisten los Besucher von
Großveranstaltungen in Millionen im Jahr 1996
in Deutschland 11
Abbildung 3: Die wichtigsten Ziele städtischer
Kommunikationsaktivitäten 13
Abbildung 4: Investitionen in Stadionneu- und -umbauten
anlässlich der Fußball-WM 2006 19
Abbildung 5: Klassifizierung der Wirkungen von Sportgroß
veranstaltungen nach Art der Wirkungen
und nach Akteuren 35
Abbildung 6: Schematische Darstellung eines Zielsystems
für die Nutzwertanalyse 37
Abbildung 7: Merkmale einer Fußball-Weltmeisterschaft
aus sozio-ökonomischer Sicht 45
Die 12 Spielorte der FIFA Fußball-WM TM
Abbildung 8: 53
Abbildung 9: Verkehrsanbindung rund um Kaiserslautern 56
Abbildung 10: Übersichtsplan der Aktivitäten in der Stadt
während der WM 61
Abbildung 11: Anfahrtsdauer zu Übernachtungsstätten um
Kaiserslautern 64
Abbildung 12: Verfahrensschritte der Nutzwertanalyse für die
Fußball-WM in Kaiserslautern 67
Abbildung 13: Zielsystem für Sportgroßveranstaltungen 68
Abbildung 14: Altersstruktur der Gesamtbevölkerung und
der Stichprobe 81
Abbildung 15: Ökonomische Wirkungen der Fußball-WM 2006
auf die Bevölkerung Kaiserslauterns 88
Abbildung 16: Ökologische Wirkungen der Fußball-WM 2006
auf die Bevölkerung Kaiserslauterns 98
Einschätzung der Kaiserslauterer Bevölkerung Abbildung 17:
über lohnende Investitionen verschiedener Projekte 101 Soziale Wirkungen der Fußball-WM 2006 Abbildung 18:
auf die Bevölkerung Kaiserslauterns
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: W-MAustragungsorte mit Einwohnerzahlen
und Stadionkapazitäten 15
Tabelle 2: Daten zur Entwicklung von Fußball-Weltmeisterschaften 18
Tabelle 3: Multiplikatoren verschiedener ökonomischen Analysen
von Sportgroßveranstaltungen 26
Tabelle 4: Gewichtung innerhalb des Zielsystems für
Sportgroßveranstaltungen aus Sicht von Experten 40
Tabelle 5: Tangible direkte Kosten und Nutzen der WM 2006 46
Tabelle 6: Tangible indirekte Kosten und Nutzen der WM 2006 46
Tabelle 7: Intangible Kosten und Nutzen der WM 2006 47
Tabelle 8: Kosten und Nutzen der WM 2006 nach ihrer Verteilung 48
Tabelle 9: Auflistung der ökonomischen ökologischen
und sozialen Ziele auf die Akteure 77
Tabelle 10: Ökonomische Wirkungen der WM auf
die Stadt Kaiserslautern 86
Tabelle 11: Ökonomische Wirkungen der WM auf
die Bevölkerung Kaiserslauterns 89
Tabelle 12: Beurteilung der Preise in Kaiserslautern
durch ausländische Gäste 90
Tabelle 13: Höhe des Reisebudgets der ausländischen W-MBesucher 90
Tabelle 14: Ökonomische Wirkungen der WM auf
die Besucher der WM 91
Tabelle 15: Zahl der Übernachtungen im Juni 2005 und 2006
in Kaiserslautern 92
Tabelle 16: Ökonomische Wirkungen der WM auf
das Gastgewerbe und Einzelhandel Kaiserslauterns 93
Tabelle 17: Ökonomische Wirkungen der WM auf
die sonstigen Unternehmen Kaiserslauterns 95
Tabelle 18: Ökologische Wirkungen der WM auf
die Bevölkerung Kaiserslauterns 99
Tabelle 19: Soziale Wirkungen der WM auf die Bevölkerung Kaiserslauterns
Tabelle 20: Soziale Wirkungen der WM auf
die Besucher Kaiserslauterns
Tabelle 21: Nutzwertanalyse der
FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 TM in Kaiserslautern 106
Kapitel 1: Einleitung
1 Einleitung
1.1 Hintergrund, Fragestellung und Ziele der Arbeit
Nach 1974 war Deutschland 2006 zum zweiten Mal Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaften. Zwölf Austragungsstädte durften an diesem Großevent, dessen Dimension nur vergleichbar ist mit der Durchführung von Olympischen Spielen, teilhaben. Die Kleinstadt Kaiserslautern war mit etwa 100.000 Einwohnern dabei die kleinste WM-Stadt.
Aufgrund der Chance auf die vorteilhaften Wirkungen bewerben sich Städte vermehrt für die Austragung von Großereignissen. Ob Olympische Spiele, Weltmeisterschaften, Expo-Ausstellungen, Volksfeste, kulturelle Festivals, Gartenschauen oder Festspiele – die Reihe der Bewerber ist lang. Häußermann und Siebel sprechen dabei von einer vermehrten Politik der großen Ereignisse (1993).
Dass die Veranstaltung einer Fußball-Weltmeisterschaft enorme positive wie negative Auswirkungen für das Land und die Städte zur Folge hat, steht außer Frage. Jedoch können die Folgen von großer unterschiedlicher Natur sein. „Manche der den „big events“ zugeschriebenen vorteilhaften Wirkungen treten nicht generell, sondern nur in besonderen Fällen auf“ (Selle, 1993, S. 189). Verschiedene Ziele, die durch eine Bewerbung der Stadt für die Fußball-WM erreicht werden wollen, stehen im Mittelpunkt. Dazu gehören die Erhöhung des Bekanntheitsgrades, der Aufbau eines positiven Images, Maximieren des kurzfristigen Gewinns, Belebung der Wirtschaft der Stadt oder eine Verbesserung der städtischen Infrastruktur. Es besteht die einmalige Chance, die Stadtentwicklung in kurzer Zeit voran zu treiben. Die Kunst ist es, den Impuls, der von der WM ausgelöst wurde, durch Strukturveränderungen weiter fortzuführen, damit nachhaltige Ergebnisse wie dauerhafter Tourismus, Industrieansiedlung, Folgeveranstaltungen oder wirtschaftliche Beziehungen, zu erkennen sind. Der Ausstrahlungseffekt der Fußball-WM in Kaiserslautern kann die weitere Entwicklung der Stadt nachhaltig beeinflussen. Allerdings ist auch mit negativen Folgen zu kalkulieren. Es kann zu einer Überschuldung der Stadt kommen, das Geld
Kapitel 1: Einleitung
wäre in alternative
Lebenshaltungskosten könnten steigen, Stammtouristen vertrieben werden, Investitionen im Nachhinein nicht rentabel sein oder die WM könnte nur wenige kurzfristige Arbeitsplätze liefern (Preuß, 1999).
Ob eine Stadt als geeignet eingestuft werden kann, Ausrichter einer Fußball-WM zu sein, hängt wesentlich davon ab, in welchem Umfang Investitionen für das Event getätigt werden müssen und inwieweit diese Investitionen kompatibel mit den Stadtentwicklungsplänen sind. Die Meinungen der Experten gingen da hinsichtlich der Bewerbung Kaiserslauterns im Vorfeld der WM auseinander. Standen die Dimensionen der Investitionen in einem angemessenen Verhältnis zur Größe und zu den Ressourcen der Stadt? Oder einfach gefragt: War Kaiserslautern für die Ausrichtung von fünf Spielen der Fußball-WM geeignet? Kann die Bewerbung der Stadt Kaiserslautern für die Fußball-WM mit den Investitionen, die zum großen Teil aus Steuergeldern finanziert wurden, im Nachhinein als gerechtfertigt eingestuft werden? Diese und andere Fragen werden in der vorliegenden Arbeit anhand einer Nutzwertanalyse auf Basis von Experteninterviews, Expertenvorträgen sowie Einwohner- und Zuschauerbefragungen beantwortet. Ziel der Arbeit ist der Vergleich der Austragung der WM-Spiele mit dem Verzicht darauf mit Hilfe einer Nutzwertanalyse. Dabei wird die Arbeit der Stadt Kaiserslautern hinsichtlich der WM bewertet und untersucht, wie Kaiserslautern von der WM nachhaltig profitieren kann.
Kapitel 1: Einleitung
1.2 Stand der Forschung
Um Wirkungen von Sportgroßveranstaltungen angeben zu können, wurden bereits zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Neben Publikationen, die sich auf touristische Effekte konzentrieren, haben sich die ökonomischen Betrachtungen in den letzten zwei Jahrzehnten in der Wissenschaft
verbreitet, deren Anzahl überschaubar ist. „Die Analyse der vielschichtigen ökonomischen Implikationen großer Sportveranstaltungen befindet sich als überaus junger Forschungsgegenstand noch in der Entwicklungsphase“ (Fanelsa, 2003, S. 31).
Wichtige Arbeiten über die ökonomischen Auswirkungen von
Sportveranstaltungen im Allgemeinen verfassten Anders und Hartmann (1996), Büch, Maennig und Schulke (2002) sowie Késenne (1999). Die meisten wirtschaftlichen Analysen sind ex-ante Publikationen, welche im Vorfeld des Ereignisses angefertigt werden und sich meist mit der Vorausschau von Ergebnissen von Olympischen Spielen beschäftigen. Steiner und Thöni (1995) analysieren so die wirtschaftlichen Effekte der nicht durchgeführten Olympischen Winterspiele in Graz 2002. Anhand einer Kosten-Nutzen-Analyse kontrolliert Maennig (1991) die Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele Hamburgs 2004 und Berlins 2000 und 2004. Preuß und Weiss (2003) beschäftigen sich mit den Kosten und Nutzen der Olympischen Spiele 2012 in Frankfurt.
Vergleichsweise wenige Arbeiten liegen als Ergebniskontrolle im Nachhinein der Veranstaltung vor. In solch einer ex-post Analyse untersucht Kirchner (1980) bereits früh die Auswirkungen der Winterolympiaden in Innsbruck 1964 und 1976. Preuß (1999) fasst die ökonomischen Implikationen der Ausrichtung Olympischer Spiele von München 1972 bis Atlanta 1996 zusammen.
Eine größere Anzahl an Untersuchungen ist im englischsprachigen Raum zu finden. So beschäftigen sich Burns, Hatch und Mules (1986) mit den Effekten des Formel 1 Grand Prix in Adelaide. Eine Einschätzung der Olympischen Spiele in Calgary 1988 sowie Sydney 2000 nehmen Ritchie
Kapitel 1: Einleitung
(1984) und das Tourism Forecasting Council (1998) vor. Hall (1992) sowie Jeanrenaud (1999) geben allgemeine Hilfestellungen zur Wirkungsmessung. Weitere deutschsprachige Arbeiten über ökonomische Reaktionen gibt es in anderen verschiedenen
regionalwirtschaftlichen Effekte der internationalen Galopprennen in Baden-Baden dar, Borghoff (2004) misst die regionalwirtschaftlichen Wirkungen bei Motorsportgroßveranstaltungen, Häußermann und Siebel (1993) liefern eine Zusammenfassung verschiedener Sportgroßveranstaltungen und deren wirtschaftlichen Resultate.
Die Literatur zu
Weltmeisterschaften, worauf sich auch die vorliegende Arbeit konzentriert, ist vielfältiger. Godman und Stern erwarteten in Ihrer ex-anten Analyse der WM 1994 in den USA einen Gewinn von 3,3 Mrd. Euro (1994).
Für die WM 1998 in Frankreich existieren lediglich unveröffentlichte Arbeiten. Zur WM 2002 in Korea und Japan schätzte Szymanski für das Turnier ein Wachstum des koreanischen Bruttoinlandproduktes um 1,1 Prozent, einen kurzfristigen Gewinn von etwa 4,5 Mrd. Euro und einen langfristigen Nutzen von ungefähr 10,5 Mrd. Euro (2002). Manzenreiter kritisiert in seiner auf Japan fokussierten Betrachtung das Problem der Nachnutzung der Stadien und die Vergabe der Bauaufträge an Großunternehmen (2004). Für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft TM 2006 in Deutschland existiert eine größere Anzahl an Arbeiten. Rahmann, Weber, Groening, Kurscheidt, Napp und Pauli verfassten eine ausführliche ex-ante Kosten-Nutzen-Analyse (2000). Diese Arbeit wurde durch den DFB beauftragt und galt als Grundlage für dessen Planungen. Die Autoren schätzten den ökonomischen Nutzen der WM zwischen den Jahren 2000 – 2015 auf etwa fünf Milliarden DM bei optimistischer Betrachtung und empfahlen dem DFB eine Bewerbung für die WM.
Meyer und Ahlert errechnen einen nationalen Gesamteffekt der WM von etwa 6,5 Mrd. Euro (2002).
Ex-ante Kosten-Nutzen-Analysen für Gelsenkirchen, Köln und Kaiserslautern liegen im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2006 von Scharrenberg (2006), Ehlert (2003) und Rathmann (2003) vor. Hintzen (2006) fasst in seiner
Kapitel 1: Einleitung
Aufzeichnung alle Vorhersagen zur wirtschaftlichen Bedeutung der Fußball-Weltmeisterschaften zusammen.
Heyne (2006) analysiert die ökonomischen Effekte der Fußball Weltmeisterschaft nach der Veranstaltung und überprüft, ob die öffentlichen Subventionen für die Ausrichtung gerechtfertigt waren.
Gratton (2002) fasst die wirtschaftlichen Wirkungen der Fußball-Europameisterschaft 1996 in England zusammen und beurteilt die Veranstaltung als Erfolg für die Austragungsstädte und die britische Tourismusbranche.
Gans, Horn und Zemann (2003) geben in Ihrem Handbuch eine Anleitung für eine ex-ante und eine ex-post Nutzwertanalyse und untersuchen damit die ökonomischen, ökologischen und sozialen Wirkungen des FIS Weltcup-Skispringens 2001 in Willingen und der ISTAF 2001 in Berlin. Diese Anleitung soll Grundlage für die Erfolgskontrolle der Fußball-Weltmeisterschaft in Kaiserslautern in der vorliegenden Arbeit sein.
1.3 Aufbau der Arbeit
Die Arbeit ist in insgesamt zehn Kapitel gegliedert.
Der vorausgegangene erste Teil lieferte den Einstieg in das Thema und fasste die bereits existierenden Arbeiten zum Thema zusammen. Abschnitt zwei gibt einen Überblick, wie eine Veranstaltung zum Event wird und wie sich die Gesellschaft für den Trend „Event“ vermehrt begeistert. Zudem werden mögliche Effekte einer Großveranstaltung aufgelistet. In Kapitel drei wird das spezielle Event, die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 TM in Deutschland, umfassend vorgestellt.
Es folgt eine Darstellung der möglichen Analysemethoden zur Erfassung der Wirkungen von Sportgroßveranstaltungen im vierten Kapitel. Dabei wird auf die Kosten-Nutzen-Analyse und auf deren Variante, die Nutzwertanalyse, verstärkt eingegangen. Ein Vergleich der verschiedenen Möglichkeiten und eine Empfehlung für das zu untersuchende Thema runden dieses Kapitel ab.
Kapitel 1: Einleitung
Abschnitt fünf fasst die sozio-ökonomischen Auswirkungen der WM für Deutschland zusammen. Ergebnisse verschiedener bereits existierender Studien dienen dabei als Grundlage.
Kapitel sechs stellt die Stadt Kaiserslautern im Detail vor und beleuchtet die Einzelheiten in Bezug auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Kaiserslautern. Nachdem Abschnitt vier die verschiedenen Analysevarianten vorgestellt hat, folgt in Kapitel sieben eine genaue umfassende Erklärung der für die Arbeit ausgewählten Methodik der Nutzwertanalyse für die Stadt Kaiserslautern. Abschnitt acht liefert die Ergebnisse der Untersuchung und interpretiert diese.
Wie die Erkenntnisse aus dem achten Kapitel nachhaltig genutzt werden können beschreibt Abschnitt neun. Vorschläge für Folgeaktionen und Empfehlungen für die Konservierung oder Fortführung der untersuchten Wirkungen werden gegeben.
Das zehnte Kapitel schließt die vorliegende Arbeit ab und fasst die gewonnenen Erkenntnisse in einem umfassenden Fazit nochmals zusammen.
Kapitel 2: Großveranstaltung und Event
2 Großveranstaltung und Event
Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2006 TM ist ein sportliches Event, mit deren Größe und Umfang nur die Olympischen Spiele konkurrieren können. Im fußballbegeisterten Deutschland erhält dieses Turnier einen ganz besonderen Stellenwert mit erheblichen ökonomischen, ökologischen und sozialen Effekten. Doch was genau ist eine Großveranstaltung und wie wird ein Fußballturnier zum Mega-Event?
2.1 Begriffsdefinition Großveranstaltung und Event
Großveranstaltungen haben bereits eine lange Tradition. Schon die Olympischen Spiele der Antike lassen sich Sportgroßveranstaltungen zuordnen. Großveranstaltungen lassen sich in drei Typen kategorisieren: Mega-Events sind übergreifende, universelle Großveranstaltungen mit internationalem Charakter und sind unabhängig vom Austragungsort. Erhebliche ökonomische Auswirkungen sind bei Mega-Events aufgrund der Internationalität und dem regen Zuschauerinteresse zu erwarten (Hall, 1989). Seit den 80er Jahren haben sich die Olympischen Spiele und die Fußball-Weltmeisterschaften durch
Kommerzialisierung zu sportlichen Mega-Events entwickelt (Menzel, 2007). Stadtfeste wie das Münchner Oktoberfest werden als Hallmark-Events bezeichnet. Hallmark-Events dienen zur Steigerung der Attraktivität touristischer Reiseziele und gelten als touristische Veranstaltungen (Ritchie, 1984).
Modeerscheinungen wie die „Love Parade“ oder die Eventisierung des Kölner Karnevals werden den sogenannten Special-Events zugewiesen. Deren Motive können ganz unterschiedlicher Natur sein. Eine Möglichkeit könnte die Identifizierung mit dem Austragungsort oder die Steigerung des „Wir“-Gefühls sein. Die Förderung des Tourismus steht dabei nicht im Vordergrund (Getz, 1991).
Eine Veranstaltung wird zu einem Event, wenn sie für den Besucher zum einmaligen Ereignis wird, welches positiv von den Besuchern wahrgenommen
Kapitel 2: Großveranstaltung und Event
wird und sie aktiviert, sowie eine professionelle Organisation und eine geplante Durchführung zur Grundlage hat (Holzbaur, Jettinger, Knauss, Moser & Zeller, 2002).
Für eine Fußball-Weltmeisterschaft gelten typische Eigenschaften eines Events als charakteristisch: Die Veranstaltung ist einmalig und kommt in absehbarer Zeit nicht mehr wieder. Die Vorbereitung nimmt deutlich mehr Zeit und Aufwand in Anspruch als die Durchführung. Das Ergebnis kann nicht gelagert werden und die Resultate leben vom subjektiven Eindruck, welcher nicht nachgebessert werden kann. Ist die Veranstaltung vorbei, lässt sich das Ergebnis nicht mehr verändern. Eine professionelle Planung und Durchführung des Events ist daher immens wichtig.
Der Begriff Sportevent lässt sich aber auch über andere Wege herleiten. Ein Ereignis ist ein zeitlich und räumlich begrenzter Vorgang, der sich durch einen inhaltlichen Fokus und öffentliche Aufmerksamkeit auszeichnet (Schulz 1994, S.337). Ereignisse, die in einer geschlossenen, zeitlich abgrenzbaren Einheit zusammengefasst und von einem Veranstalter organisiert werden, gelten als Veranstaltung (Heinemann 1995, S.177). Wird eine solche Veranstaltung vermarktet, so wird daraus ein Event.
Abbildung 1: Abgrenzung von Ereignissen und Sportevents (Riedmüller 2003, S. 49)
Kapitel 2: Großveranstaltung und Event
Folgende Dimensionen einer Großveranstaltung sind prägend:
• Eventausrichtung (lokal, regional, national)
• Eventkosten (hohe, niedrige Investitionen)
• Eventadressaten (eng, weit)
• Eventdauer (Stunden, Tage, Wochen)
• Eventgegenstand (personenbezogen, ereignisbezogen)
• Eventfrequenz (regelmäßig, einmalig)
• Eventbezug (sind Teilnehmer und Zuschauer lokaler, nationaler oder internationaler Art)
Ein Mega-Event lässt sich als eine Veranstaltung mit internationalem Eventbezug definieren, das an unterschiedlichen Orten in der Welt nach dem gleichen Regelwerk und damit in ähnlicher Art und Weise ausgerichtet werden kann. Diese Kriterien erfüllen nur die Olympischen Spiele und Fußball-Weltmeisterschaften. Für den Veranstalter ist ein Mega-Event eine singuläre Veranstaltung, die hohe Investitionen erfordert und durch Imageeffekte über einen längeren Zeitraum hinweg nachwirken. (Landesbank Rheinland-Pfalz, 2005)
Horch sieht in einem Event ein inszeniertes außergewöhnliches Ereignis, das den Teilnehmern Erlebnisse vermitteln soll (2003).
Eine einheitliche Festlegung des Begriffes „Event“ lässt sich nur schwierig bestimmen. Für die Fußball-Weltmeisterschaft als Event in der vorliegenden Arbeit scheint folgende Definition passend:
Der Begriff Event (engl.: „Ereignis“; häufig auch im Sinne von Veranstaltung verwendet) (…) bezeichnet in erster Linie ein meist kurz- oder mittelfristiges, natürliches (d.h. natürliche oder historische Gegebenheiten wie die Sonnenfinsternis oder Jubiläen) oder künstliches (keinen näheren Bezug zum Veranstaltungsort), sehr häufig speziell inszeniertes Ereignis, das den Charakter des Einmaligen, Besonderen oder Seltenen besitzt. Zudem zeichnet es sich in der Regel durch professionelle und systematische Planung im Vorfeld aus, ruft sehr häufig das
Kapitel 2: Großveranstaltung und Event
Interesse der Medien hervor und ist touristisch relevant. (…) Bezüglich der Differenzierung des Eventbegriffes lassen sich Events nach der Dauer, der Häufigkeit, der Entstehung und hinsichtlich des Einzugsgebietes (Zuschauerzahl und –herkunft) differenzieren. Desweiteren lassen sie sich nach der Größe in Mega-, Medium- und Mini-Event untergliedern (Freyer, 1998, S. 12).
2.2 Der Wandel zur Eventgesellschaft
„Noch nie hat es eine Generation gegeben, die so viel freie Zeit zur Verfügung hatte und gleichzeitig so mobil war“ (Opaschowski, 1997, S. 26) und „noch nie hat es eine Generation gegeben, die mit so viel (…) Geld, Bildung und Wohlstand aufgewachsen ist“ (Opaschowski, 1995, S. 19). Während die Lebenserwartung eines Menschen steigt, sinkt die Arbeitszeit kontinuierlich. Sicherlich ist unsere Gesellschaft in Sachen Freizeit an ihre Grenzen gestoßen und ein leichter Gegentrend ist erkennbar, Fakt ist dennoch, dass sich die westdeutsche Arbeitszeit in den letzten vierzig Jahren von 50 auf 38,5 Stunden reduzierte. Die vorhandene freie Zeit in
Kombination mit Wohlstand nutzt die Menschheit für einen Wandel von der Freizeitgesellschaft zur Erlebnisgesellschaft. Das Freizeitbudget der Haushalte stieg zwischen 1970 und 1990 von 800 € auf 3.550 € und hat sich damit fast verfünffacht. Für den Bereich Sport gaben die Deutschen 1995 insgesamt 29 Mrd. € aus, dazu gehören auch die Investitionen für Eintrittskarten oder Reisen zu Sportevents.
22 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren besuchten 1997 eine Veranstaltung im Bereich von Kultur, Sport und Unterhaltung. Passend zum klassischen Fußballfan ist der typische Event-Tourist männlich, gehört der jüngeren Generation an und zählt zu den Besserverdienenden. (Opaschowski, 1995).
Wichtig ist die Entwicklung der Motivation eines Event-Besuchs. War es früher eher der Bedarf, so ist es heute der Wunsch nach intensiverem Erleben, und Eventbesuche entwickeln sich zu Statussymbolen.
Kapitel 2: Großveranstaltung und Event
Abbildung 2: Wo ist am meisten los? Besucher von Großveranstaltungen in Millionen im
Jahr 1996 in Deutschland (Opaschowksi, 1997, S. 24).
Es gilt als unumgänglich, dass Events professionell gemanagt und vermarktet werden. Tendenzen einer Amerikanisierung, wo die eigentliche Veranstaltung nur ein kleiner Teil des Events ist, sind auch in Deutschland zu erkennen. Zu erkennen ist, dass die Menschen vor der Langeweile, der Routine und dem Alltag flüchten wollen.
Welche ökonomische Position der Sport in Deutschland einnimmt, zeigen folgende Zahlen: Etwa 1,8 Prozent aller Käufe der privaten Haushalte entfielen 1991 auf Sportwaren. Damit sind die Ausgaben vergleichbar mit dem Volumen der Käufe von Tabak oder Körperpflegemittel. 700.000 Menschen, das sind zwei Prozent der Gesamtbeschäftigtenzahl, sind in der Branche direkt oder indirekt beschäftigt, ungefähr genauso viel wie in der Chemischen Industrie angestellt sind (Rathmann, 2003).
All dies sind gute Voraussetzungen für das Mega-Event 2006 in Deutschland: die Fußball-Weltmeisterschaft.
Kapitel 2: Großveranstaltung und Event
2.3 Mögliche Effekte eines Events
Eine Großveranstaltung hat eine Fülle von kurz-, mittel- und langfristigen positiven wie negativen Effekten zur Folge. Die Olympischen Spiele von 1976 erbrachten finanzielle Probleme für Montreal und vier Jahre später folgte der westliche Boykott in Moskau. Doch seit den finanziell erfolgreichen Olympischen Spielen 1984 von Los Angeles 1 stehen die Städte Schlange, um sich für Veranstaltungen dieser Größenordnung zu bewerben, und es ist seither eindeutig, dass Sportgroßveranstaltungen zweifellos eine beträchtliche volkswirtschaftliche Dimension haben. Die Planung großer Projekte soll eine Stadt international bekannt machen und monetäre Zuflüsse von außerhalb in die Stadt lenken. Um an Zuschüsse von der Landes- und Bundesregierung sowie an weitere Sondermittel zu gelangen, entwickeln die Städte viel Phantasie. Ein weiteres langfristiges Ziel ist die Erhöhung des Bekanntheitsgrades und die Aufpolierung des Images durch die weltweit sendenden Medien, auch um für gewerbliche Investitionen attraktiv zu werden (Häußermann & Siebel, 1993). „Vor diesem Hintergrund beobachtet man seit etwa Mitte/Ende der 1980er Jahre eine deutliche Verschärfung des weltweiten Bieterwettbewerbs zwischen nationalen wie regionalen Nachfragern um die Ausrichtung internationaler Sportgroßevents“ (Kurscheidt, 2003). Hall bezeichnet das Ausrichten einer Großveranstaltung als „image builder of modern tourism“ (1992, S. 1) und Häußermann und Siebel sprechen von einer „Festivalisierung der Stadtpolitik“ (1993). Neu ist, dass hinter dem Gedanken, Gastgeber zu sein, handfeste stadtpolitische Überlegungen stehen, welche als Ausgangspunkt einer Stadtentwicklung dienen (Häußermann & Siebel, 2003).
1 Nach dem finanziellen Verlust von 1,2 Mrd. Dollar der Spiele in Montreal, den der Steuerzahler ausgleichen musste, hatte sich für die Ausrichtung der folgenden Olympischen Spiele nur Los Angeles beworben. Diese Spiele erreichten dann einen Überschuss von 223 Mio. Dollar. Die Spiele von Seoul erzielten sogar einen Gewinn von
500 Mio. Dollar (Heinemann, 1995).
Kapitel 2: Großveranstaltung und Event
Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Nutzung von Großveranstaltungen war in den 70er Jahren München ² , das sich dadurch in Sachen Stadtentwicklung komplett änderte. Heute noch profitiert die Stadt von der damals erbauten Infrastruktur samt U- und S-Bahnnetz.
Länder- oder stadtintern können Sportgroßveranstaltungen Imposantes bewirken. Der WM-Erfolg 1954 hat Deutschland zu einem großen Aufschwung verholfen. Die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona sollen eine Annäherung zwischen Katalanen und übrigen Spaniern bewirkt haben (Ferrando & Hargreaves, 2001). Nationalstolz, Gemeinschaft und Identität, auch internes Image genannt, können durch solche Mega-Events gefördert werden.
Welche Ziele eine Stadt oder ein Land mit seiner Kommunikationsaktivität verfolgt, ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich.
Abbildung 3: Die wichtigsten Ziele städtischer Kommunikationsaktivitäten
² München war 1972 Ausrichter der Olympischen Spiele und 1974 Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft, sogar das Finale zwischen Deutschland und den Niederlanden wurde in München gespielt.
Kapitel 2: Großveranstaltung und Event
Die Wirkungen einer Großveranstaltung gehen weit über monetäre bzw. monetär messbare Effekte hinaus. Auch sind die Ergebnisse in der Prä- und Post-Event- sowie in der Durchführungsphase unterschiedlich. Gerade die nicht-monetären Wirkungen zu bewerten, stellt für die Wissenschaft immer wieder ein Problem dar. „Der Hauptgewinn, den wir uns alle von der WM erhoffen, nämlich eine Aufbruchstimmung in unserem Land und ein Imagegewinn für unser Land – das alles lässt sich kaum in Euro und Cent beziffern“ (Landesbank Rheinland-Pfalz, 2005, S. 25).
Kapitel 3: Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 TM in Deutschland
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 TM
3.
in Deutschland
„And the winner is … Deutschland“ verkündete FIFA-Präsident Joseph S. Blatter am 6. Juli 2000 in Zürich. Damit setzte sich Deutschland zum Ende der Bewerbungsphase gegen Brasilien, England, Marokko und im Finale gegen Südafrika durch, nachdem das DFB-Präsidium im November 1992 sich entschloss, für eine Ausrichtung zu kandidieren. Vor der WM stand die Republik vor einer großen Aufgabe. Aber im Vergleich zu weniger entwickelten Nationen mit einer jungen Fußballtradition schien sie für Deutschland gut lösbar zu sein.
3.1 Die Austragungsstädte
Vom 09.06.2006 bis zum 09.07.2006 fand die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft TM zum zweiten Mal nach 1974 im Herzen Europas statt, diesmal unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“. Die 64 Spiele wurden an insgesamt 12 Austragungsorten durchgeführt. Den Zuschlag erhielten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund, Hannover, Leipzig, Nürnberg, Gelsenkirchen und Kaiserslautern. Städte wie Bremen, Düsseldorf, Leverkusen oder Mönchengladbach hatten das Nachsehen.
Tabelle 1: WM-Austragungsorte mit Einwohnerzahlen und Stadionkapazitäten (eigener Entwurf).
Quote paper:
Stefan Kaiser, 2007, Ökonomische, ökologische und soziale Wirkungen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland , Munich, GRIN Publishing GmbH
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DOI
Sport-Mega-Event – Ein Garant für Wirtschaftswachstum? Eine Untersuchu...
Sport - Sport Economics, Sport Management
Examination Thesis, 75 Pages
Die Finanzierung von Sportarenen
Sport - Sport Economics, Sport Management
Scholary Paper (Seminar), 32 Pages
Die Fußball-WM 2006 in Deutschland und ihre volkswirtschaftlichen Eff...
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