2
Inhalt
1. Abbildungsverzeichnis 3
2. Quellennachweis 3
3. Einleitung 3
4. Das menschliche Auge 4
4.1 Die Iris 4
4.2 Die Linse 4
4.2.1 Fehlsichtigkeit 4
4.3 Retina (Netzhaut) 5
4.3.1 Stäbchen 6
4.3.2 Zapfen 6
4.4 Der blinde Fleck 6
4.5 Erfassungsbereich der Augen 7
4.6 Neoronales Netz 7
5. Formen der visuellen Wahrnehmung 8
5.1 Helligkeit 8
5.1.1 Adaptation 8
5.1.2 Laterale Hemmung 8
5.2 Farbwahrnehmung 9
5.2.1 Trichromatische Theorie (um 1850) 9
5.2.2 Farbsehstörungen 9
5.3 Tiefensehen 10
5.3.1 Monokulare Tiefenkriterien 10
5.3.2 Physiologische Tiefenkriterien 11
5.3.3 Binokulare Tiefenkriterien 11
5.3.4 Bewegungsinduzierte Tiefenkriterien 11
5.4 Bewegungssehen 12
5.4.1 Blickverhalten 12
6. Bedeutung im Sport 13
6.1 Visuelle Anforderungen an den Aktiven (Innenperskektive) 13
6.2 Anforderungen an Schiedsrichter und Trainer
(Außenperspektive) 14
6.3 Untersuchung zur visuell-dynamischen Leistungsfähigkeit 15
7. Resümee 16
8. Literaturverzeichnis 17
Abb. 1 Querschnitt des menschlichen Auges ........................................ 4 Abb. 2 Querschnitt Retina ..................................................................... 5 Abb. 3 Verteilung der Rezeptoren ......................................................... 5 Abb. 4 Empfindlichkeitsbereich der Rezeptoren .................................... 6 Abb. 5 Neuronale Verschaltung der Augen ........................................... 7 Abb. 6 Dunkeldaptation ......................................................................... 8 Abb. 7 Mach Streifen Effekt ................................................................... 8 Abb. 8 Herman´sches Gitter .................................................................. 8 Abb. 9 Vergleich Normalsehender und Rot-Grün Schwäche .............. 10 Abb. 10 Tiefenwahrmehmung durch Schatten .................................... 10 Abb. 11 Augenbewegung bei Beobachtungsaufgabe ......................... 15
2. Quellennachweis
Abbildung 1 Abbildung 2 Abbildung 3 Abbildung 4 Abbildung 5
Abbildung 6 Abbildung 7 Abbildung 8 Abbildung 9
Abbildung 10 Ditzinger, T. (2006). S. 176 Abbildung 11 Tidow, G. (1996). S.259
3. Einleitung
Das visuelle System des Menschen ist ein sehr komplexes Themenfeld. Um dieses zu erschließen werde ich wie folgt vorgehen. Zu Beginn werde ich die anatomischen Grundlagen darlegen um anschließend auf den Bereich der Wahrnehmung einzugehen. In diesem Kapitel werde ich auf die Bereiche Helligkeit, Farbwahrnehmung, räumliche Tiefenwahrnehmung und Bewegungssehen zu sprechen kommen.
Abschließend möchte ich die Brücke zur Praxis schlagen, indem ich näher beleuchte, inwiefern die visuelle Wahrnehmung im Sport von Bedeutung ist. Hierzu werde ich eine Studie der Universität Bochum zur visuell- dynamischen Leistungsfähigkeit vorstellen.
4.1 Die Iris
Die Iris arbeitet als Regulator für das einfallende Licht. Bei hellem Licht verengt sie sich, während sie sich bei schwachem Licht weitet.
4.2 Die Linse
Die Linse bündelt das einfallende Licht auf der Netzhaut. Zu diesem Zweck kann sie akkommodieren. Dies geschieht durch Kontraktion der Zililarmuskulatur für nahe Objekte, die Linse wird rund, bzw. Entspannung der Muskulatur für entfernte Objekte, die Linse wird flach. 1
4.2.1 Fehlsichtigkeit
Innerhalb dieses Systems können Fehler auftreten. Fehlfunktionen im Bereich der Linse werden als Fehlsichtigkeit bezeichnet.
Ist Der Glaskörper zu lang, wird das Bild vor der Netzhaut fokussiert. Bei nahen Objekten kann dieser Fehler durch die Linse kompensiert werden. Man spricht von Myopie (Kurzsichtigkeit)
Ist der Augapfel zu kurz, wird das Bild hinter der Netzhaut scharfgestellt. In diesem Fall kann die Linse den Fehler bei weit entfernten Objekten kompensieren. Hyperopie (Weitsichtigkeit) ist die Folge.
1 Vgl. Rockmann, U. Prof. Dr. (2001)
5
Aktuell sind in Deutschland 63% der Erwachsenen, das entspricht ca. 39,4 Millionen Menschen ab 16 Jahren und 15%, ca. 1,6 Millionen, Kinder von Fehlsichtigkeit betroffen. 2
Die Retina besteht aus 3 Schichten.
x Die Ganglienzellen, die die Impulse der bipolaren Zellen bündeln und zu einer Impulsrate vereinen.
x Die Bipolaren Zellen, mit je einem Axon und Dendriten, die die Impulse der Stäbchen und Zapfen kombinieren und weiterleiten. In dieser Schicht erfolgt die Verschaltung benachbarter Zellen durch Horizontal- und Amakrinzellen, d.h. eine erste Stufe der Bildverarbeitung findet bereits im Auge statt. x Die Photorezeptoren, die aus Schutzgründen die hinterste Schicht bilden und auch nach hinten ausgerichtet sind nehmen die Lichtreize auf. Aus diesem Grund ist die gesamte darüber liegende Struktur im Auge (Ganglienzellen und bipolare Zellen) lichtdurchlässig, um ein Sehen zu ermöglichen. Man unterscheidet zwei Typen von Photorezeptoren:
2 Vgl. Fehlsichtigkeit in Deutschland
Arbeit zitieren:
Lars Blisch, 2008, Prinzipien der Wahrnehmung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Kognitive Prozesse: Wahrnehmen und Erkennen
Psychologie - Allgemeine Psychologie
Hausarbeit, 15 Seiten
Störungen im Bereich der visuellen Wahrnehmung
Psychologie - Entwicklungspsychologie
Seminararbeit, 21 Seiten
Beobachtungsmethoden in der qualitativen Forschung
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 22 Seiten
Lars Blisch hat den Text Prinzipien der Wahrnehmung veröffentlicht
Lars Blisch hat einen neuen Text hochgeladen
Visuelle Wahrnehmung im zweidimensionalen Bereich
Elementare Phänomene der zweid...
Moritz Zwimpfer, Schule für Gestaltung Basel
Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
Texte aus dem Nachlass (1893-1...
Edmund Husserl, Thomas Vongehr, Regula Giuliani
0 Kommentare