Hochschule Esslingen
Fakultät Betriebswirtschaft
Studienarbeit im Rahmen der Vorlesung „eBusiness“
Web 2.0
Chancen für Unternehmen
Matthias Joos, Dominik Jauss, Steven Bauer
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis ... 2
Abbildungsverzeichnis ... 3
1 Einleitung ... 3
1.1 Problemstellung ... 3
1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit ... 3
2 Definition und Begriffserklärung: Web 2.0 ... 4
2.1 Die sieben Prinzipen des Web 2.0 nach Tim O’Reilly ... 5
2.1.1 Prinzip Nr.1: Das Web als Plattform ... 5
2.1.2 Prinzip Nr.2: Nutzung kollektiver Intelligenz ... 6
2.1.3 Prinzip Nr.3: Daten als „Intel inside“ ... 6
2.1.4 Prinzip Nr.4: Software ohne Lebenszyklus ... 6
2.1.5 Prinzip Nr.5: Lightweight Programming Models ... 7
2.1.6 Prinzip Nr.6: Software über Gerätegrenzen hinweg ... 7
2.1.7 Prinzip Nr.7: Rich User Experiences ... 7
3 AJAX als Schlüsseltechnik zur Realisation von Web 2.0 ... 8
4 Beschreibung der Anwendungen im Web 2.0 ... 9
4.1 Weblog ... 9
4.2 Podcast ... 10
4.3 Social Software ... 11
5 Anwendungsbeispiele in der Praxis ... 12
5.1 Amazon ... 12
5.2 Google AdWords und AdSense ... 14
6 Bedeutung für Unternehmen ... 16
6.1 Stärken ... 17
6.2 Schwächen ... 17
6.3 Risiken ... 18
6.4 Chancen ... 20
7 Ausblick auf Web 3.0 ... 22
Literaturverzeichnis ... 24
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Im Jahre 2000 platzte die große Internet-Blase und hinterließ Zweifel, vor allem bei Kapitalanlegern, ob das Internet nicht nur ein überschätzter Hype war. Plötzlich zogen sich die großen Kapitalgeber aus der Branche zurück, denn der eingefahrene Verlust war teilweise immens. Dennoch hatte auch diese Entwicklung positive Folgen: Diese Börsenexplosion trennte die Streu vom Weizen. Neue, revolutionäre Projekte entstanden und brachten viele Web- Unternehmen nicht nur zurück zu ihrem Aktienwert vor 2000, sie prägten zudem auch ein neues Zeitalter der Wahrnehmung von Internetanwendungen.
Seit Tim O’Reilly in seinem Artikel "What is Web 2.0" vom 30. September 2005 den Begriff „WEB 2.0“ geprägt und definiert hat, ist die Internet-Welt in Aufruhr. Eine völlig neue Sichtweise der Möglichkeiten des Internets belebt den Geist der Entwickler: Der User soll nicht nur Leser sein sondern aktiv mitgestalten. Aus dieser Ausgangsituation heraus ergibt sich die Frage, welche Möglichkeiten sich für Unternehmen aller Branchen mit dieser neuen Sichtweise ergeben.
1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit
Ziel des einleitenden Kapitels ist es, dem Leser einen Überblick über die Prinzipien des Web 2.0 zu geben. Dabei soll herausgearbeitet werden, welche Hintergründe den Begriff prägen und welche Grundprinzipien Anwendungen finden müssen, um eine Anwendung im Bereich des Web 2.0 ansiedeln zu können. Als eine Basistechnologie des Web 2.0 wird die Verwendung von AJAX näher beschrieben.
Um Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen zu identifizieren beschreibt das zweite Kapitel bereits vorhandene Web-Applikationen aus dem Kontext des Web 2.0. Dabei wird mit Beispielen aus der Praxis näher beleuchtet, wie Unternehmen bereits heute die neuen Gegebenheiten und Technologien ausnutzen.
Darauf aufbauend werden im abschließenden Kapitel vorhandene und zukünftige Chancen für Unternehmen definiert. Dabei sollen, anhand einer SWOT-Analyse des WEB 2.0, die Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen kritisch hinterfragt werden.
2 Definition und Begriffserklärung: Web 2.0
Der Begriff wurde erstmals bei einer von Tim O´Reilly veranstalteten Brainstorming Session im Jahr 2004 geprägt. Inhalt war es Prinzipien und Kernkompetenzen der Unternehmen zu identifizieren und zu beschreiben, die den Crash der New Economy überlebt haben und weiterhin erfolgreich sind.
In der darauffolgenden Zeit wurde der Begriff zum Marketing-Schlagwort und beherrschte über die letzten Jahre die Terminologie des Internets. Dabei war aber nie wirklich definiert, was genau das Prinzip von Webpages im Web 2.0 ausmacht. Dies führte zum werbetechnischen Ausschöpfen des Begriffs in allen web-basierten Branchen weltweit.
Mit neuen Technologien hat sich aber auch der Umfang der Möglichkeiten vergrößert, die von den Entwicklern für die User zur Verfügung gestellt werden können. Es hat sich in den letzten Jahren eine neue Wahrnehmung des Internets gebildet die trotz der schon vorhandenen Applikationen für die User und Firmen revolutionär erscheint:
Der User erstellt, bearbeitet und verwaltet „Inhalte in quantitativ und qualitativ entscheidendem Maße selbst.“1 Mit Hilfe von sogenannter „sozialer Software“ werden diese Inhalte dann nicht nur verbreitet sondern auch untereinander vernetzt.
Die Release-Nummer „2.0“ zeigt in der Begriffsdefinition, dass es sich um eine Weiterentwicklung der bisherigen Möglichkeiten des Internets handelt. Etwas völlig neues wurde also nicht erschaffen, sondern lediglich versucht mit einem Begriff die jüngsten Entwicklungen der Branche aufzugreifen.
Alles was sich nun Web 2.0-Anwendung nennt basiert somit auf Erfahrungen, Sichtweisen und Technologien die schon in der ersten Generation des Webs angewandt wurden.
Zusammengefasst kann der Begriff „Web 2.0“ mit zwei Aspekten beschrieben werden:
1) Methoden und Werkzeuge (Technologien) wirken in einer bestimmten Weise miteinander zusammen, die dem User und Entwickler neue Möglichkeiten der web-basierten Anwendung bietet.
2) Neben dem Fortschritt der Wahrnehmung des Internets und den eingesetzten Technologien wird aber auch eine weitreichende Änderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Benutzerkreise gesehen.
[...]
Arbeit zitieren:
Matthias Joos, Dominik Jauss, Steven Bauer, 2008, Web 2.0, München, GRIN Verlag GmbH
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