Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis II
1. Einleitung 1
2. Begriffsbestimmung 2
2.1. Diversity 2
2.2. Management 2
2.3. Diversity Management 3
3. Diversity Dimensionen 5
3.1. Interne-Externe Diversity 5
3.2. Erscheinungsformansatz 6
4. Praktische Umsetzung von Diversity 7
4.1. Diversity Dimension Alter 8
4.2. Diversity Dimension Geschlecht 9
4.3. Diversity Dimension Nationalität 10
4.4. Diversity Dimension Religion 11
4.5. Diversity Dimension Behinderung 12
4.6. Diversity Dimension sexuelle Orientierung 12
5. Zusammenfassung und Ausblick 14
Literaturverzeichnis 15
Internetquellen.................................................................................................. 16
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Interne und externe Diversity ............................................................. 6 Tabelle 2: Wahrnehmbarkeit der Erscheinungsformen von Diversity ................. 7
Abkürzungsverzeichnis
AGG Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz bzw. beziehungsweise ebd. Ebenda Hrsg. Herausgeber LPartG Lebenspartnerschaftsgesetz o. S.
o. V. S. Seite II
1. Einleitung
Im Zuge der Internationalisierung der Märkte, der fortschreitenden Globalisierung und der zunehmenden Internationalisierungstendenzen gilt es für Unternehmen, auf die Veränderungen der Umwelt zu reagieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Mitarbeiter 1 eines Unternehmens werden unterschiedlicher. Verstärkt arbeiten international zusammengesetzte Teams miteinander, Gruppenarbeit zwingt erfordert die Kooperation verschiedener Professionen, mehr Frauen und ältere Arbeitnehmer werden die Etagen beleben 2 .
Aufgrund der oben genannten Gründe und des damit einhergehenden kulturellen Austausches von Gesellschaften, weisen Unternehmen eine höhere Heterogenität auf als früher. Dies macht es notwendig, dass Unternehmen ihre Kultur auf die Verschiedenartigkeit der Beschäftigten angleichen und eine Basis für gegenseitiges Verständnis und lösungsorientiertes Teamwork innerhalb der Unternehmung erreichen. Diese vielfältig zusammengesetzte Belegschaft zu managen und die Rahmenbedingungen für eine effektive Zusammenarbeit zu schaffen, ist die Aufgabe von Diversity Management bzw. Managing Diversity.
Weiterhin wurde am 14.08.2006 das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verabschiedet. „Ziel dieses Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen“ 3 . Diversity Management versucht dies in Unternehmen umzusetzen.
Diese Seminararbeit soll zunächst einen Überblick über das Thema Diversity Management geben. Im zweiten Kapitel werden die Begrifflichkeiten Diversity Management geklärt. Außerdem wird anhand der Autoren Thomas und Ely auf die Begründung von Diversity Management eingegangen.
Das dritte Kapitel befasst sich mit den verschiedenen Dimensionen des Diversity Managements. Diese werden anhand von zwei Klassifikationskonzepten dargestellt.
1 Im Sinne der besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Alle Begriffe beziehen sich selbstverständlich auf beide Geschlechter
2 Regnet, E. (2003), S.61
3 AGG (2006), §1
1
Im vierten Kapitel wird gezeigt, wie die einzelnen Dimensionen des Diversity Managements in der Realität umgesetzt werden können.
Abschließend werde ich das in dieser Arbeit aufgeführte zusammenfassen und einen Ausblick auf die Zukunft des Diversity Managements geben.
2. Begriffsbestimmung
Um ein Grundverständnis für Diversity Management zu vermitteln, wird im Folgenden der Begriff „Diversity Management“ genau erläutert.
2.1. Diversity
Diversity bedeutet aus dem Englischen übersetzt „Verschiedenheit“, „Vielfalt“, „Mannigfaltigkeit“ 4 . Diversity als Managementstrategie soll Mitarbeiter in Ihren individuellen Fähigkeiten fördern und im Wesentlichen die Werte des Unternehmens prägen, was sich in der Unternehmenskultur widerspiegelt 5 . Diversity dient des Weiteren als Instrument der Unternehmensführung und bezeichnet die personelle Vielfalt der Mitarbeiterschaft, hinsichtlich Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. In der Praxis wird Diversity auch als das Einstellen und Integrieren von Frauen, Homosexuellen, ethnischen Minderheiten, Behinderten und Älteren verstanden 6 . Die verschiedenen Dimensionen werden im dritten Kapitel noch ausführlich behandelt. Im Allgemeinen sagt man im unternehmerischen Kontext, dass sich Vielfalt auf die Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Märkte bezieht 7 .
2.2. Management
Management leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet im wirtschaftlichen Sinne „leiten“, „führen“ 8 . Verwendet wird dieser Begriff in institutioneller und funktioneller Hinsicht.
4 Vgl. Langenscheidts Schulwörterbuch (1994), S. 101
5 Vgl. Jung (2006), S. 871
6 Vgl. Hentze, Graf, Kammel, (2005), S. 543
7 Vgl. Palm (2006), S. 14
8 Vgl. Langenscheidts Schulwörterbuch (1994), S. 188
2
Management als Institution umfasst alle leitenden Aufgaben einer Unternehmung 9 . Der institutionelle Ansatz kann in die folgenden drei Führungsebenen unterteilt werden:
Lower Management, als die untere Führungsebene, z. B. Gruppenleiter, gefolgt von Middle Management, die mittlere Führungsebene, mit Abteilungsleitern und schließlich das Top Management, die oberste Führungsebene.
Als Funktion umfasst das Management alle zur Steuerung einer Unternehmung notwendigen Tätigkeiten. Diese sind Führung, Planung, Kontrolle und Organisation 10 .
2.3. Diversity Management
Historisch betrachtet hat das Thema Diversity Management seinen Ursprung in den USA, wo es seit Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts praktiziert wird. Vor dem Hintergrund einer Antidiskriminierungsgesetzgebung, die Unternehmen wegen der Ungleichbehandlung von Arbeitnehmern exorbitant hohe Klagen bescherte, entstand Diversity Management als Instrument der Unternehmensführung 11 . In Deutschland findet der Diversity Management Ansatz seit den späten neunziger Jahren zunehmend Akzeptanz und Verbreitung bei global ausgelegten Unternehmen. Um eine Begründung für Diversity Management zu finden wird der Ansatz nach Thomas und Ely im Folgenden vorgestellt. Die Klassifizierung von Managing Diversity erfolgt hier durch drei Ansätze 12 :
• Fairness- und Diskriminierungsansatz
• Marktzutritts- und Legitimitätsansatz
• Lern- und Effektivitätsansatz.
Der Fairness- und Diskriminierungsansatz propagiert die gleiche und faire Behandlung aller Beschäftigten. Den Anstoß hierfür stellen rechtliche Vorgaben zur Gleich-behandlung von Minderheiten bei Einstellung, Förderung und Entlohnung dar. Das zentrale Instrument bei diesem Ansatz sind Quotenregelungen, wie z.B. ob Angehörige rassischer oder kultureller Minderheiten und Frauen in Höhe einer politisch korrekten Quote im Unternehmen repräsentiert sind. Jeder Mitarbeiter soll gleich be-handelt werden, die individuellen Unterschiede der Mitarbeiter werden nicht betrach-
9 Vgl.Gabler Wirtschaftslexikon (2000), S. 2042
10 Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (2000), S. 2042
11 Vgl. Haselier, Thiel (2005), S. 12
12 Vgl. Palm (2006), S. 20
3
Arbeit zitieren:
Frank Ferger, 1997, Managing Diversity, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Mitarbeiterzufriedenheit: Einflussfaktoren und Konsequenzen
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 16 Seiten
Immaterielle und materielle Motivationsinstrumente
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 28 Seiten
Eine kritische Analyse der Messinstrumente zur Bestimmung der Arbeitsz...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 23 Seiten
Die Unterrepräsentanz weiblicher Führungskräfte
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 16 Seiten
Das PIMS-Projekt - Darstellung, Forschung auf Basis der PIMS-Daten, Mo...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hauptseminararbeit, 25 Seiten
Aktuelle Modelle der Arbeitszeitflexibilisierung unter besonderer Berü...
BWL - Personal und Organisation
Diplomarbeit, 56 Seiten
Klimawandel und Automobilindustrie
Wie positioniert sich die deut...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Projektarbeit, 35 Seiten
Qualitätsmanagement in der sozialen Arbeit - nur Pflicht oder auch ein...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Hausarbeit, 39 Seiten
Fairness, Vertrauen und Reziprozität in experimentellen Spielen
Seminararbeit, 20 Seiten
Real Types of Diversification Strategies – An Analysis of different Ty...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Diplomarbeit, 100 Seiten
Gender Mainstreaming und Diversity Management
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Hauptseminararbeit, 12 Seiten
Diversity Management - Cultural Issues
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Hausarbeit, 14 Seiten
Möglichkeiten und Grenzen von Diversity Management unter der Perspekti...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 25 Seiten
Adam Smiths Menschenbild als Grundlage des wirtschaftlichen Modellmens...
Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen
Hausarbeit, 20 Seiten
Coopetition - Eine resourcenbasierte Perspektive
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 19 Seiten
Managing Diversity - Abschied von der Monokultur
Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
Seminararbeit, 17 Seiten
Frank Ferger's Text Managing Diversity ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Frank Ferger hat den Text Managing Diversity veröffentlicht
Frank Ferger hat einen neuen Text hochgeladen
Diversity Management in der externen Kommunikation deutscher Unternehm...
Bestandsaufnahme und Perspekti...
Sascha Winter
Zur Verbreitung von Diversity Management
- Entwicklung von TQM und DiM ...
Nils Jent, Günther Vedder, Florian Krause
0 Kommentare