II
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abk ürzungsverzeichnis VI
1 Aufgabenstellung und Gang der Untersuchungen 1
1.1 Aufgabenstellung 1
1.2 Gang der Untersuchungen 1
2 Die unternehmerischen Rahmenbedingungen 3
2.1 Unternehmensportrait 3
2.2 Das wirtschaftliche Umfeld 5
2.2.1 Dienstleistungen und der Dienstleistungssektor 5
2.2.1.1 Begriffsabgrenzung 5
2.2.1.2 Bedeutung und Entwicklung des Dienstleistungssektors in Deutschland 8
2.2.2 Der Markt der inhabergeführten Kommunikationsagenturen 12
2.2.2.1 Marktabgrenzung 12
2.2.2.2 Einwirkende Faktoren auf den Branchenwettbewerb 13
2.2.2.3 Die Anbieterperspektive 15
3 Analyse der Controllingpraxis der trio-group communication marketing GmbH 19
3.1 Begriff des Controlling 19
3.2 Organisation des Controlling 21
3.2.1 Aufbauorganisation der trio-group communication marketing GmbH 21
3.2.2 Träger des Controlling 23
3.2.3 Gestaltungsvariabeln des Controlling 23
3.2.4 Einfluss von Kontextfaktoren 28
3.3 Aufgaben des Controlling 30
3.4 EDV-Einsatz und Controllinginstrumente. 32
3.4.1 Begriffserläuterungen 32
3.4.2 EDV-Einsatz 34
3.4.2.1 TrioPro 34
3.4.2.2 Diamant /2 37
3.4.2.3 CAS genesisWorld 37
3.4.2.4 Zusammenhang der Anwendungen 38
3.4.3 Controllinginstrumente 39
3.4.3.1 Kostenrechnung und Berichtswesen 39
3.4.3.2 Sonstige Controllinginstrumente 45
3.5 Zusammenfassung der Controllingpraxis der trio-group 46
III
4 Controllingkonzept für die trio-group communication marketing GmbH 49
4.1 Identifikation der Anforderungen an ein Controllingsystem 49
4.2 Kritische Beurteilung der Ausgangssituation 50
4.2.1 Beurteilung organisatorischer Elemente der Controllingpraxis 51
4.2.2 Beurteilung instrumenteller Elemente der Controllingpraxis 52
4.3 Konzept für die Weiterentwicklung des Controlling der trio-group 54
4.3.1 Weiterentwicklung bestehender Controllingelemente 54
4.3.1.1 Weiterentwicklung organisatorischer Komponenten 54
4.3.1.2 Weiterentwicklung instrumenteller Komponenten 54
4.3.2 Entwicklung und Integration neuer Controllingelemente 58
4.3.2.1 Einbeziehung der Kundenperspektive in das Controllingsystem 58
4.3.2.2 Wachstums- und Neugeschäftscontrolling 59
5 Zusammenfassung und Ausblick 62
Literaturverzeichnis 63
Anhang 1: Unternehmenspräsentation 67
Anhang 2: Gesprächsprotokolle zum Interview Erfolgsfaktoren und Controllingpraxis der
trio -group’ 74
Anhang 3: Aufbau der Trio-BWA (Zahlen fiktiv) 92
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Aufbau der trio-group
Abbildung 2: Abgrenzung von Dienstleistungsbereichen
Abbildung 3: Erwerbstätige in Deutschland nach Wirtschaftssektoren (Anteile in )
Abbildung 4: Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftssektoren (Anteile in )
Abbildung 5: Auswirkung von Outsourcing auf die Wertschöpfung.
Abbildung 6: Marktabgrenzung
Abbildung 7: Positionierung der größten 45 inhabergeführten Agenturen
Abbildung 8: Stellung der Top 5 Agenturen
Abbildung 9: Der Regelkreis des Controlling
Abbildung 10: Aufbauorganisation von trio-group und trio-performance
Abbildung 11: Standardisierung von Prozessen.
Abbildung 12: Fokus des Controlling im Agenturkontext
Abbildung 13: Zeiterfassung in TrioPro
Abbildung 14: Job-Controlling in TrioPro
Abbildung 15: Zusammenhang der EDV-Anwendungen
Abbildung 16: Beispiel Kostenträgerrechnung (vereinfachte Darstellung, Zahlen fiktiv)
Abbildung 17: Trio-BWA (gekürzt, Zahlen fiktiv)
Abbildung 18: Beispiel für eine Hilfsinstrument des Controlling
Abbildung 19: Profil der Controllingpraxis der trio-group
Abbildung 20: Prozess der Leistungserstellung
Abbildung 21: Prozess zur Vereinheitlichung der Strukturen
Abbildung 22: Kennzahlenentwicklung im Bereich Agenturwachstum und Neugeschäft
Abbildung 23: Wachstums- und Neugeschäftbericht (Zahlen Einzelagenturen fiktiv)
V
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Funktionalisierung des Controlling bei der trio-group 25
Tabelle 2: Einfluss unternehmensexterner Faktoren auf controllingrelevante Aspekte 28
Tabelle 3: Einfluss unternehmensinterner Faktoren auf controllingrelevante Aspekte 29
Tabelle 4: Vergleich von Job-Controlling und Kostenträgerrechnung 56
Tabelle 5: Beispiel Halbjahresbericht (Zahlen fiktiv) 58
VI
Abkürzungsverzeichnis
ABB ................................ Asea Brown Boveri
Abw. ............................... Abweichung abzgl. .............................. abzüglich AG .................................. Aktiengesellschaft agenturspez. .................. agenturspezifisch(e) a.n.g. .............................. anderweitig nicht genannt BASF ............................... Badische Anilin- & Soda-Fabrik BSB ................................ Bruchmann-Schneider-Bruchmann B-to-B ............................. Business to business B-to-C ............................. Business to customer BWA ............................... betriebswirtschaftliche Auswertung bzw. ................................ beziehungsweise ca. .................................. circa
CMA ............................... Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft CRM ............................... Customer Relationship Management Darst. ............................. Darstellung
DATEV ........................... Datenverarbeitungsorganisation des steuerberatenden Berufes in der Bundesrepublik Deutschland eG DB .................................. Deckungsbeitrag DlStatG .......................... Dienstleistungsstatistikgesetz EBIT ............................... earnings before interests & taxes EDV ................................ elektronische Datenverarbeitung etc. ................................. et cetera e.V. ................................. eingetragener Verein evtl. ................................ eventuell f., ff. ................................. folgende FiBu ................................ Finanzbuchhaltung Freel. .............................. Freelancer GF .................................. Geschäftsführung, Geschäftsführer ggf. ................................. gegebenenfalls GI ................................... Gross Income GL .................................. Geschäftsleitung, Geschäftsleiter GmbH ............................. Gesellschaft mit beschränkter Haftung GuV ................................ Gewinn- und Verlustrechnung
GWA .............................. Gesamtverband Kommunikationsagenturen (früher: Gesellschaft Werbeagenturen)
VII
Hrsg. .............................. Herausgeber
ICV ................................. Internationaler Controller Verein e.V. ILV .................................. interne Leistungsverrechnung IT .................................... Informationstechnik KoRe .............................. Kostenrechnung KSV ................................ Künstlersozialversicherung KTR ................................ Kostenträger Leist. .............................. Leistung(en) lt. .................................... laut MA .................................. Mitarbeiter MaFo .............................. Marktforschung Mannh. ........................... Mannheim Mio. ................................ Million(en) Mrd. ................................ Milliarde(n) o.ä. ................................. oder ähnliche(s) o.g. ................................. oben genannte/r/s PR .................................. Public Relations pwb ................................ pauschal weiterberechenbar(e) ReWe ............................. Rechnungswesen S. .................................... Seite SE .................................. Societas Europaea sog. ................................ so genannte/r/s u. .................................... und u.a. ................................. unter anderem vgl. ................................. vergleiche Vj. ................................... Vorjahr VKF ................................ Verkaufsförderung WZ ................................. Klassifikation der Wirtschaftszweige W&V ............................... Werben und Verkaufen (Zeitschrift) Z. .................................... Zeile z.B. ................................. zum Beispiel
1
1 Aufgabenstellung und Gang der Untersuchungen
1.1 Aufgabenstellung
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Analyse des Controllingsystems der trio-group communication & marketing GmbH und die Erarbeitung von potentiellen Gestaltungsmöglichkeiten.
Als Netzwerk von inhabergeführten Kommunikationsagenturen sollen aus Sicht der Holding die verschiedenen Elemente im erfolgsbezogenen Controlling der Agentur im Zusammenhang betrachtet werden. Besonderer Fokus soll hierbei auf die Organisation und auf das Controllinginstrumentarium gelegt werden.
Die Controllingelemente und deren Kombination sollen des Weiteren im Agenturkontext kritisch analysiert werden. Aus dem Ergebnis dieser Analyse und den prinzipiellen Anforderungen, denen das Controllingsystem unterliegt, sollen konzeptionelle Möglichkeiten zur Optimierung und Verbesserung hervorgehen.
1.2 Gang der Untersuchungen
Grundsätzlich erfolgt die Erarbeitung des Themas bzw. der Aufgabenstellung von der unternehmerischen Umwelt über die Innenperspektive des Unternehmens hin zur zukünftigen Entwicklung.
Nach der Vorstellung der Agentur wird das unternehmerische Umfeld analysiert. Hier wird vor allem die Marktperspektive betrachtet, da diese hinsichtlich des erfolgsorientierten Controlling von besonderer Wichtigkeit ist. Das Unternehmensumfeld wird beginnend mit dem allgemeinen Markt für Dienstleistungen beschrieben und im weiteren Verlauf auf das direkte Markt- und Branchenumfeld eingegrenzt. Neben den allgemeinen Besonderheiten des
Dienstleistungsbereichs werden die konkreten Bedingungen auf dem Markt für inhabergeführte Kommunikations- und Werbeagenturen analysiert.
Vor dem Hintergrund der unternehmensexternen Kontextfaktoren wird nachfolgend die Controllingpraxis der trio-group communication & marketing GmbH analysiert. Basis hierfür ist die Nennung und Beschreibung der Controllingelemente der Agentur. Zum einen sind dies
2
organisatorische Komponenten wie die Aufbauorganisation des Unternehmens und die personelle Gestaltung. Zum anderen werden konkrete Aufgabenbereiche und die verwendeten Controllinginstrumente, sowie deren Zusammenhang und Nutzung, vorgestellt.
Auf der Grundlage der Ist- Aufnahme werden die Elemente bezüglich der an sie gestellten Anforderungen einer kritischen Beurteilung unterzogen. Nachfolgend werden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bestehender Elemente und der Einführung von noch nicht vorhandenen Elementen bzw. Instrumenten in das Controllingsystem vorgestellt.
3
2 Die unternehmerischen Rahmenbedingungen
2.1 Unternehmensportrait
Die trio-group communication & marketing GmbH (im Folgenden ‚trio-group’) ist eine Kommunikationsagentur mit Firmensitz in Mannheim. Sie ist als Holding namensgebend für eine Gruppe von Kommunikationsagenturen, die aus inhabergeführten Einzelagenturen besteht, und ist auch selbst als Agentur tätig. Die zwölf Spezialagenturen der trio-group sind auf die Standorte Mannheim, München, Köln, Frankfurt am Main, Montabaur und Wien verteilt.
Gegründet wurde das Unternehmen von Dr. Jürgen Kütemeyer, Albertus Magoley und Jochen 1 . Die Agentur erwirtschaftete Ritter im Jahre 1996 in Mannheim unter der Firmierung ‚das trio’ 2 . Im darauf folgenden Jahr im Gründungsjahr mit ihren 5 Mitarbeitern 500.000€ Gross Income
wurde in München die erste Geschäftsstelle gegründet. 2003 entstand durch Beteiligungen an anderen Agenturen die ‚trio-group’ als Gruppe von Werbe- bzw. Kommunikationsagenturen. Bis heute wurden Agenturen an den Standorten München, Köln, Frankfurt am Main, Montabaur und 3 wurden 2007 insgesamt Wien gegründet bzw. akquiriert. Mit den insgesamt 130 Mitarbeitern 10,85 Mio. € Gross Income erwirtschaftet, womit die trio-group auf Platz 11 der größten 4 . inhabergeführten Werbeagenturen in Deutschland liegt
Die einzelnen Agenturen der trio-group sind eigenständige Gesellschaften mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Da es sich um inhabergeführte Werbeagenturen handelt, sind die Geschäftsführer der trio-group gleichzeitig auch Teil der Geschäftsführung der anderen Agenturen, von denen sie Anteile hält.
Durch die Zusammenarbeit zwischen den Agenturen ist eine Darstellung der Gruppe auf Basis der verschiedenen Arten angebotener Kommunikationsdienstleistungen bzw. gruppeninterner 5 . So werden der gruppeninterne Arbeitsfluss und die Außendarstellung Aufgaben sinnvoll
zweckmäßig abgebildet. Durch die Spezialisierungen der einzelnen Einheiten ergibt sich in der 6 : gesamten Agenturengruppe ein relativ breites Leistungsspektrum. Zu den Leistungen gehören • Klassische Dienstleistungen (Werbung, Anzeigen etc.),
1 Vgl. trio-group, 2008a.
2 Anmerkung: Kennzahl der Agenturbranche; Umsatz abzgl. weiterberechneter Fremdleistungen =
Agenturhonorar; vgl. Hattemer, 1995, S. 168.
3 Anmerkung: Abweichungen von dieser Zahl ergeben sich durch die Nichteinbeziehung von freien
Mitarbeitern.
4 Vgl. W&V, 2008.
5 Vgl. Abbildung 1: Aufbau der trio-group.
6 Für aktuelle Beispiele siehe trio-group, 2008c.
4
• Strategische Beratung,
• Public Relations (PR) und
• Marketing- Services (Messe- und Eventservice, Marktforschung, Neue Medien etc.). Jede Agentur kann dementsprechend ihren Kunden verschiedene Leistungen der Agenturengruppe anbieten, indem sie sie innerhalb der trio-group nachfragt bzw. einkauft.
Abbildung 1: Aufbau der trio-group
Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Anhang 1, S. 70.
Prinzipiell werden die Leistungen Kunden mit Tätigkeitsschwerpunkt auf dem B-to-B-Markt, dem Geschäftskundengeschäft, als auch Kunden im Bereich B-to-C, dem Endkundengeschäft, angedient. Zu den Kunden der trio-group zählen Unternehmen verschiedener Größenordnungen und Branchen. Das Kundenportfolio deckt Firmen der Bereiche Industrie, Pharma, Finanzdienstleistungen, Lebensmittel, sowie Verbände und andere Organisationen 7 . Hierzu zählen u.a. 8 : ab
• BASF SE
• ABB AG
• Daimler AG
• Rittal GmbH & Co. KG
• Bayer AG
• CMA - Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft
• Bundesland Hessen.
7 Vgl. Anhang 1, S. 71.
8 Vgl. Anhang 1, S. 69.
5
2.2 Das wirtschaftliche Umfeld
Bei der Betrachtung des wirtschaftlichen Umfeldes wird zuerst eine Eingrenzung des entsprechenden Wirtschaftsbereichs, dem Dienstleistungssektor, und weiterführend eine genauere Analyse der Werbebranche vorgenommen. Hier ist vor allem der Markt der inhabergeführten Kommunikationsagenturen von Bedeutung, da dieser eine direkte Vergleichbarkeit mit der trio-group zulässt.
Durch die vorrangig auf nationale Kunden ausgerichtete Orientierung der trio-group und die ausschließlich im deutschsprachigen Raum angesiedelten Agenturen können internationale Marktgegebenheiten vernachlässigt werden.
2.2.1 Dienstleistungen und der Dienstleistungssektor
2.2.1.1 Begriffsabgrenzung
Der Begriff ‚Dienstleistungen’ kann generell unter verschiedenen Aspekten abgegrenzt werden. In der Literatur findet sich keine einheitliche und uneingeschränkte Definition von 9 . Dienstleistungen
Erfolgt die Abgrenzung anhand einer Aufzählung von Dienstleistungsbereichen per 10 , so läuft man Gefahr, ohne eine residuale Kategorie wie z.B. ‚Sonstige enumerativer Definition
Dienstleistungen’ nicht alle Dienstleistungsbereiche aufzuzählen. Die Aufzählung kann von Autor zu Autor unterschiedlich ausführlich gegliedert sein, wodurch eine einheitliche Abgrenzung unwahrscheinlich wird. Des Weiteren werden keine gemeinsamen, ansatzweise allgemein gültige, Aspekte herausgearbeitet, so dass eine Auswertung des Dienstleistungssektors im Kontext des wirtschaftlichen Umfelds schwer möglich ist.
Bei der Begriffsabgrenzung im Bezug auf die Tätigkeit der Leistungserbringung mittels konstitutiven Merkmalen, werden Dienstleistungen häufig mit den folgenden Kriterien 11 : umschrieben
• Immaterielle Leistung,
• Existenz eines Leistungspotentials, also die Fähigkeit und Bereitschaft zur Leistungserbringung,
9 Vgl. z.B. Corsten/Gössinger, 2007, S. 21ff.; Kleinaltenkamp, 2001, S. 29ff. u. Witt, 2003, S. 3ff.
10 Vgl. Kleinaltenkamp, 2001, S. 29f.
11 Vgl. Witt, 2003, S. 2 u. Kleinaltenkamp, 2001, S. 40.
6
• Integrativität, durch die Einbeziehung des Leistungsempfängers bzw. von externen Faktoren bei der Leistungserbringung,
• Vorhandensein einer bestimmten Wirkung auf den externen Faktor bzw. die externen Faktoren und
• Nichtspeicherbarkeit bzw. Nichtlagerbarkeit.
Auch mit diesen Kriterien ist keine eindeutige Differenzierung von Dienstleistungen gegenüber Sachleistungen möglich, da keine Aussage über die Intensität bzw. Ausprägung der einzelnen Aspekte getroffen wird. Das Kriterium der Immaterialität kann beispielsweise in Abhängigkeit der Leistung verschieden stark ausgeprägt oder in die Leistungserbringung integriert sein. Bei einer Unternehmensberatungsleistung steht beispielsweise am Ende der
Leistungserbringung die Projektzusammenfassung als materielles Gut in Form eines Projektberichts zur Verfügung. Dieser Bericht ist sowohl in digitaler, als auch in materieller Form speicher- bzw. lagerfähig. Die Beratungsleistung gilt jedoch als Dienstleistung, da alle anderen Kriterien in stark ausgeprägter Form zutreffen und der Bericht lediglich materieller Bestandteil der Hauptleistung, der Beratung des Kunden, ist. Eine genaue Möglichkeit der Quantifizierung 12 . der materiellen und immateriellen Anteile an Leistungen existiert bisher nicht Die begriffliche Abgrenzung von Dienstleistungen und somit des Dienstleistungsbereiches anhand der o.g. Merkmale trägt einen wichtigen Schritt zur genaueren Definition des Begriffs und der spezifischen Charakteristika von Dienstleistungen gegenüber Sachleistungen bei. Dies ist z.B. für das Dienstleistungscontrolling und -management von hoher Relevanz, da die 13 . Das wirtschaftliche Umfeld von Grundvoraussetzungen sich deutlich unterscheiden
Unternehmen in diesem Bereich lässt sich dadurch jedoch wenig zweckmäßig beschreiben, da weder trennscharfe Begriffsabgrenzungen existieren, noch genaue gesamtwirtschaftliche Daten vorhanden sind. Letzteres ist darauf zurück zu führen, dass keine Unterscheidung getroffen wird, ob es sich um innerbetrieblich erstellte Dienstleistungen oder externe, also vermarktete, 14 . Dienstleistungen handelt
Eine weitere Abgrenzung von Dienstleistungen bzw. dem Dienstleistungsbereich oder -sektor wird durch das Statistische Bundesamt vorgenommen. Grundsätzlich wird die deutsche 15 : Wirtschaft hier in drei Sektoren eingeteilt
• Primärer Sektor (Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei),
• Sekundärer Sektor (Produzierendes Gewerbe) und
• Tertiärer Sektor (Dienstleistungsbereich).
12 Vgl. Kleinaltenkamp, 2001, S. 33f.
13 Vgl. Corsten, 2001, S. 53.; Kaas, 2001, S. 105; Witt, 2003, S. 1.
14 Vgl. in ähnlichem Kontext Kleinaltenkamp, 2001, S. 31.
15 Vgl. Corsten/Gössinger, 2007, S.2; Statistisches Bundesamt, 2007a, S. 640f.
7
Die einzelnen Wirtschaftszweige können zur Verbesserung der Übersichtlichkeit noch weiter unterteilt werden. Das Dienstleistungsstatistikgesetz (DlStatG) legt die folgende Einteilung für 16 : die amtliche Statistik fest
• Wirtschaftsabschnitt I - Verkehr und Nachrichtenübermittlung und
• Wirtschaftsabschnitt K - Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen.
17 . Zusätzlich wird vom Statistischen Bundesamt eine Diese Statistik wird jährlich erhoben
konjunkturstatistische Erhebung in bestimmten Dienstleistungsbereichen im vierteljährlichen 18 . Um die Dienstleistungsstatistik möglichst ohne Turnus angefertigt und veröffentlicht
Datenlücken zu halten, sind dem Dienstleistungsbereich noch weitere Wirtschaftsabschnitte 19 . hinzuzuzählen
In den veröffentlichten Statistiken des Statistischen Jahrbuchs 2007 für die Bundesrepublik Deutschland werden unter dem Begriff ‚Dienstleistungen’ bzw. ‚Dienstleistungsbereiche’ daher 20 . Im einzelnen sind dies 21, 22 : eine größere Anzahl von Wirtschaftszweigen aufgezählt
• Wirtschaftsabschnitt G - Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchtgütern,
• Wirtschaftsabschnitt H - Gastgewerbe,
• Wirtschaftsabschnitt I - Verkehr und Nachrichtenübermittlung,
• Wirtschaftsabschnitt J - Kredit und Versicherungsgewerbe,
• Wirtschaftsabschnitt K - Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen, Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen, a.n.g.,
• Wirtschaftsabschnitt L - Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung,
• Wirtschaftsabschnitt M - Erziehung und Unterricht,
• Wirtschaftsabschnitt N - Gesundheits- Veterinär- und Sozialwesen,
• Wirtschaftsabschnitt O - Erbringung von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen, sowie
• Wirtschaftsabschnitt P - Private Haushalte mit Hauspersonal.
Diese Eingrenzung des Dienstleistungssektors ist für eine Betrachtung des wirtschaftlichen Umfelds von Unternehmen zweckmäßig, da zum einen die entsprechenden statistischen Daten über mehrere Jahre zur Verfügung stehen und zum anderen residuale Größen in den einzelnen
16 Siehe §2 Abs. 1 DlStatG.
17 Siehe §1 Abs. 2 DlStatG.
18 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2008a, S. 4.
19 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2005, S. 7.
20 Vgl. u.a. Statistisches Bundesamt, 2007a, S. 70, S. 71, S. 118 u. S. 484.
21 Vgl. Statistisches Bundesamt, WZ 2003, S. 99-142 u. S. 333-515.
22 Anmerkung: Seit dem 1. Januar 2008 gilt die aktuelle Klassifikation der Wirtschaftszweige WZ 2008
(Statistisches Bundesamt, 2007b). Alle verwendeten Statistiken beruhen jedoch ausschließlich auf WZ
2003.
8
Kategorien eine annähernd flächendeckende Betrachtung des Dienstleistungsbereichs in Deutschland zulassen.
Zu beachten bleibt, dass es sich um vermarktete Dienstleistungen handelt. Innerbetrieblich erbrachte Dienstleistungen des primären und sekundären Sektors, wie z.B. Rechtsberatung oder Forschung, werden nicht betrachtet. Diese Überschneidung durch Tätigkeits- bzw. Marktorientierung der verschiedenen Definitionen wird in Abbildung 2 aufgegriffen und verdeutlicht.
Abbildung 2: Abgrenzung von Dienstleistungsbereichen
Quelle: Eigene Darstellung.
2.2.1.2 Bedeutung und Entwicklung des Dienstleistungssektors in Deutschland
Die Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland erlebt seit einigen Jahrzehnten einen sektoralen Wandel, durch den sich die wirtschaftliche Bedeutung des primären und sekundären 23 . Wirtschaftssektors zu Gunsten des tertiären Sektors verschiebt
24 . Im Der Anteil der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor ist seit 1950 konstant gestiegen Jahr 1950 entfiel mit 32,5% von 26,6 Mio. Beschäftigten des früheren Bundesgebiets noch nicht einmal jeder dritte Arbeitsplatz auf den Dienstleistungsbereich. Im Jahr 1970 betrug der Anteil
23 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2005, S. 9.
24 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2005, S. 9; vgl. Abbildung 3: Erwerbstätige in Deutschland nach
Wirtschaftssektoren (Anteile in %).
9
der Erwerbstätigen im früheren Bundesgebiet im tertiären Sektor bereits 44,9%, was einem absoluten Wert von ca. 12 Mio. Erwerbstätigen entspricht. Nach einer Verdopplung des anteiligen Wertes von 1950 in den 1990er Jahren waren 2007 fast drei Viertel der ca. 39,7 Mio. Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor beschäftigt, was einem absoluten Wert von über 28,7 25 . Durch dieses Wachstum gilt der tertiäre Sektor als „der ‚Job-Mio. Erwerbstätigen entspricht 26 . Motor’ der deutschen Wirtschaft“
Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Statistisches Bundesamt, 2005; Statistisches Bundesamt, 2008b.
Betrachtet man die Entwicklung des prozentualen Anteils des Dienstleistungsbereichs an der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche, so verläuft diese relativ analog zur Entwicklung 27 . Im Jahr 1970 waren der sekundäre und der tertiäre Sektor mit je 48,3% der Erwerbstätigen 28 . an der Entstehung der Bruttowertschöpfung in Deutschland (früheres Bundesgebiet) beteiligt Der Anteil des Dienstleistungssektors stieg bis zum Jahr 2007 auf 69,0% der gesamten 29 . Bruttowertschöpfung, was einem Wert von 1.499,05 Mrd. € entspricht
25 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2008b, S. 63.
26 Statistisches Bundesamt, 2005, S. 11.
27 Vgl. Abbildung 4: Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftssektoren (Anteile in %).
28 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2008b, S. 53.
29 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2008b, S. 51.
Abbildung 4: Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftssektoren (Anteile in %) Quelle: Eigene Darstellung nach Statistisches Bundesamt, 2008b, S. 53.
30 stattgefunden. Diese In Deutschland hat eindeutig eine „Tertiarisierung der Wirtschaft“ besondere und starke Positionierung des Dienstleistungsbereichs lässt sich auf verschiedene Gründe zurückführen. Prinzipiell kann das Wachstum der Beschäftigen und der 31 : Bruttowertschöpfung auf zwei Wege erfolgen
• Die Neugründung von Dienstleistungsunternehmen oder
• Die Auslagerung von einzelnen Dienstleistungen bzw. Dienstleistungsbereichen des primären und sekundären Sektors und Übernahme der Tätigkeiten durch Dienstleistungsunternehmen (Outsourcing).
Wenn beispielsweise ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes eine bisher intern erbrachte Dienstleistung aus Kostengründen oder zur Effektivitätssteigerung an einen externen Dienstleister auslagert, hat dies zur Folge, dass ein Teil der eigenen Wertschöpfung durch zugekaufte Vorleistungen ersetzt wird. Die ausgelagerten Bereiche sind nun nicht länger dem sekundären, sondern vielmehr dem tertiären Sektor zuzuordnen, wie in Abbildung 5 schematisch aufgezeigt.
30 Statistisches Bundesamt, 2005, S. 9.
31 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2005, S. 11.
Abbildung 5: Auswirkung von Outsourcing auf die Wertschöpfung Quelle: Eigene Darstellung.
Der Trend zur verstärkten Auslagerung von Dienstleistungen und der folglich steigenden Bedeutung von Unternehmensdienstleistungen (Finanzierung, Vermietung und
32 ) lässt sich anhand des Wachstums der letzten Jahre Unternehmensdienstleister
verdeutlichen. Der Anteil der Unternehmensdienstleistungen an der Bruttowertschöpfung stieg 33 . Auch innerhalb des Dienstleistungsbereichs von 13,9% im Jahr 1970 auf 29,4% im Jahr 2007 34 des gesamten Sektors eine dominante nehmen sie mit ca. 43% der Bruttowertschöpfung Stellung ein.
Ein weiteres Indiz für die Bedeutung von Unternehmensdienstleistungen ist ihr Wachstum im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen. Die Wachstumsrate von Unternehmensdienstleistungen ist höher als die der anderen Dienstleistungsbereiche und der gesamten Wirtschaft. Während die gesamte Bruttowertschöpfung von 1997 bis 2007 um 1,7% stieg, belief sich das Wachstum von Unternehmensdienstleistungen im Vergleichszeitraum auf 2,2% (zum Vergleich: Handel, Gastgewerbe und Verkehr 2,1% und Öffentliche und private Dienstleister 35 . 0,9%)
Bei der Bewertung des Dienstleistungssektors anhand der Kriterien ‚Anzahl der Erwerbstätigen’ und ‚Bruttowertschöpfung’, sowie der jeweiligen prozentualen Anteile, stellt sich der Dienstleistungsbereich als bedeutendster Wirtschaftssektor der Bundesrepublik Deutschland dar. Hier sind insbesondere die beschriebenen Entwicklungen auf dem Markt für Unternehmensdienstleistungen als treibend hervorzuheben. Eine deutliche Trendwende ist anhand der Statistiken nicht abzusehen. Auch wenn das Wachstum schwächer ist als
32 Vgl. zu dieser Gruppierung auch Statistisches Bundesamt, 2005, S. 12.
33 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2008b, S. 53.
34 Eigene Berechnung nach Statistisches Bundesamt, 2008b, S. 51.
35 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2008b, S. 55.
12
36 , wird die Bedeutung des tertiären Sektors beispielsweise in den 1970er oder 1980er Jahren wahrscheinlich weiterhin erhalten bleiben.
2.2.2 Der Markt der inhabergeführten Kommunikationsagenturen
2.2.2.1 Marktabgrenzung
Bei genauerer Eingrenzung des unternehmerischen Umfeldes können zum einen die Werbe-und Kommunikationsbranche und bei der Abgrenzung nach konstitutionellen Kriterien der Markt der inhabergeführten Kommunikationsagenturen betrachtet werden.
Zur Werbe- und Kommunikationsbranche im Allgemeinen zählen aus bundesstatistischer Perspektive die Kategorien 74.14 ‚Unternehmens- und Public-Relations-Beratung’ und 74.4 ‚Werbung’ gemäß WZ 2003. Da aus Sicht des Statistischen Bundesamtes in den Veröffentlichungen zum Dienstleistungssektor keine Differenzierung zwischen Unternehmens- 37 ,wäre eine Gleichsetzung der o.g. Kategorien mit der und PR-Beratung vorgenommen wird
Werbe- und Kommunikationsbrache nicht adäquat bzw. sachlich falsch.
Bezieht man konstitutionelle Merkmale mit in die Betrachtung ein, so lässt die Konzentration auf den Markt der inhabergeführten Kommunikationsagenturen eine zweckmäßige Betrachtung zu, da sich die Rahmenbedingungen der Unternehmen weitestgehend gleichen und statistische Daten vorhanden sind. Dieser Markt ist Teil der genannten statistischen Kategorien ‚Unternehmens- und Public-Relations-Beratung’ und ‚Werbung’ und damit Teil der im 38 . Generelle vorangegangenen Kapitel beschriebenen Unternehmensdienstleistungen Informationen zur gesamten Agenturbranche gehören zum Aufgabenbereich des Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V. und sind bezüglich der Tendenzen und 39 . Statistische Informationen zum Markt der Trend der Branche als relevant zu betrachten
inhabergeführten Kommunikationsagenturen stehen durch ein jährliches Ranking des Branchenmagazins Werben und Verkaufen (W&V) zur Verfügung, was eine Übersicht zu Tendenzen und Fakten des Marktes relativ leicht und regelmäßig ermöglicht.
36 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2008b, S. 55.
37 Vgl. Statistisches Bundesamt, 2008c.
38 Vgl. Abbildung 6: Marktabgrenzung.
39 Vgl. GWA, 2008a.
Abbildung 6: Marktabgrenzung Quelle: Eigene Darstellung.
Die Betrachtung und Beschreibung des Marktes kann anhand der Triebkräfte des 40 . Hier lässt sich eine Unterteilung in die auf den Branchenwettbewerbs nach Porter erfolgen Branchenwettbewerb einwirkenden Faktoren
• Lieferanten,
• Potentielle (neue) Konkurrenz,
• Ersatzdienstleistungen, sowie
• Abnehmer der Leistungen
auf der einen Seite und den Wettbewerb bzw. Markt der inhabergeführten Agenturen aus anbieterorientierter Perspektive auf der anderen Seite vornehmen.
2.2.2.2 Einwirkende Faktoren auf den Branchenwettbewerb
Lieferanten
Die Lieferantenseite des Marktes ist vor allem abhängig von den verschiedenen Agenturen und deren Leistungsportfolio. Prinzipiell können die bezogenen Leistungen entweder Sachleistungen oder Dienstleistungen sein. Lieferanten von Sachleistungen der Agenturen sind häufig:
• Druckereien für Poster, Flyer, Messebanner, Broschüren o.ä.
• Werbemittelvertriebe z.B. für Werbegeschenke.
40 Vgl. Porter, 1984, S. 25f.
Arbeit zitieren:
B.A. Martin Fischer, 2008, Entwicklung eines Controllingkonzepts für einen mittelständischen Kommunikationsdienstleister am Beispiel der trio-group communication & marketing GmbH, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Entwicklung eines Controlling-Konzeptes für einen mittelständischen Di...
Dargestellt am Beispiel der De...
Diplomarbeit, 110 Seiten
Instrumente des Beschaffungscontrolling
Strategische Tools zur Optimie...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Bachelorarbeit, 72 Seiten
Budgetierung: Darstellung und kritische Beurteilung neuer Steuerungsko...
Studienarbeit, 29 Seiten
Analyse ausgewählter Controlling-Instrumente für die Medienbranche
Diplomarbeit, 73 Seiten
Instrumente der strategischen Unternehmensanalyse - Darstellung und Kr...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Studienarbeit, 41 Seiten
Operatives Controlling als integraler Bestandteil der Unternehmensführ...
Diplomarbeit, 147 Seiten
Performance Measurement in der Beschaffung
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Die Einführung und Bedeutung des Controlling in einem Dienstleistungsu...
Diplomarbeit, 49 Seiten
Arztpraxen als Wirtschaftsunternehmen - Mehr Erfolg durch Praxismarket...
Seminararbeit, 21 Seiten
Beyond Budgeting versus Advanced Budgeting - Die Konzepte im Vergleich
Seminararbeit, 22 Seiten
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Martin Fischer hat den Text Entwicklung eines Controllingkonzepts für einen mittelständischen Kommunikationsdienstleister am Beispiel der trio-group communication & marketing GmbH veröffentlicht
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Carlo De Micco Luigi Carlo De Micco
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Martin Fischer
Auszeichnung.
Die Bachelorarbeit wurde vom Förderkreis der Fachhochschule Ludwigshafen e.V. am 5. Juni 2009 als beste Praxisbezogene Abschlussarbeit des Abschlussjahrgangs ausgezeichnet.
am Sunday, June 14, 2009-