Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Grundlagen 3
2.1 Begriffsbestimmungen 3
2.2 Ebenen und Tiefe der Integration. 4
2.3 Traditionelle Integrationsarchitekturen 6
2.4 Integrationsarchitektur mit Enterprise Application Integration 9
3 Bestandteile und Eignung 11
3.1 Bestandteile von Enterprise Application Integration. 11
3.2 Eignung als Integrationskonzept 16
4 Zusammenfassung und Ausblick 20
Literaturverzeichnis 22
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 2.1: Integrationsebenen und -tiefe
Abbildung 2.2: Punkt-zu-Punkt-Architektur.
Abbildung 2.3: Auf ERP basierende Architektur
Abbildung 2.4: Auf Middleware basierende Architektur
Abbildung 2.5: Auf EAI basierende Architektur „Hub and Spokes“
Abbildung 2.6: Auf EAI basierende Architektur als verteilte Architektur.
Abbildung 3 1: Bestandteile von Enterprise Application Integration
Tabellenverzeichnis III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 3 1: Nutzenpotenzial durch Enterprise Application Integration
Abk ürzungsverzeichnis IV
Abk ürzungsverzeichnis
ACID. Atomicity, Consistency, Isolation, Durability
API. Application Programmer's Interface
bzw. beziehungsweise
COM Common Object Model
CORBA. Common Object Request Broker Architecture
CRM Customer Relationship Management
DB2 Database 2
DBS Datenbanksystem
DCOM Distributed Common Object Model
dt. deutsch
EAI. Enterprise Application Integration
EJB. Enterprise Java Beans
engl. englisch
ERP Enterprise Resource Planning
et al. et alii, et aliae, et alia bedeutet: und andere
f. , ff. folgende, fortfolgende
IBM International Business Machines
IMS Information Management System
IT Informationstechnologie
JDBC Java Database Connectivity
MOM. Message Oriented Middleware
ODBC Open Database Connectivity
OMG Object Management Group
ORB. Object Request Broker
RMI Remote Method Invocation
RPC. Remote Procedure Call
S.
s. o. siehe oben
SCM Supply Chain Management
sog. sogenannte, sogenannter
u. a. unter anderem
vgl. vergleiche
WWW World Wide Web
z B zum Beispiel
Einleitung 1
1 Einleitung
Zur Bewältigung der in einem Unternehmen anfallenden Geschäftsprozesse (z.B. Waren einkaufen, Verkaufspreise kalkulieren, Rechnungen erstellen, Provisionen auszahlen, Jahresinventur durchführen) werden seit Jahrzehnten betriebliche In-formationssysteme eingesetzt. Die Nutzung dieser Systeme einerseits und deren Zusammenspiel andererseits haben sich im Laufe der vergangenen 40 bis 50 Jahre grundlegend verändert. Waren es in den 60er Jahren noch die Großrechner (sog. Mainframes) mit zentraler Datenhaltung (Zentralisierung), die die Systemlandschaft gestalteten, so begann in den 70er Jahren eine Dezentralisierung der Datenverarbeitung mit der Einführung der sog. Client-/Server-Systeme. Die Komplexität der verwendeten Systemstrukturen und -architekturen hat sich seit dem bis heute sehr stark erhöht. Dies ist u. a. der serverseitigen Differenzierung in Datenbank- und Anwendungsserver, der Einführung des World Wide Web (WWW) Mitte der 90er Jahre und der Aufspaltung des Anwendungsservers in Workflow-Management, d. h. des Managements der Ablauforganisation, und in Geschäftslogik zuzurechnen (vgl. Conrad et al. 2006, S. 2 f.).
Vor allem große Unternehmen haben über die Jahre hinweg komplexe und heterogene IT-Infrastrukturen geschaffen, die ihre Kernprozesse unterstützen. Zwar können damit auch neue bzw. geänderte Prozesse abgewickelt und Geschäftsziele erreicht werden, aber die heute vorhandene Komplexität verhindert bzw. hemmt den organi-satorischen Wandel beträchtlich. Hinzu kommt, dass die historisch gewachsene, komplexe und heterogene IT-Systemlandschaft zumeist schwer weiter zu integrieren und teuer zu warten ist (Aier/Schönherr 2005, S. 60).
Ursprünglich waren die Systeme nicht darauf ausgerichtet, integriert zu arbeiten. In den letzten ca. 10 bis 15 Jahren trat dann aber der Trend ein, Geschäftsprozesse sowie die diesen Prozessen zugrunde liegenden Applikationen miteinander zu verknüpfen. Derartige Integrationsmaßnahmen sollten vor allem dem Ziel dienen, dem Unternehmen eine Steigerung des Nutzens durch den Einsatz von IT zu bringen (vgl. Schönherr 2005, S. 25). So wurden beispielsweise um das Jahr 2000 herum ca. 30 bis 35 Prozent aller IT-Ausgaben in die Integration von IT-Systemen investiert (Kaib 2002, S. 1).
Enterprise Application Integration (EAI) stellt ein interessantes Integrationskonzept dar, das verspricht, einen strukturierten Transformationsprozess zur Überführung der
Einleitung 2
heutigen IT-Systemlandschaft in eine neue globale Applikationsarchitektur zu unterstützen (Gröger 2002, S. 82). Dabei soll EAI die uneingeschränkte Nutzung aller Daten und Geschäftsprozesse zwischen allen Applikationen im Unternehmen sicherstellen (Schwinn 2006, S. 32).
Im Folgenden wird EAI als Integrationskonzept für Applikationsarchitekturen näher dargestellt. Ziel ist es, die grundlegenden Integrationskonzepte vorzustellen, die Besonderheiten des EAI-Konzepts zu beschreiben und herauszuarbeiten, ob EAI als ein geeignetes Konzept betrachtet werden kann.
In Kapitel 2 werden zunächst die für das Thema dieser Arbeit wichtigen Begriffe definiert. Sodann werden die verschiedenen Ebenen und die grundlegenden Architekturen der Applikationsintegration beschrieben.
Anschließend werden die Bestandteile von EAI in Kapitel 3 dargestellt. Zudem wird auf die Eignung des EAI als Integrationskonzept für Applikationsarchitekturen eingegangen.
Eine Zusammenfassung ist in Kapitel 4 zu finden. Ein Ausblick schließt diese Arbeit ab.
Grundlagen 3
2 Grundlagen
In diesem Kapitel werden zunächst die wichtigsten Begriffe definiert. Anschließend werden die Integrationsebenen und die grundlegenden Integrationsarchitekturen dargestellt.
2.1 Begriffsbestimmungen
Im Folgenden werden diejenigen Begriffe erläutert, die für das Thema dieser Arbeit von Bedeutung sind. Dies sind die Begriffe Integration, Applikation, Architektur, Applikationsarchitektur und Enterprise Application Integration (EAI).
Integration
Schubert (2003, S. 2) definiert den Begriff der Integration im Sinne einer E-Business-Integration als eine Verbindung von Geschäftsprozessen und Informationssystemen mit dem Ziel, in einer verteilten Wertschöpfungskette eine zusammenhängende Leistung zu erzeugen (vgl. auch Stauss/Bruhn 2007, S. 5 ff.). Schwinn (2006, S.32) bestimmt Integration hingegen im Sinne der Wirtschaftsinformatik als eine Verknüpfung von Menschen, Aufgaben und Technik zu einer Einheit. Auch Hohpe/Woolf (2004, S. 5) geben nur eine sehr weit gefasste Definition an, um möglichst viele Aspekte damit abdecken zu können. So verstehen sie unter dem Begriff Integration die Kopplung von Systemen, Unternehmen oder Menschen.
Je nach Zusammenhang ist in der Literatur also eine andere Definition zu finden. Die bei Schubert gegebene Definition kommt dem Thema dieser Arbeit noch am nächsten. Daher wird die dortige Definition hier aufgegriffen und wie folgt formuliert: Die Integration ist die Verknüpfung von Applikationen und Geschäftsprozessen mit dem Ziel, einzelne Applikationen und Prozesse zusammenwirken zu lassen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.
Applikation, Architektur und Applikationsarchitektur
Der Begriff Applikation bedeutet Anwendungsprogramm (kurz: Anwendung, engl. application). Hierunter ist im Allgemeinen ein Computerprogramm zu verstehen, das bestimmte Aufgaben durchführt. Dies kann ein Programm sein, das interaktiv (sog. Online-Programm) oder auch nicht interaktiv (sog. Batchprogramm) läuft. Eine Applikation unterstützt durch die Automatisierung informationsverarbeitender Aufgaben betriebliche Tätigkeiten, d. h. Geschäftsprozesse (vgl. Kaib 2002, S. 1).
Arbeit zitieren:
Dieter Hoffmann, 2009, Enterprise Application Integration (EAI) als Integrationskonzept für Applikationsarchitekturen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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DOI
Service-orientierte Architektur - Übersicht sowie Chancen und Risiken
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit, 19 Seiten
Dieter Hoffmann's Text Enterprise Application Integration (EAI) als Integrationskonzept für Applikationsarchitekturen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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