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Inhaltsverzeichnis:
Anzahl der Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland: 4
Bildungs - und Sozialstrukturforschung: 4
Faktoren für den geringen Bildungsfortschritt bei Migranten: 5
Bildungsbeteiligung der Kinder aus Familien ausländischer Herkunft: 6
Griechen : 7
Bildungsbeteiligung von Kindern aus Migrantenfamilien: 8
Anteil der ausländischen Kinder mit Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Abitur bzw.
ohne schulischen Abschluss: 8
Hauptschule : 8
Realschule : 8
Abitur : 9
Bildungsbeteiligung nach dem Herkunftsland: 9
Unterschiede nach Geschlecht: 10
Migrantenkinder in Sonderschulen: 10
Literaturverzeichnis. 14
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„Entscheidend für die Bildungssituation der Kinder aus Familien ausländischer Herkunft ( )
ist eine Vielfalt von Faktoren, u. a. die Ethnie und die soziale Lage “ (Block/ Klemm 1997,
zit. nach Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche 2000, S. 174)
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Anzahl der Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland:
Eine Statistik aus dem Jahre 1996 führt auf, dass 9% der gesamten Schülerpopulation Ausländer waren. Das entspricht in Bezug auf die gesamte Bevölkerung Deutschlands eine Anzahl von 1.173.600 SchülerInnen (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2000, S. 174).
Wenn man die Kinder aus Familien ausländischer Herkunft dazuzählt, die der deutschen Staatsbürgerschaft angehörig sind, jedoch ursprünglich aus eingebürgerten Familien, Spätaussiedlerfamilien bzw. binationalen Ehegemeinschaften hervorgehen, liegt die angegebene Zahl noch erheblich höher. Bildungs- und Sozialstrukturforschung:
Die Untersuchung der sozialen Bildung und Struktur zeigt, dass sich die soziale Herkunft der Eltern sowie ihre Bildung auf die Lebensbahn der Kinder auswirkt (Bundesminsterium...2000, S. 175).
Das deutsche Bildungssystem wirkt sehr selektiv in seiner Gliedrigkeit. Von daher ist es Kindern der 2. Generation, die aus Familien ausländischer Herkunft hervorgehen und zum größten Teil aus Arbeiterfamilien stammen, nicht möglich in einem gleichen Maße wie die deutschen Kinder deren entsprechende und vergleichbare Bildungsstruktur zu erlangen (Bundesministerium....2000, S. 175).
Von einer Chancengleichheit kann weder bei Kindern aus Familien ausländischer Herkunft noch bei deutschen Kindern gesprochen werden. Eine klärungsbedürftige Frage wäre die folgende: „Gehört zur Chancengleichheit für die Migrantenkinder die Möglichkeit des Erlernens der Muttersprache“ (Bildungsministerium...2000, S. 175).
Statistisch betrachtet müsste für eine Chancengleichheit der Anteil der verschiedenen sozialen Schichten mit dem Anteil der Bevölkerung in den verschiedenen Bildungsbereichen und -sektoren partizipieren. Dies tritt für die Bevölkerung der Bundesrepublik jedoch nicht ein, wie eine Studie von Block und Klemm zur Verteilung der Kinder aus verschieden sozialen Schichten im Jahr 1995 belegt:
Aus dieser geht hervor, dass 19, 2 % der 17- 18 jährigen Kinder aus Arbeiterfamilien in gymnasialen Oberstufen lernten (inklusive Oberstufe der Gesamtschulen und Fachoberschulen), jedoch 60,8 % der Beamtenkinder im gleichen Schultypus unterrichtet wurden (Block/ Klemm 1997, zit. nach Bundesmisterium...2000, S. 175).
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Diese Prozentsätze unterschreiten bzw. überschreiten die jeweiligen Prozentanteil der Berufsgruppen „Arbeiter“ und „Beamten“ in Bezug zur Gesamtbevölkerung. Die Bildungsbeteiligung der deutschen Kinder und die daraus zu ersehende Chancenungleichheit muss für eine Bewertung der Kinder aus Migrationsfamilien als Hintergrund in Erwägung gebracht und zur Kenntnisnahme für weitere Untersuchungen dienen
(Bundesministerium...2000, S. 175).
In den Oberstufen der Gymnasien lernen Migrantenkinder des öfteren nämlich keineswegs aus Partizipation oder Anpassung des Bildungsgeflecht in der deutschen Erziehungsstruktur. Meist werden die Kinder aus Familien ausländischer Herkunft in höher und weiterbildende Schulen aufgenommen, um die dort sinkende Zahl der deutschen Schüler zu kompensieren, um Lücken zu füllen, so dass das Bildungssystem sich selbst erhalten kann (Bundesministerium...2000, S. 175). Jedoch kann durch diese Maßnahme nicht von einer Chancengleichheit gesprochen werden, vielmehr würde wie Seifert anführt, eine „Verringerung der Zahl deutscher Schüler (...) dann die Bildungschancen der ausländischen Schüler fördern“ (Seifert 1997, zit. nach Bildungsministerium...2000, S. 175). Da solche institutionellen Effekte jedoch nur schwer nachweisbar sind, können nur hypothetische Vermutungen erhoben werden, die aber relativ einleuchtend erscheinen. Diese Art der Aufstockung fehlender deutscher Schüler durch Migrantenkinder erfahren vor allem auch die Sonderschulen, die ein eigens Problem erschaffen, das im weiteren Verlauf der Arbeit genauer angesprochen wird.
Faktoren für den geringen Bildungsfortschritt bei Migranten:
Ein wichtiger Punkt für die fehlende Weiterentwicklung im Bildungssektor ist zum einen die Überrepräsentanz von Kindern aus Familien ausländischer Herkunft an deutschen Schulen, wie z.B. die Hauptschule, die einen niedrigen Bildungsabschluss vermitteln. Diese relativ hohe Anzahl von Schülern aus Migrantenfamilien ist vor allem auf die vielen Quer- und Seiteneinsteiger zurückzuführen, die durch eine stete Fluktuation, gebildet aus Fort- und Zuzügen, die u.a. eine Beeinträchtigung der Demographie bewirken (Bildungs-ministerium...2000, S. 176).
Diese Seiteneinsteiger werden aufgrund von mangelnden bzw. fehlenden Deutschkenntnissen meist in Vorbereitungs- und Anfangsklassen der Gesamt- und Hauptschulen zurückgestuft und erhalten dort keine Möglichkeiten auf einen etwaigen höheren Abschluss als den der Hauptschule (Bundesministerium...2000, S. 176). Aus diesen Vorbereitungs-, Anfangsklassen bzw. auch Auffangklassen ist der Übertritt in die Sekundarstufe und der damit verbundeene
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Arbeit zitieren:
Achim Zeidler, 2003, Sozialisation bei Migranten und ethnischen Minderheiten, München, GRIN Verlag GmbH
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