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Der Haushalt der Europäischen Union

Title: Der Haushalt der Europäischen Union

Term Paper , 2002 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Saskia Uhlmann (Author)

Law - European and International Law, Intellectual Properties
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Im Rahmen der ihr von den Mitgliedstaaten übertragenen Aufgaben gibt die EU viel Geld aus. Im Haushalt wird festgelegt wie diese Ausgaben finanziert werden und wofür die Mittel der EU verwendet werden. Dabei ist der EU-Haushalt vergleichbar mit einem nationalen Haushalt, jedoch mit zwei entscheidenden Unterschieden: 1. Die EU hat keine Finanzhoheit, d.h. sie hat nicht die Kompetenz Steuern zu erheben. 2. Der EU-Haushalt muss immer ausgeglichen sein.1 Die Finanzierung geschieht also vollkommen aus Eigenmitteln. Kreditaufnahmen für Mehrausgaben sind nicht erlaubt.

Diese Arbeit erörtert das Zustandekommen des Haushaltes und stellt die Struktur eines Haushaltsplanes dar. Dabei werden Grundsätze und rechtliche Grundlagen des EU-Haushaltes dargelegt. Ebenfalls wird auf die Kontrolle des Haushaltsplanes eingegangen. Die Finanzierung des Haushaltes ist nicht Inhalt dieser Hausarbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Haushaltsordnung

3. Haushaltsverfahren

4. Finanzielle Vorschau

5. Struktur des Haushaltsplanes

6. Vollzug des EU-Haushaltes

7. Haushaltskontrolle

8. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Struktur, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Verfahrensabläufe des Haushalts der Europäischen Union. Das primäre Ziel besteht darin, die Funktionsweise der EU-Haushaltsplanung, den Prozess der Haushaltsaufstellung sowie die Mechanismen zur Kontrolle und zum Vollzug der Mittel transparent darzulegen.

  • Grundprinzipien der Haushaltsordnung der EU
  • Ablauf des mehrstufigen Haushaltsverfahrens
  • Bedeutung der finanziellen Vorschau und des Finanzrahmens
  • Aufbau der Einzelhaushalte und Mittelverwendung
  • Methoden der internen und externen Haushaltskontrolle

Auszug aus dem Buch

2. Haushaltsordnung

Die Haushaltsordnung fasst in einem Rechtsakt alle grundlegenden Bestimmungen zur Aufstellung und Durchführung eines Haushaltsplanes zusammen. Nach nur zweieinhalbjähriger Arbeit der Prodikommission wurde im Juni 2002 die Neufassung der aus dem Jahr 1977 stammenden Haushaltsordnung vom Rat der Europäischen Union gebilligt. Somit wird die neue Finanzbibel der EU am 01.01.2003 in Kraft treten.

Die neue Haushaltsordnung beruht auf folgenden sechs Haushaltsgrundsätzen: 1. Einheit: Art. 268 des EG-Vertrages besagt, dass alle Gemeinschaftseinnahmen und -ausgaben in ein und demselben Haushaltsdokument ausgewiesen werden müssen. 2. Universalität: Nach dem Nonaffektationsprinzip dürfen Haushaltseinnahmen nicht zweckgebunden sein. Ebenfalls dürfen Einnahmen und Ausgaben nicht verrechnet werden, sondern müssen in voller Höhe in den Haushaltsplan eingesetzt werden. 3. Spezialität: Klarheit bei der Bewilligung und Ausführung von Mitteln, Transparenz bei der Planerstellung sowie Haushaltsvollzug nach dem Willen der Haushaltsbehörde soll erreicht werden, indem einzelnen Mittelansätzen eine spezifische Zweckbestimmung zugewiesen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Besonderheiten des EU-Haushalts im Vergleich zu nationalen Budgets, insbesondere das Fehlen einer eigenen Finanzhoheit und die Pflicht zum Haushaltsausgleich.

2. Haushaltsordnung: Das Kapitel beschreibt die wesentlichen Bestimmungen und die sechs zentralen Haushaltsgrundsätze, die als Grundlage für die Aufstellung und Durchführung des EU-Haushalts dienen.

3. Haushaltsverfahren: Hier werden die zeitliche Abfolge und die Beteiligten des Haushaltsaufstellungsprozesses zwischen Kommission, Parlament und Rat detailliert dargestellt.

4. Finanzielle Vorschau: Dieses Kapitel erläutert die mittelfristige Finanzplanung, die als Rahmen für jährliche Haushaltspläne dient und Obergrenzen für verschiedene Politikbereiche festlegt.

5. Struktur des Haushaltsplanes: Der Fokus liegt auf der Unterteilung in obligatorische und nichtobligatorische Ausgaben sowie der Gliederung des Gesamthaushalts in sechs Einzelhaushalte.

6. Vollzug des EU-Haushaltes: Dieses Kapitel behandelt die praktische Umsetzung der Haushaltsbeschlüsse durch die Kommission unter Beachtung der geltenden Haushaltsordnung.

7. Haushaltskontrolle: Hier werden die internen und externen Kontrollmechanismen erläutert, einschließlich der Rolle des Rechnungshofs und des OLAF zur Betrugsbekämpfung.

8. Ausblick: Der abschließende Teil widmet sich den erwarteten Herausforderungen durch die EU-Erweiterung und den notwendigen Anpassungen der Budgetstruktur.

Schlüsselwörter

EU-Haushalt, Haushaltsordnung, Haushaltsgrundsätze, Haushaltsverfahren, Finanzielle Vorschau, Struktur des Haushaltsplans, Haushaltsvollzug, Haushaltskontrolle, Rechnungshof, OLAF, Finanzrahmen, Eigenmittel, Gemeinschaftshaushalt, Politische Prioritäten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick über die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen des Haushalts der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Haushaltsaufstellung, die Finanzplanung, den Mittelvollzug sowie die Kontrollmechanismen innerhalb der europäischen Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die transparente Darstellung der Komplexität des EU-Haushalts, von der rechtlichen Verankerung bis zur praktischen Ausführung der Mittel.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine juristische und institutionelle Analyse der geltenden Verträge und EU-Verordnungen zum Haushaltswesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Haushaltsordnung, der Aufstellungsprozess, die mittelfristige Finanzplanung, die Struktur des Plans, der Vollzug und die Kontrollinstanzen detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Haushaltsdisziplin, finanzielle Vorschau, Haushaltsgrundsätze und Institutionelle Zusammenarbeit stehen im Mittelpunkt der Untersuchung.

Welche Bedeutung hat das OLAF für die Haushaltskontrolle?

Das OLAF fungiert als Amt zur Betrugsbekämpfung und schützt den Gemeinschaftshaushalt, indem es bei Verdacht eigenständig Untersuchungen einleiten kann.

Was genau sind "obligatorische Ausgaben"?

Dies sind Ausgaben, die zwingend auf Rechtsakten und Verträgen der Union basieren und deren Änderung durch das Parlament beschränkt ist.

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Details

Title
Der Haushalt der Europäischen Union
College
University of applied sciences, Neuss  (FB Europarecht)
Course
Eu-Recht
Grade
1,3
Author
Saskia Uhlmann (Author)
Publication Year
2002
Pages
18
Catalog Number
V12436
ISBN (eBook)
9783638183222
Language
German
Tags
Haushalt Kommission EU
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Saskia Uhlmann (Author), 2002, Der Haushalt der Europäischen Union, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12436
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