II
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis IV
0. Prolog. - 4 -
1. Mitarbeitermotivation: Mitarbeiter richtig motivieren. - 2 -
2.1. Motiv - 3 -
2.2. Motivation. - 3 -
2.2.1. Intrinsische Motivation - 4 -
2.2.2. Extrinsische Motivation. - 5 -
2.2.3. Wechselwirkungen. - 5 -
3. Motivationstheorien - 6 -
3.1. Die Bedürfnispyramide von Maslow. - 7 -
3.2. Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg. - 9 -
4. Formen der Arbeitsstrukturierung. - 10 -
4.1. Job-Rotation. - 10 -
4.2. Job-Enlargement - 11 -
4.3. Job-Enrichment - 11 -
4.4. Teilautonome Arbeitsgruppen. - 12 -
5. Menschentypen. - 12 -
6. Zusammenfassung der Erkenntnisse - 14 -
7. Literaturverzeichnis ............................................................................ - 15 -
- 2 - 1. Mitarbeitermotivation: Mitarbeiter richtig motivieren
Motivation, ein Wort das sich wohl im Sprachgebrauch vieler Menschen wiederfindet. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff Motivation? Jedem Menschen ist schon das ein oder andere mal dieser Begriff in Zusammenhang mit bestimmten Situationen in den Sinn gekommen. Wenn man zum Beispiel als Arbeitnehmer eine Aufgabe für den Vorgesetzten erledigen soll, sich hierfür aber einfach nicht genügend motivieren kann. Aber warum kann man sich für diese Aufgabe nicht genügend motivieren? Woran liegt es? Kann man die Motivation des Arbeitnehmers eventuell durch eine Belohnung steigern, erzeugen und auch erhalten? Oder ist diese Form des Motivationsversuches sinnlos und von kurzer Dauer? Wie bringt der Arbeitgeber seine Mitarbeiter dazu, sich intensiver für die zu bewältigenden Aufgaben, für die Unternehmensziele zu motivieren? Denn nur wer als Chef seine Mitarbeiter motivieren kann, kann auch das ganze Potential ausschöpfen, das in ihnen steckt.
Für ein besseres Verständnis werde ich im zweiten Kapitel die wichtigsten Begriffe und Definitionen zum Thema Motivation erläutern. Im anschließenden dritten Kapitel werde ich exemplarisch verschiedene Modelle der Motivationsforschung vorstellen. Im Vierten Kapitel gehe ich auf die wichtigsten Verfahren zur Motivationssteigerung im intrinsischen Bereich ein. Extrinsische Motivationsfaktoren werden nur am Rande und nur in dem Maße behandelt, wie sie für das Verständnis der intrinsischen Motivationsfaktoren notwendig sind. Ich werde verdeutlichen, dass intrinsische Motivationsfaktoren jedem Menschen angeboren sind und dass Menschen von Natur aus motiviert sind. Motivation kann allerdings erheblich gesteigert und ausgebaut werden. Extrinsische Faktoren zerstören, wenn man den Einsatz dieser Mittel übertreibt, auf lange Sicht die vorhandenen intrinsischen Faktoren und führen zur Unzufriedenheit, Demotivation und früher oder später zur „inneren Kündigung“. Im fünften Kapitel werde ich auf unterschiedliche Typen von Menschen eingehen und die dementsprechenden unterschiedlichen Motivationsmix herausarbeiten. Im
- 3 - sechstenund letzten Kapitel werde ich die gewonnen Erkenntnisse zur Mitarbeitermotivation zusammenfassen.
2.1. Motiv
Bei Motiven handelt es sich um eine inhaltliche Klassifikation von angestrebten Zielzuständen, die sich in der Person vor allem im Laufe ihrer Sozialisation als relativ stabile “Wertungsdispositionen“ herausgebildet haben. 1 Unter gegebenen situativen Bedingungen wird dann ein Motiv aus der in einer Person vorhandenen und unterschiedlich intensiv ausgebildeten Motivmenge aktiviert und bis zur Zielerreichung oder zur Erreichung eines als befriedigend angesehenen Anspruchsniveaus beibehalten. Die Aktivierung von Motiven erfolgt durch Anreize, die aus der Person selbst herrühren können (körperlich, symbolisch) oder durch Stimuli, die in Situationsgegebenheiten vorhanden sind, wie z.B. Geld, Arbeitsinhalt, Gruppenkontakte. Diese erhalten aber nur dann verhaltenswirksamen Aufforderungscharakter, wenn sie als solche
wahrgenommen und kognitiv verarbeitet werden. Personen und situative Gegebenheiten stehen dabei im Verhältnis psychologischer Wechselseitigkeiten.
2.2. Motivation
Motivation ist Voraussetzung für zielorientiertes Verhalten und deshalb aus der Managementperspektive Hauptansatzpunkt für leistungssteigernde Beeinflussungsstrategien. 2 Motivation geht auf das lateinische movere (= bewegen) zurück und soll Aufschluss geben über die Beweggründe des Handelns und Verhaltens eines Menschen. Ziele von Motivationstheorien sind Beschreibung und Erklärung des Aufbaus, der Aufrechterhaltung und des Abbaus
1 Vgl. Staehle, Management, 6. Auflage, Seite 148
2 Vgl. Staehle, Management, 6. Auflage, Seite 200
Arbeit zitieren:
Henrik Welp, 2008, Möglichkeiten der Mitarbeitermotivation im Betrieb, München, GRIN Verlag GmbH
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