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Die interne Kommunikation politischer Parteien

Titre: Die interne Kommunikation politischer Parteien

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2005 , 40 Pages , Note: Gut

Autor:in: Mag. Bettina Rausch (Auteur)

Médias / Communication - Médias et Politique, Communication politique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Akteure, Maßnahmen und Zielgruppen der Binnen-PR politischer Parteien werden vorgestellt und in ihren Besonderheiten untersucht. Als konkrete Beispiele werden Parteitage, Wahlkämpfe und Internet bzw. Intranet näher analysiert. Die vorliegende Arbeit will sich dieser Frage und ihren Aspekten in einem
wissenschaftlich-theoretischen Rahmen nähern. Eine empirische
Untersuchung könnte das Thema umfassender erklären, würde jedoch den
Rahmen dieser Arbeit sprengen. Somit soll als leitende Forschungsfrage an
diese Arbeit die folgende gerichtet werden: „Was ist das Besondere an der
internen Kommunikation von politischen Parteien?
Als Ergänzung und vor allem auch als Anleitung für den Aufbau der Arbeit,
will ich außerdem danach fragen: „Wie unterscheiden sich Parteien
strukturell und in ihrer internen Kommunikation von anderen
Organisationen?“
Daher werden im Laufe der Arbeit die folgenden Aspekte der internen
Kommunikation beleuchtet, um anschließend in der Zusammenschau eine
umfassende Arbeit geben zu können. Es wird zunächst der Rahmen der
Betrachtung abgesteckt, in dem der Begriff „Organisation“ und andere
zentrale Begriffe wie „System“ und „Funktionen“ erklärt werden. Es folgen
eine Darstellung der Merkmale politischer Kommunikation und ihrer
Funktionen, eine Gegenüberstellung von (interner) Öffentlichkeitsarbeit und (interner) Kommunikation sowie die Durchleuchtung von politischen Parteien
aus organisationsstruktureller Sicht. Schließlich werden die gewonnenen
Erkenntnisse anhand dreier praktischer Beispiele aus der
Kommunikationswelt politischer Parteien, nämlich dem Wahlkampf, dem
Parteitag und der Nutzung des Internet als Kommunikationsmedium
überprüft und plastisch gemacht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE POLITISCHE PARTEI

2.1. Politische Parteien als Organisationen

2.2. Strukturelle Merkmale der Organisation „Politische Partei“

2.3. Politische Parteien im Vergleich zu anderen Organisationen

3. AKTEURE UND ZIELGRUPPEN INTERNER KOMMUNIKATION POLITISCHER PARTEIEN

3.1. Die Wähler

3.2. Die Mitglieder

3.3. Parteiführung

3.4. Zusammenschau Zielgruppe und Akteure

4. PARTEIENBINNENKOMMUNIKATION

4.1. Öffentlichkeitsarbeit oder Interne Kommunikation?

4.2. Besonderheiten (interner) politischer Kommunikation

5. BEISPIELE FÜR DIE INTERNE KOMMUNIKATION POLITISCHER PARTEIEN

5.1. Thema Wahlkampf – als Beispiel

5.2. Parteitage

5.3. Internet und Intranet

6. SCHLUSSFOLGERUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht wissenschaftlich-theoretisch die Besonderheiten der internen Kommunikation politischer Parteien. Dabei wird analysiert, wie sich Parteien strukturell von anderen Organisationen unterscheiden und welche Herausforderungen sich für den Informationsaustausch zwischen Führung, Mitgliedern und Wählern ergeben.

  • Strukturelle Analyse politischer Parteien als Organisationen
  • Identifikation und Abgrenzung der Akteure und Zielgruppen
  • Vergleich von interner Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Einfluss der Medialisierung auf parteiinterne Prozesse
  • Analyse der Kommunikation in Wahlkampf, auf Parteitagen und mittels Intranet

Auszug aus dem Buch

3.4. Zusammenschau Zielgruppe und Akteure

Die „interne Öffentlichkeit“ politischer Parteien ist also an sich keine homogene Gruppe. Gemeinsames Merkmal ist zwingend lediglich das Bekenntnis zur Partei, also eine gewisse (auch unterschiedlich sich manifestierende und erlebte) Affinität zu einer politischen Ideologie. Die Motive für die Mitgliedschaft sind ihrerseits wieder ganz verschiedene. Unterschiede in der Zielgruppe gibt es – ähnlich, aber regelmäßig etwas weniger als in der Gesamtbevölkerung – hinsichtlich praktisch aller demographischen Faktoren wie Alter (ab dem erlaubten Mitgliedsalter), Geschlecht, Bildungs- und Einkommensniveau oder geographische Herkunft (im Wirkungsgebiet der jeweiligen Partei). Vergleicht man nun die einzelnen Parteien, so wird man natürlich die eine oder andere Häufung eines demographischen Merkmales bei den Mitgliedern einer Partei feststellen. So verstehen sich sozialdemokratische Parteien als Vertreter der Arbeitnehmer und werden dementsprechend weniger Unternehmer als Mitglieder haben. Prinzipeill jedoch steht eine jede Partei – gerade heute, wo die traditionellen politischen Lager nicht mehr so klar zu trennen sind – allen Menschen in ihrem Wirkungsgebiet (eingeschränkt durch statutarische Festlegungen) offen.

Wähler sind also sowohl Zielgruppe interner als auch externer Parteienkommunikation. Zu welcher Gruppe sie zählen hängt von ihrem Wahlverhalten ab. Offen bleibt hier aber die Frage, ab wann genau ein Wähler nun Stammwähler wird bzw. diese Eigenschaft wieder verliert. In der Praxis unmöglich ist es, Stammwähler als solche auszumachen, wenn sie sich nicht selber deklarieren. Das Wahlrecht wird geheim ausgeübt, somit gibt es keine Verzeichnisse, in denen eben Stamm- und Wechselwähler getrennt aufgeführt werden. Umso weniger kann in der Kommunikation, v.a. in direkten Formen, zwischen diesen Gruppen differenziert werden. Also ist davon auszugehen, dass Wähler grundsätzlich von externer Kommunikation erfasst werden, sich möglicherweise davon unterschiedlich angesprochen fühlen und die Kommunikationsinhalte somit unterschiedlich (intensiv) aufnehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung des Forschungsinteresses an der internen Kommunikation politischer Parteien und Definition der leitenden Forschungsfrage.

2. DIE POLITISCHE PARTEI: Untersuchung des Organisationsbegriffs im Kontext politischer Parteien und Erläuterung ihrer strukturellen Besonderheiten.

3. AKTEURE UND ZIELGRUPPEN INTERNER KOMMUNIKATION POLITISCHER PARTEIEN: Analyse der internen Zielgruppen und der Schwierigkeit einer klaren Abgrenzung zu externen Adressaten.

4. PARTEIENBINNENKOMMUNIKATION: Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen der Binnenkommunikation und deren Abgrenzung zur Öffentlichkeitsarbeit.

5. BEISPIELE FÜR DIE INTERNE KOMMUNIKATION POLITISCHER PARTEIEN: Überprüfung der theoretischen Erkenntnisse anhand praktischer Anwendungsfelder wie Wahlkampf, Parteitage und digitale Medien.

6. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Zusammenführung der Ergebnisse und Reflexion über die Herausforderungen für die künftige interne Kommunikationsstrategie politischer Parteien.

Schlüsselwörter

Politische Kommunikation, interne Kommunikation, politische Parteien, Organisationsstruktur, Parteiführung, Mitglieder, Wahlkampf, Parteitage, Medialisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Strategiefähigkeit, Mitgliederpartei, Zielgruppen, Binnenkommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beleuchtet die spezifische Dynamik der internen Kommunikation innerhalb politischer Parteien, die sich von gewinnorientierten Unternehmen unterscheidet.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf Organisationsstrukturen, Zielgruppendefinitionen, die Abgrenzung zur Öffentlichkeitsarbeit sowie die praktische Umsetzung der Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, was genau das Besondere an der internen Kommunikation von politischen Parteien ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen wissenschaftlich-theoretischen Rahmen und greift dabei auf Definitionen und Erkenntnisse der Literatur sowie systemtheoretische Modelle zurück.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine strukturtheoretische Betrachtung von Parteien, die Analyse von Akteuren und Zielgruppen sowie eine Untersuchung konkreter Kommunikationsbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Parteienkommunikation, Organisationsstruktur, Mitgliederbeteiligung und mediale Inszenierung geprägt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen internen und externen Zielgruppen oft fließend?

Aufgrund der Medialisierung und der Nutzung öffentlicher Kanäle für parteiinterne Botschaften ist eine exakte Trennung in der Praxis oft kaum möglich.

Wie beeinflusst das Internet die interne Parteikommunikation?

Es ermöglicht zwar eine schnellere und billigere Kommunikation, schafft jedoch gleichzeitig eine Kluft zwischen digital kompetenten Mitgliedern und solchen, die diese Medien nicht nutzen.

Welche Rolle spielen Parteitage heute?

Sie haben sich von Foren intensiver innerparteilicher Diskussion zunehmend zu medial inszenierten Polit-Shows gewandelt, bei denen Geschlossenheit demonstriert wird.

Warum ist die Parteiführung in einer schwierigen Position?

Da die Mitglieder freiwillig mitwirken und die Führung oft direkt gewählt wird, fehlt es an klassischen Hierarchiemitteln, um interne Prozesse vollständig zu kontrollieren.

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Résumé des informations

Titre
Die interne Kommunikation politischer Parteien
Université
University of Vienna  (Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften)
Cours
Seminar "Politische PR"
Note
Gut
Auteur
Mag. Bettina Rausch (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
40
N° de catalogue
V124925
ISBN (ebook)
9783640307821
ISBN (Livre)
9783640306046
Langue
allemand
mots-clé
Kommunikation Parteien Seminar Politische
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag. Bettina Rausch (Auteur), 2005, Die interne Kommunikation politischer Parteien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124925
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Extrait de  40  pages
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