3. Praxisbericht Sabine Kubach
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 5
2. Die Unfallversicherung. 6
2.1. Allgemein 6
2.1.1. Was führt zu einem Unfall? 6
2.1.2. Wer ist von einem Unfall betroffen? 7
2.1.3. Welche Folgen eines Unfalles kann es g eben? 7
2.2. Der Unfallbegriff. 8
2.2.1. Erweiterung des Unfallbegriffs. 11
2.3. Die gesetzliche Unfallversicherung. 12
2.3.1. Kennzeichen der gesetzlichen Unfallversicherung. 12
2.3.2. Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. 12
2.3.3. Aufbringung der Mittel und Finanzierung der
gesetzlichen Unfallversicherung. 13
2.3.4. Gliederung der gesetzlichen Unfallversicherung. 14
Die gesetzliche Unfallversicherung - 3 -
3. Praxisbericht Sabine Kubach
2.3.5. Versicherter Personenkreis. 15
2.3.5.1. Versicherte Personen kraft Gesetz. 15
2.3.5.1.1. Unternehmer, die besonders
schutzw ürdig sind. 15
2.3.5.1.2. Personen, die im Interesse der
Allgemeinheit tätig werden. 16
2.3.5.1.3. Sonstige Personen. 17
2.3.5.2. Freiwillige Versicherung. 17
2.3.6. Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung. 18
2.3.7. Der Versicherungsfall. 20
2.3.7.1. Der Arbeitsunfall. 20
2.3.7.2. Der Wegeunfall. 21
2.3.7.3. Berufskrankheiten. 21
2.3.8. Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. 22
3. Fazit. 23
4. Inhaltsverzeichnis. 23
Die gesetzliche Unfallversicherung - 4 -
3. Praxisbericht Sabine Kubach
1. Einleitung
Unfälle passieren zu jeder Zeit und überall. Durch die stetig zunehmende Entwicklung von Technik und Straßenverkehr werden die Unfallgefahren häufiger und größer. Presse, Rundfunk und Fernsehen berichten täglich
von Verkehrs- und Berufs- sowie Freizeitunfällen. 1
Viele Unfälle verlaufen glimpflich. Häufig werden die Betroffenen aber so schwer verletzt, dass sie vorübergehend oder gar auf Dauer ihrem Beruf, ihrem Haushalt und ihren gewohnten Freizeitaktivitäten nicht mehr oder nur eingeschränkt nachgehen können.
Zur Absicherung von finanziellen Lücken durch einen Unfall, z.B. dem Verdienstausfall gibt es die gesetzliche und die private Unfallversicherung.
Die gesetzliche Unfallversicherung stellt einen wichtigen Teil unserer Sozialversicherung da. 2 Zur Sozialversicherung gehören neben der gesetzlichen Unfallversicherung noch die gesetzliche Krankenversicherung, die gesetzliche Rentenversicherung sowie die Arbeitsförderung und die Pflegeversicherung. Innerhalb der Sozialversicherung nimmt die gesetzliche Unfallversicherung eine Sonderstellung ein. Im Gegensatz zur Kranken- und Rentenversicherung ist sie nicht nur eine Versicherung gegen bestimmte Versicherungsfälle (Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten), sondern sie bewirkt auch eine Ablösung der zivilrechtlichen Haftpflicht des Unternehmers gegenüber den Arbeitnehmern eines Betriebes. Daher erklärt sich, dass nur die Unternehmer und nicht die versicherten Arbeitnehmer mit der Zahlung von Beiträgen belastet werden. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.
In diesem Praxisbericht werde ich nun näher auf die gesetzliche Unfallversicherung eingehen.
1 Vgl. http://www.grells.de/v_u.htm
2 Vgl. http://www.gesetzliche-unfallversicherung.de
Die gesetzliche Unfallversicherung - 5 -
3. Praxisbericht Sabine Kubach
2. Die Unfallversicherung
2.1. Allgemein
Es gibt verschiedene Ursachen die zu einem Unfall führen können. Das Risiko von schweren Unfallfolgen und dem damit verbundenen vermehrten finanziellen Bedarf durch eine Invaliditätsentschädigung muss durch die Unfallversicherung gedeckt werden.
2.1.1. Was führt zu einem Unfall?
Bei jeder Person ist das Unfallrisiko verschieden, da es sich aus mehreren verschiedenen Risiken zusammensetzt. Grundsätzlich unterscheidet man das subjektive und das objektive Risiko:
⇒ Subjektives Risiko (Gefahrenmerkmale, die von den Eigenschaften
des VN oder von Verhaltensweisen der Personen abhängen, die auf
die Sache einwirken können): 3 • Fahrlässigkeit • Leichtsinn • Gewohnheit • Übermüdung • menschliches Versagen
• Unterschätzung einer Gefahr und Überschätzung der eigenen Fä-
higkeiten durch Unkenntnis • usw. ...
⇒ Objektives Risiko (Gefahrenmerkmale, die von außen auf die versi-cherte Sache einwirken - nach diesen Merkmalen wird der risiko-äquivalente Beitrag ermittelt.): 4 • Naturgewalten • technische Mängel am Kraftfahrzeug • defekte Haushaltsgeräte • zu glatte Böden • usw. ...
3 Vgl. http://www.versicherungsnetz.de/Onlinelexikon/SubjektivesRisiko.html
4 Vgl. http://www.versicherungsnetz.de/Onlinelexikon/ObjektivesRisiko.html
Die gesetzliche Unfallversicherung - 6 -
3. Praxisbericht Sabine Kubach
2.1.2. Wer ist von einem Unfall betroffen?
• Arbeitgeber durch den Mitarbeiterausfall und Produktionsausfall für
den Betrieb
• die eigene Familie (psychisch und finanziell)
• der Staat (volkswirtschaftliche Belastung durch höhere Ausgaben
für die unfallgeschädigte Person)
2.1.3. Welche Folgen eines Unfalles kann es geben?
Persönliche Folgen:
Wirtschaftliche Folgen:
Folgen bei schweren Unfällen:
5 Vgl. Unfallskript, Frau Heim
Die gesetzliche Unfallversicherung - 7 -
Arbeit zitieren:
Sabine Kubach, 2002, Die gesetzliche Unfallversicherung im Sozialversicherungssystem der BRD, München, GRIN Verlag GmbH
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