Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1 Die politische Thematik im „Stechlin“ 4
1.1 Die politische Wahl in Rheinsberg- Wutz als Auseinandersetzung zwischen dem
„Alten“ und dem „Neuen“ 4
Die Rolle der Sozialdemokratie und des Vierten Standes im „Stechlin “ 8
1 2
2 Der Stechlinsee als Symbol der politischen Synthese von Altem und Neuem 11
2.1 Der Stechlinsee als Leitmotiv des „Stechlin“ 11
2.2 Der Stechlinsee als bedeutendes Gesprächsthema oder: Von der Natursymbolik zur
Revolutionsproblematik 13
2.3 Die Interpretation der politischen Botschaft des Stechlinsees durch Melusine 15
3 Der Stechlin- ein politischer Roman 18
3.1 Der politische Gehalt der scheinbar unpolitischen Liebesgeschichte zwischen
Armgard und Woldemar 19
3.2 Adel wie er ist- Adel wie er sein sollte: Die Gegenüberstellung von Adelheid und
Melusine 23
3.2.1 Melusine als Verkörperung des Adels wie er sein sollte 25
3.2.2 Melusine als Repräsentantin des „Neuen“ oder: „Der revolutionäre Diskurs“ 28
4 Der Stechlin- ein unpolitischer Roman 34
5 Schlusswort 37
6 Literaturverzeichnis 40
2
Einleitung
Das Thema dieser Hausarbeit ist das Politische im Roman „Der Stechlin“ von Theodor Fontane.
Im Zuge dieser Hausarbeit werden die folgenden Fragen beantwortet:
1.) Wie wird die Auseinandersetzung zwischen „Altem“ und „Neuem“ in politischer Hinsicht im „Stechlin“ dargestellt?
2.) Welcher Bedeutung kommt dabei auf symbolischer Ebene dem Stechlinsee zu? 3.) Inwiefern ist der „Stechlin“ Fontanes als „politischer Roman“ einzuschätzen? Im ersten Teil dieser Hausarbeit wird zuerst dargestellt, in welcher Weise das Politische überhaupt Thema des Romans ist, nämlich unter Bezugnahme auf die Wahl in Rheinsberg-Wutz sowie die Rolle der Sozialdemokratie und des vierten Standes im „Stechlin“. Der zweite Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem symbolischen Gehalt des Stechlinsees und der politischen Interpretation seiner Botschaft durch die Gräfin Melusine von Barby. Im dritten Abschnitt wird die These vertreten, dass der Stechlin ein politischer Roman ist. Abschließend wird im vierten Teil der Arbeit Conrad Wandreys Behauptung dargestellt, dass der Stechlin kein politischer Roman sei und einer kritischen Betrachtung unterzogen. Diese Arbeit beginnt mit der Beschreibung der Wahl und der Rolle des vierten Standes sowie der Sozialdemokratie, da sowohl die genannte Wahl als auch dem vierten Stand sowie der Sozialdemokratie eine wesentliche Bedeutung im Hinblick auf die im dritten Abschnitt dieser Arbeit vertretene These, dass der Stechlin ein politischer Roman ist, zukommt. Die Auseinandersetzung mit dem symbolischen Gehalt des Sees Stechlin ist im Hinblick auf die politische Thematik und die These, dass der Stechlin ein politischer Roman ist, von großer Bedeutung: Denn erstens ist dieser See das Leitmotiv des gleichnamigen Romans und zweitens ist die Deutung der Botschaft des Stechlinsees durch Melusine nicht zuletzt auch eine politische, sodass die Symbolik des Sees bezüglich des politischen Gehalts des „Stechlin“ von großer Relevanz ist.
3
1 Die politische Thematik im „Stechlin“
1.1 Die politische Wahl in Rheinsberg- Wutz als Auseinandersetzung zwischen dem „Alten“ und dem „Neuen“
Das Politische im Stechlin wird explizit anhand der Wahl im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz dargestellt. Hier fällt auf, dass aber dem eigentlichen Wahlakt nur ein Kapitel der insgesamt vier mit dem Titel „Wahl in Rheinsberg-Wutz“ überschriebenen Abschnitte gewidmet ist. Ein Großteil der jeweiligen Kapitel beschäftigt sich also mit anderen Fragen als denen der politischen Wahl.
Inwiefern ist die Wahl aber als Auseinandersetzung zwischen dem Alten und dem Neuen zu verstehen?
Es handelt sich hierbei um eine Auseinandersetzung zwischen dem Alten und dem Neuen auf mehrfacher Ebene:
Erstens hat man es hier mit der Auseinandersetzung zwischen Konservativen und Sozialdemokraten auf politischer Ebene zu tun.
Aber zugleich geht es auch um den Konflikt zwischen dem Alten und dem Neuen auf historischer Ebene- nämlich diejenige zwischen der Feudalaristokratie und dem Vierten Stand. Dabei repräsentieren die Konservativen das Alte, insofern diese Teil einer veralteteten, überkommenen Feudalaristokratie sind.
Dagegen stehen die Sozialdemokraten insofern für das Neue, als diese nicht nur soziale Hilfen für den aufkommenden Vierten Stand (die Arbeiterschaft) bewirken wollen, sondern vielmehr eine rechtliche und soziale Gleichstellung des Vierten Standes (der Arbeiterschaft) mit den anderen Ständen intendieren. 1
Ihre Programmatik orientiert sich dabei an der politischen Theorie Marxens. In Bezug auf die Darstellung der Wahl im „Stechlin“ ist festzuhalten, dass die genannten gegnerischen Parteien in gegensätzlicher Weise beschrieben werden:
So werden zwar die Vertreter beider Parteien satirisch porträtiert, aber den Vertretern der Konservativen werden doch deutlich mehr individuelle Züge verliehen, als denen der Sozialdemokraten.
1 In Bezug auf diese Gleichsetzung des Alten mit den Konservativen und des Neuen mit den Sozialdemokraten ist noch anzumerken, dass diese zwar im allgemeinen gültig ist, aber eben nicht auf jede Person im "Stechlin" in Reinkultur zutrifft. Vgl. Tatsukawa, Yozo: „Der Stechlin“ als politischer Roman, S.548: „An dem Punkt, wo wir jetzt sind, wird wahrscheinlich niemand mehr glauben, dass das Schema vom Alten, dessen Vertreter Dubslav von Stechlin; Graf Barby und andere sind, und der Sozialdemokratie und dem diese unterstützenden vierten Stand so ohne weiteres gelten könnte. Zwar war dieses Schema für die damalige Situation nicht ohne jede Gültigkeit, aber dennoch konnte sich Fontane nicht mit einer so seichten Erkenntnis von Mensch und Gesellschaft zufriedengeben und danach seine Personen klassifizieren- mit Ausnahme von etlichen Randfiguren.“
4
So tritt der Wahlsieger der sozialdemokratischen Partei, Feilenhauer Torgelow, im Gegensatz zum Kandidaten der konservativen Partei, Dubslav von Stechlin, persönlich nie auf, sondern wird lediglich erwähnt:
„Die Wahlresultate lagen noch keineswegs sicher vor; es ließ sich aber schon ziemlich deutlich erkennen, daß viele Fortschrittlerstimmen auf den sozialdemokratischen Kandidaten, Feilenhauer Torgelow, übergehen würden, der trotzdem er nicht persönlich zugegen war, die kleinen Leute hinter sich hatte.“ 2
Hinsichtlich der Wahlversammlung der Konservativen ist festzustellen, dass diese einen Querschnitt durch die damalige Gesellschaft darstellt:
„Die Vertrauensmänner waren meist wohlhabende Stechliner Bauern, untermischt mit halboffiziellen Leuten aus der Nachbarschaft:
Förster und Waldhüter und Vormänner von den verschiedenen Glas- und Teeröfen. Zu diesen gesellte sich noch ein Torfinspektor, ein Vermessungsbeamter, ein Steueroffiziant und schließlich ein gescheiterter Kaufmann, der jetzt Agent war, und die Post besorgte.“ 3
Diese Nennung der Vertreter der unterschiedlichsten Berufsschichten ist hier insofern von großer
Bedeutung, als es sich hierbei um eine der Programmatik des poetischen Realismus gemäße Darstellung der unterschiedlichen Berufsstände der damaligen Zeit handelt. Im Folgenden werden diejenigen Figuren charakterisiert, denen bei dieser Wahlversammlung eine tragende Rolle zukommt. So wird z.B. die Figur Schulze Kluckhuhns beschrieben, welche die Sozialdemokratie in sinnbildlicher Weise mit dem feindlichen, dänischen Schlachtschiff „Rolf Krake“ im 64er Krieg vergleicht:
„Ich sag´euch was sie jetzt die soziale Revolution nennen, das liegt neben uns wie damals Rolf Krake; Bebel wartet bloß, und mit eins fegt er dazwischen.“ 4
Diese Äußerung Schulze Kluckhuhns zeigt, dass die Auseinandersetzung mit der Sozialdemokratie als Repräsentantin des Neuen nicht vorwiegend sachorientiert, sondern in emotionaler Weise geführt wird. Dementsprechend fehlt auch jegliche sachliche Begründung, inwiefern die Sozialdemokratie bzw. die soziale Revolution denn tatsächlich mit dem dänischen Schlachtschiff Rolf Krake vergleichbar ist.
Dieser Vergleich suggeriert nämlich, dass die Sozialdemokratie nicht bloß für soziale Veränderungen eintritt, sondern dass deren Einflussnahme auf die besagten Veränderungen eintritt, sondern dass deren Einflußnahme auf die besagten Veränderungen unbeherrschbar
2 Fontane, Theodor:„Der Stechlin", S.189.
3 Ebd., S.166.
4 Ebd, S.168.
5
wird, sobald diese die politische Macht innehat. Es handelt sich hierbei also um eine spezifische Rhetorik, die dazu dient, Furcht vor der Sozialdemokratie zu erregen, mit dem Ziel die Konservativen in ihrer Einstellung gegenüber derselben auf einen Nenner zu bringen.
Dubslav von Stechlin, der sich nur widerwillig als Kandidat der Konservativen hatte aufstellen lassen, nimmt die Wahl als politischen Vorgang nicht ernst:
„Na, lassen wir´s. Sie wissen ja auch Bescheid. Und dann sind das schließlich auch keine Betrachtungen für heute, wo ich gewählt werden und den Triumphator spielen soll. Übrigens geh´ ich einem totalen Kladderadatsch entgegen. Ich werde nicht gewählt.“ 5
Diese Perspektive auf die Wahl als einer nicht ernstzunehmenden, bloß formalen Prozedur teilen auch die Anhänger der Konservativen:
„ Es traf ihn bei dieser Prozedur der Blick des alten Zühlen, der ihm in einer Mischung aus Feierlichkeit und Ulk sagen zu wollen schien: „Ja, Stechlin, das hilft nu mal nicht; man muß die Komödie mit durchmachen.“ 6
So weist auch Cartland auf das politische Desinteresse Dubslavs hin, und unterstreicht dessen Einstellung gegenüber der Wahl als einer bloß formellen Prozedur:
„Unquestionably, Dubslav von Stechlin is essentially apolitical in nature. He does allow his name to be entered as the conservative candidat for election to the Diet, but he only goes through the motions of this political process. He disclaims active campaigning because he expects people to know him and what he stands for.“ 7
Es ist aber zu fragen, inwiefern mit Recht gesagt werden kann, dass Dubslav von Stechlin seiner Natur nach apolitisch sei- und zuerst, was dies denn überhaupt bedeutet. Diese These Cartlands ist dann einleuchtend, wenn man eine apolitische Person als ein Individuum definiert, dass sich keiner politischen Theorie und/oder Partei vollkommen verschreibt. Diese Definition trifft zwar auf den Kandidaten der Konservativen zu, aber dieser ist dennoch nicht völlig apolitisch, insoweit er ein ausgeprägtes Interesse an seinen Mitmenschen und schließlich auch an sozialen Fragen zeigt. Wenn man das Politische also in einem weiteren Sinne versteht, nämlich als Merkmal des Verhaltens einer Person gegenüber ihren Mitmenschen und einer auf soziale Fragen hin orientierten Ethik, dann ist Dubslav von Stechlin durchaus als politische Person zu charakterisieren. So kommt die soziale Einstellung Dubslavs von Stechlins in der folgenden Beschreibung seiner Person zum Ausdruck: „Er hörte gerne eine freie Meinung, je drastischer und extremer, desto besser. Daß sich diese
5 Ebd., S.180.
6 Ebd., S.185.
7 Cartland, Harry E.: „The "old" and the "new" in Fontane´s Stechlin", p.20.
6
Meinung mit der seinigen deckte, lag ihm fern zu wünschen. Beinah das Gegenteil. Paradoxen waren seine Passion. „Ich bin nicht klug genung, selber welche zu machen, aber ich freue mich, wenn´s andre tun; es ist doch immer was drin. Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, so sind sie langweilig.“ 8
Sein politisches Desinteresse im engeren Sinne ist also darauf zurückzuführen, dass er nicht an letztgültige Wahrheiten glaubt, wie sie in politischen Theorien und Parteiprogrammen ihren Ausdruck finden.
Aber seine politische Natur im weiteren Sinne wird doch gerade daran offensichtlich, dass er nicht nur bereit ist, andere Ansichten zur Kenntnis zu nehmen, sondern deren Äußerung sogar willkommen heißt. Dies ist jedoch insofern eine politische Einstellung, als sich darin eine Ethik der Anerkennung der Differenz des Anderen offenbart.
Dieses politische Desinteresse im engeren Sinne gegenüber der Wahl als einer demokratischen Errungenschaft, zu der die feudalen Schichten keinerlei Verhältnis haben, wird auch an der Reaktion der Konservativen auf die Wahlniederlage Dubslavs offenbar: „Dubslav nahm es ganz von der heiteren Seite, seine Parteigenossen noch mehr, von denen eigentlich ein jeder dachte: „Siegen ist gut, aber Zu-Tische-Gehen ist noch besser.“ 9 Hier wird auch die mit dem politischen Disengagement einhergehende Prinzipienlosigkeit der adeligen Vertreter der konservativen Partei deutlich, denn der sinnliche Genuß wird letztlich über die politische Prinzipien gestellt.
Da der Kandidat der Sozialdemokraten anonym bleibt, und dessen Anhänger sowie dieser selbst vorwiegend auf eine neutrale bzw. sogar sehr kritische Art dargestellt werden, kann es zu keiner Identifikation des Lesers mit den Sozialdemokraten kommen, obwohl diese die Sieger der Wahl sind.
„Unter allen politischen Parteien jedoch, die vor, während und nach den Wahlkapiteln eine Rolle spielen, wird der künftige politische Erfolg der Sozialdemokraten trotz und gerade wegen des momentanen Wahlsieges am meisten in Frage gestellt.“ 10
So zieht Dubslav den Sieg der Sozialdemokraten in Zweifel, wenn er folgendes äußert: „Nu kann Torgelow zeigen, daß er nichts kann. Und die andern auch. Und wenn sie´s alle gezeigt haben, na, dann sind wir vielleicht wieder dran und kommen noch mal obenauf.“ 11 Die antisozialdemokratische Einstellung Duslavs kommt allerdings auch in dessen Begegnung mit dem Teerofenarbeiter Tuxen zum Ausdruck:
8 Fontane, Theodor:„Der Stechlin", S.10.
9 Ebd., S.191.
10 Strech, Heiko: „Die Synthese von alt und neu; „Der Stechlin“ als Summe des Gesamtwerks", S.83.
11 Fontane, Theodor: „Der Stechlin", S.83.
7
Hier hilft Dubslav dem volltrunkenenen Arbeiter zwar wieder auf die Beine zu kommen, aber er nutzt diese Situation zugleich aus, um den Sozialdemokraten Torgelow zu kritisieren und den Teerofenarbeiter hinsichtlich seiner Lebensführung zu belehren:
So fragt Dubslav ihn aus, für wen er denn bei dieser Wahl gestimmt habe, und Tuxen antwortet, dass er den Kandidaten der Sozialdemokraten Torgelow gewählt habe. Daraufhin stellt Dubslav die zynische Frage, ob dieser denn inzwischen schon etwas für die Arbeiter getan habe. Als Tuxen dies verneint, fragt er weiter, warum er dies bisher noch nicht getan
„Joa, se seggen joa, he will wat för uns duhn un is so sihr für de armen Lüd. Un denn kriegen wie joa´n Stück Tüffelland. Un se segggen ook, he is klöger als de annern sinn.“ 12
Dass dies der Fall sei, räumt sogar Dubslav ein, aber sein Zugeständnis bezüglich der Klugheit Torgelows wird letztlich doch relativiert:
„Wird wohl. Aber er is doch noch lange nich so klug, wie ihr dumm seid.“ 13
Dies ist aber nicht nur eine Relativierung der Behauptung Tuxens, sondern hier handelt es sich zugleich um eine Beleidigung des alten Teerofenarbeiters, da diese Aussage schließlich besagt, dass Tuxen eine ziemlich dumme Person sei.
Hier wird deutlich, dass Dubslav zwar sozial handelt, aber dieses soziale Handeln nicht auf der Anerkennung demokratischer Prinzipien fundiert ist, sondern seiner patriarchalischen Fürsorgepflicht entspringt:
„Der Blick Dubslavs aber, der auf das Elend fällt, ist der des christlich- patriarchalischen Feudalherren. In der Tuxen- Episode wurde deutlich, daß Dubslav zu einer herrischen Haltung durchaus fähig ist, wenn sie sich auch in die versöhnliche Form des Humors zu kleiden weiß.“ 14
Dubslav handelt sozial, da er dem volltrunkenen Teerofenarbeiter Tuxen hilft. Schließlich erkennt er diesen aber nicht als ein mit gleichen Rechten ausgestattes Individuum an, was an seinem Tonfall gegenüber Tuxen sowie den entsprechenden Vorhaltungen, die er Tuxen bezüglich seiner Lebensführung und seines Wahlverhaltens macht, offenbar wird.
Die Rolle der Sozialdemokratie und des Vierten Standes im „Stechlin “
1.2
Die Sozialdemokratie spielt im Stechlin aber nicht nur in Bezug auf die politische Wahl im Stechlin eine Rolle, sondern sie wird -unabhängig von dieser- immer wieder zum Gesprächsgegenstand im Laufe des Romans.
12 Ebd., S.202.
13 Ebd., S.202.
14 Strech, Heiko: „Die Synthese von alt und neu ; „Der Stechlin“ als Summe des Gesamtwerks", S.93.
8
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Caroline Boller, 2009, „Der Stechlin“- Ein politischer Roman, Munich, GRIN Publishing GmbH
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