Die Produktionsfunktion vom Typ B:
Zeitliche und intensitätsmäßige Anpassung an Beschäftigungs-
schwankungen und ihre Konsequenzen für die Kostenfunktion
Inhaltsverzeichnis Seite
A Produktionsfunktion
1.1 Definition 2
1.2 Typ A
1.2.1 Erläuterung 2
1.2.2 grafische Darstellung 3
1.2.3 tabellarische Zusammenfassung 4
1.3 Typ B
1.3.1 Erläuterung
1.3.1.1 Variierbarkeit 5
1.3.1.2 Input-Output-Beziehungen 5
1.3.1.3 Intensität 6
1.3.2 grafische Darstellung 6
1.4 Vergleich zwischen Typ A und Typ B 7
B zeitliche und intensitätsmäßige Anpassung an
Besch äftigungsschwankungen
1.1 Definition Beschäftigungsschwankungen 8
1.1.1 Erläuterung zeitliche Anpassung 9
1.1.2 Erläuterung intensitätsmäßige Anpassung 10
1.1.2 Fazit 11
C Konsequenzen für die Kostenfunktion
1.1 grafische Darstellung 11
1.2 Ergebnis 12
D Literaturverzeichnis 13
1.1 Anzahl der Wörter und Zeichen 14
Seite 1 von 14
A Produktionsfunktion
1.1 Definition
1 „Mathematische Beschreibung der Beziehung zwischen der Menge x zu erstellender Produkte aus den Mengen r i der eingesetzten Produktionsfaktoren (i = 1, 2, …, i´)“
Die Menge x, also die auszubringende Menge, nennt man Output. Die Menge r i , also die einzusetzende Menge, nennt man Input.
1.2 Typ A
1.2.1 Erläuterung
Die Produktionsfunktion vom Typ A wurde von Jacques Turgot entwickelt. Dieser beobachtete den unmittelbaren Zusammenhang von Input und Output in der Landwirtschaft. Hierbei entstand das Ertragsgesetzt, das Gesetzt vom abnehmenden Ertragszuwachs.
2 „Es besagt, dass auf einer bestimmten Anbaufläche und unter konstantem Einsatz von Saatgut, Düngemittel und sonstigen landwirtschaftlichen Produktionsfaktoren eine sukzessive Vermehrung des variablen Faktors Arbeit zunächst zu einer steigenden Erntemenge führt, schließlich aber immer geringer werdende Zuwächse erbringt, bis er pro aufgewandter Arbeitsstunde erzielte Ertragszuwachs gleich Null wird. Das gleiche Ergebnis erhält man, wenn man andere landwirtschaftliche Produktionsfaktoren variiert und die jeweils übrigen konstant hält.“
1 Vgl. Schneck, O., Lexikon der Betriebswirtschaft, 2005, S. 820 2 Vgl. Korndörfer, W. Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 1999, S. 260
1.2.2 grafische Darstellung
Das klassische Ertragsgesetz ist eine nicht-homogene, substitutionale Produktionsfunktion, d. h. dass ein Faktor gegeben ist und nicht ersetzt werden kann, der andere Faktor jedoch variierbar ist. Dies wiederrum nennt man die partielle Faktorvariation.
Das in Abb. 1 angegebene klassische Ertragsgesetz ist in vier Abschnitte eingeteilt.
Der erste Abschnitt weist eine überproportionale Steigung der Ertragsfunktion auf. Grenzertrag und Durchschnittsertrag steigen ebenfalls an. Der Grenzertrag erreicht im ersten Abschnitt jedoch schon fast sein Maximum (Ermittelbar, indem die zweite Ableitung der Produktionsfunktion gleich Null gesetzt wird.)
Der zweite Abschnitt weist eine proportionale Steigung der Ertragsfunktion auf. Der Grenzertrag sinkt, wie im ersten Abschnitt bereits beschrieben. Der Durchschnittsertrag steigt noch an, jedoch erreicht er in diesem Abschnitt sein Maximum. (Ermittelbar, indem die Funktion des Grenzertrages, mit der des Durchschnittsertrages gleich gesetzt wird.)
Der dritte Abschnitt weist eine unterproportionale Steigung der Ertragsfunktion auf. Diese erreicht jedoch hier ihr Maximum. Der Durchschnittsertrag sinkt zunehmend. Der sinkende Grenzertrag schneidet hier die x-Achse (Abzisse). (Ermittelbar, indem die erste Ableitung der Funktion gleich Null gesetzt wird.)
Der vierte Abschnitt weist bei allen drei Funktionen eine negative Steigung auf.
1.2.3 tabellarische Zusammenfassung
1.3 Typ B
1.3.1 Erläuterung
Die Produktionsfunktion vom Typ B wurde von Erich Gutenberg entwickelt. Dieser baute seine Produktionsfunktion auf die vom Typ A auf. Er wandte sich von dem landwirtschaftlichen Prinzip ab und bezog seine Funktion auf den industriellen Bereich.
3 Vgl. Wöhe, G. Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2005, S. 366
Arbeit zitieren:
Andrea Kansy, 2008, Die Produktionsfunktion vom Typ B, München, GRIN Verlag GmbH
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