• Einleitung .........................................................................................................................3
• Erziehung allgemein .........................................................................................................3
• Erziehung von gestern bis heute........................................................................................4
• Arten der Erziehung..........................................................................................................5
• Erziehung als Sozialisation ...............................................................................................6
• Erziehung als Pädagogischer Akt......................................................................................7
• Hauptfunktionen der Erziehung ........................................................................................8
• Bedeutung der Erziehung..................................................................................................9
• Erziehungsziele ..............................................................................................................11
• Literatur..........................................................................................................................12
Einleitung
Ich möchte in meinem Essay nicht der Frage nachgehen, was Erziehung ist? Diese Frage kann in diesem Rahmen unter keinen Umständen ausreichend beantwortet werden. Vielmehr möchte ich versuchen einen Überblick über die Erziehung von gestern bis heute zu geben. Was wurde unter Erziehung früher verstanden, wie hat sie sich im Laufe der Zeit verändert und welche Rolle spielt Erziehung heute in der Gesellschaft?
Erziehung allgemein
Zuerst will einen kurzen Überblick über gängige Definitionen der Erziehung geben. In allgemeinen Lexika heißt es zur Erziehung: „planvolle Tätigkeit zur Formung junger Menschen, die mit all ihren Anlagen und Kräften zu vollentwickelten, verantwortungsbewussten und charakterfesten Persönlichkeiten im Sinn der geltenden Persönlichkeitsideale gebildet werden sollen. Zur Erziehung gehören außer Wissensvermittlung und Ausbildung von Fertigkeiten (Hauptaufgaben des Unterrichts) auch Willensbildung, Charakterbildung, Gewissensbildung sowie die Entwicklung der Fähigkeit, sich selbst zu sehen und zu beurteilen. Die wichtigsten Institutionen der Erziehung sind das Elternhaus und die Schule, daneben Kirche und Jugendorganisationen.“ (Bertelsmann Lexikon, 1996, S. 241)
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In der Soziologie wird Erziehung als Unterbegriff von Sozialisation gesehen. Sie bezeichnet „alle Vorgänge, bei denen bewusst ein Handeln mit dem Ziel in Gang gesetzt wird, die Persönlichkeitsentwicklung zu beeinflussen, d. h. bestimmte Verhaltensdispositionen zu entwickeln oder vorhandene zu verändern“ (Schäfers 2003, S. 320)
Erziehung von gestern bis heute
Schon in den Anfängen der Menschheitsgeschichte ließ sich etwas von Erziehung erkennen. Kinder wurden meist durch religiöse Bräuche in die Welt der Erwachsenen eingeführt.
In der Antike wandelte sich die Erziehung zur zielgerichteten Vermittlung von Verhaltensweisen und Wissen. Aber nur Kinder aus reichem Elternhaus hatten das Glück in Philosophie, Staatswesen und Wissenschaft unterrichtet zu werden. Dies geschah meist durch einen Privatlehrer.
Mit Beginn des Mittelalters wurden nur Kinder des Adels unterrichtet. Der älteste Sohn wurde direkt am Hof unterrichtet, seine jüngeren Brüder wurden im Kloster erzogen. Mädchen genossen keine so aufwändige Bildung, da für sie vor allem vorgesehen war, sich so jung und reich wie möglich zu verheiraten. Bauern waren von der allgemeinen Bildung ganz ausgeschlossen. Für sie war es nicht notwendig, da sie sich mit ihrer Arbeit (das Feld bestellen) auskannten und die Kinder dies lernten während sie ihren Eltern auf dem Feld halfen.
Mitte des 15. Jahrhunderts erreichte die Erziehung der Kinder einen neuen Status. Zum ersten Mal wurde in diesem Zusammenhang von einer allgemeinen Bildung gesprochen. Die ersten Schulen, die unter staatlicher Aufsicht standen, wurden und zur wichtigsten Bildungsstätte erhoben.
Doch zu den öffentlichen Schulen hatten leider nicht alle Zutritt. Mädchen war es immer noch vergönnt, eine Allgemeinbildung zu erfahren. Ihre Hauptaufgabe bestand immer noch darin, sich zu verheiraten und später den Haushalt zu führen. Die Jungen durften zur Schule, und lernten nach einigen Jahren einen Beruf, meist den des Vaters. So sicherten sie die Ernährung der Familie. Erziehung im allgemeinen war sehr autoritär. In der Zeit der Aufklärung (ab 18. Jahrhundert) kam die Form der heute sogenannten „Schwarzen Pädagogik“ auf. Dies bezeichnet alles das, was „dem humanen Sinn der
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Arbeit zitieren:
Jana Szabo, 2003, Erziehung, München, GRIN Verlag GmbH
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