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INHALTSVERZEICHNIS
1. BEDINGUNGSANALYSE. 4
1.1 Institutionelle Voraussetzungen. 4
1.2 Soziokulturelle Voraussetzungen. 4
1.3 Lernausgangslage in Bezug auf den Unterrichtsgegenstand. 5
1.3.1 Anthropogene Voraussetzungen 5
2. SACHANALYSE. 5
3. DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN 7
3.1 Legitimation des Unterrichtsgegenstandes 7
3.2 Didaktische Reduktion. 7
3.3 Strukturierung des Unterrichtsgegenstandes und Stellung der Stunde in der Einheit8
3.4 Lernziele der Stunde 8
4. METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN. 9
4.1. Begriffliche und theoretische Grundlagen der Stationsarbeit 9
4.2 Zum Begriff „Stationsarbeit“ 9
4.3 Charakteristika der Stationsarbeit. 9
4.4 Zur Stunde 10
5. GEPLANTER UNTERRICHTSVERLAUF 13
6. LITERATUR - UND QUELLENVERZEICHNIS 14
3
7. ANHANG 15
7.1. Lehrererzählung. 15
7.2. Ausschnitt Übersichtsplan 15
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1. Bedingungsanalyse
1.1 Institutionelle Voraussetzungen
Zurzeit besuchen 240 Schüler die Christian-Spielmann-Schule in Weilburg 1 . Sie kommen aus der Kernstadt und den umliegenden Ortschaften Kubach, Hirschhausen, Kirschhofen und Bermbach. Das erste und vierte Schuljahr sind dreizügig, das zweite Schuljahr zweizügig und das dritte Schuljahr ist dreizügig. Außerdem besteht eine Vorklasse. In der Grundschule haben es sich zurzeit zehn Kolleginnen und drei Kollegen sowie eine Referendarin zur Aufgabe gemacht, den Kindern wichtige fachliche und soziale Kenntnisse zu vermitteln. Die Atmosphäre unter den Kollegen ist offen und freundlich; eine große Hilfsbereitschaft unterstreicht das Miteinander.
Der Mathematikunterricht findet im Klassezimmer der 2. Klasse statt. Die Schülertische sind z.Z. in U-Form gestellt, zudem befindet sich ein Gruppentisch in der Mitte der Sitzordnung. Das Zusammenkommen der verschiedenen Sozialformen ist möglich.
1.2 Soziokulturelle Voraussetzungen
Die Klasse 2b der Grundschule setzt sich aus 26 Schülern im Alter von 6 bis 8 Jahren zusammen (16 Mädchen und 10 Jungen). In der Regel gehen die Schüler kameradschaftlich und fair miteinander um. Die Kinder der Klasse haben eine positive Einstellung zur Schule und freuen sich auf die Mathematikstunden. Die Schüler sind meist motiviert, gut ansprechbar und ausdauernd. Verschiedene Sozialformen wie Partner-, Gruppen- oder Stillarbeit sind der Lerngruppe bekannt und werden ihrem Alter entsprechend beherrscht. Nach kleineren anfänglichen Schwierigkeiten konnte mit zunehmender Routine und festen Ritualen eine für alle Beteiligten geeignete Arbeitsatmosphäre geschaffen werden.
Die Leistungen der Klasse sind sehr heterogen. Besonders leistungsstarke Schüler sind M., S., S., A., L. und R.. L., C., P. und D. gehören zu den schwächeren Schülern im Mathematikunterricht. L. fällt vor allem durch einen Mangel an Konzentrationsfähigkeit auf. Er ist leicht abzulenken und beginnt infolgedessen andere Kinder zu stören. Emilia kam zu Beginn des zweiten Schuljahrs in die Klasse. Daher ist es mir nicht möglich ihre Leistungen und ihre Mitarbeit, im Besonderen in Bezug auf Stationsarbeit, einschätzen.
1 Die männlichen Bezeichnungen werden im Folgenden nicht geschlechtsspezifisch gebraucht, sondern stehen aus Gründen der sprachlichen Kürze stellvertretend für beide Geschlechtsformen.
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1.3 Lernausgangslage in Bezug auf den Unterrichtsgegenstand
1.3.1 Anthropogene Voraussetzungen
Nach Piagets Auffassung von einer kognitiven kindlichen Entwicklung befinden sich Kinder in der 1. Klasse im Übergang von der präoperationalen Stufe (ungefähr von 2- 6 Jahren) zur
Stufe der konkreten Operation (ungefähr von 7 - 11 Jahren). 2 Die Schüler beginnen damit, logisches und schlussfolgerndes Denken zum Lösen konkreter Probleme zu nutzen. Während in der Phase der präoperationalen Entwicklung die Aufmerksamkeit nur auf einen einzigen Gegenstand oder ein einziges Merkmal gerichtet werden kann, werden die Denkhandlungen der Kinder im Übergang zur Stufe der konkreten Operationen „„kompositionsfähig“
(zusammensetzbar) und „reversibel“ (umkehrbar).“ 3 Trotzdem „benutzen sie bei der Konstruktion und Begründung ihrer Schlüsse immer noch Symbole für konkrete Gegenstände
und Ereignisse, keine Abstraktionen.“ 4 Aus diesen entwicklungspsychologischen Gründen sind einige Kinder noch auf die Verwendung konkreter Gegenstände (hier insbesondere in Form von Rechenschiffchen, Steckwürfe u.a. als methodische Differenzierung) angewiesen. Den Schülern ist die Addition und die Subtraktion im Zahlenraum bis 20 bekannt, insbesondere der handelnde Umgang mit konkreten Materialien, welche eine anschauliche Auseinandersetzung in Rahmen der Stationsarbeit erlauben.
Die Schüler folgen dem Unterrichtsgeschehen zumeist aufmerksam. Sie sind in der Regel bemüht, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen. Zurückhaltende Kinder erhalten durch Stationsbetrieb die Möglichkeit, sich im Schutz der Gruppe dem Lerngegenstand zu nähern. Ebenso erhöht sich die Freude und Motivation der Schüler durch diese Arbeitsform. Unter anderem durch die ästhetische Motivation (Materialgestaltung), Motivation durch Neuigkeiten (Schächtelchenrechnen), um nur einige Gründe zu nennen.
2. Sachanalyse
„Die Addition (v. lat. addere = hinzufügen) ist eine der vier Grundrechenarten in der
Arithmetik.“ 5 “Das Zusammenzählen von Zahlen oder anderen mathematischen Objekten.
2 Dieses Entwicklungsmodell unterscheidet vier qualitativ unterschiedliche Stufen: die sensomotorische Stufe, die Stufe präoperationalen Denkens, die Stufe der konkreten Operation und die Stufe der formalen Operationen. Piaget geht davon aus, dass alle Kinder alle Stufe in der o.g. Reihenfolge durchlaufen, wobei allerdings das Entwicklungstempo Unterschiede aufweisen, kann (vgl. Zimbardo 1995, S. 74).
3 Zech, F.: Grundkurs Mathematikdidaktik. S. 91
4 Zimbardo: Psychologie. S. 76
5 http://de.wikipedia.org/wiki/Addition, 26.07.2006
Arbeit zitieren:
Miriam Hornig, 2006, Unterrichtsstunde: Lernstationen zur Übung und Wiederholung der Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 20 , München, GRIN Verlag GmbH
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