Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Das CBT 1
2.1. Historische Entwicklung 1
2.2. Begriffe 3
2.3. Definition und Begriffserklärung 3
2.4. Abgrenzung des CBT zum Web-Based Training (WBT) 5
3. Einsatzgebiete des CBT 5
3.1. Vorbereitung von Seminaren 6
3.2. Wissensvermittlung 6
3.3. Üben von erlerntem Wissen 6
3.4. Prüfungen und Tests 7
3.5. Wiederholen und Vertiefen 7
3.6. Einzelschulung ohne Trainer 8
4. Vorteile und Grenzen des CBT 8
4.1. Vorteile 8
4.2. Grenzen 9
5. Autorensysteme und Autorensprache 10
5.1. Autorensysteme 10
5.2. Autorensprachen 11
6. Fazit 11
Literaturverzeichnis 12
I
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen der Veranstaltung „Ansätze des e-Learning: Web-Based-Training” an der Fachhochschule Nordostniedersachsen in Lüneburg erstellt und beschreibt das CBT (Computer-Based-Training) als eine Form der Computernutzung zu Lernzwecken. Obwohl das CBT mittlerweile eine eher historische Bedeutung in der Anwendung neuer Lehrmethoden hat, da es immer häufiger durch das Web-Based-Training (WBT) ersetzt wird, soll auf Einsatzgebiete, Nutzen und Grenzen des CBT eingegangen werden, da das CBT die Grundlage zur Entwicklung des E-Learnings (lt. Kerres (2001) Oberbegriff für alle Varianten von internetbasierten Lehr- und Lehrangeboten) bildet. Zudem erlangt das CBT wieder starken Einfluss, wenn es darum geht, eine geeignete Lernform für innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen zu finden (vgl. Remdisch, Heimbeck & Kolvenbach, 2000). Aber nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Universitäten, in Schulen und im privaten Sektor wächst die Nachfrage nach guter Lernsoftware, die sich für die Aus- und Weiterbildung oder für die Vorbereitung von Prüfungen eignet (vgl. Schreiber, 1998). Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Methode des CBT zu beschreiben und dabei auf Stärken, Schwächen und Anwendungsmöglichkeiten einzugehen. Zusätzlich soll darauf eingegangen werden welche Anforderungen an die Autoren eines CBTs gestellt werden.
2. Das CBT
2.1. Historische Entwicklung
Anfang der 80er Jahre entstanden Programme, die noch heute in modifizierter Form auf dem Markt der Lernsoftware immer noch Bestand haben: Computer-Based-Trainings. Sie entstanden in erster Linie im Bereich der beruflichen Aus-und Weiterbildung und als schulergänzende Übungsprogramme (z. B. als Vokabeltrainer). Die zunehmende Verbreitung des Computers in Industrie, Verwaltung und in privaten Haushalten war die Grundlage für den Erfolg von Computer-Based-Trainings.
1
Die Entwicklung des Lernens mit Unterstützung eines Computers ist eng mit der Erforschung des Lernens verknüpft (vgl. Seidel & Lipsmeier, 1989). Auf die zugrundeliegenden Lerntheorien soll in dieser Arbeit nicht im Detail
eingegangen werden, allerdings sollen sie auch nicht ungenannt bleiben, da sie wie gesagt, die Grundlage des computerunterstützten Lernens sind. Seidel & Lipsmeier (1989) beschreiben dabei als Ausgangspunkt die Theorie des klassischen Konditionierens des russischen Psychologen Pawlow, der durch seine Experimente mit Hunden bekannt geworden ist (1927, 1928). Pawlow lies, kurz bevor einem Hund Futter gegeben wurde, eine Glocke ertönen. Zunächst erzeugte der Hund erst dann Speichel, wenn er das Futter bekam, später jedoch wurde bereits bei dem Hund ein Speichelfluss festgestellt, wenn nur die Glocke ertönte. Den Speichelfluss als Reaktion auf das Erklingen der Glocke nannte Pawlow „konditionierten“ oder „bedingten Reflex“.
Weitere Theorien entstanden durch verschiedenen Experimente von Thorndike oder Skinner, der Thorndikes Untersuchungen weitergeführt hat. Zeitgleich mit Pawlow machte Thorndike Experimente zum Lernen durch Versuch und Irrtum. Dabei entwickelte Thorndike das Gesetz des Effektes: „Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer bestimmten Handlung wird durch eine Belohnung im Anschluss an diese Handlung verstärkt“. Später griff Skinner Thorndikes These vom Lernen am Erfolg auf und kam durch seine Untersuchungen zum „operanten Konditionieren“ (vgl. Seidel & Lipsmeier, 1989).
Diese von Skinner herausgearbeitete Form des Lernens geht von spontan gezeigtem Verhalten (operantes Verhalten) eines Menschen oder eines Tieres aus, deren Auftretenswahrscheinlichkeit durch kontingente positive Verstärkung erhöht wird (Steiner, 2001).
Skinners operantes Konditionieren bildet die Grundlage für den programmierten Unterricht und damit auch für das Lernen mit dem Computer (vgl. Seidel & Lipsmeier, 1989).
2
2.2. Begriffe
Auch wenn die Methode des „Lernens mit dem Computer“ noch relativ jung ist, gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Namen und Begriffen. Steppi (1990) listet sie wie folgt auf:
CAL
CBL
CBI CMI CML CUU
In der Regel wir für all diese Bezeichnungen die Abkürzung CBT für Computer-Based-Training verwendet, da dieser Begriff wohl der zur Zeit gängigste zu sein scheint und sich auch wohl in Zukunft durchsetzten wird (Steppi, 1990).
2.3. Definition und Begriffserklärung
Um grob darzustellen, was ein CBT ist, ist es sinnvoll, folgende Definition von Issing und Klimsa ( 1997) heranzuziehen: CBT ist eine Bezeichnung für Computerunterstützte Lernprogramme, die didaktisch aus den Ansätzen des Instruktionsdesigns der 70er Jahre abgeleitet werden. CBT ist für bestimmte Lernformen (Informationsvermittlung, Drill & Practice) gut einsetzbar. (Glossar, S. 481)
Die Teilnehmer bearbeiten bei diesen Lernformen selbstständig in Interaktion mit der Lernsoftware Lernmaterialien. Die Lernenden können gemäß ihres
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Arbeit zitieren:
Markus Renze, 2003, Computer Based Training, München, GRIN Verlag GmbH
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