Hochschule Harz
Referat im Rahmen der Vertiefungsrichtung Personalentwicklung
SS ´03
Selbstorganisiertes Lernen
Thomas Kuthe
Inhaltsverzeichnis:
1. Geschichtlicher Hintergrund
2. Definitionen
2.1 Selbstorganisiertes Lernen
2.1.1 Selbstorganisation
2.1.2 Lernen
3. Selbstorganisiertes Lernen
3.1 Entwicklungsstufen des Lernens
3.2 Vergleiche zwischen selbstorganisierten Lernen und traditionellen Lernmethoden
3.3 Rahmenbedingungen für selbstorganisiertes Lernen
3.3.1 Unternehmen
3.3.2 Mitarbeiter
3.3.3 Lernstoff
3.4 Anforderungen an Selbstlernmedien
3.5 Die Notwendigkeit
4. Methoden
4.1 Heuristische Regel
4.2 Leittextmethode
4.2.1 Entstehung
4.2.2 Ziel
4.2.3 Grundprinzip
4.2.4 Kritik
4.3 Minimale Leittexte
4.3.1 Unterschied zur Leittextmethode
4.3.2 Standardgliederung
4.3.3 Fazit
4.4 Lernberater
4.5 Weitere wichtige Methoden des selbstorganisierten Lernen
5. Kritik am selbstorganisierten Lernen
6. Literaturverzeichnis
1. Geschichtlicher Hintergrund
Ideale der Antike:
- Mensch setzt sich handelnd und lernend unter der Nutzung seiner Vernunft ganzheitlich und selbstreflektiert mit der Wirklichkeit auseinander (Vertreter: Plato, Aristoteles)
Ideale der Renaissance:
- freie Persönlichkeitsentfaltung durch Bildung und Erziehung;
Ideale der Neuzeit:
- Gestaltung der Lebensbedingungen im „Neuhumanismus“ des 18 und 19. Jhds. Beschreibung des Entwicklungsideals als „Wirken, Tun und Schaffen mit klarem Bewusstsein und freier Selbstbestimmung (Vertreter: u.a. Fröbel, Schiller, Goethe)
Fazit:
2. Definitionen
2.1 Selbstorganisiertes Lernen
… lässt sich durch das Ausmaß beschreiben, in dem die Lernenden in Gruppen bzw. allein in individuellen Lernphasen selbst entscheiden können, was und wie sie lernen. (vgl. Greif, 1996, S. 27)
wichtige Bereiche der Selbstbestimmung:
1. Lernaufgaben und Lernschritte
2. Regeln der Aufgabenbearbeitung (Individuum und Gruppe)
3. Lernmittel, Lernmethoden oder Lernwerkzeuge
4. zeitliche Investition und Wiederholung bei der Bearbeitung der Aufgabe
5. Form des Feedbacks und der Expertenhilfe
6. Soziale Unterstützung durch Kollegen und LernpartnerInnen
2.1.1. Selbstorganisation
…Der Menschen ist ständigen Anpassungsprozessen an seine Umwelt unterworfen – er verändert sich. Gleichzeitig determinieren ihn aber auch seine biologisch vorgegebenen Strukturen.
Die Betonung liegt nun in der Assoziation beider Sachverhalte:
- Selbstorganisation = eine partiell autonome und selbstständige Strukturierung, d.h. er kann durch aktive Auseinandersetzung auf seine Entwicklung Einfluss nehmen (vgl. Greif, 1996, S. 157)
2.1.2 Lernen
…Prozess der zu relativ stabilen Verhaltensänderungen führt und auf Erfahrungen aufbaut
- beruht auf Wahrnehmung und Gedächtnisleistung (vgl. Zimbardo, 1999, S. 206)
Der Begriff Selbstorganisation bezieht sich auf die aktive, eigenständige Strukturierung und Ordnung beim Lernen. Die Selbstorganisation des Lernens zielt darauf ab, die Verantwortung für viele Aspekte des Lernens zurück in die Hand der Lernenden zu geben.
- eigenverantwortliches Lernen
3. Selbstorganisiertes Lernen
3.1 Entwicklungsstufen des Lernens:
1. Frontalunterricht
2. Vortrag mit Rückfragen und Diskussionen
3. Aktivierende Methoden des Lernens in Kleingruppen oder individuell angeleitet
4. Eigenaktives selbstorganisiertes Lernen
[....]
Arbeit zitieren:
Thomas Kuthe, 2003, Selbstorganisiertes Lernen, München, GRIN Verlag GmbH
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