Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Definition von Diabetes mellitus 4
3. Geschichte von Diabetes mellitus 5
4. Physiologische Grundlagen 7
5. Diabetestypen und ihre Ursachen 8
5.1 Typ-I-Diabetes 9
5.2 Typ-II-Diabetes 9
5.2.1 Typ-II a- und Typ-II b-Diabetes 11
5.3 Schwangerschaftsdiabetes. 12
5.4 Weitere Diabetestypen 13
6. Symptome von Diabetes mellitus und Diagnostik 14
7. Diabetes und Schwangerschaft 15
8. Blutzuckerkontrolle 16
8.1 Urinzuckerkontrolle 17
9. Hypoglykämie und Hyperglykämie 18
10. Komata bei Diabetes mellitus 19
11. Folgekrankheiten. 20
12. Prävention 24
13. Aktuelle Forschungsansätze 27
14. Unterschiedliche Therapiemethoden. 29
14.1 Insulintherapie 32
14.2 Tablettentherapie 33
14.3 Kombinationstherapie 36
14.4 Bewegung 36
1
15. Grundsätzliches zur Ernährungsumstellung 38
15.1 Kalorienbedarf 39
15.2 Nährstoffe 40
15.2.1 Kohlenhydrate 40
15.2.2 Fette 42
15.2.3 Eiweiße 42
15.3 Trinkgewohnheiten 43
15.4 Zucker und Ersatzzucker 44
16. Ernährungsempfehlungen im Wandel 45
16.1 Diabetikerlebensmittel 48
16.2 Der schlanke Typ-II-Diabetiker 49
16.3 Beispielmahlzeiten für einen Tag 49
17. Diabetes bei Kindern und Jugendlichen 50
18. Wer kann helfen? 52
19. Fazit 54
20. Literaturverzeichnis 55
2
1. Einleitung
Etwa sieben Millionen Menschen werden derzeit in Deutschland gegen Diabetes mellitus behandelt. Man spricht von einer Epidemie, sogar vom ‚Aids‘ des 21. Jahrhunderts. Experten schätzen eine zusätzliche Dunkelziffer von 3,5 Millionen Diabetikern. Somit sind insgesamt acht bis zehn Prozent der Bevölkerung betroffen.
Der Diabetes mellitus ist keine einheitliche Erkrankung, er bezeichnet verschiedene Krankheitsbilder. Zu den häufigsten Diabetestypen zählen Diabetes mellitus Typ I, Diabetes mellitus Typ II und der Schwangerschaftsdiabetes. Über 90% der betroffenen Diabetiker leiden an einem Typ-II-Diabetes, etwa fünf Prozent an einem Typ-I-Diabetes. Die restlichen Betroffenen leiden an Schwangerschaftsdiabetes und anderen Formen von Diabetes mellitus.
Bei schlechter Behandlung kann ein Diabetes mellitus viele Komplikationen und Folgeschäden mit sich bringen. Aus statistischer Sicht wird die Lebenserwartung von Diabetikern, zum Zeitpunkt der Diagnose, um durchschnittlich sieben bis acht Jahre verringert (Deutsche Diabetes Stiftung, 2008b: S. 5). Seit 1991 gilt zur Erhöhung der Aufmerksamkeit für Diabetes mellitus der 14. November als Welt-Diabetes-Tag. Ich möchte mit dieser Arbeit eine zusammenfassende Darstellung der aktuellen Kenntnisse über den Diabetes mellitus Typ II liefern. Um das Krankheitsbild zu verstehen, möchte ich mit einer allgemeinen Definition und einem geschichtlichen Überblick des Diabetes mellitus beginnen. Anschließend sollen physiologische Grundlagen, die verschiedenen Diabetestypen und ihre Ursachen beschrieben werden. Die auftretenden Symptome und die Diagnostik sollen ebenfalls erläutert werden. Der immer häufiger auftretende Schwangerschaftsdiabetes hat in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt, da er immer häufiger auftritt. Er ist nicht zu verwechseln mit einer Schwangerschaft bei einem bestehenden Diabetes, weshalb ich diese beiden Fälle getrennt voneinander beschreiben möchte.
3
Diabetiker sind oft auf sich gestellt. Sie werden geschult sich selbst zu behandeln. Dazu gehören regelmäßige Blutzuckerkontrollen und Urinzuckerkontrollen. Wie solche Kontrollen gemacht werden, wird im Laufe dieser Arbeit erläutert.
Wie bereits erwähnt, bringt Diabetes mellitus Folgekrankheiten mit sich. Um welche Folgekrankheiten es sich handeln kann und wie man einem Diabetes mellitus und seinen Komplikationen vorbeugen kann, soll ebenfalls Inhalt der folgenden Arbeit sein. Einen sehr wichtigen Bereich stellen die aktuelle Forschungsansätze und die unterschiedlichen Therapiemethoden dar. Besonders möchte ich auf das Thema Ernährung in Verbindung mit Diabetes mellitus eingehen. Grund dafür ist die enge Verbindung von Typ-II-Diabetes und Übergewicht bzw. Adipositas, weswegen ich die Behandlung durch Ernährungsumstellung für den wichtigsten Faktor der Therapie halte.
Da Typ-II-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen eigentlich selten, in letzter Zeit jedoch immer häufiger auftritt, möchte ich darauf eingehen, welche Rolle die Schule für die Betroffenen spielt. Abschließend möchte ich erwähnen, wer im Bereich Diabetes mellitus weiterhelfen und beraten kann.
Aus Gründen der Vereinfachung entfällt der Zusatz ‚mellitus‘ an einigen Stellen des folgenden Textes. Ebenso möchte ich darauf hinweisen, dass der Ausdruck ‚Diabetiker‘ sowohl männliche, als auch weibliche erkrankte Personen bezeichnet.
2. Definition von Diabetes mellitus
Der Begriff „Diabetes mellitus“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt honigsüßer Durchfluss, bezogen auf die vermehrte Ausscheidung von zuckerhaltigem Urin (Petersen- Lehmann, ²2003: S. 7). Das Blut enthält in diesem Fall soviel Zucker, dass ein Teil davon mit dem Urin ausgeschieden wird. Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung, genauer gesagt eine Störung des Zuckerstoffwechsels, wodurch er im
4
Volksmund auch „Zuckerkrankheit“ genannt wird. Diese Störung ist durch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet und beruht auf einem Insulinmangel bzw. einer gestörten Insulinwirkung. Das Hormon Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Seine Aufgabe ist es, Zucker zur Energiegewinnung in die Zellen zu bringen und den Zuckerspiegel im Blut zu regulieren 1 . Normalerweise liegt der Blutzuckerspiegel zwischen 60 und 100 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) nüchtern und bei 140 mg/dl nach einer Mahlzeit (Sachse, 1998: S.31). In Deutschland werden die Angaben hauptsächlich in mg/dl gemacht, international wird hingegen mmol/l gebraucht. 1 mmol/l entspricht in etwa 18 mg/dl.
Manche Patienten merken lange Zeit nichts von dem erhöhten Blutzucker. Oft wird er nur zufällig entdeckt. Ohne Behandlung kann bei Diabetes der Blutzucker nicht im normalen Bereich gehalten werden und es treten unterschiedliche Beschwerden auf, die unter Punkt 6. Symptome erläutert werden.
3. Geschichte von Diabetes mellitus
Diabetes mellitus ist keine neuzeitige Krankheit. Bereits im Jahre 1550 vor Christus gaben die alten Ägypter in ihren Schriften eine medizinische Verordnung gegen eines der Hauptsymptome dieser Krankheit an, die vermehrte Harnausscheidung - Polyurie. Dies fand sich auch in späteren Schriften der Zeit von 1350 - 1250 v. Chr. wieder. Auch in der indischen Medizin fanden sich Schriften aus dem Jahre 600 v. Chr., in denen aufgezählt wurde, dass die Krankheit häufiger vorkam, „1. bei Indolenten, Übergewichtigen und Schlemmern; 2. Bei Menschen, die gerne fette und süße Speisen essen; 3. Wenn in der Familie schon Zuckerkranke vorkamen“ (Schatz et al., 1986: S. 11).
1 Die Wirkung von Insulin in der Therapie von Diabetes mellitus wird unter Punkt 14.1
Insulintherapie genauer erläutert.
5
Im Jahre 150 n. Chr. beschrieb Aretaeus von Kappadozien die sogenannte Zuckerkrankheit als rätselvolle Krankheit und prägte den Namen ‚Diabetes‘. In seinen Schriften stellte er die Beschwerden der Patienten exakt dar, allerdings vermutete er den Sitz der Krankheit im Magen. Galen, ein Zeitgenosse von Aretaeus nahm an, es handele sich beim Diabetes um eine Nierenerkrankung. Bis zum 13. Jahrhundert wurde die Vermutung von Galen in allen medizinischen Schriften übernommen. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts äußerte Paracelsus die Vermutung, dass der Diabetes eine Stoffwechselkrankheit sei. 1664 entdeckte der englische Arzt Willis den bereits im ersten Jahrhundert nach Christus, in der arabischen Welt erwähnten, honigartigen Geschmack des Urins. Er erwähnte auch, dass Diabetes keine seltene Krankheit mehr war, wie in der Antike beschrieben. Im 18. Jahrhundert gewann der englische Arzt Dobson einen Rückstand aus diabetischem Harn, der wie Zucker schmeckte. Wieder ein Jahrhundert später schilderte Lancereaux zwei unterschiedliche Formen der Zuckerkrankheit, den ‚diabète maigre‘ einerseits und den ‚diabète gras‘ andererseits. Er fand heraus, dass der diabète gras durch kontrollierte Ernährung zu behandeln war, der diabète maigre allerdings schnell zum Tode führte. Weiterhin stellte er fest, dass Patienten mit einem diabète gras meist übergewichtig und älter waren, als Patienten mit einem diabète maigre. Zeitgleich beschrieb Kussmaul das diabetische Koma 2 , an dem der Diabetiker innerhalb von sehr kurzer Zeit starb. Nach vielen verschiedenen Theorien und Untersuchungen, unter anderem Versuche an Hunden, bewiesen letztendlich Mehring und Minkowski im 19. Jahrhundert den Zusammenhang von der Bauchspeicheldrüse und dem Diabetes. Im Jahre 1921 gelang es Banting und Best den Blutzuckerspiegel eines diabetischen Hundes zu senken, indem sie ihm eine Lösung spritzten, die sie aus Bauchspeicheldrüsenextrakt gewonnen hatten, nämlich Insulin. Im folgenden Jahr wurde
2 Für weitere Informationen zum diabetischen Koma siehe Punkt 10. Komata bei
Diabetes mellitus.
6
erstmals einem 14-jährigen Jungen Rinderinsulin gespritzt, worauf sich sein Krankheitsbild stark verbesserte. In diesem Jahr begann auch die industrielle Herstellung von Rinderinsulin (Schatz et al., 1986: S. 11; Sachse, 1998: S.7-16).
4. Physiologische Grundlagen
Mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate werden von unserem Verdauungsapparat zu Glucose (Traubenzucker) abgebaut, die anschließend in das Blut aufgenommen und im Körper verteilt wird. Das Hormon Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse, genauer gesagt in den β-Zellen der Langerhans‘schen Inseln gebildet. Glucose regt die Neubildung und die Abgabe von Insulin an. Insulin steigert die Durchlässigkeit der Zellmembranen von Muskel- und Fettzellen für Glucose, die in den Zellen zur Energiegewinnung verbraucht wird. Es bewirkt auch die Aufnahme von Glucose in die Leberzellen, wo sie in Form von Glycogen gespeichert wird. In der Verdauungsphase steigt der Blutzuckerspiegel an. Vor allem die Leber sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme konstant gehalten wird. Einerseits spaltet sie das gespeicherte Glycogen wieder auf und entlässt es ins Blut, andererseits sorgt sie für eine ständige Neubildung von Glucose. Ist die Funktion der β-Zellen beeinträchtigt, fehlen sowohl die Blutzuckeraufnahme in das Gewebe, als auch die Hemmung der Neubildung von Zucker in der Leber. Unter diesen Bedingungen kann die Leber Glucose ständig neu produzieren. Das erklärt, wieso der Blutzuckerspiegel eines Diabetikers unabhängig von der
Nahrungsaufnahme ansteigt. Insulin ist im menschlichen Körper außerdem das einzige Hormon, welches Körperfett aufbaut und für dessen Einlagerung in den Fettdepots sorgt. Deswegen hat Insulinmangel auch oft eine extreme Gewichtsabnahme zur Folge (Leitzmann et al., ²2003: S.12, S. 235).
7
Eine Tabelle nach Schatz et al. (1986: S. 22) soll einen Überblick darüber bieten, wie Insulin auf verschiedene Stoffwechselvorgänge wirkt. Förderung wird durch ▲ gekennzeichnet, Hemmung durch ▼:
Insulinwirkung Muskel Fettgewebe Leber Glucosetransport ▲ ▲ Aminosäuretransport ▲ ▲ Kaliumtransport ▲ ▲ Glucoseoxidation ▲ ▲ Glykogensynthese ▲ ▲ Proteinsynthese ▲ ▲? Fettsäuresynthese ▲ ▲ Lipidsynthese ▲ ▲ Lipolyse ▼ ▼ Ketogenese ▼ Gluconeogenese ▼ Glycogenolyse ▼ Proteolyse ▼ ▼?
Beim Diabetes mellitus wird Glucose nicht in die Zellen aufgenommen, sondern sie verbleibt im Blut. Weiterhin verläuft die Neubildung von Glucose in der Leber ungebremst, was beides einen Blutzuckeranstieg verursacht.
5. Diabetestypen und ihre Ursachen
Wie bereits erwähnt, unterscheidet man verschiedene Formen des Diabetes mellitus. Nicht nur der Typ-I- und Typ-II-Diabetes, sondern auch der Schwangerschaftsdiabetes und weitere Diabetestypen sind bekannt und sollen in dieser Arbeit erläutert werden.
8
5.1 Typ-I-Diabetes
Der Typ-I-Diabetes ist gekennzeichnet durch ein plötzliches Auftreten der Symptome, eine zunehmende Abmagerung und durch eine lebenslange Abhängigkeit von Insulininjektionen. Als Ursache für den Typ-I-Diabetes gelten eine genetische Disposition, sowie verschiedene Virusinfekte und hormonale Störungen. Das Risiko aufgrund einer Vererbung an Diabetes mellitus Typ I zu erkranken, liegt bei etwa fünf Prozent, wenn ein Elternteil darunter leidet und steigt, wenn beide Elternteile Diabetes haben (Leitzmann et al., ²2003: S. 237-238). Vorwiegend erkranken schlanke Kinder und Jugendliche an Diabetes mellitus Typ I, seltener sogar wenige Wochen alte Säuglinge. Daher stammt auch die Bezeichnung des juvenilen Diabetes, die allerdings nicht mehr gebräuchlich ist, da Diabetes in dieser Form auch im Alter auftreten kann. Beim Typ-I-Diabetes liegt zunächst eine Störung der Insulinproduktion vor, die einen absoluten Insulinmangel zur Folge hat. Die Behandlung mit Insulin ist für den Typ-I-Diabetiker lebensnotwendig (Leitzmann et al., ²2003: S. 235; Lestradet / Schaetz, 1966: S. 77).
5.2 Typ-II-Diabetes
Der Typ-II-Diabetes ist die häufigste Form von Diabetes mellitus (Sachse, 1998: S. 24). Im Gegensatz zum Typ-I-Diabetes wird hier noch Insulin produziert, allerdings ist diese Produktion beeinträchtigt. Neben dem dadurch entstehenden relativen Insulinmangel, wird diese Form des Diabetes durch eine Insulinresistenz, d.h. durch eine Störung der Insulinsekretion, gekennzeichnet (Leitzmann et al., ²2003: S. 235). Als relativen Insulinmangel bezeichnet man die Situation, wenn ein Typ-II-Diabetiker noch viel mehr körpereigenes Insulin hat als der Stoffwechselgesunde, es für den eigenen Bedarf jedoch nicht mehr ausreicht. In den ersten Lebensjahrzehnten kann die Bauchspeicheldrüse eine Insulinresistenz kompensieren, indem sie hohe Insulinmengen produziert. Wenn die produzierte Insulinmenge nicht mehr zur Kontrolle
9
des Blutzuckerspiegels ausreicht, setzt sich der Diabetes mellitus Typ II fest.
In der Regel tritt diese Form von Diabetes nach dem 40. Lebensjahr auf, woher auch die Bezeichnung des Altersdiabetes stammt. Da heutzutage auch mehrere jüngere Leute davon betroffen sind, ist diese Bezeichnung allerdings nicht mehr angebracht. Hinzu kommt, dass 80% der Patienten übergewichtig sind:
Dies wird als eine der Hauptursachen für diesen Erkrankungstyp gesehen. Zusätzlich zur angeborenen Insulinunempfindlichkeit entsteht durch das Übergewicht eine Resistenz der insulinabhängigen Körperzellen. Der Glucosetransport ist unter anderem gestört. Eine weitere Ursache ist die genetische Veranlagung, wobei vermutlich mehrere Gene eine Rolle spielen. Das Risiko an Diabetes mellitus Typ II zu erkranken liegt bei 25-50%, wenn ein Elternteil Typ-II-Diabetiker ist, bei bis zu 80%, wenn beide Elternteile betroffen sind (Leitzmann et al., ²2003: S. 237). Laut Baum (2008, S. 8) liegt die Wahrscheinlichkeit bei entsprechend ungesunder Lebensweise sogar bei 60%, wenn ein Elternteil Typ-II-Diabetiker ist. Ebenso wie bei der Entstehung des Typ-I-Diabetes, verursacht eine erhöhte körpereigene Traubenzuckerbildung in der Leber eine Erhöhung
10
des Blutzuckers. Laut Hürter ( 3 1985: S. 22) sind Fettsucht und Schwangerschaft „[…] die beiden wichtigsten manifestationsfördernden Faktoren des Typ-II-Diabetes […].“ Weitere Faktoren sind nach Schatz et al. (1986: S.35-36) Stress und Belastungssituationen (Infektionen, Traumen, Operationen), Lebererkrankungen, andere endokrine Krankheiten und Medikamente.
Gegenüberstellung der charakteristischen Kriterien eines Typ-I- bzw. Typ-II-Diabetes nach Sachse (1998: S. 26):
Typ-I-Diabetes Typ-II-Diabetes Anzahl ca. 200.000 ca. 3.800.000 Insulin- Bedarf früh spät Insulin-Antikörper ja nein Einstellung schwankend meist stabil Komagefahr hoch geringer Unterzuckerungen häufig selten Vererbung relativ schwach ziemlich stark Gewicht eher stark meist übergewichtig Alter meist jung meist älter Langzeit- Gefahren etwa gleich etwa gleich Tabletten nein ja
5.2.1 Typ-II a- und Typ-II b-Diabetes
Der Typ-II-Diabetes unterscheidet zwei Gruppen. Typ-II a-Diabetiker sind eher schlank und produzieren nicht ausreichend Insulin. Hierzu gehören jedoch die wenigsten Typ-II-Diabetiker. Etwa 90 bis 95% der Typ-II-Diabetiker sind Typ-II b-Diabetiker. Das heißt, sie leiden meist unter Übergewicht. Außerdem produzieren sie noch viel Insulin selbst, doch sie geben es nicht ausreichend und erst verspätet in die Blutbahn ab. Des
11
Arbeit zitieren:
Daniela Pascoa, 2009, Diabetes mellitus Typ II - Aktuelle Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für die Entwicklung neuer Therapieformen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die Krankheit Diabetes Mellitus - Entstehung, Verlauf und Therapiemögl...
Seminararbeit, 17 Seiten
Daniela Pascoa's Text Diabetes mellitus Typ II - Aktuelle Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für die Entwicklung neuer Therapieformen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Daniela Pascoa hat den Text Diabetes mellitus Typ II - Aktuelle Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für die Entwicklung neuer Therapieformen veröffentlicht
Daniela Pascoa hat einen neuen Text hochgeladen
Diabetes mellitus Typ 2 mit Blick auf Naturheilkunde, Ernährung, Radio...
Hans Otfried Dittmer
Arbeitsbuch zur Basis-Bolus-Th...
Renate Jäckle, Axel Hirsch, Manfred Dreyer
An Insilico Solution
Amrendar kumar, Ajit Kumar Pandey, Abhilasha Singh
Fundgrube Französisch. Sekundarstufe I und II. Neue Ausgabe
Sylvie Gauthey, Cathérine Morel-Groove
Föhrer Grönlandfahrt im 18. und 19. Jahrhundert und ihre ökonomische, ...
und ihre ökonomische, soziale ...
Jan I. Faltings
Aktuelle Probleme und Entwicklungen im Internationalen Investitionsrec...
Christina Knahr, August Reinisch
Neue Formen der Leistungsbeurteilung in den Sekundarstufen I und II
Hans U. Grunder, Thorsten Bohl
Lernen mit Kopf, Herz, Hand un...
Klaus Miedzinski, Klaus Fischer
0 Kommentare