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Scaling Social Impact

Der Open-Innovation-Ansatz bei Nonprofit-Organisationen

Titel: Scaling Social Impact

Seminararbeit , 2009 , 68 Seiten , Note: 1,30

Autor:in: Dipl. Betriebswirt (Univ.) Thomas Martin Fojcik (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Die vorliegende Ausarbeitung befasst sich mit "Scaling Social Impact"-Ansätzen bei Nonprofit-Organisationen. Der "Open-Innovation"-Ansatz, der bislang vor allem bei privatwirtschaftlichen Unternehmen Berücksichtigung fand, wird im Kontext dieser Untersuchung auf die spezifische Form von Nonprofit-Organisationen angewandt. Geprüft wird dabei, inwieweit dieser Ansatz einerseits auf Nonprofit-Organisationen übertragbar ist, andererseits als neuartige "Scaling"-Strategie zur Anwendung kommen könnte. Die Untersuchungsgrundlage dieser Ausarbeitung baut auf den spezifischen Charakteristika von Nonprofit-Organisationen und den aus bestehenden "Scaling"-Strategien herausgearbeiteten Anforderungskriterien an neue "Scaling"-Ansätze auf. Die theoretisch abgeleiteten Befunde zeigen hierbei, dass der "Open-Innovation"-Ansatz trotz seines privatwirtschaftlichen Ursprungs generell auf Nonprofit-Organisationen übertragbar ist und unter Berücksichtigung von bestimmten Umsetzungsfaktoren zudem als adäquate "Scaling"-Strategie angesehen werden kann. Insofern erweist sich der "Open-Innovation"-Ansatz gegenüber bestehenden "Scaling"-Strategien als eine erfolgsversprechende Alternative, die im Hinblick auf die Ausgestaltung im Sinne eines fundierten Handlungsrahmens zukünftig noch genauer zu untersuchen wäre.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Nonprofit-Organisationen

2.1. Begriffliche Abgrenzung

2.2. Funktion und Bedeutung

2.3. Problemfelder und Herausforderungen

3. Scaling Social Impact-Ansätze

3.1. Konzeptionelle Grundlagen und Systematisierung

3.2. Umsetzungsmöglichkeiten und -probleme bei Nonprofit-Organisationen

3.3. Anforderungskriterien an neue Scaling-Ansätze

4. Open-Innovation als Scaling-Ansatz

4.1. Basisidee der Open-Innovation

4.2. Open-Innovation-Ansätze

4.2.1. Konzeption nach H. W. Chesbrough

4.2.2. Konzeption nach R. Reichwald/ F. Piller

4.2.3. Zusammenführung und Ergänzung der Konzeptionen

4.3. Implikationen des Open-Innovation-Ansatzes für Nonprofit-Organisationen

4.3.1. Übertragbarkeit auf den Nonprofit-Bereich

4.3.2. Eignung als Scaling-Ansatz

5. Abschließende Bemerkungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern der primär aus der Privatwirtschaft stammende "Open-Innovation"-Ansatz auf Nonprofit-Organisationen übertragbar ist und als neuartige Strategie zur Skalierung sozialer Wirkungen ("Scaling Social Impact") dienen kann.

  • Charakterisierung und Herausforderungen von Nonprofit-Organisationen
  • Systematisierung bestehender Ansätze zum "Scaling Social Impact"
  • Analyse der Open-Innovation-Konzepte nach Chesbrough sowie Reichwald/Piller
  • Bewertung der Eignung von Open-Innovation als Scaling-Strategie für den Nonprofit-Sektor
  • Entwicklung eines integrativen Handlungsrahmens

Auszug aus dem Buch

4.1. Basisidee der Open-Innovation

Der erwerbswirtschaftlich-orientierte Ansatz der Open-Innovation, der von H. W. Chesbrough erstmals im Jahr 2003 im wissenschaftlichen Journal „MIT Sloan Management Review“ unter dem Titel „The Era of Open-Innovation“ postuliert und in den darauffolgenden Jahren durch vielfältige Ergänzungen erweitert worden ist, basiert im Kern auf der grundlegenden Ansicht, dass aufgrund sich verändernder interner sowie externer Einflussfaktoren sämtliche Unternehmen die Außenwelt bzw. das unmittelbare Geschäftsumfeld in ihre internen Abläufe und insbesondere in den eigenen Verbesserungs- sowie Innovationsprozess integrieren müssen, um nachhaltig am Markt agieren und bestehen zu können. H. W. Chesbrough und andere Autoren stellten in ihren Arbeiten dabei das bis dato vorherrschende Paradigma der sog. „Closed-Innovation-Theory“ vehement in Frage.

In dieser traditionellen Sichtweise spiegelte sich die klassische, weitverbreitete Überzeugung wider, dass bestehende bzw. neue Geschäftsmodelle und bahnbrechende Verbesserungen sowie Innovationen nur erfolgreich sein können, wenn diese in einer geschlossenen Form in den jeweiligen Unternehmen generiert, produziert und an den Markt ausgetragen würden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Veränderungen des Nonprofit-Sektors und das Spannungsfeld zwischen wachsenden sozialen Anforderungen und knappen Ressourcen, was den Bedarf für neue Skalierungsstrategien begründet.

2. Nonprofit-Organisationen: Hier werden Nonprofit-Organisationen definiert, ihre gesellschaftlichen Funktionen erläutert und die spezifischen Probleme wie Legitimitätsdruck und Ressourcenknappheit analysiert.

3. Scaling Social Impact-Ansätze: Dieses Kapitel systematisiert bestehende Skalierungskonzepte ("Scaling out" und "Scaling deep"), zeigt deren Umsetzungsprobleme auf und definiert Anforderungskriterien für zukünftige Ansätze.

4. Open-Innovation als Scaling-Ansatz: Das Herzstück der Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Open-Innovation, führt diese als neue Scaling-Strategie ein und prüft deren Übertragbarkeit und Eignung für Nonprofit-Organisationen.

5. Abschließende Bemerkungen und Ausblick: Das Fazit resümiert, dass Open-Innovation trotz bestehender Implementierungshürden ein vielversprechender Ansatz zur Effizienzsteigerung und Wirkungsskalierung im Nonprofit-Bereich ist.

Schlüsselwörter

Closed-Innovation-Ansatz, Lead-User-Ansatz, Nonprofit-Organisationen, Open-Innovation-Ansatz, Scaling-deep, Scaling-out, Scaling-up, Social Impact, Innovationsmanagement, Wissensmanagement, Organisationsentwicklung, Gemeinwohl, Strategisches Management, Mittelknappheit, Ressourcenallokation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Übertragung des "Open-Innovation"-Ansatzes – der strategischen Einbindung der Außenwelt in Innovationsprozesse – auf den Nonprofit-Sektor, um soziale Wirkungen effizienter zu skalieren.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Management von Nonprofit-Organisationen, verschiedene Skalierungsstrategien (Scaling out/deep) sowie die Adaption von Innovationskonzepten aus der Privatwirtschaft.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwieweit der Open-Innovation-Ansatz als Scaling-Strategie im Rahmen von Nonprofit-Organisationen umgesetzt werden kann und welche Möglichkeiten und Grenzen sich dadurch ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, in der existierende Konzepte der Nonprofit-Forschung und Innovationsmanagement-Theorien kritisch gegenübergestellt und auf ihre Anwendbarkeit geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert bestehende "Scaling"-Ansätze, stellt die Konzeptionen nach Chesbrough sowie Reichwald/Piller vor und diskutiert die Übertragbarkeit und Eignung dieser Modelle auf die spezifischen Rahmenbedingungen von Nonprofit-Organisationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Open-Innovation", "Scaling Social Impact", "Nonprofit-Organisationen" und "Wissensdiffusion" geprägt.

Warum ist das "Not-invented-here"-Syndrom für Nonprofits relevant?

Es beschreibt das Risiko, dass interne Akteure externe Innovationsvorschläge ablehnen, was bei Nonprofit-Organisationen zu ineffizienten Strukturen und dem Scheitern von Skalierungsbemühungen führen kann.

Wie kann der Open-Innovation-Ansatz die Legitimationsprobleme lösen?

Durch eine offene Ausgestaltung steigt die Akzeptanz bei Anspruchsgruppen, da diese stärker in die Leistungserstellung einbezogen werden und die Organisation ihre Innovationskraft sowie Zielerreichung transparenter belegen kann.

Welche Rolle spielen "Lead-User" in diesem Kontext?

Lead-User sind fortschrittliche Kunden, die über spezifische Informationen verfügen und durch ihre Interaktion mit der Organisation maßgeblich zur ergebnisorientierten Gestaltung neuer sozialer Dienstleistungen beitragen können.

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Scaling Social Impact
Untertitel
Der Open-Innovation-Ansatz bei Nonprofit-Organisationen
Hochschule
Zeppelin University Friedrichshafen  (Corporate Management & Economics)
Note
1,30
Autor
Dipl. Betriebswirt (Univ.) Thomas Martin Fojcik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
68
Katalognummer
V132421
ISBN (eBook)
9783640384730
ISBN (Buch)
9783640385119
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Closed-Innovation-Ansatz Lead-User-Ansatz Nonprofit-Organisationen Scaling-deep Scaling-out Scaling-up Social Impact Open-Innovation-Ansatz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Betriebswirt (Univ.) Thomas Martin Fojcik (Autor:in), 2009, Scaling Social Impact, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132421
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Leseprobe aus  68  Seiten
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