Der Geschäftsplan
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Adressaten eines Geschäftsplans 5
3. Wie werten Kapitalgeber Geschäftspläne aus 6
4. Aufbau eines Geschäftsplans 7
4.1 Die Zusammenfassung 7
4.2 Unternehmensziele und -profil 8
4.3 Produkte oder Dienstleistungen 9
4.3.1 Kundenvorteile Kundennutzen 9
4.3.2 Entwicklung Produkte Dienstleistungen 10
4.3.3 Fertigung Erstellung 10
4.4 Das Unternehmerteam 11
4.4.1 Ein Team 11
4.4.2 Welche Fähigkeiten werden benötigt 11
4.4.3 Die Suche nach geeigneten Personen 12
4.4.4 Die Darstellung 12
4.5 Branche und Markt 13
4.5.1 Den Markt definieren 15
4.5.2 Marktwachstum und Markt Lebenszyklus 16
4.5.3 Analyse des Wettbewerbs 17
4.5.4 Markteintrittsbarrieren 18
4.5.4.1 Nischenstrategie 18
4.5.4.2 First Mover Advantage 19
4.5.4.3 Technologieführerschaft 19
4.5.4.4 Produktdifferenzierung oder Kostenführerschaft 19
4.5.4.5 Economies of scale Skalenerträge 19
4.5.4.6 Trittbrettfahrer 20
4.5.4.7 Das Patent 20
4.6 Marketing und Vertrieb....................................................................................................21
4.7 Realisierungsplan 22
4.7.1 Preis- und Absatzplanung 23
4.7.2 Produktions- und Beschaffungsplanung 23
4.7.3 Personalplanung 24
4.7.4 Investitions- und Abschreibungsplanung 24
4.7.5 Finanzplanung 24
4.8 Chancen und Risiken 25
4.9 Fünf-Jahres-Planung 25
4.9.1 GuV 26
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Der Geschäftsplan
4.9.2 Bilanz 28
4.9.3 Liquiditätsplanung 31
4.9.4 Finanzbedarf 32
5. Der Geschäftsplan als Grundlage für das Controlling 34
5.1 Begriffsbestimmung 34
5.2 Aufbau des Berichtswesens 35
Anhang..............................................................................................................................................38 NA NA
1. Teamprofil 38
2. Linkliste 39
Abbildungsverzeichnis..................................................................................................................40
Tabellenverzeichnis.......................................................................................................................41
Literaturverzeichnis 42 NA
Weitergehende Literaturempfehlungen 44
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Der Geschäftsplan
1. Einleitung
Diese Broschüre setzt sich zunächst damit auseinander, wer alles einen Geschäfts- plan erstellen sollte.
Weiterhin werden wir erfahren, wer die Adressaten eines Geschäftsplans sind bzw. sein können.
Als nächstes werden wir erörtern, wie ein Geschäftsplan aufgebaut sein soll und wie Sie einen Geschäftsplan erstellen.
Zum Abschluss gehen wir noch kurz darauf ein wie der Geschäftsplan der Ansatz- punkt für ein Controlling sein kann.
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Der Geschäftsplan
2. Adressaten eines Geschäftsplans
An wen richtet sich ein Geschäftsplan eigentlich?
Zunächst einmal ist ein Geschäftsplan wichtig für sie selbst, der sie eine Geschäfts- idee haben und ein Unternehmen gründen oder ein Unternehmen erweitern möchte. Auch wenn sie beabsichtigen ein Unternehmen zu kaufen ist es für sie wichtig einen Geschäftsplan aufzustellen.
Aber warum sind sie selbst der erste Adressat eines Geschäftsplans?
Die Antwort darauf ist ganz einfach. Beim Erstellen des Geschäftsplans befassen sie sich mit ihrer Geschäftsidee, ihrem Vorhaben und hinterfragen alles noch einmal ganz kritisch. Beleuchten sie alle Aspekte noch einmal ganz genau und vergewissern sie sich damit, dass die Geschäftsidee, die sie haben nicht nur durchführbar sondern auch er- folgversprechend ist. Daher ist es auch für sie unerlässlich, dass sie den Geschäfts- plan selbst erstellen und ihn nicht von fremden Dritten (Steuerberater, Unterneh- mensberater, etc.) erstellen lassen. Außerdem erhalte sie durch die Erstellung des Geschäftsplans die Sicherheit in der Materie, die sie später für die Überzeugungsar- beit bei Geldgebern, Kunden etc. benötigen. Außerdem, was nicht vergessen werden darf stellt der Geschäftsplan die Grundlage für das spätere Controlling dar.
Somit wären wir bereits bei den nächsten Adressaten, bei den Geldgebern sprich bei den Banken. Für die Banken ist der Geschäftsplan wichtig, da sie ihm die geplanten Zahlungsströme, den Finanzierungsbedarf entnehmen können. Aber die Banken inter- essieren sich natürlich auch für die Geschäftsidee an sich. Die Geschäftsidee entneh- men, die Banken aber nicht allein dem Geschäftsplan. Die Geschäftsidee sowie die Chancen und Risiken soll der mögliche Kreditnehmer selbst vorstellen, weshalb es auch wichtig ist den Geschäftsplan selbst erstellt zu haben.
Bei Unternehmensgründungen aus einer Arbeitslosigkeit heraus, können Zuschüsse vom Arbeitsamt beantragt werden. Eine Voraussetzung für die Gewährung ist ein Ge- schäftsplan, der von einer fachkundigen Stelle (IHK, etc.) begutachtet werden muss. Auch hier genügt meist nicht nur der Augenschein. Es wird ein persönliches Gespräch erforderlich sein in dem der Antragsteller also sie, ihre Geschäftsidee vortragen und gegen Fragen des Gutachters „verteidigen“ müssen.
Auch innerhalb von Unternehmen, werden Geschäftspläne erstellt. Wenn neue Pro- jekte begonnen werden sollen, wird durch die Erstellung eines Geschäftsplans die Machbarkeit und Rentabilität des Projekts durch die Firmengremien überprüft.
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Der Geschäftsplan
3. Wie werten Kapitalgeber Geschäftspläne aus
Wenn Sie einen Geschäftsplan erstellen sollten Sie sich im Klaren sein wie dieser später von potentiellen Kapitalgebern ausgewertet wird.
Kapitalgeber suchen in einem Geschäftsplan nach folgenden Punkten:
● Hat die Geschäftsidee einen klar fassbaren Nutzen für die Kunden. Am ein- fachsten drückt sich das in verringerten Kosten für bekannten Nutzen aus oder in einem neuartigen Nutzen mit überschaubarem Aufwand.
● Das Unternehmen soll mittelfristig einen relativ großen und wachsenden Markt versorgen
● Das Produkt oder die Dienstleistung soll innovativ sein. Eine neue Technologie oder Fertigungsverfahren erschwert den Marktzutritt für Mitbewerber.
● Das Konzept zur Erschließung des Markts muss schlüssig und akkurat sein. Projektionen und Schätzungen sollen auf überzeugenden Annahmen und Fakten basieren.
● Besonderes Augenmerk wird von Kapitalgebern auf das Management gelegt, denn die Geschäftsidee steht und fällt mit der Fähigkeit der Geschäftsleitung das Geschäftskonzept umzusetzen. Es werden deshalb die Schlüsselpersonen näher betrachtet (Ausbildung, Erfahrung, Kreativität, Motivation, Nervenstär- ke, Umgang mit Geld). Erzielte Erfolge zählen hierbei höher als ein akademi- scher Grad. (vergl. [1] S. 8)
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Der Geschäftsplan
4. Aufbau eines Geschäftsplans
Wie sollte ein guter Geschäftsplan aufgebaut sein? Eine verbindliche Vorgabe für den Aufbau eines Geschäftsplans gibt es nicht. Je- doch hat sich im Laufe der Jahre folgende, vor allem durch amerikanische Unterneh- men geprägte, Gliederung herauskristallisiert.
● Zusammenfassung
● Unternehmensziele und -----profil ● Produkte oder Dienstleistungen ● Das Unternehmerteam ● Markt und Wettbewerb ● Realisierungsplan ● Chancen und Risiken ● Fünf-Jahres-Planung ● Finanzbedarf (vergl. [3] S. 26)
4.1 Die Zusammenfassung
Der wichtigste Bestandteil des Geschäftsplans ist die Zusammenfassung. Sie ent- scheidet ob der Geschäftsplan das Interesse des Lesers gewinnt oder ob er gleich wieder ad acta gelegt wird.
Wichtig für diesen Teil ist, dass er in ca. 5 Minuten gelesen und verstanden werden kann. Beachten Sie, dass der Leser eventuell nicht so tief in der Materie verankert ist wie sie und vermeiden sie Fachbegriffe. Wissenschaftlich komplexe Zusammen- hänge müssen daher einfach dargestellt werden. (vergl. [2] S. 23)
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Der Geschäftsplan
Noch einige Hinweise für die Erstellung der Zusammenfassung: ● Die Zusammenfassung ist zwar der erste Punkt Ihres Geschäftsplans, aber am einfachsten wird es sein die Zusammenfassung nach der Abarbeitung aller an- deren Abschnitte zu erstellen. Dadurch kann man sich viele Änderungen an der Zusammenfassung ersparen.
● Verwenden Sie ein übersichtliches Schriftbild und ein freundliches Layout. ● Testen Sie die Zusammenfassung an Freunden, Bekannten und Kollegen.
4.2 Unternehmensziele und -profil
Sie sollen hier nicht den Geschäftsplan vorwegzunehmen oder eine zweite Zu- sammenfassung schreiben, Geben Sie Ihren Lesern eine Vision dessen, was Ihr Un- ternehmen in Zukunft sein soll.
Legen Sie die Schwerpunkte auf die zukünftige Positionierung des Unternehmens. Schildern Sie die Strategie, die Erfolgsfaktoren und wichtige Meilensteine. Verdeutlichen Sie Ihren Lesern Ihr Geschäft und zeigen Sie Ihnen, dass Sie es ver- stehen. In diesem Zusammenhang beschreiben Sie kurz Ihre bereits in diesem Markt- segment gesammelten Erfahrungen. Beschreiben Sie kurz und anschaulich worum es geht aber verweisen Sie nicht auf folgende Kapitel. Legen Sie Möglichkeiten für die Erweiterung Ihres Unternehmens dar, basierend auf einer Schätzung des Marktpo- tential.
Versuchen Sie folgende Fragen zu beantworten:
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Der Geschäftsplan
(vergl. [1] S. 12)
4.3 Produkte oder Dienstleistungen
4.3.1 Kundenvorteile/Kundennutzen
Ein Gründungsvorhaben auf Basis einer neuen Produkt- oder Dienstleistungsidee ist nur sinnvoll, wenn das neue Produkt oder die neue Dienstleistung bisherigen Angebo- ten überlegen ist. Erläutern Sie deshalb, welche Funktion das Produkt oder die Dienstleistung erfüllt und welchen Nutzen die Kunden daraus ziehen können. Gibt es vergleichbare Produkte am Markt, so müssen Sie überzeugend begründen welchen Zu- satznutzen (evt. Kosteneinsparung) der Kunde durch Ihr Angebot hat. Versuchen Sie sich in die Lage des Kunden zu versetzen und wägen Sie Vor- und Nachteile gründlich ab. Verfahren Sie mit den Produkten Ihrer Mitbewerber nach den gleichen Kriterien. (vergl. [2] S. 24) Sollten Sie mehrere Produkte oder Dienstleistungen anbieten, so gliedern Sie diese in sinnvolle Geschäftsfelder. Grenzen Sie diese Geschäftsfelder sauber von einander ab.
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Arbeit zitieren:
Volker Heun, 2009, Der Geschäftsplan, München, GRIN Verlag GmbH
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