Inhalt
1 EINLEITUNG 3
1.1 PROBLEMSTELLUNG. 3
1.2 ZIELE DER ARBEIT UND VORGEHENSWEISE 4
2 SAP EXCHANGE INFRASTRUCTURE. 5
2.1 VEREINFACHTES TECHNOLOGIEKONZEPT 5
2.2 TECHNOLOGIEPLATTFORM 6
2.3 INTEGRATION SERVER 6
2.3.1 Integration Engine 7
2.3.2 Adapter Engine. 8
2.3.3 Business Process Engine 9
2.4 NACHRICHTEN AUSTAUSCH 9
2.5 MAPPINGS 10
3 FAZIT 12
4 ANHANG 13
LITERATURVERZEICHNIS. 14
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 - Vereinfachtes Technologiekonzept 5
Abbildung 2 - Übersicht aller Kommunikationskomponenten. 6
Abbildung 3 - Darstellung Adapter Engine. 7
Abbildung 4 - Kommunikation über Interfaces. 9
Abbildung 5 - Struktur- und Werte-Mapping. 10
Abbildung 6 - Kernbereiche von SAP NetWeaver '04. 12
Abk ürzungsverzeichnis
Abk ürzung Bezeichnung
AS Applikationsserver
IDoc Intermediate Document
IS Integration Server
IT Informationstechnologie
OFTP Odette File Transfer Protocol
RFC Remote Function Call
SOAP Simple Object Access Protocol
W3C World Wide Web Consortium
XI Exchange Infrastructure
XML Extensible Markup Language
XSLT Extensible Stylesheet Language Transformation
2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Eine d e r w o h l g r ö ß t e n a k t u e l l e n H e r a u s f o r d e r u n g e n d e r I T (Informationstechnologie) ist die Vereinigung der, aus historischen Gründen, sehr heterogenen Systemlandschaften. Während die aktuellen Technologien auf bereits bewährten Integrationskonzepten basieren und standardisierte Schnittstellen zum Datenaustausch bereitstellen, ist bei älteren Applikationen noch oft eine monolithische Struktur anzutreffen, deren Anbindung sich durch fehlende Normen schwierig gestaltet. Die Folgen sind u.a. redundante Datenhaltung und eine Vielzahl von Medienbrüchen. Die daraus entstehenden Gefahren in Bezug auf die Datenqualität und Kosten, die durch erhöhten administrativen Aufwand sowie nötige manuelle Prozessschritte entstehen, stellen eine große Belastung für Unternehmen dar. Basierend auf der Tatsache, dass die unternehmensübergreifenden Geschäftsprozesse immer wichtiger werden und dadurch wesentlich zur Wertschöpfung beitragen, ist die IT des weiteren aufgefordert neue Applikationen, u.a. auch von anderen Unternehmen, rasch und flexibel zu integrieren.
Die technologische Lösung, mit der der steigende Bedarf nach Integration realisiert werden kann, wird mit dem englischen Fachausdruck „Middleware“ bezeichnet. Die auf den ersten Blick einfachste Lösung ist, die verschiedenen Anwendungen und Systeme Point-to-Point miteinander zu verbinden. Mit der Anzahl der verschiedenen Systeme wächst allerdings auch die Komplexität des Gesamtsystems. Auf Grund der verteilen Informationen über die Integration der Anwendungen ist die gesamte Implementierung nur schwer zu überblicken. Nachträgliche Änderungen werden schwierig und sind zeit- sowie kostenintensiv. An diesem Punkt setzt die SAP Exchange Infrastructure an, indem sie das Integrationswissen zentral abspeichert. 1
vgl. Jens Stumpe/Joachim Orb, SAP Exchange Infrastructure, 1. Auflage, Bonn 2005 1
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1.2 Ziele der Arbeit und Vorgehensweise
Ziel dieser Ausarbeitung ist das zugrundeliegende technologische Konzept der Middleware-Applikation „Exchange Infrastructure“ (im Folgenden XI genannt), der Firma SAP, darzustellen. Aufgrund der Vorgabe des Ausarbeitungsumfangs wird nur auf die wichtigsten Technologiemerkmale eingegangen.
Zu Beginn der Ausarbeitung wird dem Leser in sehr einfacher Form das, der XI zugrundeliegende Technologiekonzept vorgestellt. Hierbei wird auf die prinzipiellen Kommunikationsprobleme unter Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen, eingegangen.
Im Anschluss folgt eine nähere Darstellung der XI-Laufzeitumgebung, des „Integration-Servers“, und der enthaltenen Komponenten Integration-, Adaptersowie Business Process Engine. Um ein Verständnis für die erläuterten Technologien zu schaffen, werden die wichtigsten Zusammenhängen grafisch dargestellt.
Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit dem eigentlichen Nachrichtenaustausch und stellt diesen anhand einer Interface-Kommunikation näher dar.
Bevor die Ausarbeitung mit einem Fazit, das eine kurze Zusammenfassung der betrachteten Technologien vornimmt und die Vorteile der XI darstellt, abschließt, wird das, für die SAP XI wichtige, Themengebiet „Mapping“ vorgestellt und anhand eines Struktur- und Wertemappings kurz erläutert.
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2 SAP Exchange Infrastructure
Die folgenden Kapitel gehen näher auf die technologischen Merkmale der Middleware-Applikaton SAP XI ein. Hierbei wird das Technologiekonzept in vereinfachter Form dargestellt, die technische Plattform erläutert und die zentrale Laufzeitkomponente vorgestellt. Des Weiteren wird dem Leser ein Überblickswissen im Bereich des Nachrichtenversandes und der integrierten Mappingtechnologie vermittelt.
2.1 Vereinfachtes Technologiekonzept
Bevor in den folgenden Kapiteln näher auf die technischen Details eingegangen wird, soll in diesem Abschnitt die, der XI zugrundeliegende Technologie, vereinfacht dargestellt werden.
Der Grundgedanke einer Middleware ist die Unterstützung der Kommunikation mehrerer Anwendungssysteme, indem zwischen diesen vermittelt wird. Der Vermittlungsbedarf entsteht durch die unterschiedlichen Kommunikationsmöglichkeiten, die je nach Programmiersprache und implementierte Schnittstellen, variieren können. Um Daten erfolgreich zwischen Systemen übertragen zu können, übernimmt die XI eine Art Übersetzungsdienst. Dieser wird in Abbildung 1 vereinfacht, anhand eines Dialogs zweier Menschen die unterschiedliche Sprachen sprechen, dargestellt. Die englisch sprechende Person, im Folgenden Person A genannt, versucht einen Dialog mit Person B, die spanisch spricht, zu führen. Da beide Kommunikationspartner nur die jeweils eigene Sprache sprechen, kann ohne einen Übersetzter kein Dialog stattfinden. Diese Funktion übernimmt die XI, die im Bild als „Postbote“ dargestellt wird. Die eingehende Nachricht, wird dabei zuerst in ein systeminternes Format übertragen, bevor sie in die Sprache des Empfängers übersetzt und versendet wird. Die in Abbildung 1 mit deutscher Sprache dargestellte interne Sprache der XI ist in der Plattform durch XML (Extensible Markup Language) realisiert. Diese dient der internen Verarbeitung des Datenstroms, da in den meisten Fällen die Daten nicht nur von System A zu System B weitergereicht werden, sondern auch noch eine Transformation, das so genannte „Mapping“ stattfindet. Als Beispiel hierfür kann das Löschen von unnötigen Informationen, vor Übergabe der Nachricht an den Empfänger, genannt werden. Kapitel 2.5 stellt diese Technologie näher vor.
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Arbeit zitieren:
Murat Ertugrul, 2007, SAP Exchange Infrastructure, München, GRIN Verlag GmbH
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