I
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis. II
Abbildungsverzeichnis. II
1. Einleitung. 1
2. Grundlagen der Produktverantwortung 1
2.1 Grundlagen der Verantwortung. 1
2.2 Grundlagen der Unternehmensverantwortung. 2
2.3 Grundlagen des CSR-Konzeptes 2
2.4 Produktverantwortung nach dem KrW-/AbfG 3
3. Integrierte Produktpolitik. 6
3.1 Grundlagen des betriebswirtschaftlichen Produktbegriffs. 6
3.2 Grundlagen des Lebenszyklus und Life Cycle Assessment. 6
3.3 Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Produktpolitik. 7
3.4 Das Konzept der integrierten Produktpolitik 8
4. Produktverantwortung entlang des Produktlebenszyklus. 9
4.1. Verantwortung der Produzenten. 9
4.2. Verantwortung der Lieferanten 10
4.3 Verantwortung der Konsumenten. 11
5. Fazit. 12
Literaturverzeichnis. 14
Literaturverzeichnis. 14
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Abs. Absatz ABWL Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Art. Artikel BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit CSR Corporate Social Responsibility EU Europäische Union GG Grundgesetz IPP Integrierte Produktpolitik KrW-/AbfG Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz LCA Life Cycle Assessment Nr. Nummer UBA Umweltbundesamt
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Dimensionen der CSR 3
Abbildung 2: Zusammenfassung § 23 Abs. 2 KrW-/AbfG 4
Abbildung 3: Die kreislaufwirtschaftliche Zielhierarchie 5
Abbildung 4: Strategien für einen nachhaltigen Konsum 12
1
1. Einleitung
Ziel dieser Arbeit ist es, begriffliche Grundlagen für das ABWL-Seminar „Produktverantwortung und Wertschöpfungsmanagement“ zu schaffen. Um sich an die spezielle Thematik dieser Seminararbeit - „Produktverantwortung und Integrierte Produktpolitik“ - anzunähern, werden im Kapitel zwei die allgemeine Verantwortung, die Unternehmensverantwortung und das darauf aufbauende Konzept CSR dargelegt. Daran anschließend wird im Kapitel 2.4 an die Produktverantwortung nach dem KrW/AbfG herangeführt.
Im Kapitel drei werden die Grundlagen zum Verständnis der Integrierten Produktpolitik geschaffen. Hierfür wird vor allem die Thematik der Produktpolitik intensiver untersucht. Es folgt die Vorstellung des eigentlichen Konzeptes IPP im Kapitel 3.4. Im Kapitel vier wird versucht, die Kapitel zwei und drei miteinander zu verbinden. Dafür wird genauer auf einzelne Akteure entlang des Produktlebenszyklus eingegangen, um deren Verantwortungsrolle in Bezug auf die Produkte genauer darzustellen. Im letzten Kapitel wird dann die Rolle der Produktverantwortung für die Wertschöpfung als Fazit dieser Arbeit dargestellt.
2. Grundlagen der Produktverantwortung
In diesem zweiten Abschnitt sollen die Grundlagen für das Verständnis der Produktverantwortung gelegt werden. Dabei wird in den Kapiteln 2.1 bis 2.3 auf unterschiedliche Ausprägungen der Verantwortung innerhalb der
Betriebswirtschaftslehre eingegangen. Diese sollen vor allem darstellen, dass es eine weitreichendere Verantwortung der Unternehmen, als innerhalb des KrW-/AbfG forciert, gibt.
Diese Thematik wird dann im weiteren Verlauf der Arbeit noch mehrmals - vor allem aber im Kapitel 4.1 - angesprochen.
2.1 Grundlagen der Verantwortung
Um sich an den Begriff der Produktverantwortung anzunähern, ist es zunächst sinnvoll, Verantwortung an sich näher zu analysieren. Definitionsgemäß ist der mittlerweile materiell-rechtlich geprägte Begriff „Verantwortung“ die Pflicht Konsequenzen aus
2
Handlungen, also dem Tun oder Unterlassen, zu tragen. 1 Dabei kann zwischen Eigenverantwortung, die Pflicht zum Tragen der Konsequenzen, die aus dem eigenen Handeln resultieren und Fremdverantwortung, die Pflicht für das Verhalten anderer einzustehen, unterschieden werden. 2 Die Aktivierung individueller Verantwortung für das eigene Handeln und die daraus resultierenden Wirkungen auf die Umwelt, erfolgt auf Basis sinnlicher Wahrnehmung der Umwelt(re)aktionen. 3
2.2 Grundlagen der Unternehmensverantwortung
Auf rechtlicher Basis bildet das Gewerberecht den grundsätzlichen Rahmen zur Erreichung der unternehmerischen Ziele und legt dabei fünf
Unternehmensverantwortungsbereiche fest: 4 Arbeitsstättenverantwortung o Produktverantwortung o Umweltverantwortung o Organisationsverantwortung o
Betriebswirtschaftliche Verantwortung. o
In diesem Zusammenhang lassen sich interdependente Aufgabenfelder unternehmerischer Verantwortung ausmachen, denen in CSR-Programmen gleichermaßen Rechnung getragen werden kann und sollte. Sie können als Grundpfeiler einer zukunftsfähigen CSR-Strategie betrachtet werden. Allgemein kann angemerkt werden, dass Unternehmen, die verantwortungsbewusst handeln, langfristig erfolgreicher in Bezug auf Wirtschaftlichkeit sind. 5 Unternehmensverantwortung kann - anders als CSR, die eher aus einem neuen Bewusstsein heraus agiert - als verfassungsrechtlich zu begründende Konzeption verstanden werden. 6
2.3 Grundlagen des CSR-Konzeptes
Das traditionelle Verständnis des Unternehmens mit der Verantwortung gegenüber den Shareholdern wurde nicht erst mit der Veröffentlichung des Grünbuches der EU zur
1 Vgl. Gröschner 1998, S. 62; Nobbe/Pinter/Vögele 1993, S. 25.
2 Vgl. Nobbe/Pinter/Vögele 1993, S .25.
3 Vgl. Zabel 2001, S. 147.
4 Vgl. Nobbe/Pinter/Vögele 1993, S. 27‐33.
5 Die Aufgabenfelder der Unternehmensverantwortung sind Mensch, Umwelt, natürliche Ressourcen sowie Gesellschaft und Kapital. Vgl. Kirchhoff 2006, S. 15‐18.
6 Vgl. Engemann/Kestler/Scheunemann 2007, S. 9; Gröschner 1998, S. 61.
3
sozialen Verantwortung des Unternehmens aus dem Jahr 2001 erweitert - vielmehr ist das Phänomen gesellschaftlicher Verantwortung seit dem frühen 18. Jahrhundert bis zum heutigen Tag herangereift. 7 Jedoch kann die Definition der EU als diejenige genannt werden, die auf das CSR-Verständnis innerhalb des europäischen Raumes einen folgenschweren Einfluss genommen hat. 8
In dem bereits angesprochenen Grünbuch wird CSR „als ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren“ 9 , definiert.
Man unterscheidet zwischen der internen und externen Dimension der CSR, die in Abb. 1 näher vorgestellt werden sollen.
Abb. 1: Dimensionen der CSR; eigene Darstellung in Anlehnung an Europäische Kommission 2001b, S. 9-17.
Innerhalb der einschlägigen Literatur werden zusätzlich ökonomische Faktoren eines Unternehmens (Vermögen, Ergebnis, Verwendung des Gewinns) und der verantwortliche Umgang mit diesen Faktoren als Aktionsfeld der CSR betrachtet. 10
2.4 Produktverantwortung nach dem KrW-/AbfG
Bereits im Artikel 22a GG wird die Verantwortung des Staates für zukünftige Generationen sowie für deren natürliche Lebensgrundlagen durch die Gesetzgebung und
7 Vgl. Homann 2004, S. 1; Czymmek/Freier/Hesselbarth 2008, S. 241‐242.
8 Vgl. Czymmek/Freier/Hesselbarth 2008, S. 243.
9 Europäische Kommission 2001b, S. 7.
10 Vgl. Engemann/Kestler/Scheunemann 2007, S. 14.
Arbeit zitieren:
Marvin Sczepek, 2009, Produktverantwortung und integrierte Produktpolitik, München, GRIN Verlag GmbH
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