Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Hauptteil. 3
2.1 Der Alexanderzug von 334 v. Chr. bis 330 v. Chr. 3
2.2 Der Alexanderzug von 330 - 325 v. Chr. 7
2.3 Der Alexanderzug von 325 - 323 v. Chr. 10
3 Schluss 12
Literaturverzeichnis. 13
2
1 Einleitung
In meinem Essay werde ich mich mit dem Alexanderzug befassen, welcher von 334 bis 323 v. Chr. stattfand. Zu Beginn ein Zitat des griechischen Geschichtsschreibers Diodorus Siculus, der im ersten Jahrhundert v. Chr. lebte. “In einem kurzen Zeitraum hat dieser König große Taten verrichtet und durch Klugheit und Tapferkeit mehr vollbracht, als alle Könige von Anfang an, welche die Geschichte kennt.“ 1 Diodorus macht in seinem Zitat deutlich, welchen Einfluss Alexander auf die damalige Welt hatte und das es einen Mann wie ihn zuvor noch nicht gegeben hat. Alexander III. hat vieles mit seinem eher kleinen Heer geleistet und es wirklich verdient den Namen „Alexander der Große“ zu führen. Alexander hatte viele Gesichter. Er konnte sehr brutal, aber auch gnädig sein. Durch seinen Zug begründete er die hellenistische Weltkultur, durch seine Entschlossenheit, sein Selbstbewusstsein und seinen Mut hat er sein Reich ausgeweitet, sowie den Welthandel und den Weltverkehr ermöglicht. Im Hauptteil gehe ich auf den Alexanderzug ein. Ich werde beschreiben, wie Alexander vorgegangen ist, um zu zeigen wie er es geschafft hat sein Reich so weit auszubauen. Zu Beginn wollte er nur die Griechen in Kleinasien von den Persern befreien. “Zu Beginn wurde er als Rachekrieg gegen die Perser für deren Angriff auf Griechenland 480/79 v. Chr. deklariert […].“ 2 Daraus wurde aber durch seine Machtgelüste ein Eroberungsfeldzug, der unglaubliche Maße annahm. Es ist erstaunlich, wie viel er in dieser kurzen Zeit geleistet hat. Aus diesem Grund ist dieses Thema etwas Besonderes. Seine Entschlossenheit und sein Mut können als Vorbild dienen, denn wenn man etwas wirklich möchte, kann man alles erreichen.
2 Hauptteil
2.1 Der Alexanderzug von 334 v. Chr. bis 330 v. Chr.
336 v. Chr. wird Alexanders Vater Philipp II. umgebracht und er daraufhin zum König von Makedonien gewählt. Ab 334 v. Chr. führt er 10 Jahre lang einen Eroberungsfeldzug. Sein Reich reicht vom Orient bis nach Indien. Als Alexander III. im Jahre 334 v. Chr. seinen Rachefeldzug gegen die Perser beginnt, kann noch niemand ahnen, wie gewaltig und bedeutend seine Reisen werden würden. Im ersten Part seines Feldzuges kämpft Alexander mit seinen Streitkräften gegen die Perser. Er überquert deshalb den Hellespont, “[…] [eine] 65 Kilometer [lange]“ 3 Meerenge. Zuvor wollen ihn seine Offiziere Antipatros und Parmenion von dem Perserfeldzug abhalten. Alexander soll erstmal eine Familie gründen und einen Sohn
1 vgl. wikipedia /Alexander_der_Große
2 vgl. Mann, Christian, 2008
3 vgl. wikipedia / Dardanellen
3
zeugen. Er lehnt allerdings den Rat seiner Generäle ab. Wieso wollen seine Offiziere ihn aufhalten? Finden sie, dass er noch zu jung für einen anstrengenden, nervenaufreibenden Feldzug ist? Vielleicht haben sie auch Angst ihren neuen König wieder nach kurzer Zeit zu verlieren. Es kann ebenfalls sein, dass sie glauben, dass Alexander noch zu unerfahren in militärischen Angelegenheiten ist und somit die ganzen Vorbereitungen für den Krieg, die Philipp II. getroffen hat, zerstört. Alexander möchte aber so schnell wie möglich die Pläne seines Vaters weiterführen. Es ist möglich, dass er Philipp auch auf diese Art ehren will und er ein genauso guter König sein möchte. Er kann allerdings bis dahin noch nicht ahnen, dass er mehr erreichen wird als Philipp II. je zu träumen gewagt hat. Damit die zwei Männer keine weiteren Zweifel gegen ihn hegen, soll “[…] Antipatros […] als Statthalter des Königs in Makedonien zurückbleiben, während Parmenion und seine Söhne hohe Kommandos in dem Heer erhielten, das Alexander im Frühjahr 334 nach Kleinasien führte.“ 4 Somit kann Alexander die Männer erstmal beruhigen. Alexander besitzt eine gewaltige Kriegsflotte, welche aber schwächer ist als die der Perser. Obwohl die Truppen Alexanders auch aus z. B. Griechen, Thessaler und Illyrer besteht, kämpfen die Makedonen immer bei finalen Schlachten an forderster Front. Hier stellt sich die Frage, warum er ausgerechnet seine Landsleute ins offene Messer laufen lässt und sie nicht in den hinteren Reihen platziert um sie zu schützen. Hat er vielleicht gedacht, dass die Makedonen mutiger sind und besser kämpfen können oder ist es ihm gleichgültig wer sterben würde, da er alle Menschen als gleich und die Makedonen nicht als was Besonderes ansieht? Vielleicht möchte Alexander auch nicht, dass seine Leute als Feiglinge abgestempelt werden, es ist schließlich ihr Krieg. Dadurch, dass sehr viele Makedonen ums Leben kommen, verlangt Alexander Verstärkung aus seinem Vaterland. “[…] bis zum Jahre 331 dürfte sich die Zahl der Makedonen, die am Alexanderzug teilnahmen, auf mindestens 30 000 erhöht haben.“ 5 Danach erhält er allerdings keine Unterstützung mehr aus seinem Land, sodass die Zahl der Makedonen wieder abfällt. Die Makedonen sehen nicht ein, wieso sie weitere Männer in den Tod schicken sollen. Außerdem muss das eigene Land auch noch beschützt werden. Der König hat zudem Rückstände und nur wenig finanzielle Mittel. Darum ist er auf Triumphe angewiesen. “Noch bevor er den Hellespont überquerte, machte er von Sestòs aus einen Abstecher nach Elaiùs an der Südspitze der thrakischen Chersones, um den Hèros Protesilaos durch ein Opfer zu ehren.“ 6 Nachdem Alexander die Meerenge überwunden hat, kommt das Heer nach Asien. Bevor der König jedoch das Land betritt, wirft er vom Landungsboot aus einen Speer auf das Land, um
4 vgl. Wiemer, Hans-Ulrich, 2005, S. 89
5 vgl. Wiemer, Hans-Ulrich, 2005, S. 90
6 vgl. Wiemer, Hans-Ulrich, 2005, S. 91
4
Arbeit zitieren:
Melanie Harth, 2009, Der Alexanderzug als Beginn einer neuen Ära, München, GRIN Verlag GmbH
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