Evangelische Fachhochschule Nürnberg Fachbereich Sozialwesen
Fach 3.4: Organisationslehre der Sozialen Arbeit
Organisationslehre 1: Person und Organisation
WS 2000/2001
Seminararbeit
Thema: Zeitmanagement
Angefertigt von:
1.1 EINFÜHRUNG
1.2 WERTEWANDEL
2.1 ENTWICKLUNG
2.2 HETZKRANKHEIT
2.3 VIER REGELN IM ZEITMANAGEMENT
3.1 WANDEL VOM ZEITMANAGEMENT ZUM LEBENSMANAGEMENT
3.2 ZEIT - BALANCE MODELL
4.1 LEBENSVISION
4.2 LEBENSHÜTE UND LEBENSROLLEN
4.3 SCHLÜSSELAUFGABEN
4.4 ZIELPLANUNG
4.5 PRIORITÄTENPLANUNG
4.6 TAGESGESTALTUNG
4.7 SELBSTDISZIPLIN
!" #$#%" $!
1.1 Einführung
Das Mittelalter: Der Bauer versorgte sein Vieh. Er brachte die Ernte ein und sorgte dafür, daß alle genug zu essen hatten. Der Tag begann wenn die Sonne aufging und endete wenn sie unterging. Der Bauer machte sich keine Gedanken darüber für welche Tätigkeit er wieviel Zeit brauchte. Doch schon bald gab es Städte und spezialisierte Berufe. Ein Meister bestimmte wer wieviel arbeitete und danach richtete sich der Lohn. Schließlich wurde Anfang des 18. Jahrhunderts die Taschenuhr erfunden. Auch auf Rathäusern und Kirchtürmen befanden sich Uhren. Damit wurde Zeit ein wichtiger Faktor, an den sich bis heute jeder zu halten hat.
Die Gegenwart: Die 70 Stunden – Woche, der Monat mit 250 Arbeitsstunden oder die sieben Tage Arbeitswoche sind keine Seltenheit sondern die Regel. Trotzdem sehen die meisten Menschen nicht den Sinn ihres Lebens darin sich für die Firma aufzuopfern. Viele setzten ihre Schwerpunkte auf Familie, Hobbys, Freizeit oder Zeit für sich allein zuhaben. Es sich auf dem Sofa bequem machen und ein Buch lesen. Damit meine ich kein Fachbuch zum weiterbilden, sondern einfache leichte Lektüre, die in dem Moment Spaß macht und im nächsten Moment ohne Sorge wieder vergessen werden kann.
Die Menschen streben nach persönlicher Lebensqualität. Kann man ihnen das verdenken? Uns steht immer mehr Zeit zur Verfügung, weil wir immer älter werden. Doch trotzdem haben wir immer weniger Zeit und viel mehr zu tun, als wir erledigen können. Deshalb gewinnt Zeitmanagement an Bedeutung. Wir müssen lernen mit unserer Zeit bewußter umzugehen und unser persönliches Tempo zu finden.
1.2 Wertewandel
Zeitmanagement kann als Arbeitstechnik, Erfolgsmethode oder Lebenskonzept verstanden werden. Im letzten Jahrzehnt hat sich im Zeitmanagement ein Wertewandel vollzogen, der vielleicht darauf zurückzuführen ist, daß die Leute immer weniger Zeit für sich selbst haben, dafür aber um so mehr auf der Arbeit verbringen. Damit sind sie unzufrieden. Im Zeitmanagement gibt es zwei Paradigmen:
• Das Geschwindigkeitsparadigma Zeitmanagement wird als Speed Management verstanden. Das wichtigste Merkmal ist Geschwindigkeit als Wettbewerbsfaktor. Produktions- und Lieferzeiten werden immer kürzer, aber gleichzeitig soll die Qualität gleich bleiben oder verbessert werden. Die Vorteile liegen
auf der Hand. Unternehmen können sich schneller auf die Marktsituationen einstellen und an Geschäftsprozesse oder Veränderungen anpassen. Jedoch entsteht durch Schnellebigkeit und Ungeduld ein erhöhter Erwartungs- und Arbeitsdruck.
• Das Langsamkeitsparadigma Ein angemessener Umgang mit der Zeit und die Rückkehr zur natürlichen Zeitordnung soll angestrebt werden. Der Trend geht zu Entschleunigung und Mut zur Langsamkeit. Jedoch muß es erst erlernt werden sich Zeit für sich selbst zu nehmen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.
&'() $ %$%*+,$& !
2.1 Entwicklung
Die Beschleunigung der Lebenszeit fing mit der Uhr an. Heute besteht sie fort durch Entwicklungen wie: Telefon, Fax, Handy, Computer, Modem, Internet, E-Mail, Radio, Fernsehen und Satellitenkommunikation. Wir sind immer und überall auf und für die ganze Welt erreichbar. Das bleibt nicht ohne Folgen. Es gibt viele chronische Streßkrankheiten. Hier einige Beispiele: Herzbeschwerden, Arthritis, Magengeschwüre, nervöse Spannungen, Erschöpfungszustände
2.2 Hetzkrankheit
Wer von der Hetzkrankheit, auch Hurry Sickness genannt, befallen ist, der ist der Meinung, wenn er alles genug beschleunigt, dann kann er alles erreichen. Er geht früher zur Arbeit um liegengebliebenes aufzuarbeiten. Doch am Ende des Tages hat sich der Berg vergrößert. Er sieht nicht, daß er etwas geschafft hat, denn immer neue Krisen und Unterbrechungen stören ihn bei seiner Arbeit. Er hat keine Erfolgserlebnisse und hört lediglich Beschwerden. Und wodurch entsteht solch eine Krankheit? Eine Ursache könnte Personalabbau sein. Eine Abteilung erhält ein geringeres Budget und muß in kürzerer Zeit, mit weniger Leuten mehr Arbeit leisten. Dies kann bei den Mitarbeitern zu Zuständen führen, wie immer das Gefühl zu haben sich ständig beeilen zu müssen. Auch wenn es gar nicht angebracht ist. Tempo wird zum einzigen Kriterium. Der Mensch hetzt durchs Leben und verfehlt dessen eigentlichen Sinn.
Arbeit zitieren:
Bianca Demirev, 2001, Zeitmanagement, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Zeitmanagement von Stephen R. Covey " Der Weg zum Wesentlichen&qu...
Pädagogik - Erwachsenenbildung
Hauptseminararbeit, 27 Seiten
Selbstmanagement als essentielles Element effektiver Führung: Zeitmana...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hauptseminararbeit, 23 Seiten
Führt Globalisierung zu mehr weltweiter Ungleichheit?
Eine Darstellung mit Bezug zu ...
Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung
Hauptseminararbeit, 23 Seiten
Bewertung individueller Arbeitsmethoden (Zeitmanagement/Selbstorganisa...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Studienarbeit, 43 Seiten
Krebsprophylaxe durch Ernährung am Beispiel des Carotinoids Lycopin
Referat (Ausarbeitung), 21 Seiten
Personalbeurteilung versus Feedback - Definition, Abgrenzung, Möglichk...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 22 Seiten
Neurolinguistisches Programmieren - Methoden und Techniken des NLP
Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Seminararbeit, 27 Seiten
Zeitmanagement - Ein bewusster Umgang mit Zeit
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Hausarbeit, 29 Seiten
Umsetzung eines Patienten-Beschwerdemanagements im Krankenhaus als Tei...
Hauptseminararbeit, 30 Seiten
Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation
Referat (Ausarbeitung), 7 Seiten
Eine Gegenüberstellung der theoretischen Konstruktionen Pierre Bourdie...
Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen
Hausarbeit, 32 Seiten
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Seminararbeit, 22 Seiten
Glück und Glücksforschung. Gibt es eine Erziehung zum Glück?
Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Hausarbeit, 25 Seiten
Organisation - Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Organisationsen...
BWL - Personal und Organisation
Skript, 47 Seiten
Bianca Demirev hat den Text Zeitmanagement veröffentlicht
Bianca Demirev hat einen neuen Text hochgeladen
Zeitmanagement für den öffentlichen Dienst
Die 7 Prinzipien des Zeit-Ziel...
Dieter Brendt, Christoph Hühnerbein-Sollmann
Die besten Wege, um wirklich Z...
Thorsten Jekel, Christoph Dirkes, Lothar Seiwert
0 Kommentare