Interpretation des Gedichtes „Hymne À La Beauté“
von Charles Beaudelaire
Inhaltsverzeichnis
1) Einleitung und Vorgehensweise 1
2) Zum Autor und seinem Werk 2
3) Inhaltsangabe des Gedichtes
„Hymne À La Beauté“ 4
4) Interpretation des Gedichtes
„Hymne À La Beauté“ 5
5) Bibliographie 8
1) Einleitung und Vorgehensweise
Dieses Referat bietet einen Interpretationsansatz des Gedichtes „Hymne À La Beauté“ und soll zum Verständnis von Beaudelaires literarischem Stil und die ihm zugrunde liegende Gedankenwelt beitragen. Weiterhin soll aufgezeigt werden, wie dieser Stil in das Gedicht „Hymne À La Beauté“, welches Beaudelaires Hauptwerk „Les Fleurs Du Mal“ entnommen ist, eingeflossen ist. Ich werde das Gedicht „Hymne À La Beauté“ unter dem Gesichtspunkt des inhaltlichen Aufbaus interpretieren. Dabei werde ich auch auf den formalen Aufbau des Gedichtes eingehen und meine eigenen Ausdrücke mit einbringen. Des weiteren werde ich meine Argumentation an Textbeispielen belegen. Da sich der Eindruck des Gedichtes gerade aus dem Zusammenspiel von inhaltlichem und formalen Aufbau ergibt, werde ich auf diese Aspekte getrennt eingehen.
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2) Zum Autor und seinem Werk
Charles Beaudelaire wurde am 9. April 1821 in Paris geboren. Er fühlte sich während seines Aufenthaltes in Lyon durch das dortige Schulsystem und durch seinen Stiefvater zutiefst gedemütigt, was schon sehr früh zu seiner Zwangsvorstellung eines tragischen Lebensverlaufes führte. Seit 1839 schrieb er Gedichte. 1847 heiratete er die Schauspielerin Maria Daubrun. Nachdem schon einige seiner Gedichte in Zeitungen abgedruckt worden waren, wurde sein Hauptwerk „Les Fleurs Du Mal“ im Sommer 1857 veröffentlicht. Dieser Gedichtszyklus wurde sofort nach seiner Herausgabe wegen „Verletzung der öffentlichen Moral“ und „der verderblichen Wirkung der Bilder“ gerichtlich verfolgt. Baudelaire und sein Verleger A. Poulet-Malassis mußten sich daraufhin in einem Prozeß vor Gericht verantworten und wurden zu einer Geldstrafe verurteilt. Beaudelaire mußte außerdem sechs Gedichte aus seinem Werk „Les Fleurs Du Mal“ nehmen. Die indizierten Gedichte ergeben, zusammen mit neu aufgenommenen und den ursprünglichen Gedichten der „Fleurs Du Mal“, ein Gesamtwerk von insgesamt 132 Gedichten, welche in acht Gruppen unterteilt sind. Das Gedicht „Hymne À La Beauté“ stammt aus der zweiten Gruppe „Spleen et idéal“, welche mit 87 Gedichten die umfangreichste bildete. Der Einfluß von Beaudelaires „Fleurs Du Mal“ auf die moderne Lyrik war wohl einer der stärksten des 19. Jahrhunderts. Schon zu seinen Lebzeiten gab es viele Lyriker, die sich als seine Schüler bezeichneten. Die französische Lyrik soll mit seinem Werk „eine übernationale Bedeutung erhalten haben“. Beaudelairs literarische Vorbilder waren vor allem Edgar Allan Poe und Richard Wagner. War Beaudelaire anfangs noch politisch interessiert und beteiligte sich 1848 an den Barrikadenkämpfen der sogenann-
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ten „Februarrevolution“, so betrachtete er sich fortan, u.a. aus Enttäuschung über deren Ausgang, als unpolitischen Ästheten, der in seinen Gedichten den aus bürgerlicher Sicht gesellschaftlichen Fortschritt als Entfremdung und Niedergang ausdrückte. So wird sein Hauptwerk „Les Fleurs Du Mal“ von dieser düsteren und entfremdlich-mystischen Spannung gekennzeichnet. Diese Spannung und die Lebhaftigkeit der Bilder kommen dadurch zum Ausdruck, daß Beaudelaire die klassische Sonettform mit neuen Inhalten verbindet. Er sah eine feste metrische Form stets als Vorteil, da eine solche „immer der Originalität zur Reife verholfen hat“.
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Arbeit zitieren:
Markus Mross, 1996, Interpretation des Gedichtes HYMNE A LA BEAUTE von Charles Beaudelaire / Le romantisme de George Sand, München, GRIN Verlag GmbH
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