2
Inhaltsverzeichnis
1. Executive Summary. 3
2. Das Unternehmen 5
2.1 Die Geschäftsidee 5
2.2 Die Zielgruppe 6
2.3 Zukunftsvisionen/Ziele 7
2.4 Rechtsform. 8
3. Gründerprofil/ Team 9
4. Markt und Wettbewerb 11
4.1 Marktgröße. 11
4.1.2 Primärforschung. 12
4.1.3 Sekundärforschung. 12
4.2 Marktentwicklung 13
4.2.1 Teigwarenmarkt 13
4.2.2 DVD-Verleihmarkt. 14
4.3 Wettbewerb 17
4.3.1 Standort 17
4.3.2 Checkliste Standortanalyse. 18
4.4 Wettbewerbsanalyse. 19
4.4.1 DVD-Verleihmarkt und Videotheken 19
4.4.2 Fast-Food Gaststätten 20
4.5 Marktsegmentierung und Auswahl des Zielmarktes 21
4.5.1 Zielmarkt 21
4.5.2 Differenzierung 21
4.6 Marketingstrategie. 22
4.6.1 Kommunikationsstrategie. 23
4.6.2 Distributionspolitik. 24
4.6.3 Produktpolitik. 24
4.6.4 Preispolitik 24
7. Rentabilität Finanzierung. 26
7.1 Kapitalbedarf. 26
Summe Investitionen. 26
7.2 Finanzierung des Kapitalbedarfs. 27
7.3 Umsatzerwartungen 27
7.4 Kostenerwartungen 28
7.4.1 Waren-/Materialkosten. 28
Summe 28
7.4.2 Personalkosten. 29
7.4.3 Sonstige Kosten. 29
7.4.4 Abschreibungen. 30
7.5 Liquiditätsplan 30
7.5 GuV mit Cash Flow Berechnung 32
8. Szenarien. 33
8.1 Normal Case. 33
8.2 Worst Case 33
8.3 Best Case. 34
9. Chancen und Risiken 35
9.1 Chancen. 35
9.2 Risiken 36
Quellenverzeichnis : 37
3
1. Executive Summary
Die Geschäftsidee des zu gründenden Unternehmens besteht aus dem Verkauf von Pasta und Pizza Gerichten, sowie dem Verleih von DVD’s. Dabei setzt der Betrieb auf besondere Frische zu günstigen Preisen. Die Unternehmung wird unter dem Namen Pasta-Thek am Geschäftsleben teilnehmen. Der Name soll bereits erkennen lassen, um was für ein Kombi Angebot es sich handelt, um sich in einem gesättigten Markt zu etablieren.
Durch bereits bestehende Geschäftsbeziehungen zu Lebensmittellieferanten, kann die beste Qualität zu günstigen Preisen angeboten werden. Neben den günstigen Preis wird sich das Unternehmen durch das vollautomatisierte DVD- Verleih- System von den Mitbewerbern differenzieren. Die Kundenansprache wird in der Startphase über mehrere Kanäle sowohl auf direktem als auch auf indirektem Wege erfolgen. Schwerpunkte bilden dabei z.B. die Verteilung von zielgruppenorientierten Flyern sowie Anzeigen in Lokalen Zeitungen.
Die Gründer des Unternehmens werden ihr Studium an der Fachhochschule Pforzheim, mit den Schwerpunkten Marketing und Marktforschung im Sommer 2008 beendet haben werden und über allerhand Erfahrung verfügen, die notwendig sein wird, um so einen Betrieb zu leiten.
Um das Vorhaben umsetzen zu können, wird ein Gesamtkapital von 52.500€ benötigt. 60.000€ werden aus eigenen Mitteln gestellt, hinzu kommt die Aufnahme eines Förderdarlehens bei der Kfw von 10.000€ und es wird ein Kontokorrentkredit über 5000€ mit der L-Bank vereinbart. Das Geld wird überwiegend für anfängliche Investitionen und die Lebensmittel benötigt.
Das Unternehmen wird in einem bereits bestehenden Pizzeria-Betrieb platziert. Das Büro wird sich direkt an den Verkaufsraum anschließen. Hohe Fixkosten sollen durch die räumliche Nähe vermieden werden.
4
Als Unternehmensstandort wurde der Ludwigsplatz in Karlsruhe gewählt. Die Zentrale Lage sorgt für eine optimale Verkehrsanbindung durch die zahlreichen Straßenbahnen und Parkhäusern.
In den ersten drei Geschäftsjahren ist das quantitative Ziel der Unternehmung die Steigerung der Umschlagshäufigkeit der Lebensmittel sowie eine positive Wechselwirkung zwischen Pastaverkauf und DVD Verleih. Das betriebswirtschaftliche Planergebnis beläuft sich im ersten Jahr auf 38.000€ und soll 2010 bei 76000€ betragen. Das qualitative Ziel besteht unter anderem in der Steigerung des Bekanntheitsgrades. Die Pasta-Thek soll in Karlsruhe kommuniziert werden, als eine echte alternative zu den gewöhnlichen Fast Food Ketten, die eine günstige Preispolitik betreibt aber mit Top Qualität in beiden Geschäftsbereichen überzeugt.
5
2. Das Unternehmen
2.1 Die Geschäftsidee
Wir wollen einen bestehenden Pizzeria- Betrieb in Karlsruhe übernehmen. Eine geräumige Küche sowie Büroräumlichkeiten sollten bereits vorhanden sein. Zudem sollte der Betrieb nach Möglichkeit schon über Teile der nötigen Ausstattung verfügen. Dazu gehören beispielsweise die elektrischen Geräte wie ein moderner Pizzabackofen oder
Pastamaschinen. Es wäre von Vorteil wenn sich die Immobilie in einem insgesamt relativ gepflegten Zustand befände, um die Renovierungskosten zu begrenzen.
Zunächst einmal wollen wir frische Pizza und Pasta in verschiedenen Varianten zum Verkauf anbieten. Dabei verzichten wir auf das Service-Personal man nennt diese Form des Lebensmittelverkaufs auch Speisen vor Ort. Unsere Kunden werden sich die nach ihren Wünschen die Speisen zusammenstellen, direkt bei dem Koch bestellen und am Ende der Theke an der Kasse bezahlen. Dabei kann er, wenn er möchte dem Koch bei der Zubereitung der Gerichte zuschauen. Dazu wird es weitere Angebote wie z.B. ein Mittagsangebot etc geben. Obendrein werden wir frische Salate aller Art anbieten, um den weiblichen Kunden gerecht zu werden und dem Gesundheits- Trend zu folgen. Trotz des hohen Grades an Frische und der sehr guten Qualität ist es geplant die Speisen zu sehr günstigen Preisen anzubieten.
Als Besonderheit wird es einen Vollautomatisierten DVD- Verleih geben, der uns von unserer Konkurrenz deutlich abgrenzen wird. Es werden sämtliche Genres des Films angeboten, von Aktion über Komödie bis hin zu Kinderfilmen. Unsere Konkurrenten spezialisieren sich normalerweise nur auf eine der beiden Varianten, entweder betreiben sie eine reine Videothek oder einen Gastronomiebetrieb. Somit sind wir zunächst der einzige Anbieter in dieser Region der solch ein Angebot dem Verbraucher zur Verfügung stellt. Es handelt sich hierbei um einen 24 Stunden Verleih. Somit kann unsere Kundschaft mit einem Mitgliederausweis sieben Tage
6
die Woche auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten an die Filme gelangen und sie sich ausleihen. Durch die Automatisierung werden die Kosten für die Gewerbefläche gering gehalten und das Service- Personal fällt an dieser Stelle ebenfalls weg. Um dies zu realisieren wird versucht ein gebrauchtes Gerät zu erstehen, um Kosten zu sparen. Die Fast- Food- Kette Mc Donald’s in den Vereinigten Staaten hat diese Marktlücke bereits erkannt und bietet in ihren Restaurants seit geraumer Zeit DVD’s zum Verlieh an, dass hat ihnen einen Umsatzwachtum von 5% beschert.
Selbstverständlich liefern wir unsere Produkte dem Kunden auch direkt vor die Haustür wofür ein extra Lieferservice eingerichtet wird. Dieser Service beinhaltet unter anderem die Lieferung unserer Gerichte i. v. m. mit den ausgewählten DVD’ s. Es lassen sich damit zwei Dinge mit einem Anruf erledigen und man spart kostbare Zeit. Dazu wird es bestimmte Mindestbestellwerte und Kombi- Angerbote geben. Eines davon wird es ermöglichen, dass der Kunde die verliehene DVD bei der nächsten Hausbestellung direkt abgegeben und bezahlen kann. Dieser Service ist dazu da, es dem Kunden so unproblematisch und bequem wie möglich zu machen.
Ferner werden wir selbstverständlich im Internet mit einer zu unserer Zielgruppe passenden Homepage auftreten. Hier findet man u. a. Informationen über die Menükarte sowie unserer DVD Auswahl.
2.2 Die Zielgruppe
Als Hauptzielgruppe haben wir uns für die Bevölkerung zwischen den 14-und 49 jährigen entschieden. Hier findet sich das größte Potential einer optimalen Gewinnabschöpfung wieder. Aus etlichen Umfragen ist bekannt, dass sich gerade in dieser Altersklasse die meisten Kinogänger und Film Sympathisanten befinden.
7
Ähnlich verhält es sich mit den Bestellungen solch angebotener Lebensmittelwaren oder dem Besuch solcher Gastronomiebetriebe, auch hier bilden die 14- bis 49 jährigen die größte Kundengruppe. Gerade in dieser Altersschicht finden sich viele Singels wieder. Aber auch junge Pärchen/ Eltern oder Gruppen von Freunden die einen behaglichen Abend zu hause oder bei uns planen, werden von diesem Angebot regen Gebrauch machen. Grundsätzlich kann man unsere Zielgruppe aber nicht eindeutig definieren, da bei dieser Produktpalette eigentlich jeder darauf zurückgreifen kann.
Karlsruhe ist eine Stadt die ca. eine Einwohnerzahl von 275000 aufweist, es gibt ausreichen junge Leute die in unsere Zielgruppe passen. Auch das Potential schnell Stammkunden zu generieren ist durch die Zentrale Lage und der guten Verkehrsanbindung beträchtlich. Durch das einmalige Kombi Angebot wird eventuell auch die Bevölkerung umliegender Regionen auf uns aufmerksam. Dementsprechend kann man durchaus damit rechnen, nach einiger Zeit durch den zunehmenden Bekanntheitsgrad auch an Kunden aus dem Enzkreis etc. zu gelangen, die dafür gerne einen etwas längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen, wenn sie von unserem Home- Service keinen gebrauch machen wollen.
2.3 Zukunftsvisionen/Ziele Das primäre Ziel des Unternehmens, der so genannte
Unternehmenszweck liegt in der Zubereitung und Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Italienischen Spezialitäten und dem reibungslosen Ablauf des DVD Verleihs.
Im ersten Geschäftsjahr ist nur dieser eine Betrieb in Karlsruhe geplant und auch das Konzept wird sich zumindest mittelfristig nicht ändern. In dieser Anfangsphase sollen die ersten Stammkunden gewonnen werden. Sollte sich diese Idee jedoch schnell auf dem Markt etablieren und der Umsatz sowie der Gewinn entwickeln sich in den ersten Jahren dauerhaft zu unseren Gunsten, wird nicht ausgeschlossen weitere Filialen in
8
Karlsruhe zu eröffnen. Weitere Expansionen wären mittelfristig nach fünf bis sieben Jahren in den näher liegenden Ballungsräumen geplant. Es wäre dann vorstellbar etwa in Bruchsal, Landau oder Pforzheim weitere Filialen zu eröffnen.
Langfristig und mit einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung wäre es zudem denkbar in ganz Deutschland weitere Läden zu eröffnen. Insgesamt werden wir uns auf den deutschen Markt konzentrieren. In das Ausland zu investieren ist auch auf lange Sicht hin nicht geplant.
2.4 Rechtsform
Der Gastronomie- Betrieb Pasta-Thek wird zukünftig unter dem Rechtsmantel der offenen Handelsgesellschaft (OHG) am
Geschäftsverkehr teilnehmen. Die gesetzlichen Grundlagen sind in § 105 bis 122 HGB zu finden. Der Gesellschaftsvertrag bedarf es keiner bestimmten Form wenn keiner der genannten Paragraphen ausgeschlossen werden soll. Eine OHG hat die Pflicht sich in das Handelsregister einzutragen. Die Gründung ist nicht von einem bestimmten Mindestkapital abhängig und die einzelnen Gesellschafter haften mit ihrem ganzen Vermögen, inklusive dem Privatvermögen (§§ 128) ff HGB. Vertraglich wird festgeschrieben, dass jeder der drei Gründer zu gleichen Teilen am Gewinn beteiligt sein wird, nicht zuletzt, weil jeder die gleiche Kapitaleinlage einbringen wird. Das gleiche gilt für die Haftung und die Entscheidungsbefugnis auch hier sind die Initiatoren gleichberechtigt.
Arbeit zitieren:
2008, Der Businessplan zur Existenzgründung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Businessplan für die Eröffnung eines Restaurants
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Seminararbeit, 36 Seiten
Businessplan für Sportgeschäft mit Onlineshop
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Seminararbeit, 33 Seiten
Businessplan für eine Event- und Diskobetrieb GmbH
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Hausarbeit, 65 Seiten
Erstellung eines Business-Plans
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Hausarbeit, 34 Seiten
Businessplan: Infotainment im Wartezimmer
Individuelle Lösungen für Pati...
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Studienarbeit, 71 Seiten
Fachgerechter Weisswein-Flaschenservice (Unterweisung Hotelfachmann / ...
AdA Gastronomie / Hotellerie / Tourismus
Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 9 Seiten
Fachgerechtes Öffnen der Weinflasche (Unterweisung Hotelfachmann / -fa...
AdA Gastronomie / Hotellerie / Tourismus
Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 12 Seiten
Existenzgründungsbericht Coffee Shop
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Hausarbeit (Hauptseminar), 53 Seiten
Anonym hat den Text Der Businessplan zur Existenzgründung veröffentlicht
0 Kommentare