Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Tabellen-, Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnis II
1 Grundsätzliche Unterschiede für den Konsumenten beim Arzneimittelkauf
in der E-Apotheke im Vergleich zu einer stationären Apotheke und die dabei
entstehenden Tendenzen 1
2 Strukturmerkmale und Prozesse der Erwerbsmöglichkeiten von Arzneimitteln
f ür den Konsumenten 4
2.1 Erwerbsmöglichkeit durch die stationäre Apotheke 4
2.2 Erwerbsmöglichkeit durch die E-Apotheke 6
3 Rechtliche Rahmenbedingungen der E-Apotheke die der Konsument
kennen sollte 8
4 Erfolgsfaktoren und -grenzen des E-Commerce im Medikamentenhandel aus
Sicht des Konsumenten 11
5 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick der Ergebnisse dieser Ausarbeitung 16
Literaturverzeichnis III
Anhang IV
Anhang 1: Internetquellen IV
Anhang 2: Rankingliste der besten Internetapotheken 2009 VII
Anhang 3: Interview mit Vertretern der stationären und elektronischen
Apotheken. VII
I
Tabellen-, Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnis
Tabellen
Tab. 1: Kategorisierung der Gesundheits- und Pflegeproduktgruppen…………………...…...1 Tab. 2: Erfolgsfaktoren und -grenzen der E-Apotheke……………………………………….15
Abbildungen
Abb. 1: Risikoeinschätzung der Konsumenten……………………………………………….12
Abkürzungsverzeichnis
allg.: allgemein Abb.: Abbildung AGB: Allgemeine Geschäftsbedingungen bzw.: beziehungsweise ca.: circa DIMDI: Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information E-Apotheke: elektronische Apotheke et al.: et alteri ggf.: gegebenenfalls ggü.: gegenüber Tab.: Tabelle Vgl.: vergleiche z.B.: zum Beispiel
II
1 Grundsätzliche Unterschiede für den Konsumenten beim Arzneimittelkauf
in der E-Apotheke im Vergleich zu einer stationären Apotheke und die dabei entstehenden Tendenzen
In diesem Kapitel werden sowohl die Ausgangssituation, als auch das Ziel und der Aufbau dieser Ausarbeitung erläutert.
Im Bereich des Medikamentenhandels werden Arzneimittel verkauft, die in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Die Oberbegriffe bilden dabei die rezeptfreien und die
rezeptpflichtigen Medikamente. 1 Bei den letztgenannten Arzneimitteln muss dem Verkäufer vor dem Kauf ein Rezept ausgehändigt werden, das von einem Arzt ausgestellt wird. Bei rezeptfreiem Kauf wiederum wird keine solche „Bescheinigung“ benötigt. Des Weiteren dürfen rezeptpflichtige Arzneimittel aus rechtlichen Gründen nur von Apotheken verkauft werden und gehören deswegen zu den apothekenpflichtigen
Heilungsmitteln. 2 Bei den rezeptfreien Arzneimitteln hingegen gibt es apothekenpflichtige und nicht apothekenpflichtige Medikamente. Die letzteren werden auch von Handelsfilialen (z.B. DM, Lidl) zum Kauf angeboten, obwohl sie keine Apotheke betreiben. Von beiden Verkaufsorten werden zudem Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegeprodukte als weiteres Artikelsortiment veräußert.
Eine Veranschaulichung der eben genannten Differenzierungen wird in Tabelle 1 zusammenfassend dargestellt.
Aufgrund der Spezifikation dieser Ausarbeitung auf Apotheken werden weiterhin nur diese betrachtet, dabei wird auf die oben erwähnten Handelsfilialen nicht weiter eingegangen.
1 Vgl. HARMSEN, A. [E-Commerce mit Arzneimitteln 2007], S. 55 ff.
2 Vgl. MEYER, H. J. [E-Commerce mit Arzneimitteln 2000], S. 9.
1
Außerdem liegt der Schwerpunkt auf dem Business-to-Consumer Bereich (Unternehmen zu Konsument), deswegen werden andere mögliche Marktteilnehmerbeziehungen (z.B.
Business-to-Business) nicht weiter behandelt. 3 Dementsprechend geht es in diesem Werk um die Konsumenten, die ihre Medikamente bei der Apotheke kaufen.
Im heutigen Zeitalter ist es üblich, dass Verbraucher verschiedene Artikel auf virtuellen Marktplätzen erwerben. Seit der bundesweiten Legalisierung von Internetapotheken im Jahr
2004 ist bis zum heutigen Tag eine steigende Bedeutung und Kundenzahl festzustellen. 4 Des Weiteren kann man einen wachsenden Umsatzanteil der virtuellen Apotheken auf dem Medikamentenmarkt beobachten.
Um ein Bild über die grundsätzlichen Unterschiede beim Arzneimittelkauf in der E-Apotheke im Vergleich zur stationären Apotheke zu erhalten, benötigt dies eine aufwendige Recherchezeit. Derzeit ist dieser Bereich nicht ausgiebig erforscht und dokumentiert. Hinzu kommt, dass die Quellen zudem meist spezifisch ausgerichtet sind (z.B. Medikamentenfälschungen). Deswegen werden in dieser Hausarbeit solche Differenzen untersucht. Dabei werden auch rechtliche Rahmenbedingungen die den Konsumenten betreffen und merkmalsableitende Tendenzen des virtuellen Medikamentenhandels betrachtet. Folgende sechs aus Konsumentensicht zu sehende Kriterien werden in diesem Werk
untersucht: 5
x Informations- und Kommunikationswege zum Erwerb des Artikels x Beschaffungsaufwand zum Erhalt des Artikels x entstehende Gesamterwerbskosten für die Artikel x Zeitdifferenz zwischen Kaufwunsch und Erhalt des Artikels x zeitliche und räumliche Gebundenheit an die Apotheke x gesetzliche Rahmenbedingungen die den Konsumenten betreffen Das Ziel dieser Ausarbeitung besteht darin, charakteristische Merkmale der E-Apotheke mitsamt zusammenhängender Tendenzen im Vergleich zur stationären Apotheke dazustellen. Des Weiteren sollen rechtliche Rahmenbedingungen der Internetapotheke veranschaulicht
3 Vgl. zu Marktteilnehmerbeziehungen z.B. THOME, R. / SCHINZER, H. [Electronic Commerce 2000], S. 4 f.
4 Vgl. Anhang 1.1.
5 In Anlehnung an CIESIELSKI, C. [Internetapotheke 2008], S. 57 ff.
2
werden, die der Konsument bei einem Produkterwerb kennen sollte. Dabei liegt der Schwerpunkt dieses Werkes auf einer prägnanten Ergebnisdarstellung der Thematik. Der Aufbau dieser Hausarbeit ist dabei so gegliedert, dass im zweiten Kapitel die typischen Strukturmerkmale und Prozesse der stationären (2.1) und elektronischen Apotheke (2.2) zum Zwecke der Vergleichbarkeit erläutert werden.
Das dritte Kapitel befasst sich mit rechtlichen Rahmenbedingungen der E-Apotheke, die bei einer Handelstransaktion mit dem Konsumenten im Zusammenhang stehen. Daraufhin werden im vierten Kapitel verschiedene Erfolgsfaktoren und -grenzen der Internetapotheke im Vergleich zur stationären Apotheke beschrieben um einen Überblick über die typischen Tendenzen zu schaffen.
Abschließend werden im fünften Kapitel nach einer Zusammenfassung der Ausarbeitung und einem gezogenen Fazit mögliche Ansatzpunkte für weitere Forschungen genannt.
3
2 Strukturmerkmale und Prozesse der Erwerbsmöglichkeiten von Arzneimitteln für den Konsumenten
2.1 Erwerbsmöglichkeit durch die stationäre Apotheke
Apotheken verfolgen den gesetzlichen Auftrag, „die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung
sicherzustellen.“ 6 Dabei haben sie aufgrund der Führung von rezept- und apothekenpflichtigen Medikamenten im Vergleich zu herkömmlichen Handelshäusern einen
Sonderstatus. 7 Diese Ausarbeitung behandelt zwei Erwerbsmöglichkeiten von Arzneimitteln. Die erste Möglichkeit liegt in der stationären Apotheke. In dieser Hausarbeit wird dabei von dem „reinen“ niedergelassenen Medikamentenhandel ausgegangen, der keinen Versandhandel und Bringdienst betreibt.
Die Apotheke hat sich deutschlandweit zum Monopol im Handel mit bestimmten Medikamenten etabliert und ist der allgegenwärtig übliche Einkaufsort, wo die
Endverbraucher benötigte Medizin kaufen können. 8 Dabei ist zu beachten, dass „ die Hauptintention für das Aufsuchen einer Apotheke in der Linderung körperlicher Leiden
liegt.“ 9 Um diese Arzneimittel erwerben zu können, muss der Käufer persönlich die Apotheke aufsuchen. Dort werden ihm die gewünschten Gesundheitsartikel direkt vom Apothekenpersonal ausgehändigt.
Die Apotheke ist dabei ähnlich wie ein kleiner Einzelhandel aufgebaut, jedoch stehen in dem vom Kunden frei zugänglichen Bereich hauptsächlich rezeptfreie Arzneimittel,
Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegeprodukte. 10 Die rezept- und apothekenpflichtigen Medikamente hingegen stehen in einem für den Konsumenten unzugänglichen Bereich. Sie können erst nach einem persönlichem Dialog mit dem pharmazeutischen Personal und ggf. einer Rezeptvorlage erworben werden. Dabei dient die stationäre Apotheke für ca. 65% der Bundesbürger als erste Anlaufstelle vor einem Arztbesuch, wenn es um kleinere
gesundheitliche Beschwerden geht. 11
Aufgrund der Besonderheit der Medikamente, „dessen Konsum fachkundige Beratung und sachlich-unabhängige Informationen voraussetzt“, ist dabei eine kompetente Betreuung
6 Anhang 1.2.
7 Vgl. RIEHM, U. ET AL. [E-Commerce 2003], S. 145 ff.
8 Vgl. RIEHM, U. ET AL. [E-Commerce 2003], S. 145.
9 CIESIELSKI, C. [Internetapotheke 2008], S. 33.
10 Vgl. CIESIELSKI, C. [Internetapotheke 2008], S. 35.
11 Vgl. Anhang 1.3.
4
Arbeit zitieren:
Dimitri Treiber, 2009, E-Apotheke - Möglichkeiten, Grenzen und Erfolgsfaktoren von E-Commerce im Medikamentenhandel, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Der Euro - auf dem Weg zur Leitwährung?
Bestimmungsfaktoren und kritis...
VWL - Geldtheorie, Geldpolitik
Hausarbeit, 24 Seiten
Online-Shopping - Zukunftspotential oder Bedrohung für den klassischen...
Seminararbeit, 30 Seiten
Kaum umworben: Die Zielgruppe der Senioren - Anforderungen an die Komm...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit (Hauptseminar), 35 Seiten
Electronic Commerce im Business-to-Business-Bereich (EC B2B)
Definition, Geschichte, Chance...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 19 Seiten
Erstellung einer Marketingkonzeption - Theorieteil
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 27 Seiten
E-Commerce als Vertriebsweg von Versicherungen
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Bachelorarbeit, 15 Seiten
Die Bedeutung der Internet-Ökonomie für den Handel
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 20 Seiten
Transaktionale versus Transformationale Führung
BWL - Personal und Organisation
Studienarbeit, 41 Seiten
Unterschiede zwischen Online- und Offlineshopping
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 21 Seiten
Wachsende Bedeutung von 'Best Agern' als potentielle Zielgrupp...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 45 Seiten
Internet und E-Commerce - Anwendungen in der Agrarwirtschaft; dargeste...
Hausarbeit, 27 Seiten
Die Entwicklung und die daraus...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 12 Seiten
Kundenbindung als strategische Zielsetzung im Firmenkundengeschäft
BWL - Investition und Finanzierung
Referat (Ausarbeitung), 19 Seiten
Konzeption und Realisierung einer E-Commerce-Lösung für Startup-Untern...
Diplomarbeit, 122 Seiten
Auswirkungen des E-Commerce auf Betriebsformen und Sortimentspolitik d...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 27 Seiten
Das Firmenkundengeschäft - ein Wertvernichter?
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Hausarbeit (Hauptseminar), 30 Seiten
Rahmenbedingungen des Online-Handels dargestellt anhand ausgewählter B...
Diplomarbeit, 110 Seiten
Unterschiede zwischen dem konventionellen Einzelhandel und den Interne...
Seminararbeit, 19 Seiten
Dimitri Treiber's Text E-Apotheke - Möglichkeiten, Grenzen und Erfolgsfaktoren von E-Commerce im Medikamentenhandel ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Dimitri Treiber hat den Text E-Apotheke - Möglichkeiten, Grenzen und Erfolgsfaktoren von E-Commerce im Medikamentenhandel veröffentlicht
Dimitri Treiber hat einen neuen Text hochgeladen
Internet-Geschäftsmodells Virtuelle Community
Analyse zentraler Erfolsfaktor...
Gregor Panten
Economics of Converged, Internet-Based Networks
7th International Workshop on ...
Johanne Cohen, Patrick Maillé, Burkhard Stiller
Impacts and Risk Assessment of Technology for Internet Security
Enabled Information Small-Medi...
Charles A. Shoniregun
0 Kommentare