Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Familienpolitik 3
2.1 Aufgaben und Ziele der Familienpolitik 3
2.1.1 Kinderbetreuung 3
2.1.2 Unterstützung für Familien in Krisensituationen 4
2.1.3 Unterstützung für Familien mit mehreren Kindern 4
2.1.4 Unterstützung für Migrationsfamilien 4
2.2 Lösungsmöglichkeiten 5
2.2.1 Kombinierte Einrichtungen / “Alles unter einem Dach 5
2.2.2 Beratungsstellen 6
2.2.3 Neue Formen der finanziellen Unterstützung 6
2.2.3.1 Elterngeld 6
2.2.4 Elternzeit 7
2.2.5 Familienhilfe in schwierigen Situationen 7
2.2.6 Elternbildung 8
2.3. Erwartungen und Wünsche 10
3. Schlusswort 11
Quellenverzeichnis 12
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1. Einleitung
Unterstützung für Familien und Kinder ist sehr wichtig und sollte in manchen Aspekten verbessert werden, um den unterschiedlichen Unterstützungsbedürfnissen besser gerecht zu werden. Der Bedarf an Unterstützung ist sehr groß und wird auch immer größer. In Deutschland ist beispielsweise die Anzahl der Alleinerziehenden stark angestiegen, es gibt viele Trennungen, auch Armut ist für viele Familien eine große Belastung.
Zu Beginn wird auf die Aufgaben und Ziele der Familienpolitik eingegangen, um unter anderem folgende Frage zu klären: Wie wird versucht eine bessere Unterstützung zu ermöglichen? Viele Familien haben den Wunsch sowohl ihren Beruf auszuüben, als auch eine Familie zu gründen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn sie ausreichend Unterstützung erhalten, wie beispielsweise bei der Kinderbetreuung. Dabei sollten die Bedürfnisse der Kinder, also auch ihre pädagogisch gute Betreuung nicht zweitrangig werden. Denn teilweise müssen Kinder, auf Grund von ungünstigen Arbeitszeiten, frühzeitig aus dem Schlaf gerissen werden (vgl. Eichholz 1994, S. 135). Was auf pädagogischer Ebene alles bei der Kinderbetreuung beachtet werden muss, wird ebenfalls angesprochen.
Interessant ist vor allem zu klären, wer gezielt auf welche Art und Weise Unterstützung benötigt. Deshalb stellen “Familien in Krisensituationen“, “Familien mit mehreren Kindern” und “Migrationsfamilien” die nächsten Inhaltspunkte dar. Fortgesetzt wird die Beantwortung der ersten Frage im zweiten Teil der Arbeit, es Unterstützungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Eine interessante
Lösungsmöglichkeit stellen kombinierte Tageseinrichtungen dar. Positive und negative Seiten werden erläutert. Dann wird kurz auf die Beratungsstellen und anschließend auf die finanzielle Unterstützung eingegangen. Eine neue Art der finanziellen Unterstützung, das Elterngeld, wird vorgestellt. Die Elternzeit ist auch Bestandteil der Arbeit, denn auch hier gibt es auch neue Regelungen. Zum Schluss werden noch die beiden Unterstützungsformen Familienhilfe und Elternbildung behandelt. Besonders wichtig sind die Erwartungen und Wünsche der Familien, deshalb wird im letzten Teil der Arbeit dieses Themengebiet behandelt. Hier wird
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noch einmal deutlich, in welchen Bereichen Verbesserungen notwendig sind und welche Art von Unterstützungen sich die Familien besonders wünschen.
2. Familienpolitik
Eltern haben den Wunsch ihre Kinder so gut wie möglich zu erziehen, jedoch fühlen sie sich oft unsicher bei der Erziehung und haben Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie bzw. Kinderbetreuung und der Ausübung ihres Berufes (vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2007, S.2). Weil die pädagogische Unterstützung nicht ausreichend ist, kommt es oft zur Überforderung der Eltern (vgl. Hurrelmann / Bründel 2003, S.193). Familien benötigen deshalb besonders flexible Kinderbetreuung, Unterstützung in alltäglichen Situationen und finanzielle Unterstützung (vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2007, S.2).
2.1 Aufgaben und Ziele der Familienpolitik
2.1.1 Kinderbetreuung
Die Familienpolitik ist darauf ausgerichtet Betreuungsmöglichkeiten für Kinder zu verbessern. Kindergärten und Kinderkrippen sollten länger geöffnet haben und flexibel bezüglich der Berufe der Eltern sein (vgl. Hurrelmann / Bründel 2003, S.195). Besonders die Betreuung für Kinder unter drei Jahren sollte verbessert werden. Bei der Betreuung geht es aber nicht nur darum, genügend Plätze für alle Kinder zu schaffen, sondern vor allem darum, den pädagogischen und sozialen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden (vgl. Dettling 1991, S. 255). Der Ausbau der Kinderbetreuung ist besonders wichtig, weil dadurch die Bildungschancen der Kinder erhöht werden und eine gute Kinderbetreuung wesentliche Grundlage für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist. Um die Kinderbetreuung zu verbessern, gibt es seit 2005 ein neues Gesetz (TAG), zum qualitätsvollen und bedarfsgerechten Ausbau der Tagesbetreuung, vor allem für Kinder unter drei Jahren (vgl. Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend 2006, S.15f). Außerdem verfolgt die Familienpolitik das Ziel, die Betreuung im Haushalt auf eine legale Art und Weise geschehen zu lassen (vgl. Hurrelmann / Bründel 2003, S. 195).
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Arbeit zitieren:
Kevser Ekin, 2007, Familienpolitik - Unterstützung für Familien und Kinder, München, GRIN Verlag GmbH
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