Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Hauptteil
2.1 Vorgeschichte 3
2.1 Aufbau des Buches „Weimar“ 3
3. Beschreibung von zwei Fotografien Candida Höfers 4
3.1 Goethe- und Schillerarchiv Weimar I 2006 5
3.2 Deutsches Nationaltheater Weimar VI 2006 6
4. Bedeutung von Licht und Raum in Candida Höfers Fotografien 7
5. Fazit 12
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildungen
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1. Einleitung
In dieser Arbeit habe ich mich mit Candida Höfers Fotografien, im speziellen mit der 2007 veröffentlichten Publikation „Weimar“ beschäftigt. Das Buch war das Endprodukt einer zweimaligen Einladung nach Weimar und einer Einzelausstellung in dem Neuen Museum Weimar.
In der Arbeit wird zuerst die Vorgeschichte der in Weimar entstandenen Fotografien erklärt. Im anschliessenden Teil wird, da das Buch „Weimar“ der zentrale Gegens-tand dieser Arbeit ist, der Aufbau des Buches nähergebracht. Danach erfolgen zwei kurze Beschreibungen zweier Fotografien. Die Auswahl ist subjektiv und hat keinen Anspruch repräsentativ für das Buch, geschweige denn für Candida Höfers Gesamtwerk zu sein. Die Auswahl der Werke erfolgt im Hinblick auf den interpretatorischen Teil, d.h. die Fotografien haben die Funktion meine im vierten Kapitel unternommenen Ausführungen zu stützen. Dieser Teil trägt den Titel „Bedeutung von Licht und Raum in Candida Höfers Fotografien“. Diese zwei Komponenten nehmen meiner Meinung nach eine essentielle Rolle in Höfers Werk ein und daraus ergeben sich zahlreiche Verbindungen. Es werden Bezüge zu Kant hergestellt, aber auch zu einer unabhängigen These Michael Frieds, die besagt, dass in Candida Höfers Werken der so genannte „White Cube“ ein wichtiger Bezugspunkt darstellt. Es existieren zwar viele Monografien zu Candida Höfer, aber diese Bücher sind teilweise keine wissenschaftlichen, sondern eher subjektive Berichte. Wichtige Grundin-formationen und interpretatorische Ansätze konnte ich dem Buch „Weimar“ entnehmen, da sich Gerda Wendermann in ihrem Aufsatz eingehend mit Candida Höfers Fotografien beschäftigt hat. Hilfreich war auch der Aufsatz von Annegret Nippa und Peter Herbstreuth. Michael Fried hat sich in seinem Buch „Why photography matters as art as never before“ ausführlich mit Candida Höfers Oeuvre beschäftigt, ich habe mich im letzten Teil meiner Arbeit mit seinen Ausführungen beschäftigt.
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2. Hauptteil
2.1 Vorgeschichte 1
Candida Höfer erhielt im Sommer 2004 die Einladung die bekannte Rokoko-Halle der Herzogin Anna Amalia Bibliothek im Grünen Schloss zu fotografieren. Drei Wochen nach Beendung ihrer Fotografien brannte die wertvolle Bibliothek und viele wichtige Bestände sind für immer verloren gegangen. 2 Zwei Jahre später wurde Candida Höfer wieder nach Weimar eingeladen um Fotografien von Räumen in und in der Umgebung von Weimar zu machen. Die 2006 aufgenommenen Fotografien wurden in alten und in zeitgenössischen Gebäuden aufgenommen, die die kulturelle Topographie der Stadt Weimar zeigen.
2.1 Aufbau des Buches „Weimar“
Anlässlich der in Weimar und Umgebung getätigten Aufnahmen wurde 2007 im Schirmer/Mosel Verlag ein Buch mit dem Titel „Weimar“ veröffentlicht. Gleichzeitig gab es eine Einzelausstellung ihrer in Weimar gemachten Fotografien im Neuen Museum Weimar.
Das Buch, das auf Deutsch und Englisch publiziert wurde, enthält zwei kurze Texte der Kunsthistorikerin und Kuratorin Gerda Wendermann und dem freischaffenden Autor Wulf Kirsten. Während der erste Text wissenschaftlich ist, gleicht der zweite Text mehr einer subjektiven Beschreibung einer in Weimar aufgewachsenen Person. Der Bildteil ist in die zwei Teile „Weimar“ und „Umgebung“ unterteilt. Der erste Teil enthält 31 Farbfotografien und eine Schwarzweissfotografie, welche auch als Titelbild
1 Die Informationen aus diesem Abschnitt stammen aus Wendermann & Kirsten, 2007, S. 11.
2 So gelten heute über 50000 Bücher als verloren und mehrere tausend Bücher sind durch das Löschwasser beschädigt worden. Als verloren gelten z.B. die Musiksammlung der Herzogin Anna Amalia aus dem 18. Jahrhundert , ein Stimmbuch Orlando Lassos und die meisten Druckwerke der Fruchtbringenden Gesellschaft, die 1617 in Weimar gegründet wurde(Gefunden am 7. Juli 2009 unter http:\\www.anna-amalia-bibliothek.de).
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verwendet wurde. 3 Der Teil „Umgebung“ besteht aus sieben Farbfotografien. Der erste Teil wird von Aufnahmen des Residenzschlosses Weimar(zehn Aufnahmen) und der Herzogin Anna Amalia Bibliothek (sieben Aufnahmen) dominiert. Das Nationaltheater und das Goethe Nationalmuseum sind mit jeweils vier Fotografien vertreten, das Neue Museum Weimar, das Wittumspalais und das Schloss Belvedere mit jeweils zwei Aufnahmen. Das Goethe- und Schiller Archiv, dessen Aufnahme die erste im Buch ist, wurde einmal abgebildet.
Im zweiten Teil wurde das Ekhof-Theater in Gotha dreimal festgehalten, das Goethe-Theater Bad Lauchstädt zweimal und das Liebhaber Schloss Kochberg und das Volkshaus Jena jeweils einmal.
3. Beschreibung von zwei Fotografien Candida Höfers
In diesem Teil werden zwei Fotografien Candida Höfers beschrieben. Die Auswahl der Fotografien wurde so gewählt, dass die zwei im anschliessenden Kapitel behandelten Punkte Licht und Raum stark zur Geltung kommen. Die Beschreibung von zwei Fotografien kann nicht den Anspruch haben repräsentativ zu sein, deswegen wurden sie ausschliesslich eingedenk den zwei Punkten Licht und Raum ausgewählt. Beide Fotografien stammen aus dem Teil „Weimar“.
3 Die Schwarzweissaufnahme trägt den Titel „Neues Museum Weimar II 2006“ und zeigt eine thronende Statue Goethes. Die Statue steht auf einem hohen Sockel in einer Nische des Treppenhauses im Neuen Museum Weimar. Die Aufnahme trägt jedoch auch einen Untertitel:“ Daniel Buren - photo souvenir, Dauerinstallation im Treppenhaus des Neuen Museums, 1994-1998“. Ohne diese wichtige Notiz würde der minimale Eingriff des französischen Konzeptkünstlers Daniel Buren kaum auffallen. Buren liess dünne Wandstreifen entfernen, damit sein bekanntes Muster entstehen kann. Die freien Streifen legen den Blick frei für die unverputzte Wand. Candida Höfer publiziert ihre Fotografien sehr selten in Schwarzweiss. So sind beispielsweise in der 2003 ebenfalls bei Schirmer/Mosel publizierten Monographie nur Farbfotografien enthalten. Die Tatsache, dass die genannte Aufnahme in schwarzweiss gemacht wurde, unterstützt das Übersehen der Installation Burens.
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Arbeit zitieren:
Christian Wirtz, 2009, Candida Höfer - Weimar, München, GRIN Verlag GmbH
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