Gliederung Seite
I Abbildungsverzeichnis 2
II Einleitung 3
1 räumliche Eingliederung 3
2 Potential und Nutzung 4
2.1 Boden und Klima - Landwirtschaft 4
2.2 Geologie und Tektonik - Rohstoffe 7
2.2.1 Salz 7
2.2.2 Erdöl und Erdgas 8
2.2.3 Kohle 9
2.3 Tourismus 11
3 Fazit 12
III Literatur- und Quellenverzeichnis 13
I Abbildungsverzeichnis Seite
Abb. 1: Gebiet der norddeutschen Vereisung
Abb. 2: Niederschlagssummen
Abb. 3: Bodengüte
Abb. 4: Salzstock im Untergrund von Norddeutschland
Abb. 5: Salzstöcke in Norddeutschland
Abb. 6: statische Reichweite der Reserven Öl und Gas
Abb. 7: landschaftliche Attraktivität
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II Einleitung
Seit jeher bedient sich der Mensch an dem, was die Natur ihm zur Verfügung stellt. Im Laufe der Geschichte gab es eine stetig steigende Entwicklung im Bezug auf die Nutzung der Reichtümer der Erde. Dieses Wachstum war eng verbunden mit der technologischen, sozialen, wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung der Menschheit. In Folge dessen hat sich das so genannte Naturraumdargebot, definiert als die gesamten „von [der] Natur bereitgestellten Reichtümer […], ohne Differenzierung der Nutzungsmöglichkeiten“ (LESER 2005, S. 599), im Laufe der Menschheitsentwicklung reduziert. Auschlaggebend für diese Entwicklung sind die letzten 150 Jahre, in denen der Mensch durch extensive Ausbeutung, bedingt durch ein rasantes Bevölkerungswachstums und einer Vielzahl technologischer Innovationen, diese Reichtümer stark dezimierte. Da in vielen Fällen die Nutzungsmöglichkeiten jedoch aus technischen, finanziellen oder politischen Gründen begrenzt sind, beschränkt sich diese „Ausbeutung“ auf die so genannten Geopotentiale, welches „im weitesten Sinne die natürlichen Ressourcen der Erde, die wirtschaftlich nutzbar sind“ (LESER 2005, S. 290) beschreibt. Wie gut eine solche Ressource für die Menschen nutzbar ist, beschreibt das Nutzungspotential. Dieses determiniert sich aus verschieden geographischen und geologischen Faktoren, je nach Nutzungsart. Diese Faktoren, den daraus entstehend Nutzungsmöglichkeiten und deren Verbreitung werden im Folgenden näher erläutert.
1 räumliche Eingliederung
Das Gebiet der norddeutschen Vereisung deckt sich weitestgehend mit dem des Norddeutschen Tieflandes. Auf Grund seiner glazialen Vorgeschichte kann der Betrachtungsraum in
nördliche Abgrenzung fungieren die Küsten von Nord- und Ostsee. Problematischer ist hingegen die südliche Abgrenzung des Betrachtungsraumes. Hier stellen die maximalen Eisausbreitungen - im westlichen Bereich die Maximalausbreitung der Saalevereisung, im östlichen Bereich die Maximalausbreitung der Elstervereisung - die Grenzen des Betrachtungsraumes dar. In diesen Bereichen sind die Grenzen weniger deutlich ausgeprägt. Teilweise befindet sich die maximale Eisausbreitungslinie im Übergangsgebiet zwischen Tief-land und Mittelgebirgen, was eine exakte Abgrenzung erschwert. In Abbildung ist die maximale Eisausbreitung anhand der roten Linie dargestellt. Es ist ersichtlich, dass die Vereisungslinie stellenweise über die Fläche des Tieflandes (beige Farbe) bis in den Mittelgebirgsraum reicht (GLASER et al. 2007, S. 109).
2 Potential und Nutzung
Die verschiedensten Nutzungsarten und -möglichkeiten setzten bestimmte geographische und geologische Bedingungen bzw. Faktoren voraus. Bezüglich der landwirtschaftlichen Nutzung sind die Böden und das Klima von entscheidender Bedeutung. Die Böden und deren Entwicklung wiederum hängen eng mit dem Ausgangssubstrat, dem Relief aber ebenso von den klimatischen Bedingungen ab. Ein differenzierteres Bild ergibt sich für die Rohstoffe. Für deren Entstehung und die Bildung von Lagerstätten sind tektonische und geologische Prozesse ausschlaggebend. Aber auch klimatische Faktoren sind essenziell, jedoch nicht die heutigen, sondern die erdgeschichtlich bedeutend früheren klimatischen Bedingungen. Der touristische Nutzen benötigt ebenso bestimmt Faktoren, wie beispielsweise spezielle klimatische Bedingungen (jedoch sehr unterschiedlich je nach Tourismuszweig) und landschaftliche Gegebenheiten. Aber im Gegensatz zu den bereits genannten Nutzungsarten kann touristisches Nutzenpotential auch durch anthropologisches Einwirken entstehen. Die genannten Nutzungsarten werden in den folgenden Abschnitten genauer betrachtet.
2.1 Boden und Klima - Landwirtschaft
Das Potential eines Raumes für die landwirtschaftliche Nutzung wird durch verschiedene Faktoren bestimmt. Neben kulturellen und technischen Faktoren sind es grundlegend die Böden und deren „Qualität“, aber ebenso das Klima und das Relief.
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Arbeit zitieren:
B.Sc. Marcel Demuth, 2009, Nutzungspotential im Gebiet der norddeutschen Vereisung, München, GRIN Verlag GmbH
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