Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Das Problem 2
2.1 Die Kritik der BDA und ihre Forderungen an die Lehrerausbildung 3
2.2 Die Empfehlung der HRK 4
2.3 Lehrerleitbild des L.I.S.A. 5
3. Was müssen Lehrerinnen und Lehrer können? 7
4. Literaturverzeichnis 10
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1. Einleitung
Im Referat über Standards, Kompetenzen und ein Lehrerleitbild hatte sich mein Beitrag beschränkt auf drei verschiedene Stellungnahmen zu diesen Themen. Grundlage dafür waren drei Texte 1 , der erste von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der zweite von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der dritte vom Landesinstitut für Schule und Ausbildung (L.I.S.A.) -Schwerin+Greifswald sowie dem Zentrum für Lehrerbildung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
Ich werde die Aussagen der Texte noch einmal zusammenfassen und anschließend der Frage nachgehen: Was müssen Lehrerinnen und Lehrer können?, wobei ich mich auf das gleichnamige Buch beziehen möchte, dass von Wilfried Plöger herausgegeben wurde und in dem sich verschiedene Autorinnen und Autoren zu diesem Thema äußern. Ich werde einige Kernaussagen zusammenfassen und anschließend selbst zu dieser Frage Stellung nehmen.
2. Das Problem
Die schulische Bildung sieht sich einer steten Kritik gegenübergestellt. Die Folge diverser Studien wie „Pisa“ oder „Iglu“ sind Reformbemühungen und rege Diskussionen auch bezüglich der Lehrerausbildung. Die Kultusministerkonferenz hat zu diesem Zweck Standards für die Lehrerbildung formuliert an denen sich die Hochschulen und Seminare richten sollen. In wieweit diese Standards schließlich umsetzbar und evaluierbar sind bzw. sein werden ist noch nicht absehbar. In meiner aktuellen Studiensituation lässt sich von meiner Seite aus noch kein einheitliches überprüfbares System erkennen. Zur Kritik an der Lehrerausbildung möchte ich nun den Text der BDA anführen.
1 Broschüre: Führungskraft Lehrer. Empfehlungen der Wirtschaft für ein Lehrerleitbild; Empfehlungen zur
Lehrerausbildung der HRK 1998; L.I.S.A. Schwerin u.a.: Lehrerleitbild ,2003
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2.1 Die Kritik der BDA und ihre Forderungen an die Lehrerausbildung
Die Kritik der BDA ist vor allem geprägt durch die Perspektive der Arbeitgeber. Sie bemängelt die Praxisferne der Ausbildung, das Fehlen der Vermittlung des didaktischen Know-hows sowie die ungenügende Qualifizierung bezogen auf Unterrichtsmanagement und die wachsende erzieherische Aufgabe. Sie stützt sich dabei auf Aussagen befragter Lehrer und ihre eigenen subjektiven Beobachtungen.
Sie fordert nun, dass die Lehrerausbildung die Theorie und die Praxis eng koppelt und sich an der Studienstruktur Bachelor/Master orientiert. Nur auf diese Art ist die Lehrerausbildung nach Meinung der Wirtschaftsvertreter zukunftsfähig. Die BDA beobachtet in ihren Betrieben eine sinkende Qualität der Schulbildung ihrer Mitarbeiter und Auszubildenden wodurch sich ein Innovationsdefizit der Wirtschaft ergibt. Da sie die Rolle des Lehrers als Schlüsselrolle für die Qualität der Schulbildung einstuft fordert die BDA grundlegende Reformen. Gleichzeitig bemängelt sie eine sinkende Attraktivität des Lehrerberufs im Vergleich zu anderen Berufen in der Wirtschaft. Ein weiterer Kritikpunkt an der Lehrerausbildung bzw. den Lehrern sei die mangelnde diagnostische Kompetenz der Lehrer wodurch sowohl der Unterricht, in Bezug auf Wissensvermittlung, Methode etc. wie auch die Schüler in Bezug auf Leistung, Lernsituation, Förderungsbedarf etc. nur unzureichend bzw. falsch beurteilt würden und somit das Ergebnis, die Qualität der Schülerbildung leide. Die BDA fordert deshalb eine Orientierung an einem Lehrerleitbild mit dem Namen „Führungskraft Lehrer“. Der Lehrer soll eine pädagogische Führungskraft im Unternehmen Schule werden. Das Leitbild orientiert sich start an den Strukturen der Wirtschaft und fordert gleichzeitig auch eine Umstrukturierung der Schule selbst. Die Forderungen bzw. die Charakteristika dieses Leitbildes beinhalten bezogen auf den Unterricht: aktiv entdeckendes Lernen der Schüler soll gewährleistet und gefördert werden, der Unterricht soll sich auf Methodenkompetenzen Fokussieren um die Schüler auf ein lebenslanges Lernen vorzubereiten, das Unterrichtsmaterial und das Lernen soll sich mit Anschaulichem, Anwendungsbezogenem und Praxisnahem befassen und eine didaktisch-methodische Binnendifferenzierung der Lerngruppe gewährleistet sein. In Bezug auf pädagogische Personalverantwortung soll der Lehrer individuell fördern, regelmäßige Beratungen für Schüler und Lehrer anbieten, seine Vorbildrolle bewusst wahrnehmen und sich auch der Bedeutung der Schule für die Erziehung bewusst sein. Zusätzlich soll der Lehrer Verantwortung übernehmen für den Erfolg des
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Arbeit zitieren:
Tom Olivier, 2007, Leitbild der Lehrerausbildung, München, GRIN Verlag GmbH
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