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Ein Sesterz des Marc Aurel

Titel: Ein Sesterz des Marc Aurel

Hausarbeit , 2009 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jana Sperling (Autor:in)

Archäologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhalt
1. Benennung und Beschreibung der Münze
1.1. Avers
1.2. Revers
2. Datierung der Münze
2.1. Datierung anhand der Legende
2.2. Datierung anhand der Bildnistypen des Marc
Aurel
2.3. Der historische Kontext
3. Victoria und ihre Ikonographie in der griechisch-
römischen Antike
3.1. Allgemeines
3.2. Victoria mit dem Schild
3.3. Die Darstellung der Victoria auf der hier
besprochenen Münze
4. Anhang
4.1. Abbildungskatalog mit Abbildungsverzeichnis
4.2. Literaturverzeichnis

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Benennung und Beschreibung der Münze

1.1. Avers

1.2. Revers

2. Datierung der Münze

2.1. Datierung anhand der Legende

2.2. Datierung anhand der Bildnistypen des Marc Aurel

2.3. Der historische Kontext

3. Victoria und ihre Ikonographie in der griechisch-römischen Antike

3.1. Allgemeines

3.2. Victoria mit dem Schild

3.3. Die Darstellung der Victoria auf der hier besprochenen Münze

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte archäologische und numismatische Analyse eines Sesterzen des Kaisers Marc Aurel. Dabei wird insbesondere untersucht, wie die ikonographische Darstellung der Göttin Victoria auf der Münzrückseite durch Legenden, Bildnistypen und den zeitgenössischen historischen Kontext in Bezug auf die Markomannenkriege datiert und interpretiert werden kann.

  • Analyse und Beschreibung der numismatischen Merkmale von Avers und Revers.
  • Präzise zeitliche Einordnung der Münze mittels Legenden und Herrscherbildnissen.
  • Untersuchung der Ikonographie der Victoria in der griechisch-römischen Antike.
  • Deutung des Motivs "Victoria mit Schild" im speziellen Kontext des Brescia-Typus.
  • Erforschung der symbolischen Bedeutung von Attributen wie dem Palmbaum als politische Legitimation.

Auszug aus dem Buch

3.3. Die Darstellung der Victoria auf der hier besprochenen Münze

Wie weiter oben schon erwähnt, gehört die Darstellung der Victoria auf der hier besprochenen Münze dem so genannten Brescia-Typus an. Dieser Typus zeichnet sich dadurch aus, dass Victoria nach rechts stehend ihren linken Fuß auf eine Erhöhung setzt. Bekleidet ist sie mit dem bereits erwähnten Mantel-Umhang, der ihr über die Hüfte gerutscht ist. Sie setzt sich den Schild auf das erhöhte Bein, hält ihn mit einer Hand fest, und mit der anderen Hand beschriftet sie ihn. Eine weit verbreitete Variante dieses Typus besteht darin, dass Victoria den Schild nicht auf ihrem Knie abstellt, sondern auf einem Pfeiler, der ein Tropaeum oder, wie in dem hier vorliegendem Fall, ein Palmbaum sein kann. Benannt ist der Brescia-Typus nach ihrem berühmtesten Vertreter, der Victoria von Brescia (Abb. 7).

Die knapp zwei Meter hohe Bronzestatue wurde Anfang des 19. Jh. in dem italienischen Ort Brescia relativ unversehrt gefunden. Lediglich der Gegenstand, den sie in den Händen hielt, sowie derjenige, auf den sie ihren linken Fuß setzte, fehlen. Anhand der Handformungen sowie einiger Abdrücke auf dem Oberschenkel lässt sich nachvollziehen, dass es sich hierbei um ein rundes, den gesamten Innenraum zwischen Händen und Oberschenkel ausfüllendes Objekt handeln muss, wie es z. B. ein Rundschild darstellt. Die Haltung der rechten Hand lässt darauf schließen, dass Victoria diese Hand nicht zum Halten des Gegenstandes benutzt hat, sondern für eine andere Handlung, wie z. B. etwas auf den Gegenstand zu schreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Benennung und Beschreibung der Münze: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte physische Bestandsaufnahme der Münze, unterteilt in die Beschreibung des Avers (Porträt Marc Aurels) und des Revers (Victoria-Darstellung).

2. Datierung der Münze: Hier wird die Münze mithilfe von Legendenanalysen, dem Vergleich von Bildnistypen Marc Aurels und dem historischen Kontext der Germanenkriege zeitlich auf das Jahr 172 n. Chr. festgelegt.

3. Victoria und ihre Ikonographie in der griechisch-römischen Antike: Dieser Abschnitt bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Siegesgöttin von der griechischen Nike zur römischen Victoria und analysiert spezifisch die Typologie der Victoria mit Schild.

Schlüsselwörter

Marc Aurel, Sesterz, Römische Numismatik, Victoria, Ikonographie, Brescia-Typus, Germanenkriege, Kaiserbildnis, Siegesgöttin, Tropaion, Palmbaum, Münzlegende, Antike, Klassische Archäologie, Herrscherpropaganda.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der numismatischen Analyse eines spezifischen Sesterzen des römischen Kaisers Marc Aurel aus dem Jahr 172 n. Chr.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Beschreibung römischer Kaisermünzen, die Ikonographie der Göttin Victoria und deren politische Symbolik in der römischen Kaiserzeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die präzise Datierung und kunsthistorische Einordnung der Münze innerhalb der offiziellen kaiserlichen Bildsprache und der historischen Ereignisse der Markomannenkriege.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Methoden der Klassischen Archäologie angewandt, insbesondere der stilistische Vergleich von Bildnistypen, die Auswertung von Münzlegenden und die ikonographische Analyse von Attributen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die physische Beschreibung der Münze, die deduktive Datierung durch historische Daten sowie eine ausführliche Untersuchung des Victoria-Motivs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Marc Aurel, Victoria, Numismatik, Brescia-Typus, Germanenkriege und Kaiserpropaganda charakterisieren.

Warum wird der "Brescia-Typus" in dieser Arbeit so detailliert betrachtet?

Der Brescia-Typus ist entscheidend für das Verständnis der konkreten Darstellung der Victoria auf der vorliegenden Münze, da er die spezifische Art und Weise der Schildhaltung und Beschriftung definiert.

Welche Bedeutung kommt dem Palmbaum auf der Rückseite der Münze zu?

Der Palmbaum dient hier nicht nur als Stütze für den Schild, sondern fungiert als historisches Legitimationszeichen für den militärischen Sieg über die Germanen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein Sesterz des Marc Aurel
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Klassische Archäologie)
Veranstaltung
Römische Münzen der Republik und Kaiserzeit
Note
1,7
Autor
Jana Sperling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
18
Katalognummer
V142064
ISBN (eBook)
9783640519248
ISBN (Buch)
9783640520787
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sesterz Marc Aurel Victoria
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jana Sperling (Autor:in), 2009, Ein Sesterz des Marc Aurel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/142064
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Leseprobe aus  18  Seiten
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