Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1 1 Einleitung
1.1 1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 1 Aufbau der Arbeit
2 2 Herausforderungen durch den IT-Wandel
2.1 2 Information als Produktionsfaktor im Unternehmen
2.2 3 Rollenwandel der IT zum strategischen Erfolgsfaktor
2.3 Informationsmanagement als Reaktion auf die neue Bedeutung von
Information und IT 4
3 5 Der Chief Information Officer (CIO)
3.1 6 CIO-Konzept
3.2 7 Entwicklung der Managementposition des CIO
3.3 7 Aufgaben des CIO
3.4 8 Rollen des CIO
3.5 9 Kenntnisse und Fähigkeiten des CIO
4 12 CIO-Modelle in der öffentlichen Verwaltung
4.1 12 CIO-Modelle in Deutschland, den USA und Australien
4.2 13 CIO-Modelle in den Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland
5 15 Erfolgfaktoren des CIOs
6 16 Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis V
II
Abkürzungsverzeichnis CEO = Chief Executive Officer CFO = Chief Financial Officer CIO = Chief Information Officer IM = Informationsmanagement IuK = Information und Kommunikation IT = Informationstechnologie
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Von der Technik- zur Geschäftsorientierung.
Abbildung 2: Aufgaben und Rollen des CIO
Abbildung 3: Kenntnisse und Fähigkeiten des CIOs.
IV
1 Einleitung
Massiv veränderte Wettbewerbsbedingungen und eine steigende Informationsdichte führen zu einer stetig ansteigenden Bedeutung der Informationstechnologie (IT). Ergänzend ist die IT im Zeitalter des digitalen Business nicht mehr nur Teil des Produktes, sondern auch der Kundenbeziehung. Der Erfolg eines Unternehmens hängt mittlerweile elementar von der Leistungserbringung- und Leistungsfähigkeit der Unternehmens-IT ab. Diese Tatsache veranlasst Unternehmen dazu, ihr spezifisches IT-Potenzial richtig für sich auszunutzen. Vor diesem Hintergrund gewinnen Art und Weise des IT-Managements hinsichtlich der Führung der IT-Abteilung immer mehr an Bedeutung. 1 Die Rufe nach IT-Verantwortlichen, die den Vorstand hinsichtlich den Wettbewerb bestimmender IT-Fragen entlasten und damit die Lücke zwischen technischem und betriebswirtschaftlichem Know-how im Top-Management füllen, werden immer lauter.
In der täglichen Praxis - vor allem im Bereich der Unternehmenspraxis - hat sich seit den 1980er Jahren in den USA und seit dem 21. Jahrhundert auch verstärkt in Europa das Modell des Chief Information Officer (kurz: CIO) als Lösung der benannten Herausforderungen entwickelt und verbreitet. 2 Dabei verbindet der CIO als Vorstandsmitglied die Aufgaben des Informationsmanagements. Der CIO zeichnet sich in diesem Zusammenhang durch eine Vielzahl von Management- und Führungsaufgaben aus und vereinigt viele Kompetenzen und Fähigkeiten auf sich.
1.1 Zielsetzung der Arbeit
Ziel der vorliegenden Arbeit soll die Darstellung des Konzepts des CIO sein. Im Rahmen der Arbeit soll auf die Bedeutung des CIO in der Praxis eingegangen werden. Folgenden Fragestellungen sollen zudem untersucht werden: Welche Aufgaben und Rollen übernimmt der CIO? Über welche Fähigkeiten und Kompetenzen muss ein erfolgreicher CIO verfügen? Wohin steuert die Entwicklung des CIO und welche Faktoren begünstigen diese Weiterentwicklung?
1.2 Aufbau der Arbeit
Nachdem im ersten Kapitel ein Einstieg in das Thema vorgenommen wurde, soll im zweiten Kapitel herausgearbeitet werden, wie sich die IT in den vergangenen
1 Vgl. Bauer 2005, S. 1.
2 Vgl. Alter 2005.
1
Jahre vom reinen Produktionsfaktor für Informationen zum strategischen Erfolgsfak-tor als Reaktion auf die neue Bedeutung von Information und Informationstechnik entwickelt hat. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Konzept des CIO. Hierbei werden in den Unterkapiteln die Entstehung der CIO-Position, die Aufgaben und Rollen des CIO sowie die Kenntnis als auch die Fähigkeiten des CIO untersucht. Im Weiteren werden erst CIO-Modelle des öffentlichen Sektors auf internationaler und anschließend auf bundesdeutscher Ebene behandelt. Danach werden im fünften Kapitel Erfolgsfaktoren des CIOs beschrieben. Die Arbeit wird im sechsten Kapitel mit dem Fazit und Ausblick abgeschlossen.
2 Herausforderungen durch den IT-Wandel
Das zweite Kapitel hat die Aufgabe den IT-Wandel und die raus resultierenden Herausforderungen darzustellen. In drei Abschnitten soll erst auf die Bedeutung des Produktionsfaktors Information, anschließend auf den Übergang der IT zum strategischen Erfolgsfaktor und drittens die konsequente Entwicklung des Informationsmanagements auf Basis der neuen Rolle von Information und IT eingegangen werden.
2.1 Information als Produktionsfaktor im Unternehmen Informationen als Produktionsfaktor werden als Basis für zielgerichtetes Handeln im Rahmen betrieblicher Aufgabenerfüllung angesehen. 3 Diese Betrachtung ist notwendig, da Herstellungs- und Verwertungsprozesse von Produkten belegen, dass Informationen und Wissen zur Kombination der klassischen Produktionsfaktoren unausweichlich sind. 4 Neben den drei altbewährten Faktoren Arbeit, Material sowie Betriebsmittel werden Informationen als paritätische Produktionsfaktoren klassifiziert. 5 Unter den gegenwärtigen Wettbewerbsbedingungen haben Informationen damit den gleichen Stellenwert für die Leistungserstellung und den Unternehmenserfolg wie klassische Produktionsfaktoren. 6 Die Aufgabe von Unternehmen muss deshalb darin bestehen, Prozess festzulegen, die der Beschreibung der Informationsbeschaffung-und Verwaltung dienlich sind. 7 Die Generierung von Erfolgspotenzialen durch die Ressource Information ist dabei nur in Unternehmen möglich, die befähigt sind, aus
3 Vgl. Krcmar 2005, S. 17.
4 Vgl. Pietsch/Martiny/Klotz 2004, S. 4.
5 Vgl. Hübner 1996, S. 3.
6 Vgl. Link 2004, S. 152.
7 Vgl. Schwinn/Schnider 2002, S. 4.
2
Informationen gewonnenes Wissen in marktreife Erzeugnisse und Dienstleistungen umzusetzen.
2.2 Rollenwandel der IT zum strategischen Erfolgsfaktor IT bildet heutzutage die Basis für eine erfolgreiche Informationsverwendung. Unter IT kann „die Gesamtheit der zur Speicherung, Verarbeitung und Kommunikation zur Verfügung stehenden Ressourcen sowie Art und Weise, wie diese Ressourcen organisiert sind“ 8 verstanden werden.
Mit den Anfängen der betrieblichen Datenverarbeitung in den 1970er und 1980er Jahre standen im Rahmen der damaligen IT regelbasierte Stapelverarbeitung und die teilweise Automatisierung von Einzelaufgaben (Buchhaltung, Nettogehaltsermittlung) im Fokus. Seit den 1990er Jahren war eine zunehmende Entwicklung in Richtung interaktiver Onlinesysteme erkennbar, die das Ziel der Optimierung des Geschäfts durch IT hatte. 9 Die Senkung der Informationskosten sowie die Reduzierung der Rechenzeiten 10 wurde unter anderem durch die Zuhilfenahme der betriebliche Standardsoftware SAP erreicht, um nur einen Vertreter zu nennen. Im 21. Jahrhundert wird die Unternehmens-IT vielfach als „Waffe“ im Wettbewerb und Ausgangspunkt neuer Geschäftsideen betrachtet. 11 Computergestützte Informationssysteme sind maßgebend für die Unterstützung des Top-Managements. Heute steht der Erfolgt im Beziehungswettbewerb im Vordergrund. 12 Parallel dazu hat die IT zu vielen bedeutenden gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen, wie die Schaffung globaler Märkte oder virtuelle Organisationen, geführt. Aufgabe der IT im 21. Jahrhundert ist nicht mehr nur die punktuelle Unterstützung, sondern sie dient in besonderem Maße der Umsetzt des Kerngeschäftes über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. 13 Die Implementierung und neuer IT-Anwendungen kann auch ganze Paradigmenwechsel oder das Entstehen neuer Branchen bewirken. 14 Die Verwendung von IT darüber hinaus neben Effizienzvorteilen auch Wettbewerbs- und Marktvorteile nach sich ziehen. Die IT-Entwicklung von der Unterstützungsfunktion zu einem Teil des Geschäftserfolgs ist in Abbildung 1 veranschaulicht.
8 Krcmar 2005, S. 27.
9 Vgl. Gadatsch/Mayer 2005, S. 33ff.
10 Vgl. Buxmann 1999, S. 714ff.
11 Vgl. Synnott 1987, S. 3ff.
12 Vgl. Pietsch/Martiny/Klotz 2004, S. 60.
13 Vgl. Michels/Pölzl 2004, S. 3.
14 Vgl. Krcmar/Leimeister 2001, S. 31.
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Arbeit zitieren:
Christoph Pietsch, 2009, Der Chief Information Officer, München, GRIN Verlag GmbH
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