1. Übungseinheit Präpositionen
1. Übung: Um die festen Präpositionen zu üben, die nach bestimmten Verben stehen, ...
1) sehen Sie bitte die folgenden Verben im Wörterbuch nach und schreiben Sie die dazugehörende Präposition mit Kasus heraus. Achtung: Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten.
2) schreiben Sie sich auch für jede Präposition ein Beispiel dazu, dann können Sie sich die Form besser merken. Sie brauchen die Verben dann für eine spätere Übung.
Beispiel: (Hoffnungen) ruhen auf + Dativ Unsere Hoffnungen ruhen auf dem wissenschaftlichen Fortschritt. a) sterben an+Dativ; von+Dativ
Das ist nicht so schlimm, davon stirbt man nicht so gleich.
b) sich infizieren mit+Dativ
Er hat sich mit einem Hautpilz infiziert.
c) schützen vor+Dativ; gegen+Akk.
Wir haben uns unter einem Holzdach vor dem/ gegen das Gewitter geschützt.
d) herstellen aus+Dativ
Diese Tisch ist aus Edelholz hergestellt.
e) anregen zu+Dativ; von+Dativ Das Thema hat sie zum Vortrag angeregt.
f) rechnen mit+Dativ; auf+Akk.
Ich rechne mit deiner Zusage. Er ist ein Mensch, auf den man rechnen kann.
g) testen auf+Akk.; an+Dativ
Das neue Arzneimittel wurde an mehreren Personen getestet.
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2. Übung: Hier sehen Sie Substantive, die häufig mit festen Präpositionen benutzt werden ("zum Beispiel"). Setzen Sie in den folgenden Sätzen die richtige Form ein. Achtung: Es passen nicht alle Formen im Kasten, aber manche Formen passen mehrfach.
a) Nach Meinung von Wirtschaftsexperten wird die Zahl der Arbeitslosen im Laufe des nächsten Jahres noch steigen.
b) In Bezug auf das nächste Jahr sind die Wirtschaftsprognosen nicht allzu positiv: Zu Beginn des nächsten Jahres wird die Einführung des Euro zunächst für einige Turbulenzen sorgen.
c) Obwohl er die Vase nicht mit Absicht zerbrochen hatte, traute er sich aus Angst vor Strafe nicht, es seiner Mutter zu sagen.
d) Aus Anlass des fünfzigjährigen Bestehens des Goethe-Instituts gab es zahlreiche Festveranstaltungen im In- und Ausland. In Zukunft sollen noch mehr kulturelle Aktivitäten stattfinden.
e) In Bezug auf die anliegenden Wohnungen sollten die Bauarbeiten erst um 8 Uhr beginnen. In Wirklichkeit aber konnte man schon um 7 Uhr wegen des Baulärms nicht mehr schlafen.
3. Übung: Verfassen Sie nun ein kleines Dankschreiben, in dem sich ein Pensionär bei seinen Kollegen und Vorgesetzten für seine feierliche Verabschiedung in den Ruhestand bedankt. Die vorgegebenen Ausdrücke sollen Ihnen dabei helfen.
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Sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen,
Aus Anlass Ihres Schreibens vom 23.12. 2002 danke ich Ihnen im voraus,
wenn Sie diesen Brief zu Ende lesen werden. Davon bin ich mir gar nicht sicher....Ich bin aber nicht der einziger, der so „per Post“ verabschiedet wurde. Viele andere Kollegen, die wie ich vor 40 Jahren bei der Firma angefangen haben, fühlen sich vielleicht noch schlimmer. Deshalb wende ich mich eigentlich an Sie...
Die Zeit vergeht sehr schnell und mit der Zeit auch das Leben. Auf andere Art haben wir früher gearbeitet und gelebt. Mit vielen Schwierigkeiten am Anfang, beim Aufbau der Firma. Da wusste man nicht, ob die Sache überhaupt funktieonieren würde. Der Lohn war da aber nicht so wichtig wie die Idee. Als die ersten Gewinne kamen und unser Produkt auf dem Markt anerkannt wurde, war die Arbeit ein Genuss. Wie eine Familie feierten wir alle Feste zusammen, trafen uns oft nach dem Feierabend und unser damaliger Chef, der Großvater vom jetzigen Geschäftsführer war natürlich auch dabei. Und die jungen Leute haben wir immer unterstützt. Es ist klar, dass sie die neuen Technologien besser verstehen und schneller lernen als die Alten. Für uns ist es aber die größte Ehre, wenn die Firma in den Händen der neuen Generation noch besser funktionieren würde...
Das ist aber leider nicht der Fall gewesen. Nach der Wende, hat man das Geschäft durch ein Wunder von dem Schließen gerettet und viele Arbeitsplätze sind gestrichen worden. Es ist normal, dass zuerst die Alten gehen müssen. Ich verstehe und akzeptiere das. Es soll gespart werden. Die feierliche Verabschiedung auch..? Aus Freude der Verabschiedeten lösen sich die Probleme nicht. Und sie werden zur Erholung geschickt, kriegen ihre Pension und alle Papier sind in Ordnung...
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4.Übung: Jetzt können Sie Präpositionen mit Genitiv üben. Diese werden hauptsächlich in der Schriftsprache benutzt. Bitte bilden Sie Sätze mit den angegebenen Wörtern:
Beispiel: oberhalb - klein, Dorf - liegen - hübsch, Kapelle Oberhalb des kleinen Dorfes liegt eine hübsche Kapelle. a) mangels - Platz - Seminar - verlegen - größer, Raum
b) statt - erhofft, Hauptgewinn- bekommen - sie - klein,Trostpreis.
c) dank - dein, Hilfe - Umzug - ich - viel Geld - sparen
d) ungeachtet - schwer, Krankheit - erscheinen - zwei Tage - er - wieder -Arbeit
e) Popkonzert - stattfinden - zugunsten - krebskrank, Kinder
2. Übungseinheit Deklination des Adjektivs
1. Übung: Ergänzen Sie in den folgenden - nicht ganz ernst gemeinten -Kontaktanzeigen von Tieren die Artikel und die Deklinationsendungen, wo es nötig ist.
a) Ein feuriger, schwarzer Osborn-Stier aus dem südlichen Spanien mit mächtigen Hörnern und kräftigen Beinen sucht eine nordische, temperamentvolle lilafarbene Milka-Kuh aus der Schweiz mit großen blauen Augen und geschmeidigem Gang, aus einem guten Stall zum gemeinsamen Grasen auf den unendlichen, heißen, schönen andalusischen Wiesen. Eine zukünftige Aufzucht von hübschen kleinen Mischlingskälbern ist nicht ausgeschlossen.
b) Ein riesiger menschenfressender, weißer Hai aus den USA sucht für die gemeinsame Jagd nach Schwimmern ebenso furchtbar aussehendes Haiweibchen, dem ein gemeinschaftlicher Auftritt in einem neuen Hollywood-Film als ein interessantes Vergnügen erscheint.
c) Ein akademisch ausgebildeter, lebenserfahrener und verständnisvoller Uhu aus der Türkei, der trotz seines hohen Alters immer noch fit, attraktiv und unternehmungslustig ist und bleibt, würde sich freuen eine exotische, heißblütige, weißfedrige Eule zu treffen, um gemeinsam im Urlaub nach Mallorca zu fliegen. Wenn du ein schönes, kuscheliges Vögelchen bist, ruf mich sofort an!
2. Übung: Formulieren Sie jetzt selbst eine ähnliche Anzeige. Benutzen Sie möglichst viele Adjektive und Ländernamen. Schreiben Sie ca. 50 Wörter
3. Übung: Im folgenden Text fehlen Adjektive und Adverbien. Bitte setzen Sie jeweils ein möglichst passendes Adjektiv mit der richtigen Endung ein, das heißt, vermeiden Sie einfache Adjektive wie "groß" oder "schön", schreiben Sie lieber "riesig" und "bezaubernd". Benutzen Sie jedes Adjektiv nur einmal. Sie dürfen gern ein Wörterbuch benutzen.
4.Übung: Wie könnte es weitergehen? Finden Sie ein Ende für unsere Geschichte und verwenden Sie möglichst abwechslungsreiche Adjektive. (maximal. 200 Wörter)
3. Übungseinheit Die Partizipialkonstruktionen
1. Übung: Bitte kombinieren Sie die Substantive auf der linken Seite mit dem passenden Verb auf der rechten Seite, indem Sie aus dem Verb das richtige Partizip bilden. Schreiben Sie auch den Relativsatz dazu, der die aktive oder passive Bedeutung klar macht.
Erinnern Sie sich? Die erste Unterscheidung, die man bei der Bildung von Partizipien treffen muss, ist die zwischen aktiver oder passiver Bedeutung. Bei aktiver Bedeutung benutzen Sie ein Partizip I (aus dem Infinitiv + "d") und bei passiver Bedeutung das Partizip II, das Sie aus der Perfektbildung kennen. Beispiel: Hund - beißen - ein beißender Hund ist ein Hund, der beißt Briefträger - beißen - ein gebissener Briefträger ist ein Briefträger, der gebissen wurde / worden ist.
a) Frühling - kommen -> Der kommende Frühling ist der Frühlung, der bald kommt.
b) Kuchen - selbst backen ->Selbst gebackener Kuchen ist ein Kuchen, der selbst gebacken ist.
c) Chirurg - operieren -> Ein operierender Chirurg ist ein Chirurg, der operiert. d) Patient - operieren-> Ein operierter Patient ist ein Patent, der operiert worden ist.
e) Villa - restaurieren ->Eine restaurierte Villa ist eine Villa, die restauriert wurde. f) Kerze - anzünden-> Eine angezündete Kerze ist eine Kerze, die angezündet worden ist.
2. Übung:
Jetzt sollen Sie selbst die passenden Verben den Substantiven zuordnen und das Partizip bilden. Schreiben Sie wieder den erklärenden Relativsatz dazu.
Beispiel:
a) Nobelpreis verleihen
b) Freundschaft sich entwickeln
c) Brieftasche stehlen
d) Mutter werden
e) Ehepaar streiten
f) E-Mail verschicken
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3. Übung: Um die Relativsätze zu üben, versuchen Sie doch einmal die folgenden Begriffe kurz zu definieren. Benutzen Sie dafür einen Relativsatz.
Beispiel: Sonnenbrille -> eine Sonnenbrille ist eine Brille, mit der man die Augen vor Sonnenlicht schützt.
a) Lineal
b) Thermometer
c) Lexikon
d) Handy
e) Videofilm
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4. Übung: Für das Partizip II gibt es außer der passiven noch eine weitere Bedeutung: Während das Partizip I als gleichzeitig zur Zeit im Hauptsatz gilt, kann das Partizip II auch vorzeitig sein. D.h. es hat dann eine aktive Bedeutung, die vor der Zeit im Satz liegt. Das veranschaulichen wir an einem Beispiel:
Die sinkende Titanic riss viele Menschen mit sich in den Tod.
(Das Partizip I bedeutet Gleichzeitigkeit zum Verb im Hauptsatz ("riss") - also steht der umgeformte Relativsatz im Präteritum.) -> Die Titanic, die sank, riss viele Menschen mit sich in den Tod.
Die gesunkene Titanic liegt nun schon lange als Wrack auf dem Meeresgrund.
(Das Partizip II kann hier keine passive Bedeutung haben, weil das Verb "sinken" kein Passiv bilden kann! Die Bedeutung ist also aktiv und vorzeitig zum Verb im Hauptsatz.) Das
Partizip II kann hier nur vorzeitige Bedeutung haben, denn das Verb "sinken" kann gar kein Passiv bilden! Im Relativsatz steht deshalb Perfekt, -> Die Titanic, die gesunken ist, liegt nun schon lange als Wrack auf dem Meeresgrund.
Probieren Sie nun selbst: Überlegen Sie, ob die angegebene Form passive oder vorzeitige Bedeutung hat. Kreuzen Sie an.
passiv vorzeitig
a. ein transplantiertes Herz ...............x..................................... b. der gestorbene Politiker ..............................................x....... c. geriebener Käse ........................x........................................ d. gesunkene Preise .........................................................x.....
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4. Übungseinheit das Passiv und um Passivumschreibungen
1. Übung: Zunächst können Sie Ihre Erinnerungen an das Passiv auffrischen: Formulieren Sie etwa fünf Sätze mit möglichst vielen Passivformen und erklären Sie, wie Ihr Fernlernkurs Deutsch funktioniert. Benutzen Sie die unten angegebenen Stichworte und unterstreichen Sie in jedem Ihrer Sätze die Passivform.
Beispiel: Zunächst wird dem Interessenten vom Goethe-Institut eine Informationsbroschüre geschickt.
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2. Übung: Wenn Sie die Passivübung oben geschafft haben, dann versuchen Sie jetzt bitte, Passivsätze mit Modalverb zu bilden. Stellen Sie sich vor,Sie arbeiten in einem Büro. Vieles muss sofort, einiges kann später erledigt werden, zum Beispiel am Monatsende.
Beispiel: Anrufbeantworter abhören
Der Anrufbeantworter kann später abgehört werden.
a) wichtige Briefe beantworten
b) Kontoauszüge kontrollieren
c) offene Rechnungen begleichen
d) Kopien anfertigen
e) der unzufriedene Kunde - anrufen
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3. Übung: Stellen Sie sich vor, dass Sie nun einem Freund am Telefon berichten, was Sie gerade erledigt haben. Schreiben Sie einige der Sätze aus Übung zwei noch einmal in der Vergangenheit. Notieren Sie diese Sätze im Präteritum und im Perfekt, um beide Formen zu üben. Beispiel: Der Anrufbeantworter , .... ....musste sofort abgehört werden. (Präteritum) ....hat sofort abgehört werden müssen. (Perfekt)
a) Die offenen Rechnungen sollten beglichen werden/ haben beglichen werden sollen.
b) Die Briefe mussten beantwortet und abgeschickt werden./ haben beantwortet und abgeschickt werden müssen.
c) Der unzufriedene Kunde musste sofort angerufen werden/ hat sofort angerufen werden müssen.
d) Die Kopien mussten angefertigt werden / haben angefertigt werden müssen.
e) Die Kontoauszüge konnten kontrolliert werden/ haben kontrolliert werden können.
4. Übung: Wir kommen nun zu Passivsätzen im Konjunktiv: Bitte bilden Sie mit den Wörtern in Klammern Passivsätze, indem Sie angeben, was passiert wäre, wenn die Bedingung (nicht) erfüllt worden wäre. Das folgende Beispiel zeigt Ihnen, wie das funktioniert.
Beispiel : Weihnachten war es nicht besonders kalt. (Feuer im Kamin machen)
a) Die Prüfung wurde bestanden. (Visum ablehnen)
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b) Der Künstler wurde überraschend krank. (Konzert verschieben müssen)
Ergänzen Sie den zweiten Teil des Satzes jetzt frei:
c) Das Unfallopfer wurde sofort operiert.
d) Die alte Villa wurde nicht renoviert, sondern abgerissen.
Schreiben Sie nun selbstständig Passivsätze nach dem obigen Muster. Benutzen Sie die vorgegebenen Wörter: e) Ladendieb - beobachten / Polizei - festnehmen
a) Beweise - finden / hohe Strafe verhängen
b) Verdächtiger - verhören / Verbrechen aufklären
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5. Übung: Jetzt kommen wir zu grammatischen Formen, die ein Passiv mit Modalverb ersetzen können: Dazu gehört "sich lassen + Infinitiv". Schon mal gehört? Sehen Sie sich das Beispiel an und versuchen Sie es dann gleich selbst.
Beispiel: Der Vorteil eines Fernkurses ist, dass die Aufgaben zu Hause bearbeitet werden können.
Der Vorteil eines Fernkurses ist, dass sich die Aufgaben zu Hause bearbeiten lassen.
a) Auch Probleme mit der deutschen Grammatik können durch solch einen Fernkurs rasch beseitigt werden.
b) Man kann die Zeit einteilen und die Aufgaben bearbeiten, wann immer man will.
c) Weiterbildungskurse können manchmal sogar steuerlich abgesetzt werden.
Versuchen Sie es jetzt einmal andersherum: Bilden Sie aus den Sätzen mit "sich lassen + Infinitiv" wieder einen Passivsatz mit Modalverb.
d) Die Aufgaben lassen sich allein und ohne Lehrer zu Hause lösen.
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e) Ein Übungserfolg lässt sich manchmal schon nach wenigen Wochen feststellen.
f) Die Materialien lassen sich ganz einfach per Post schicken.
6. Übung: Während "sich lassen + Infinitiv" immer für eine Passivform mit "können" steht, wird die folgende Konstruktion vor allem für Sätze mit dem Modalverb "müssen" eingesetzt: "sein zu + Infinitiv". Sehen Sie zuerst das Beispiel an und versuchen Sie dann die Sätze umzuformen. In dieser Übung geht es übrigens nicht nur um Grammatik. Ein wenig Landeskunde ist auch dabei!
Beispiel: Vor Weihnachten sind viele Einkäufe zu erledigen. Vor Weihnachten müssen viele Einkäufe erledigt werden. a) Zahlreiche größere und kleinere Geschenke sind für die verschiedenen Freunde und Verwandten zu besorgen.
b) Der Braten für den Heiligabend ist rechtzeitig beim Metzger vorzubestellen.
c) Ein Friseurtermin ist auch noch zu vereinbaren.
Versuchen Sie es jetzt wieder andersherum:
d) Der Tannenbaum muss aufgestellt und geschmückt werden.
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e) Kekse müssen gebacken und Weihnachtsgrüße verschickt werden.
7. Übung: Als letzte Passivumschreibung zeigen wir Ihnen Adjektive mit den Endungen "-bar", "-lich" und "-würdig". Diese Adjektive stehen ebenfalls meistens für ein Passiv mit "können".
Beispiel: Der Pilz ist nicht essbar. -> Der Pilz kann nicht gegessen werden. -> Man kann den Pilz nicht essen.
Versuchen Sie es selbst: Bilden Sie jeweils einen Passiv- und einen Aktivsatz. a) Dieses Wasser ist nicht trinkbar.
b) Ein Penthaus in der Innenstadt ist unbezahlbar.
c) Diese Aufgabe ist mir völlig unverständlich.
d) Dieser Reflex ist nicht kontrollierbar.
e) Diese Entscheidung ist mit meinem Gewissen unvereinbar.
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5. Übungseinheit Kojunktionen und Konjunktionaladverbien
In diesem und im nächsten Teil geht es um die verschiedenen Möglichkeiten, Sätze miteinander zu verbinden. Wenn Sie selbst Texte schreiben, sind diese Formen geeignet, logische Verknüpfungen zwischen Sätzen oder Satzteilen herzustellen.
Beispiel: Wenn ich die Aufgabenstellung gelesen habe, mache ich die Übung. II. Satzverbindung: Hauptsatz + Hauptsatz
Beispiel: Erst lese ich die Aufgabenstellung, dann mache ich die Übung.
III. Präpositionalgefüge: Präposition + Substantiv
Beispiel: Nach dem Lesen der Aufgabenstellung mache ich die Übung.
1. Übung:
Sehr häufig werden in Texten zeitliche Beziehungen ausgedrückt: Man liest, was vor oder nach oder während einer Handlung passiert. Diese zeitliche oder temporale Beziehung lässt sich durch ganz verschiedene Wörter ausdrücken. I.
Konjunktionen:
II.
Adverbien:
III.
Präpositionen: Schreiben Sie jetzt einen kurzen Lebenslauf von sich selbst, von Ihrem Vater oder von Ihrer Mutter. Benutzen Sie dabei einige der Wörter oben und achten Sie auf die unterschiedlichen Satzstrukturen. Vergleichen Sie mit der Übersicht auf der ersten Seite. Sie können manche Wörter auch mehrmals verwenden.
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2. Übung: Sehr häufig benutzt man auch Verbindungen, die auf die Frage warum? antworten. Ergänzen Sie im folgenden Text für jede Lücke alle Wörter, die passen. Manche Wörter passen in mehrere Lücken. I. Nebensatzkonjunktionen: weil - da - zumal ...
II.
Adverbien:
III.
Präpositionen:
Aschenputtel
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3. Übung: Machen Sie diese Übungen ....., um Ihr Deutsch zu verbessern?., damit man Sie besser versteht? Oder .. zum Spaß? Egal, wie Ihre Antwort lautet, hier sehen Sie Möglichkeiten, wie man ein Ziel oder einen Grund angeben kann. Schreiben Sie die folgenden Sätze nach dem obigen Beispiel zu Ende:
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a) Christian treibt Sport ...
b) Viele Politiker halten lange Reden ...
c) Der Patient nimmt die Tabletten vor dem Schlafengehen ...
d) Tanja kauft im Urlaub ein Souvenir ...
4. Übung: Jetzt üben Sie Sätze, die einen Gegengrund angeben. Sie möchten wissen, was ein Gegengrund ist? Sie werden es gleich verstehen, obwohl Sie das Wort bisher nicht kennen. Bitte schreiben Sie die folgenden Sätze zu Ende. Achten Sie dabei auf die richtige Verbstellung. I. Konjunktionen: obwohl - obgleich - obschon - zwar ..., aber
III. Präpositionen: trotz - ungeachtet ...
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Beispiel: Gabi macht sich ein gemütliches Wochenende, obwohl ... ihr Schreibtisch voller unerledigter Aufgaben liegt.
a) Sie schläft lange, obwohl sie viele Sachen unter den Händen hat. Sie hat viele Sachen unter den Händen, trotzdem schläft sie lange. b) Sie bleibt einfach im Bett ungeachtet der Tatsache, dass sie einen Termin hat. Zwar hat sie einen Termin, aber sie bleibt (trotzdem) im Bett.
c) Sie müsste dringend die Küche putzen, dennoch hängt sie am Telefon und schwätzt mit ihrer Freundin über belanglose Dinge. Obgleich sie dringend die Küche putzen müsste, hängt sie am Telefon und schwätzt mit ihrer Freundin über belanglose Dinge. d) Zwar kocht Gabi gern, aber sie hat fast nie Zeit dafür. Gabi hat fast nie Zeit fürs Kochen, obwohl sie es gern macht. e) Gabi sollte einen ganzen Stapel Blusen bügeln, trotzdem bleibt sie vor dem Fernseher sitzen.
Trotz eines ganzen Stapels Blusen bleibt Gabi vor dem Fernseher sitzen.
5. Übung: Auch Folgen und Konsequenzen können Sie sehr gut mit Hilfe von verschiedenen Verbindungswörtern ausdrücken. Beschreiben Sie, um diese Formen zu üben, anhand der Grafik die Ursachen und Folgen von Übergewicht bei Kindern. Benutzen Sie folgende Wörter:
I.
Konjunktionen:
II.
Adverbien:
III.
Präpositionen: Beispiel:
Viele Kinder bewegen sich so wenig, dass sie Haltungsschäden bekommen.
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1) Infolge des fetten Essens bekommen viele Kinder Bluthochdruck. 2) 80 % der Kinder verbringen so viel Zeit vor dem Fernseher, dass es zur sozialen Isolation führen kann.
3) Einige Kinder essen zu viel Süssigkeiten, infolgedessen haben sie oft Probleme am Knochenbau.
4) 90 % der Kinder haben eine unausgewogene Ernährung, so dass sie viel zu dick werden.
6. Übung: Wenn Sie angeben wollen, wie Sie etwas tun, brauchen Sie einen so genannten Modalsatz. Bitte schreiben Sie einen kleinen Text, in dem Sie erklären, wie Sie es geschafft haben, so gut Deutsch zu lernen. Schreiben Sie etwas über die folgenden Bereiche:
und benutzen Sie diese Wörter:
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I.
Konjunktionen:
II.
Adverbien:
III.
Präpositionen: Beispiel: Ich habe flüssig zu sprechen gelernt, indem ich mich immer mit meiner Nachbarin unterhalten habe.
7. Übung: Als letzte Gruppe üben Sie Satzkonstruktionen, bei denen es um Bedingungen geht. Verbinden Sie in der folgenden Übung die beiden Sätze mit Hilfe des Wortes, das in Klammern vorgegeben ist. Sehen Sie sich zuerst das Beispiel an. I. Konjunktionen: wenn - falls - sofern - im Falle, dass -vorausgesetzt,
II.
Adverbien:
III.
Präpositionen:
Beispiel: Petra sucht eine neue Wohnung. Sie sollte den Immobilienteil einer großen Regionalteil studieren. (angenommen)
-> Angenommen, Petra sucht eine neue Wohnung, sollte sie den Immobilienteil einer großen Regionalzeitung studieren.
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a) Petra zieht problemlos aus der alten Wohnung aus. Sie hat alles renoviert. (vorausgesetzt, dass)
-> Vorausgesetzt, dass Petra alles renoviert hat, zieht sie problemlos aus der alten Wohnung aus.
b) Petra muss die alte Wohnung rechtzeitig kündigen. Sie muss doppelte Miete zahlen. (andernfalls)
-> Petra muss die alte Wohnung rechtzeitig kündigen, andernfalls muss sie doppelte Miete zahlen.
c) Petra hat wenig Zeit und schaltet einen Makler ein. Sie muss Courtage zahlen. (bei)
-> Bei Einschaltung des Maklers muss Petra Courtage zahlen. d) Petra beauftragt ein Umzugsunternehmen. Sie muss alle Möbel selbst transportieren. (sonst)
-> Petra beauftragt ein Umzugsunternehmen, sonst muss sie alle Möbel selbst transportieren.
e) Petra kann ihre alte Telefonnummer behalten. Sie zieht innerhalb einer Stadt um. (gesetzt den Fall, dass)
-> Gesetzt den Fall, dass Petra innerhalb einer Stadt umzieht, kann sie ihre alte Telefonnummer behalten.
8. Übung: Sie haben es fast geschafft: Die wichtigsten Möglichkeiten, Sätze zu verbinden, haben Sie geübt. Zum Abschluss können Sie noch eine Gesamtübung machen. Bitte vervollständigen Sie die Sätze. Beispiel: Ich rufe ihn (nicht) an, obwohl ... -> Ich rufe ihn an, obwohl ich es eigentlich nicht wollte. Ich rufe ihn an, ...
1) Ich rufe ihn an, weil ich auf ihn nicht mehr sauer bin. 2) Ich rufe ihn an, wenn er sich selbst bei mir nicht meldet. 3) Ich rufe ihn an, darum sind wir daran gewöhnt, einander über jede Kleinigkeit zu erzählen.
4) Ich rufe ihn an, während er in der Unterrichtspause ist. 5) Ich rufe ihn an, sonst vermisse ich ihn sehr.
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6. Übungseinheit Satzverbindungen und Satzgefüge
1. Übung: Bevor Sie in einem kurzen Text beschreiben, wie Ihr Traumhaus oder Ihre Traumwohnung aussehen soll, sehen Sie sich bitte die folgenden Satzverbindungen an. Beachten sie die fett gedruckten Wörter: Entweder Sie rufen an oder Sie schreiben ein E-Mail. Sie können sowohl anrufen als auch ein E-Mail schicken. Sie können das Büro weder am Wochenende noch in den Ferien erreichen. Einerseits arbeite ich gern zu Hause, andererseits fehlt mir dort der Kontakt zu Kollegen.
Sie können nicht nur Deutsch lernen, sondern auch Menschen aus der ganzen Welt kennen lernen.
Benutzen Sie für Ihre Beschreibung die fett gedruckten Wörter. Beispiel: Meine Traumwohnung muss entweder direkt in der Stadt oder am Stadtrand liegen, aber nicht auf dem Land, das ist mir zu langweilig.
2. Übung: Sicher haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht: Je häufiger Sie schreiben, desto leichter fällt Ihnen das Formulieren. Sehen Sie sich den Aufbau des folgenden Satzes an und achten Sie vor allem auf die Stellung von Verb und Nominativ in beiden Satzteilen.
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Je häufiger Sie . Je+Komparativ+ Nom. + Verb , desto + Komparativ + Verb + Nom.
Bilden Sie jetzt Sätze mit "je ..., desto". Achten Sie dabei besonders auf die Wortstellung: Unterstreichen Sie in Ihren Sätzen die Verben. Beispiel: die Sonne scheint häufig - die Menschen sind fröhlich -> Je häufiger die Sonne scheint, desto fröhlicher sind die Menschen. Das Wetter
a) nah an der Küste wohnen - es regnet viel ->Je näher man an der Küste wohnt, desto mehr regnet es. b) weit im Süden leben - es gibt heiße Sommer ->Je weilter man im Süden lebt, desto heißere Sommer gibt es. c) es ist kalt - die Menschen gehen oft in die Sauna ->Je kälter es ist, desto öfter gehen die Menschen in die Sauna.
3. Übung: Wenn etwas, das Sie erwartet haben, nicht eintrifft, können Sie das mit Hilfe von "nicht einmal" oder "geschweige denn" formulieren. Sehen Sie sich das Beispiel an und bilden Sie Sätze mit den vorgegebenen Wörtern. Beispiel: Klaus und Sabine streiten mal wieder. Dabei machen sie sich gegenseitig Vorwürfe: an den Hochzeitstag denken - ein Geschenk kaufen -> Du denkst nicht einmal an den Hochzeitstag, geschweige denn mir ein Geschenk zu kaufen. a) Sachen aufräumen - Wohnung putzen
-> Du räumst nicht einmal deine Sachen auf, geschweige denn die Wohnung zu putzen.
b) Wäsche waschen - Wäsche bügeln
-> Du wäschst nicht einmal die Wäsche, geschweige denn sie zu bügeln.
c) Preise vergleichen - sparen
-> Du vergleichst nicht einmal die Preise, geschweige denn Geld zu sparen.
d) Blumen gießen - Rasen mähen
-> Du gießt nicht einmal die Blumen, geschweige denn den Rasen zu mähen.
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4. Übung: Erinnern Sie sich an die vorhergehende Einheit? Da haben Sie die Sätze mit "wenn" und "falls" wiederholt - so genannte Bedingungssätze. Jetzt lernen Sie eine Form kennen, mit der Sie das Gegenteil, also eine Gegenbedingung ausdrücken können: "es sei denn".
Sicher kennen Sie das Problem: Im neuen Jahr will man gesünder leben, mehr Sport treiben, endlich Vokabeln lernen usw. Meistens halten diese guten Vorsätze nicht lange ... aus ganz verschiedenen Gründen. Bitte vervollständigen Sie die Sätze.
Beispiel: Ich fange immer pünktlich an zu arbeiten, es sei denn, ... -> Ich fange immer pünktlich an zu arbeiten, es sei denn, ich bleibe mit dem Auto im Stau stecken.
a) Ab Januar jogge ich jeden Tag, es sei denn, ich bin nach dem Feierabend sehr müde.
b) Ich schaffe es, mit dem Rauchen aufzuhören, es sei denn, mein Mann macht nicht mit.
c) Auf Kaffee verzichte ich in Zukunft, es sei denn, ich gewöhne mich nicht an den Tee.
d) Ich gehe früher ins Bett, es sei denn, ich sehe etwas Interessantes im Fernsehen.
e) Ich esse weniger Süßigkeiten, es sei denn, es kommen Weihnachten, Ostern, Pfingsten oder andere Feste.
Formen Sie jetzt Ihre eigenen Sätze um, indem Sie "sonst", "andernfalls" oder "wenn nicht" benutzen.
Beispiel: Ich fange pünktlich an zu arbeiten, es sei denn, ich bleibe mit dem Auto im Stau stecken. -> Wenn ich nicht mit dem Auto im Stau stecken bleibe, fange ich pünktlich an zu arbeiten.
1) Wenn ich mich selbst nicht so anstrenge, lerne ich besser und erledige auch viel mehr.
2) Ich muss die Bücher der Lektüreliste mit Hilfe eines Wörterbuchs lesen, sonst verstehe ich nicht alles.
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3) Ich bereite mich auf die KDS Prüfung, indem ich unter anderem einen Trainingskurs mache, andernfalls traue ich mich vielleicht nicht, diese Prüfung zu versuchen.
4) Ich versuche jeden Tag, meine Lernunterlagen aufzumachen, es sei denn, ich bin nach der Arbeit viel zu müde.
5. Übung: In der vorigen Übung ging es um Gegenbedingungen, während es jetzt um Gegensätze geht. Sie üben hier, wie Sie mit Hilfe der folgenden Ausdrücke Dinge vergleichen und Unterschiede benennen können. Sehen Sie zunächst, wie die Formen verwendet werden. Beachten Sie die unterschiedliche Verbstellung.
Formulieren Sie dann mit den angegebenen Wörtern Vergleichssätze. Beispiel: In Deutschland feiert man am 24. Dezember Bescherung. (England, 25.12. - während) -> Während man in Deutschland am 24. Dezember Bescherung feiert, gibt es in England die Geschenke erst am 25. Dezember. a) Das Frühstück ist in Deutschland eine wichtige Mahlzeit. (Italien, Abendessen - dagegen)
->Das Frühstück ist in Deutschland eine wichtige Mahlzeit, in Italien dagegen ist das Abendessen wichtig.
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b) Hier trinken viele Menschen gern Bier. (Frankreich, Wein - im Gegensatz dazu)
->Hier trinken viele Menschen gern Bier, in Gegensatz dazu trinkt man in Frankreich lieber Wein.
c) In Deutschland kann man seit dem 1. Januar mit Euro bezahlen. (Schweiz, Franken - während)
->Während in der Schweiz nur mit Franken bezahlt wird, kann man seit dem 1. Januar in Deutschland mit Euro zahlen.
d) Viele Arbeitnehmer in der Bundesrepublik haben 6 Wochen Urlaub im Jahr. (USA, 2 Wochen - jedoch)
->Viele Arbeitnehmer in der Bundesrepublik haben sechs Wochen Urlaub im Jahr, in den USA jedoch haben sie nur noch zwei Wochen Urlaub.
Schreiben Sie jetzt selbst einen kleinen Text, in dem Sie z.B. Ihre Heimatstadt mit einer anderen Stadt oder mit einem Dorf vergleichen (etwa 4 Sätze).
6. Übung: Die letzte Form der Satzverknüpfungen ist zu interessant, als dass wir sie einfach weglassen könnten. Vergleichen Sie die beiden folgenden Sätze, die den gleichen Inhalt haben:
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Im Satz mit "zu ..., als dass" steht der Konjunktiv II, im Satz mit "so ..., dass" steht eine Negation. Beide Sätze haben die gleiche Bedeutung. Probieren Sie es selbst: Schreiben Sie die folgenden Sätze zu Ende und formulieren Sie den gleichen Satz auch mit "so ..., dass".
Beispiel: Dieter ist ein schwieriger Mensch und weiß nicht, wohin er in Urlaub fahren soll. In Italien ist es ihm zu heiß, als dass ... -> In Italien ist es ihm zu heiß, als dass er sich dort wohl fühlen würde. -> In Italien ist es so heiß, dass er sich dort nicht wohl fühlen würde. 1) In Schweden gibt es zu viele Mücken, als dass er sich dort entspannen könnte. -> In Schweden gibt es so viele Mücken, dass er sich dort nicht entspannen könnte.
2) Eine Reise in die Karibik ist zu teuer, als dass er sie sich leisten würde. -> Eine Reise in die Karibik ist so teuer, dass er sie sich nicht leisten würde. 3) Auf seinem Balkon ist es ihm aber zu langweilig, als dass er in Urlaub einfach zu Hause bleiben würde. ->Auf seinem Balkon ist es ihm aber so langweilig, dass er in Urlaub niemals zu Hause bleiben würde.
Und Sie? Sind Sie auch so wählerisch, wenn es um Ihr Urlaubsziel geht? Bitte schreiben Sie etwa vier Sätze über mögliche Ziele und warum Sie nicht dorthin fahren. Benutzen Sie "zu ..., als dass" und "so ..., dass".
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7. Übung: Und wieder sind Sie am Ende einer Einheit angekommen. Jetzt bleibt nur noch, das bisher Gelernte anzuwenden. Verbinden Sie die folgenden Sätze mit den vorgegebenen Wörtern. Beachten Sie, dass es immer zwei Lösungen gibt.
Beispiel: Den Roman von Erich Kästner hat fast jeder gelesen. Die Verfilmung kennen sehr viele. (sowohl ... als auch / nicht nur ..., sondern auch) 1.: Fast alle kennen sowohl den Roman von Erich Kästner als auch den Film. 2.: Sehr viele kennen nicht nur den Roman von Erich Kästner, sondern auch den Film.
a) Den Roman "Drei Männer im Schnee" kennen viele Deutsche. Der Krimi von Alfred Komarek ist relativ unbekannt. (während / im Gegensatz dazu)
b) Lesen Sie die Bücher der Lektüreliste zum Kleinen Sprachdiplom mehr als einmal. Sie verstehen Sie besser. (je ..., desto / um ... zu)
c) Die Sprache des Romans ist nicht schwierig. Der Inhalt ist. (weder ... noch / geschweige denn)
d) "Drei Männer im Schnee" ist eine amüsante Lektüre. Sie mögen keine komischen Bücher. (es sei denn / falls)
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7. Übungseinheit Modalverben
1. Übung: In der ersten und zweiten Übung wiederholen Sie die so genannte objektive Bedeutung der Modalverben. Diese Bedeutung haben Sie kennen gelernt, als Sie angefangen haben, Deutsch zu lernen. Bitte ordnen Sie die Substantive im Kasten den Sätzen darunter zu. Beachten Sie dabei die unterstrichenen Modalverben und ihre Bedeutung im Satz. Mit dieser Übung trainieren Sie, Modalverben zu umschreiben, d.h. sie mit anderen Worten auszudrücken.
Klaus kann immer noch nicht kochen. = Fähigkeit Hier darf man nicht parken. = Verbot
Seine Eltern wollen ein neues Auto kaufen. = Wunsch
Am Wochenende will Beate nach Berlin fahren. = Absicht
Sie müssen den Vertrag hier unterschreiben. = Pflicht
Bei dieser Übung darf man ein Wörterbuch benutzen. = Erlaubnis Sie sollten Stress vermeiden. = Empfehlung
Das Fahrer soll das Paket nur persönlich abgeben. = Befehl
2. Übung: Formulieren Sie anhand der Grafik, was für Deutsche am Arbeitsplatz wichtig ist. Ergänzen Sie das jeweils passende Modalverb und gegebenenfalls die Negation. Manchmal passen mehrere Verben. Beispiel: Der Arbeitsplatz ___muss ___ sicher sein.
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Schreiben Sie jetzt noch einen kleinen Text (ca. 4-5 Sätze) über Ihren eigenen idealen Arbeitsplatz. Benutzen Sie möglichst viele Modalverben.
3. Übung: Mit Modalverben können auch subjektive Aussagen gemacht werden. Das heißt, dass die Person, die das Modalverb benutzt, also der "Sprecher", mit einbezogen wird. Formen Sie die folgenden Sätze eines Zeugen um, indem Sie "wollen" oder "sollen" einsetzen, um einen Zweifel an der Wahrheit der Aussage auszudrücken.
Beispiele: 1) "Ich kam gegen Mitternacht aus der Kneipe und machte mich auf Nachhauseweg."-> Der Zeuge will um Mitternacht aus der Kneipe den
gekommen sein und will sich auch den Nachhauseweg gemacht haben. 2) "Niemand war auf der Straße."-> Niemand soll auf der Straße gewesen sein. a) "Der Bus war gerade weggefahren, deshalb ging ich zu Fuß." -> Der Bus soll weggefahren sein, deshalb will der Zeuge zu Fuß gegangen sein.
b) "Plötzlich hörte ich ganz in meiner Nähe einen Schuss." -> Er will ganz in seiner Nähe einen Schuss gehört haben.
c) "Vor mir sprang ein Mann über einen Zaun auf die Straße und lief davon." ->Ein Mann soll vor ihm über einen Zaun auf die Straße gesprungen haben und davon gelaufen sein.
d) "Hinter ihm erschien ein Mann im Bademantel, der schrie: 'Stehen bleiben!'" -> Hinter ihm soll ein Mann im Bademantel erschienen sein und „Stehen bleiben“ geschrieen haben.
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e) "Ich ging hinter einem Auto in Deckung." -> Er will hinter einem Auto in Deckung gegangen sein. f) "Dann erschien die Polizei und verhaftete mich als mutmaßlichen Einbrecher!" -> Dann soll die Polizie erschienen sein und ihn als mutmaßlichen Einbrecher verhaftet haben. g) "Ich bin unschuldig!" -> Er will unschuldig sein.
4. Übung: Für Sie ist es wichtig zu erkennen, welches Modalverb gemeint ist, deshalb üben Sie jetzt einige Umschreibungsformen für "wollen" und "sollen". Vervollständigen Sie die Sätze und verwenden Sie dabei jeweils ein Modalverb. Achten Sie auf die unterstrichenen Satzteile, sie geben Ihnen einen Hinweis auf das richtige Modalverb.
Beispiel: Razzia in Köln - Es geht um Bestechung und Betrug. Wie berichtet, hat die Polizei gestern in Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal zahlreiche Büroräume durchsucht -> Die Polizei soll gestern in Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal zahlreiche Büroräume durchsucht haben.
a) Ein Polizeisprecher teilte mit, dass gegen zwei Firmen und sieben Mitarbeiter ermittelt wird.
->Die Polizei will gegen zwei Firmen und sieben Mitarbeiter ermittelt haben. b) Nach Angaben der Behörden hat ein Bauunternehmen die Stadt Köln um rund eine halbe Million Mark geschädigt.
->Die Stadt Köln soll von einem Bauunternehmen um rund eine halbe Million Mark geschädigt worden sein.
c) Ein städtischer Angestellter gestand, Bestechungsgelder von einer Firma genommen zu haben.
->Ein Angestellter der Stadt will Bestechungsgelder von einer Firma genommen haben.
d) Laut Staatsanwaltschaft ist es auch im Brückenamt zu Unregelmäßigkeiten gekommen.
->Auch im Brückenamt soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein.
e) Die Polizei hofft, dass die Ermittlungsverfahren bald abgeschlossen sind. ->Die Ermittlung soll bald abgeschlossen sein.
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5. Übung: Auch die anderen Modalverben "können - dürfen - müssen" haben eine so genannte subjektive Bedeutung: Sie drücken die Wahrscheinlichkeit oder Sicherheit aus, mit der etwas passiert. Sehen Sie sich dieses Bild an und überlegen Sie, was hier passiert sein könnte. Formulieren Sie die Antworten auf
die Fragen mit Hilfe der Modalverben "können - dürfen - müssen", je nachdem, wie sicher Sie sind. Geben Sie auch Ihre Begründung an.
a) Welche Nationalität hatten die Personen?
->Obwohl auf dem Tisch kanadische Münzen vergessen wurden, könnten die Räuber jede Nationalität gehabt haben. Es liegt nicht an der Staatsangehörigkeit, dass eine Person ein unverschämter Kerl ist. b) Was haben die Personen in dem Haus gemacht? ->Sie müssten im Haus geraubt haben, weil alles durcheinander gebracht worden ist. c) Warum ist ein Stuhl zerbrochen?
->Die Diebesbande dürfte einen Streit gehabt haben, deshalb ist nicht nur ein Stuhl, sondern auch ein Glas zerbrochen. d) Wozu wurde das Fernglas benutzt?
->Das Fernglas dürfte zum Beobachten aus dem Fenster benutzt worden sein. Die Verbrecher warteten offenbar auf die Wirtin.
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e) Wem gehört die Tasche und was ist mit dieser Person passiert? ->Die Tasche müsste der Wirtin gehört haben, die eine ziemlich alte Dame sein sollte. Die Frau müsste angegriffen worden sein, als sie ihr Haus betrat. Das gesamte Bild mit überall liegenden Papierstücken und Zigarettenstrummeln weist deutlich daraufhin.
6. Übung: Auch hier geht es wieder um die Umschreibungen für Modalverben, die Sie lernen sollten. Sehen Sie sich die unterstrichenen Satzteile an und entscheiden Sie, welches Modalverb Sie verwenden müssen. Beispiel: Der Krebs wird besiegt werden.Revolutionäre Neuerungen in der Technik werden wahrscheinlich tief greifende Veränderungen in allen Lebensbereichen auslösen.
-> Revolutionäre Neuerungen in der Technik dürften tief greifende Veränderungen auslösen.
a) Deutsche Experten nehmen an, dass es in den nächsten 30 Jahren bahnbrechende Erfindungen geben wird.
-> In den nächsten 30 Jahren dürfte es bahnbrechende Erfindungen geben. b) Im Jahr 2011 ist es vielleicht schon möglich, künstliche Nieren zu transplantieren.
->Die Transplantation der künstlichen Nieren kann man vielleicht schon im Jahr 2011 durchführen./... kann vielleicht schon im Jahr 2011 durchgeführt werden. c) Möglicherweise hat man bis 2015 den Krebs besiegt. ->Der Krebs kann bis 2015 besiegt worden sein.
d) Neueste Forschungsergebnisse lassen auf einen Impfstoff gegen Aids hoffen. ->Gegen Aids kann ein Impfstoff erfunden werden; darauf hofft man dank der neuesten Forschungsergebnisse.
e) Sicher ist, dass sich die Arbeitszeitregelungen in den nächsten Jahren gravierend verändern werden.
->Die Arbeitszeitregelungen müssen sich in den nächsten Jahren gravierend verändern.
7. Übung: Auch diesmal gibt es zum Abschluss eine Gesamtübung. Nach jeder der folgenden Aussagen mit Modalverb folgen drei Sätze, von denen nur einer die Bedeutung der Aussage richtig wiedergibt. Bitte markieren Sie diesen Satz. Beispiel: Die Arbeitslosigkeit dürfte in diesem Jahr weiter steigen. 1. Der Wirtschaftsminister hat seine Erlaubnis dazu gegeben. 2. Wahrscheinlich steigt die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr. Richtig!
3. Die Gewerkschaften haben das gesagt.
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a) Mein Nachbar könnte an der Tür gelauscht haben.
1. Mein Nachbar ist sehr neugierig. Ich traue ihm zu, dass er lauscht.
2. Die Türen bei uns im Haus sind sehr dünn, deshalb hört man alles.
3. Mein Nachbar ist schwerhörig.
b) Der Politiker will von dem Geld nichts gewusst haben.
1. Niemand durfte mit dem Politiker über Geld sprechen.
2. Der Politiker ist unschuldig.
3. Der Politiker sagt, dass er von dem Geld nichts gewusst hat.
c) Der Frühling soll warm werden.
1. Die Meteorologen sagen einen warmen Frühling voraus.
2. Ich fahre im April in Urlaub und wünsche mir einen warmen Frühling.
3. Sicher wird der Frühling warm.
d) Der Sportler muss die Goldmedaille gewonnen haben.
1. Er jubelt so sehr, dass er sicher die Goldmedaille gewonnen hat.
2. Alle Landsleute sind traurig, wenn er nicht die Goldmedaille
gewonnen hat.
3. Sein Trainer hat solchen Druck gemacht, dass er die Medaille
gewinnen musste.
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8. Übungseinheit Modalverben II
Schon in den letzten Übungen haben Sie die Unterscheidung zwischen objektiver und subjektiver Bedeutung kennen gelernt. Jetzt geht es darum, häufig auftauchende Fehler zu vermeiden und so eine größere Sicherheit beim Gebrauch der Modalverben zu bekommen.
1. Übung: Die Modalverben "sollen" und "müssen" sind in ihrer objektiven Bedeutung sehr ähnlich und werden deshalb leicht verwechselt: sollen - bedeutet, dass jemand von mir etwas verlangt, mir einen Befehl oder Auftrag gibt (z.B. der Chef). Ich kann aber selbst entscheiden, ob ich den Befehl, Auftrag ... auch befolge oder nicht.
müssen - wird benutzt, wenn es um eine absolute Notwendigkeit geht, der ich mich nicht entziehen kann ohne eine Strafe zu riskieren (z.B. Steuern zahlen). Mein eigener Wille spielt dabei kaum eine Rolle.
Entscheiden Sie bei den folgenden Sätzen, ob Sie bei der Umformung "sollen" oder "müssen" benutzen.
Beispiel: Die Bibliothek hat eine Leihfrist von 4 Wochen. (Buch - zurückgeben) -> Nach 4 Wochen müssen Sie das Buch zurückgeben.
a) Die Hausordnung verlangt Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr. (Der Mietersich ruhig verhalten) ->Der Mieter muss sich ruhig verhalten.
b) Die Mutter verlangt von ihrem Sohn Klaus, die Hausaufgaben zu machen. (Klaus - lernen) -> Klaus soll lernen.
c) Auf dem Schild im Park ist ein Hund an der Leine abgebildet. (Spaziergänger - Hund anleinen) -> Der Spaziergänger muss seinen Hund anleinen.
d) Die Lehrerin gibt den Schülern die Aufgabe, eine Inhaltsangabe zu schreiben. (Schüler - 250 Wörter schreiben) -> Die Schüler sollen 250 Wörter schreiben.
e) Die Angestellte im Reisebüro sagt: "Buchen Sie sofort, sonst sind alle Plätze weg!" (Kunde - reservieren) -> Der Kunde soll reservieren.
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2. Übung: Neben die Form "sollen" im Indikativ tritt die Form "sollten" im Konjunktiv. Damit drückt man einen Rat oder eine Empfehlung aus. Es ist also eine höflichere Form als "sollen".
Geben Sie einer gestressten Freundin Ratschläge zur Entspannung. Benutzen Sie die Form "sollten". -> Du solltest auch mal nein sagen, wenn deine Beispiel: nein sagen Kollegen dich um etwas bitten. a) Terminkalender - voll packen
-> Du solltest deinen Terminkalender nich so voll packen. b) Arbeit - Pausen einplanen
-> Du solltest während deiner Arbeit Pausen einplanen. c ) Mittagspause - spazieren gehen -> Du solltest in der Mittagspause spazieren gehen. d) dein Freund - Haushalt helfen -> Dein Freund sollte dir im Haushalt helfen.
Fallen Ihnen noch mehr Empfehlungen ein? Notieren Sie in 4 bis 5 Sätzen, wie man am besten Stress vermeiden kann:
3. Übung: Häufig treten Verwechslungen auf von "dürfen" in objektiver Bedeutung (Erlaubnis) und "dürften" in subjektiver Bedeutung (große Wahrscheinlichkeit). Die subjektive Bedeutung steht immer im Konjunktiv II! Ergänzen Sie in den nächsten Sätzen die richtige Form von "dürfen" oder "dürften". Die unterstrichenen Teile sollen Ihnen helfen, die richtige Unterscheidung zu treffen.
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Beispiel: Parkplatz für Gehbehinderte. Gehbehinderte ..-> Gehbehinderte dürfen hier parken.Viele Indizien sprechen für die Schuld des Verdächtigen. Der Verdächtige ...-> Der Verdächtige dürfte der Täter sein. a) Ich nehme an, dass er Gründe für sein merkwürdiges Verhalten hat.
->Er dürfte Gründe für sein merkwürdiges Verhalten haben. b) Die Polizei ist nicht berechtigt, die Wohnung zu durchsuchen. ->Die Polizei darf die Wohnung nicht durchsuchen. c) Sie scheinen auch nach 20 Jahren Ehe noch glücklich zu sein. ->Sie dürften auch nach 20 Jahren Ehe noch glücklich sein. d) Vermutlich war niemand zu Hause, als der Postbote geklingelt hat. ->Niemand dürfte zu Hause gewesen sein, als der Postbote geklingelt hat. e) Sie haben die Genehmigung bekommen, auf diesem Feld ein Haus zu bauen. ->Sie dürfen auf diesem Feld ein Haus bauen.
4. Übung: Bei den Umformungen in der Prüfung kommt es nicht nur darauf an, dass Sie das richtige Modalverb finden, sondern Sie müssen auch die richtige Zeitform bilden. Hierbei ist wichtig, dass die Modalverben verschiedene Vergangenheitsformen bilden. Vergleichen Sie selbst: Entscheiden Sie bei den folgenden Sätzen, ob das Modalverb objektive oder subjektive Bedeutung hat und bilden Sie die Perfektform.
Beispiel: Laut seiner Freundin soll er reiche Eltern haben.-> Er soll reiche Eltern gehabt haben. (subjektiv)
Die Sekretärin soll den Brief sofort schreiben. -> Sie hat den Brief sofort schreiben sollen. (objektiv) a) Er will über Ostern nach Italien fahren. -> Er hat über Ostern nach Italien fahren wollen.
b) Mein Nachbar dürfte einen Hund haben. Ich höre Bellen aus seiner Wohnung. -> Mein Nachbar dürfte einen Hund gehabt haben. Ich habe Bellen aus seiner Wohnung gehört.
c) Am Wochenende kann Bernd seine Eltern nicht besuchen. Er muss arbeiten. (2 Umformungen!)
-> Am Wochenende hat Bernd seine Eltern nicht besuchen können. Er hat arbeiten müssen.
-> Am Wochenende kann Bernd seine Eltern nicht besucht haben. Er muss gearbeitet haben.
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d) Susanne will den Schauspieler kennen. -> Susanne will den Schauspieler gekannt haben. e) Der Kollege könnte krank sein. -> Der Kollege könnte krank gewesen sein.
5. Übung: Auch die Konjunktivformen der Modalverben bereiten manchmal Schwierigkeiten.
Formen Sie die folgenden Sätze um, indem Sie für die unterstrichenen Formen ein Modalverb im Konjunktiv benutzen. Achten Sie beim Umformen besonders auf die Zeit im Ausgangssatz.
Beispiel: Es wäre gut, wenn du sie anrufen würdest. -> Du solltest sie anrufen. Es wäre gut gewesen, wenn du sie angerufen hättest. -> Du hättest sie anrufen sollen.
a) Eine schnelle Einigung der Parteien in dieser Frage wäre wünschenswert. (die Parteien - sich einigen) -> Die Parteien sollten sich einigen.
b) Es hätte für Frau Weber die Möglichkeit zu einem beruflichen Aufstieg gegeben. (Frau Weber - Karriere machen) -> Frau Weber hätte Karriere machen können.
c) Der Auftrag des Mitarbeiters lautete, die Besucher am Flughafen abzuholen. (der Mitarbeiter - abholen - aber - vergessen)
-> Der Mitarbeiter hätte die Besucher am Flughafen abholen müssen, aber er hat es vergessen.
d) Vielleicht sinken die Preise für Benzin wieder. (die Preise - fallen)
-> Die Preise für Benzin könnten wieder fallen. e) Es war unangebracht, dass die Kollegin einen Streit angefangen hat. (Sie - Streit provozieren) -> Sie hätte keinen Streit provozieren dürfen.
Schreiben Sie nun einen Text (ca. 5 Sätze), in dem Sie beschreiben, was Sie getan hätten, wenn sich am Wochenende ganz unerwartet Besuch angemeldet hätte. Benutzen Sie möglichst viele Modalverben im Konjunktiv:
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6. Übung: Eine besondere Stellung nimmt das Modalverb "mögen" ein. Objektiv drückt es oft eine höfliche Bitte aus (ich möchte gern ...), subjektiv hat es die gleiche Wahrscheinlichkeitsbedeutung wie "können", also ca. 50 %. Es kommt aber noch ein weiterer Aspekt hinzu. Typisch für "mögen" ist, dass es eine Einschränkung mit "aber, doch ..." gibt. Sie mag berühmt sein, aber schön ist sie nicht.
Vervollständigen Sie die Sätze.
Beispiel: Der Roman mag schwierig sein, aber ... -> Der Roman mag schwierig sein, aber das Thema ist interessant.
a) Das Wetter mag schlecht sein, aber die Reise ist schon gebucht. b) Mein Nachbar mag unfreundlich sein, doch ich grüße ihn trotzdem. c) Benzin mag teuer sein, trotzdem fahre ich gewöhnlich Auto. d) Politik mag ein schmutziges Geschäft sein, allerdings streben viele an die Macht.
e) Liebesfilme mögen kitschig sein, gleichwohl bevorzugt man sie in dieser lieblosen, gewalttätigen Umgebung, in der wir leben und die uns alle erschreckt.
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7. Übung: Wollen Sie auch nach den Übungen dieser Einheit noch möglichst viele Beispiele für den Gebrauch von Modalverben lesen? Dann schauen Sie doch mal die Horoskope in Ihrer Tageszeitung an. Sie sind voller Modalverben! Beispiel: "Power dürfte derzeit Mangelware sein. Ihre Arbeit ist zur Routine geworden, aber Sie sollten Ihren alten Fleiß treu bleiben. Sie müssen Ihren Vorgesetzten von sich überzeugen, dann erwarten Sie neue Aufgaben. Beim Sport können Sie sich austoben."
Formulieren Sie selbst ein oder zwei Horoskoptexte. Benutzen Sie viele Modalverben und kombinieren Sie objektive und subjektive Bedeutung. Ca. 5-6 Sätz:
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9. Übungseinheit Wiederholung
1. Übung: Wortschatz
Auf der Grundlage des Textes von Übung 1 sollen Sie hier einige Vokabeln zum Thema erklären. Sie können einen Beispielsatz, ein Synonym (z.B.
Streichholz
und
Zündholz),
ein Antonym (z.B.
heiß
und
kalt)
oder eine Definition als Erklärung schreiben. Hier kommt es auf die richtige Erklärung und auf die sprachlich korrekte Form an.
Beispiel:
Akupunktur:
Nadeln in die Haut Kur: Das ist eine Heilbehandlung, die unter der ärztlichen Betreuung und immer an einem Ort, wo es ein besonderes Klima und Heilquellen gibt, durchgeführt wird.
Schulmedizin: Das ist allgemein anerkannte Heilkunde.
Zivilisationskrankheiten: Das sind Krankheiten, die für die moderne Zivilisation typisch sind.
2. Übung: Partizipialkonstruktionen und Relativsätze
In dieser Übung sollen Sie Relativsätze in Partizipialkonstruktionen umformen und umgekehrt. Sehen Sie sich zunächst das Beispiel an. Beispiel: Ein altes chinesisches Sprichwort sagt, dass Ärzte nur Honorar von den Patienten bekommen sollen, die gesund bleiben -> Ein altes chinesisches Sprichwort sagt, dass Ärzte nur Honorar von gesund bleibenden Patienten bekommen sollen.
a) Bislang fehlen wissenschaftliche Studien, die die Heilerfolge der chinesischen Medizin beweisen.
-> Bislang fehlen die Heilerfolge der chinesischen Medizin beweisenden, wissenschaftlichen Studien.
b) Die von einem Alternativmediziner diagnostizierten Rückenschmerzen sind auf feuchtes und kaltes Wetter zurückzuführen.
-> Die Rückenschmerzen, die von einem Alternativmediziner diagnostiziert wurden, sind auf feuchtes und kaltes Wetter zurückzuführen.
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c) Patienten, die bisher nicht geheilt werden konnten, finden manchmal Hilfe durch alternative Heilmethoden.
-> Die bisher nicht zu heilenden Patienten finden manchmal Hilfe durch alternative Heilmethoden.
d) Die Lehre der TCM, die auf einer alten Weisheit basiert, betrachtet den Menschen als Ganzes.
-> Die auf einer alten Weisheit basierende Lehre betrachtet den Menschen als Ganzes.
e) Akupunkturbehandlungen, die ein Arzt durchführt, werden meistens sogar von der Krankenkasse bezahlt.
-> Die von einem Arzt durchgeführten Akupunkturbehandlungen werden meistens sogar von der Krankenkasse bezahlt.
3. Übung: Satzumformungen
In der Prüfung müssen Sie Sätze umformen und dabei bestimmte Vorgaben beachten. Ergänzen Sie in dieser Übung die fehlenden Wörter, ohne den Sinn des Ausgangssatzes zu verändern. Unser Tipp: Achten Sie besonders auf die Kommasetzung, sie gibt Ihnen manchmal einen Hinweis, ob Sie eine Konjunktion oder eine Präposition brauchen.
Beispiel: Zwei Faktoren können das Qi aus dem Gleichgewicht bringen: das Klima und emotionale Störungen. -> Sowohl das Klima als auch emotionale Störungen können das Qi beeinflussen.
a) Wer sich "chinesisch" behandeln lässt, bekommt meistens von den Krankenkassen mindestens 50 % der Kosten erstattet. -> Die Krankenkassen zahlen dem Patienten, der "chinesisch" behandelt wurde, meistens mindestens die Hälfte der Kosten.
b) Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Akupunktur hilft, bestimmte Herzkrankheiten zu behandeln.
-> Amerikanischen Forschern haben den Beweis dafür erbracht, dass die Akupunktur bei der bestimmten Herzkrankheiten hilft.
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c) Mit Akupunkturnadeln lassen sich Nervenzellen so aktivieren, dass der Blutdruck sinkt.
-> Infolge der Aktivierung der Nervenzellen mit Akupunkturnadeln sinkt der Blutdruck.
d) Sind Organe geschädigt oder geht es um Notfallmedizin, ist der Einsatz der TCM meist fehl am Platz.
-> Im Falle, dass die Organe geschädigt sind, oder in einem Notfall, wird die TCM meist nicht eingesetzt.
e) Eine rote Zungenspitze bedeutet, dass der Patient an Stress leidet. -> Wenn die Zungenspitze rot ist, deutet es auf den Stress der Patienten.
4. Übung: Modalverben
Formen Sie die Sätze um, indem Sie für die unterstrichenen Partien das richtige Modalverb einsetzen. Die anderen Satzteile müssen teilweise auch entsprechend den Vorgaben umgeformt werden.
Beispiel: Bei chronischen oder psychosomatischen Krankheiten ist die Schulmedizin oft hilflos. -> Die Schulmedizin kann oft nicht helfen, wenn ein Patient an chronischen oder psychosomatischen Krankheiten leidet.
a) Sein Kollege empfiehlt Herrn S., eine alternative Therapie gegen seine Rückenschmerzen auszuprobieren.
-> Herr S soll auf Empfehlung seiner Kollegen eine alternative Therapie gegen seine Rückenschmerzen ausprobieren.
b) In China sieht die Studienordnung für Medizin auch Kurse für alternative Methoden vor.
-> Laut der chinesischen Studienordnung können auch Kurse für alternative Methoden einbezogen werden.
c) Es wäre für den Patienten ratsam gewesen, früher einen Spezialisten aufzusuchen.
-> Der Patient hätte früher einen Spezialisten aufsuchen sollen.
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d) Vermutlich wird die steigende Zahl der Patienten die Krankenkassen vor
immer größere Probleme stellen.
-> Die Krankenkassen dürften wegen der steigenden Zahl der Patienten vor immer größeren Problemen gestellt werden.
e) Wissenschaftlern ist es bisher nicht gelungen, die Erfolge der chinesischen Medizin zu erklären.
-> Wissenschaftler konnten bisher keine Erfolge bezüglich der Erklärung der chinesischen Medizin finden.
5. Übung: In dem nun folgenden Text fehlen die Verben. Setzen Sie die Verben in der richtigen Form ein.
Beispiel: Die traditionelle chinesische Medizin glaubt, dass ein Mensch dann gesund ist, wenn sich sein Leben im Gleichgewicht mit der Natur befindet.
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6. Übung: Satzbildung
Bilden Sie mit den angegebenen Wörtern Sätze. Adjektive sind durch ein Komma von den zugehörigen Substantiven getrennt. Manchmal müssen Sie Artikel, Präpositionen etc. hinzufügen. Noch ein Tipp: Beginnen Sie bei diesen Übungen immer mit dem Verb und versuchen Sie dann die anderen Teile sinnvoll und logisch zu ergänzen (Nominativ, Akkusativ etc.)
Beispiel: chinesisch, Ärzte - helfen - manchmal - Schulmedizin - versagen -> Wenn die Schulmedizin versagt, können manchmal chinesische Ärzte helfen. a) anbieten - zahlreich, Ärzte - Behandlungen - chinesische Heilkunst - ganz, Bundesrepublik - inzwischen - neben - Schulmedizin
-> In der ganzen Bundesrepublik bieten inzwischen zahlreiche Ärzte neben der Schulmedizin Behandlungen der chinesischen Heilkunst an. b) Akupunktur - Bestandteil, sein - nur - alternativ, Heilmethoden -> Akupunktur ist nur ein Bestandteil der alternativen Heilmethoden. c) viel, europäisch, Ärzte - Beispiel - einzeln, Körperbereiche - Orthopädenspezialisiert, sein
-> Viele europäische Ärzte, wie zum Beispiel Orthopäden, sind auf den einzelnen Körperbereichen spezialisiert.
d) chinesisch, Arznei - individuell - verschieden, Kräuter - Mineralienzusammen mischen
-> Chinesische Arznei mischt man individuell aus verschiedenen Kräutern und Mineralien zusammen.
e) beachten - Einsatz - bestimmt, Medikamente - gefährlich, Nebenwirkungen -> Bei bestimmten Medikamenten sind beim Einsatz die gefährlichen Nebenwirkungen zu beachten.
8. Übung: Als letztes würden wir von Ihnen gern wissen, was Sie von alternativen Heilmethoden halten. Wie sieht es damit in Ihrem Land aus? Können Sie über eigene Erfahrungen berichten? Bitte schreiben Sie einen kleinen Text, in dem Sie Ihre Meinung darlegen (ca. 130 Wörter).
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