Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Historischer Überblick 4
2.1 Erste Schritte in der zivilen Nutzung der Nukleartechnik 4
2.2 Der deutsch-brasilianische Deal 6
2.3 Das militärische „Parallelprogramm“ 9
3. Brasiliens Atomprogramm heute 15
3.1 Brasiliens Energiepolitik im 21. Jahrhundert 15
3.2 Das zivile Nuklearprogramm. 17
4. Der politische und rechtliche Rahmen. 19
4.1 Der Vertrag von Tlatelolco 20
4.2 Die Verifikationsbehörde ABACC und ihr Verhältnis zur IAEA 21
4.3 Brasilien und der NVV 22
4.4 Brasiliens Haltung zum IAEA-Zusatzprotokoll 23
5. Die Streitfrage: Was passiert in Resende - und warum? 25
5.1 Mögliche Motive für die Urananreicherung 25
5.2 Mögliche Motive für die Einschränkung der visuellen Inspektion und die
Ablehnung des IAEA-Zusatzprotokolls 29
5.3 Abwägung: Worum geht es wirklich? 31
6. Ausblick: Brasiliens und die nukleare Ordnung des 21. Jahrhunderts 32
7. Literaturverzeichnis 34
2
1.Einleitung
Brasilien gehört zu den Staaten mit der größten Landmasse und der größten
Bevölkerung der Erde. 1 Seit Jahrzehnten versucht die brasilianische politische Elite, ihrem Land den gebührenden Platz auf der Bühne der Weltpolitik zu verschaffen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehören indes Kernwaffenbesitz und Großmachtstatus weitgehend untrennbar zusammen. Ein militärisches Atomprogramm mit dem Ziel des Erwerbs von Kernwaffen wurde nach dem Übergang von der Militärdiktatur zur Demokratie zwar aufgegeben. Die Arbeiten an Ultrazentrifugen zur Urananreicherung gingen jedoch weiter. 2003 eröffnete Brasilien schließlich das erste Modul einer Urananreicherungsanlage in Resende. Offiziell dient diese Anlage kommerziellen Zwecken, doch es bestehen erhebliche Zweifel an der Rentabilität. Brasilien gestattet den Inspektoren der IAEA nur begrenzten Zugang zur Zentrifugenhalle und verhüllt Teile der Zentrifugen. Zudem hat Brasilien das IAEA-Zusatzprotokoll bis heute nicht unterschrieben. Diese Heimlichtuerei führte zusammen mit einer zunehmend selbstbewussteren Rhetorik der brasilianischen Regierung unter Lula da Silva zu Befürchtungen, Brasilien könnte entgegen aller Beteuerungen und vertraglicher Zusagen erneut nach Kernwaffen streben. Diese Arbeit stellt einen grundlegenden Überblick über das brasilianische Atomprogramm dar. Kapitel 2 bietet zunächst einen historischen Abriss über die Geschichte des brasilianischen Atomprogramms: die Anfänge, die Rolle des brasilianisch-deutschen Kooperationsabkommens von 1975 sowie das militärische Parallelprogramm. Kapitel 3 beschreibt die gegenwärtige brasilianische Energiepolitik und liefert Daten und Fakten zum zivilen Nuklearprogramm. In Kapitel 4 findet sich eine Übersicht der wichtigsten internationalen Vereinbarungen, in welche das brasilianische Atomprogramm eingebettet ist (bzw. im Fall des IAEA-Zusatzprotokolls eben nicht). In Kapitel 5 geht es um die in diesem Fall entscheidende Frage: Welche Ziele verfolgt Brasilien mit der Urananreicherung? Schließlich folgt im abschließenden
1 Brasilien befindet sich in beiden Fällen auf Rang fünf.
3
Kapitel 6 eine Einschätzung der Rolle Brasiliens als emerging power und des möglichen Einflusses auf die nukleare Weltordnung im 21. Jahrhundert.
2. Historischer Überblick
2.1 Erste Schritte in der zivilen Nutzung der Nukleartechnik
Bereits in den 1930er Jahren führten Wissenschaftler in Brasilien erste Versuche in
Bezug auf Nuklearphysik durch: 2 An der Universität Sao Paulo begann die Forschung zu kosmischer Strahlung, Atom- und Kernphysik. 3 In den 1940er Jahren starteten die USA und Brasilien ein Programm zur Exploration mineralischer Ressourcen in Brasilien. In der Folge unterzeichneten die beiden Staaten im September 1945 das ersten Nuklearabkommen Brasiliens mit den USA. Dieses Abkommen sah Uranlieferungen und Weitergabe von Information über entsprechende Vorkommen an die USA vor, welche sich im Gegenzug „zur Weitergabe von Know-how auf dem
Nukleargebiet, zu Technologietransfer und Weizenlieferungen“ verpflichteten. 4 Im Februar 1952 folgte, nun schon im Schatten des Kalten Krieges und der Aufrüstung der
Supermächte, das zweite Nuklearabkommen mit den USA. 5
1953 kaufte Brasilien drei Zentrifugen vom Institut für Physik und Chemie in Bonn. 6 Leiter des Instituts war Wilhelm Groth, einer der am „Uranprojekt“ der Nationalsozialisten beteiligten Physiker. Die Versuche mit diesen Zentrifugen verbesserten sicherlich das Verständnis der brasilianischen Forscher für die Technologie. Behauptungen, das Design der heutigen Zentrifugen baue letzten Endes
auf den deutschen Zentrifugen auf, 7 dürften aber kaum der Realität entsprechen: Es handelte sich um eher primitive Geräte, die zur Urananreicherung kaum geeignet waren
und in Brasilien den Spitznamen „Schokoladenmixer“ erhielten. 8 Brasilien profitierte in diesen Jahren aber wohl auch von frei zugänglichem Wissen über Zentrifugen eines anderen Typs, des sogenannten „Zippe-Typs“, bevor die
2 Abraham 1993: 1.
3 Malheiros 1993: 20.
4 Malheiros 1993: 21.
5 Malheiros 1993: 24.
6 Albright 1989, 20.
7 Siehe etwa Hoffmann/Goerdeler 1989.
8 Albright 1989, 20 sowie Malheiros 1993: 25f.
4
Industrienationen in den 1960er Jahren übereinkamen, entsprechende Beschreibungen
zu klassifizieren. 9
Im Dezember 1953 hielt US-Präsident Eisenhower seine „Atoms for Peace“-Rede vor der UN-Vollversammlung. Im August 1954 folgte das dritte Nuklearabkommen der beiden Staaten: Brasilien betrieb schwunghaften Handel mit Monazit und Lanthaniden,
die USA erhielten 10.000 Tonnen Nuklearmaterial für 100.000 Tonnen Weizen. 10 Im August 1955 unterzeichnete Präsident Café Filho Brasiliens Beitritt zum Atoms-for-
Peace-Programm. 11 Allerdings stellte sich heraus, dass die USA Brasilien kaum Raum zur Entwicklung einer eigenen nuklearen Infrastruktur ließen. Im selben Jahr wurde Juscelino Kubitschek Präsident und stoppte die Lieferung von 300 Tonnen bereits
verkauften Thoriumoxids an die USA. 12
1956 wurde die Nationale Kommission für Nuklearenergie (CNEN) gegründet. 13 CNEN installierte kurze Zeit später einen ersten Forschungsreaktor in São Paulo, 14 welchem einige Zeit später ein weiterer Reaktor in Belo Horizonte folgte. 15 Im selben Jahr stellte Brasilien den Export von Thorium, Uran und anderem radioaktivem
Material endgültig ein. 16 1957 war Brasilien eines der Gründungsmitglieder der IAEA. 17 1961 wurde Jânio Quadros Präsident und kündigte an, er wolle Kernkraftwerke
importieren. 18 Bereits im September musste Quadros allerdings wieder zurücktreten, sein Nachfolger wurde der Linkspopulist João Goulart. Unter Goulart errichtete die Regierung 1962 ein „staatliches Monopol über radioaktive Materialien“ und wandelte
die CNEN in eine bundeseigene Anstalt öffentlichen Rechts um. 19 1963 gründete CNEN in Rio das Institut für Nuklearenergie (IEN). Das IEN begann mit
dem Bau des Forschungsreaktors „Argonauta“, 20 dessen Technik zu 93 Prozent aus Brasilien stammte. Der Reaktor ging 1965 in Betrieb 21 und somit erst nach Beginn der
9 Ebenda.
10 Malheiros 1993: 25.
11 Malheiros 1993: 26.
12 Malheiros 1993: 36.
13 de Castro et al. 1989: 22
14 Ebenda.
15 Ebenda.
16 Malheiros 1993: 36.
17 Malheiros 1993: 37.
18 Ebenda.
19 Malheiros 1993: 38.
20 de Castro et al. 1989: 22
21 Der Reaktor ist heute noch in Betrieb, siehe Silvani, Maria/Gevaldo de Almeida/Rosanne Furieri/Ricardo Lopes/Marcelo Goncalves (2005): Thermal Neutron Computed Tomography at the
5
Militärdiktatur: Im März 1964 putschte die Armee gegen Präsident Goulart. Der Einfluss von CNEN auf die Entwicklung von Reaktoren begann in der Folge zu
sinken. 22 1967 verlagerte die Militärregierung CNEN zum Ministry of Mines and Energy. 23 Im Februar 1967 wurde der Vertrag von Tlatelolco zur Einrichtung einer kernwaffenfreien Zone in Lateinamerika unterzeichnet (siehe Kapitel 4.1), Brasilien und Argentinien lehnten diesen Vertrag ebenso ab wie ein Jahr darauf den Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag (NVV). Brasiliens Militär und Diplomatie nahmen die
Institutionalisierung der Idee von „haves“ und „have-nots“ als ungerechtfertigt wahr. 24
2.2 Der deutsch-brasilianische Deal
Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt, Brasilien mit Nukleartechnologie zu
beliefern. 25 1969 unterzeichneten Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher und technischer Kooperation. 26 In der Folge wurden brasilianische Techniker „sent to Germany for training in nuclear engineering”. 27 Unter dem neuen Präsidenten Emílio Garrastazu Médici kaufte die brasilianische Regierung 1970 dann
aber einen Druckwasserreaktor vom US-Konzern Westinghouse. 28 Parallel lief die Kooperation mit Deutschland weiter: 1971 wurde eine formelle Arbeitsbeziehung
zwischen CNEN und dem Forschungszentrum Jülich eingerichtet. 29 Die Ölkrise 1973 führte zu einer Vervierfachung der Ölpreise 30 und verschärfte den Druck, andere
Argonauta Reactor. In: Brazil Journal of Physics, 35. Jg., Nr. 3b, S. 775-778, online verfügbar unter http://redalyc.uaemex.mx/redalyc/pdf/464/46435514.pdf, zuletzt geprüft am 30.04.2009.
22 de Castro et al. 1989: 23.
23 Abraham 1993: 5.
24 Vgl. Costa 2006: 2.
25 Gall 1976: 8.
26 Ebenda.
27 Ebenda.
28 Laut Abraham (1993: 6) schon 1968, nach Redick (1995: 6) sowie Cabrera-Palmer/Rothwell (2008: 2573) im Jahr 1971 bzw. nach Costa (2006: 2) erst 1972. Der Kauf wurde aber offensichtlich 1970 getätigt (siehe Malheiros 1993: 41), 1971 begann der Bau. Der Westinghouse-Reaktor firmiert heute unter dem Namen Angra 1 und ging erst 1984 in Betrieb.
29 Gall 1976: 8. Die London Sunday Times berichtete laut Gall in diesem Zusammenhang über Gerüchte, dass deutsche Forscher in Brasilien Versuche durchführten „in areas that would be ruled out if it were attempted on German soil“.
30 Gall 1976: 7.
6
Energiequellen ins Auge zu fassen. 31 Zu dieser Zeit intensivierten sich auch die Spannungen zwischen Brasilien und Argentinien. 32 Vor diesem Hintergrund wurden erste Schritte eines militärischen Nuklearprogramms eingeleitet (siehe ausführlich Kapitel 2.3). Im Januar 1974 wurde Ernesto Geisel neuer Präsident. Im Mai zündete Indien mit „Smiling Buddha“ erfolgreich eine Plutoniumbombe. Im Juli kündigten die
USA an, keine weiteren Lieferverträge für angereichertes Uran abzuschließen. 33 Die staatliche Energiefirma Furnas verhandelte mit USA zwar über eine Brennstofflieferung, aber die USA machten eine NVV-Unterzeichnung durch Brasilien zur Bedingung. Vor diesem Hintergrund einigten sich Brasilien und die Bundesrepublik Deutschland im Februar 1975 auf ein Kooperationsabkommen (den „accordo nuclear“). Kernstück des Deals war die Lieferung von zwei deutschen Druckwasserreaktoren vom Typ Grafenrheinfeld mit je 1300 Megawatt bis 1985 sowie eine Option auf sechs
weitere bis 1990. 34 Der Vertrag sah außerdem folgende Punkte vor: 35 - Prospektion und Abbau von brasilianischem Natururan - Bau und Betrieb einer Urananreicherungsanlage - Errichtung einer Anlage zur Brennstoffherstellung - Errichtung einer Pilot-Wiederaufbereitungsanlage.
Diese Aufgaben sollten von deutsch-brasilianischen Gemeinschaftsfirmen verrichtet werden, in denen die Brasilianer mit ihrer Staatsfirma Nuclebras über eine Mehrheit verfügten. Im Fall der Errichtung der Reaktoren sollte der Anteil brasilianischer Firmen beim Bau und der Herstellung von Komponenten schrittweise über 70 Prozent (1980)
auf 90 Prozent (1990) ansteigen. 36 Brasilien versprach sich davon einen „step by step“- Technologietransfer. 37 DasAbkommen schwächte CNEN erneut, da das Hauptaugenmerk nun auf der Kooperation mit Deutschland über Nuclebras lag.
31 Dennoch war der ökonomische Sinn der zivilen Nutzung der Kernenergie in Brasilien schon damals äußerst zweifelhaft. Goldemberg (2006) konstatiert sogar: „[There] was no shortage of electricity.“
32 Für diese Verschlechterung in den bilateralen Beziehungen war vor allem der Vertrag von Itaipu zwischen Brasilien und Paraguay verantwortlich (vgl. Malheiros 1993: 149). Argentinien war insbesondere besorgt, dass Brasilien im Falle eines Konflikts die Schleusen des geplanten Itaipu-Staudamms öffnen könnte, was zum Ansteigen des Wasserspiegels des Rio de la Plata und potenziell zur Überschwemmung von Buenos Aires führen würde.
33 Gall 1976: 8. Zur Begründung wurde die völlige Auslastung der drei AEC-Anreicherungsanlagen auf absehbare Zeit angegeben.
34 Gall 1976: 6.
35 Gall 1976: 6 sowie «Brasilien muß die Bombe testen« in DER SPIEGEL 42/1989, S. 151.
36 Gall 1976: 6.
37 de Castro et al. 1989: 22.
7
Das Abkommen stieß in Brasilien, 38 Deutschland und der internationalen Politik auf scharfe Kritik. Insbesondere die USA, die bis zu diesem Zeitpunkt ein weitgehendes
Monopol auf den Export von Kernreaktoren besessen hatten, reagierten irritiert. 39 Für Deutschland war der Vertrag eine willkommene Gelegenheit, der unter Absatzschwierigkeiten leidenden deutschen Atomindustrie - zum damaligen Zeitpunkt galt ein Moratorium, das den Bau neuer Kernkraftwerke in Deutschland untersagteunter die Arme zu greifen. Eine wirksame Norm der Nichtverbreitung, welche dieser Intention etwas hätte entgegensetzen können, gab es zum damaligen Zeitpunkt in Deutschland nicht 40 - obwohl Deutschland zur selben Zeit eines der Gründungsmitglieder der Nuclear Suppliers Group wurde. Brasilien ermöglichte der Vertrag auf den ersten Blick eine weitgehende Unabhängigkeit von den USA im Nuklearbereich. Vor allem aber ging es Brasilien darum, Know-how insbesondere zum Bau von Kernwaffen zu erlangen. Maximiano da Fonseca, zum Zeitpunkt des Abkommens Vizeadmiral der Marine und von 1979 bis 1984 brasilianischer
Marineminister, gab das 1987 in einem Interview in erstaunlicher Offenheit zu. 41 Ein wichtiger Faktor dafür, dass Brasilien eine Kooperation mit Deutschland einging und nicht mit den USA oder Kanada - die auch Angebote abgegeben hatten, welche im Falle von Kanada noch dazu wesentlich günstiger waren - dürfte die Tatsache gewesen sein, dass Deutschland im Gegensatz zur Konkurrenz nicht auf Full-Scope Safeguards
bestand. 42 Trotz aller Kritik begann 1976 der Bau von Angra 2. 43 Im selben Jahr
38 So formulierte die Brasilianische Gesellschaft für die Förderung der Wissenschaft vier grundlegende Einwände (siehe de Castro et al. 1989: 23): Die Vereinbarung ignoriere die in Brasilien vorhandene nukleare Expertise, ihr Nutzen sei aufgrund der unzureichenden Nutzung der Wasserkraft mangelhaft, die Sicherheit von Umwelt und Bevölkerung sei nicht sichergestellt und das Abkommen entspreche generell eher den Wünsche der deutschen Atomindustrie als den Bedürfnissen Brasiliens.
39 Die Beziehungen zwischen Brasilien und den USA verschlechterten sich in der Folge zusehends. 1977 kündigte die brasilanische Regierung schließlich den Militärischen Beistandsvertrag auf (siehe Abraham 1993, Fußnote 36).
40 Diese entstand erst, als sich nach dem Zweiten Golfkrieg herausstellte, dass der Irak mit Hilfe deutscher Firmen an der Atombombe arbeitete - was nachweislich durch laxe Ausfuhrkontrollen ermöglicht wurde. Siehe hierzu ausführlich Müller, Harald/Matthias Dembinski/Alexander Kelle/Annette Schaper (1994): From Black Sheep to White Angel? The New German Export Control Policy. PRIF Reports No. 32, Frankfurt am Main.
41 Wörtlich sagte da Fonseca dem Evangelischen Pressedienst: „Natürlich war die Anzahl der bestellten Atomkraftwerke viel zu hoch. Es war klar, daß die Deutschen damit Geld verdienen wollten. Also, ich sagte mir damals, wenn wir die Dinger kaufen sollen, gut, aber dafür verschaffen die uns die Technologie, die wir wirklich haben wollen. (...) Eine Atombombe muß Brasilien testen.“ (Hoffmann/Goerdeler 1989)
42 Siehe dazu Hoffmann/Goerdeler 1989. Lediglich in Anlagen, welche deutsche Technologie enthielten, mussten Inspektionen zugelassen werden. Dies ermöglichte es den Brasilianern effektiv, das Parallelprogramm aufzubauen.
43 Malheiros 1993: 70.
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Dominik Hauber, 2009, Was passiert in Resende?, München, GRIN Verlag GmbH
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