Inhalt III
Inhalt
1 Einleitung. 1
2 FunktionsweiseeVoting. 2
2.1 SystematikvonWahlen 2
2.2 eGoverment. 3
2.2.1 ProzesseeVotingundeElection. 3
2.2.2 ProzesseeGovermentPortalundeDiscussion 4
2.2.3 ProzessePartizipation. 4
2.3 DefinitionvoneVoting. 4
2.4 Entscheidungsverfahren. 4
2.5 FormendeseVoting. 6
2.5.1 Distanzwahl. 6
2.5.2 Präsenzwahl. 7
2.5.3 Wahlunterstützung. 8
2.6 FunktionsablaufeVoting. 9
3 UmsetzungdeseVoting. 11
3.1 ZielgruppenvoneVoting. 11
3.2 Rahmenbedingungen. 12
3.2.1 technische. 12
3.2.2 organisatorische 13
3.2.3 rechtliche 13
3.3 SicherheitvoneVoting. 14
3.3.1 DefinitiondesSicherheitsproblems. 14
3.3.2 DefinitionderBedrohung,Annahmeundorganist.Sicherheitspolitik 15
3.3.3 Sicherheitsziele. 15
3.3.4 ITSicherheitsanforderungen 16
4 NutzendeseVoting. 17
IV
4.1 Vorteile/Nachteile. 17
4.2 Auswertungsmöglichkeiten 17
4.3 Altersgruppen 20
4.3.1 GenerationderälterenMenschen 20
4.3.2 GenerationderComputergründungszeit. 21
4.3.3 GenerationderjungenMenschen. 21
4.4 Wahlbeteiligung. 21
5 EntwicklungsstanddeseVotings. 24
5.1 eVotingindereuropäischenUnion. 24
5.2 eVotingindenUSA 25
5.3 eVotinginderSchweiz. 25
5.4 eVotingbeipolitischeWahlen. 27
5.4.1 Wahlcomputer. 28
5.4.2 Internetwahl 29
6 Fazit. 31
Abk ürzungsverzeichnis 32
Abbildungsverzeichnis. 33
Tabellenverzeichnis. 35
Literaturverzeichnis 37
1 Einleitung
Die folgende Arbeit beschreibt das Thema eVoting unter den Gesichtspunkten des WahlcomputersundderInternetwahl.
ZunächstwirddiegenerelleFunktionsweisedeseVotingsbeschrieben.DabeiwirdeVoting definiert, verschiedene Arten erläutert und abschließend die Funktionsweise dargestellt. Der nächste Abschnitt behandelt dann die Umsetzung, welche auf die Zielgruppen, die Rahmenbedingung und auch auf die Sicherheit des eVotings eingeht. Der Abschnitt über denNutzenstelltdannzunächstdieVorteileundNachteilegegenüber.Erbeleuchtetkurz die Auswertungsmöglichkeiten, das Alter der Wähler und die Wahlbeteiligung. AbschließendwirdaufdenEntwicklungsstandeingegangen,derdieSchweiz,dieEUunddie USAbetrachtet.
2 FunktionsweiseeVoting
Die Gesellschaft hat sich seit den ersten bekannten Wahlen in der Antike zu einer modernen und globalen Kommunikationsgesellschaft gewandelt. Somit sind im Laufe der Zeit verschiedene Wahlmethoden entstanden, wovon eVoting die modernste Art ist. In diesemKapitelwerdendieverschiedenenFormenundderallgemeineFunktionsablaufdes eVotingserläutert.AlsGrundlagewerdendieverschiedenArtenzuWählenineinerkurzen Systematik vorgestellt. Im Anschluss werden die Zusammenhänge zwischen eGoverment undeVotingerläutert.
2.1 SystematikvonWahlen
Die Art zu Wählen lässt sich in drei Gruppen einordnen. Hierbei ist das UnterscheidungsmerkmalanwelchemOrtgewähltwird. N Wahlversammlung
BeieinerWahlversammlungsindallewahlberechtigtenPersonenamgleichenOrt versammeltundführendieWahlgemeinsamdurch.DiesedieursprünglichsteArt zuwählen. N Wahllokal
DamitderGrößederTerritorialstaateneineWahlversammlungnichtmehr durchführbarwar,wurdenWahllokaleeingeführt.Indiesenwirdmeistbezirksweise gewählt,wobeieshierbeizweigrundsätzlicheMöglichkeitengibt.DieWahlvon Wahlmännern,welchedannineinerWahlversammlungwählenoderalle abgegebenStimmenwerdenaneinerZentrallenStellezusammengeführt. N Fernwahl
BeieinerFernwahlwirddieStimmenichtaufeinerWahlversammlungoderin einemWahllokalabgeben,sondernaneinemfürjedenWählendenfreiwählbaren Ort.DiebekanntesteMethodeisthierbeidieBriefwahl.Indermodernen InformationsgesellschaftkanndiesjedochmitmodernenMethodenwiez.B.dem InternetoderSMSgeschehen.
DiewichtigsteArtderWahlistdiepolitische,diesewirdheutemeistalsKombinationvon WahllokalmitFernwahlbetrieben.
Funktionsweise eVoting
2.2 eGoverment
Auf abstrakter Ebene werden im eGoverment Prozesse von öffentlichen Verwaltungen, Politik und Staat mit Methoden der Informations- und Komunikations Technologie (IKT) um gesetzt. 1 Hier bei sind die Prozesse meist ineinander übergreifend und so entsteht eine Grauzone am Überschneidungspunkt der beiden beteiligten Prozesse. Durch diese Grauzone variieren die Definitionen je nach Betrachtung.
Als Beispiel gibt es nach Meier fünf Partizipationsprozesse beim eGoverment (siehe Abbildung 1), welche durch die stärke zweier Faktoren unterschieden werden. Der erste Faktor ist die persönliche Einbeziehung des Bürgers, diesem steht die Komplexität der Sachfrage gegenüber. Je stärker ein Bürger in einen Prozess eingebunden ist umso geringer ist die Komplexität der behandelten Sachfrage.
2 Abbildung 1 Partizipationsprozesse beim eGoverment
2.2.1 Prozesse eVoting und eElection
Unter dem Prozess eVoting versteht Meier die Stimmabgabe bei der Entscheidung bei Sachthemen, wohingegen eElection die Wahl eines Mandatsträgers ist.
1 Vgl. (2) S. 3ff.
2 Vgl. (3) S. 164
2.2.2 ProzesseeGovermentPortalundeDiscussion
Im Prozess des eGoverment Portals werden auf einem Portal verschiedene Behördendienste in Anspruch genommen. Dies kann z.B. der Informationsabruf von einer Webseite sein. Die Diskussion komplexer Sachthemen in z.B. einem Bürgerforum wird
2.2.3 ProzessePartizipation
Nach einer Studie des Bundes Innenministeriums 4 werden bei ePartizipation sechs Beteiligungsformenunterschienden.Diesesind: 1. Information 2. TransparenzdurchDritte 3. Konsultation 4. Eingaben,BeschwerdenundPetitionen 5. Kooperation 6. Aktivismus,KampagnenundLobbying
Wobei die erste Beteiligungsform durch den Prozess eGoverment Portal und eDiscussion abgedeckt wird. An diesem Beispiel, wird die vorher angesprochene Grauzone bei der DefinitiondereinzelnenProzessedeutlich.
2.3 DefinitionvoneVoting
Es gibt verschiedene Definitionen des Begriffes eVoteing. In Kapitel 2.2.1 wurde die Definition von Meier im Rahmen der eGovermentprozesse dargestellt. Hansen und Meisner 5 definieren eVoting als Wahlen und Abstimmungen mit Mitteln der IKT und dem ZieleinesAktesderEntscheidung.
Hingegen definiert Kimmer 6 wenn bei einem der Prozesse Wähleridentifikation, Stimmabgabe oder Stimmauszählung Mittel der IKT verwendet werden als eVoting. Diese DefinitionistallgemeinundwirddieserArbeitzuGrundegelegt.
2.4 Entscheidungsverfahren
Wenn es eine Stimmabgabe gibt, dann geschieht dies um eine Entscheidung herbei zu führen.EsgibtvierEntscheidungsverfahrenwelcheinAbbildung2dargestelltwerdenund
3 Vgl.(12)S.162ff.
4 Vgl.(10)S.5
5 Vgl.(13)S.92
6 Vgl.(14)S.11
Funktionsweise eVoting
mittels Stimmabgabe entschieden werden. Die Verfahren unterscheiden sich in der Komplexität und dem Ziel der Entscheidung.
7 Abbildung 2 Abgrenzung verschiedener Entscheidungsverfahren Wahlen
Bei einer Wahl wird durch die Entscheidung eine Person oder Organisation für ein Aufgabengebiet gewählt. Hierbei kann es sich um eine politische Wahl oder eine Wahl in 8 handeln. einer anderen Organisation Abstimmungen
Abstimmungen sind ergebnis- oder handlungsorientierte Entscheidungen zu Sachthemen oder Problemen. Wobei die zugrundeliegenden Themen komplexer Natur sind. Befragungen/Erhebungen
Eine viel Zahl von Merkmalen bieten die Befragungen/Erhebungen, welche sich mit der Beantwortung von Fragestellungen welche in der Komplexität zwischen Umfragen und Abstimmungen liegen beschäftigen. Diese werden für wissenschaftliche Befragungen oder öffentliche Erhebungen eingesetzt.
7 In Anlehnung an (9) S. 7
8 z.B. Vereine, Aktiengesellschaft
Arbeit zitieren:
Diplom Wirtschaftsinformatiker (FH) Holger Weber, Sebastian Schneider, 2009, eVoting - Ein Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von eVoting mit dem Schwerpunkt Internetwahl und Wahlcomputer, München, GRIN Verlag GmbH
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