Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung: 3
2. Skizzieren der Gruppe und Teilnehmer: 4
3. Beschreibung des Fragebogens: 5
4. Grundsätzliche Veränderungs- und Interventionsmöglichkeiten: 6
5. Durchführung der Befragung: 7
5.1 Ergebnisse: 7
6. Zielsetzungen der Interventionen: 9
7. Konkrete Ansätze der Intervention: 9
8. Fazit: 9
9. Quellen: 10
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1. Einleitung:
„Zwei oder mehrere Menschen, die miteinander interagieren und in dem Sinne interdependent sind, dass ihre Bedürfnisse und Ziele eine gegenseitige Beeinflussung bewirken.“ (Cartwright und Zander, 1968; Lewin,1948) Unter einer Gruppe versteht man also mehrere Menschen, die relativ überdauernd in direkter Interaktion stehen und die ein Wir- Gefühl (Zusammenhalt) verbindet. Außerdem hat eine Gruppe immer gemeinsame Ziele und Aufgaben. Die Gruppenentwicklung im Sport findet nach Tuckmann in fünf Phasen statt. In der ersten Phase „Forming“ lernen sich die Mitglieder kennen und bauen erste Beziehungen auf. Die zweite Phase „Storming“ beinhaltet Meinungsverschiedenheiten, welche durch den Austausch von Einstellungen und Versuche, den eigenen Platz im Team zu finden, zu Stande kommen. In der „Norming“- Phase nimmt jeder seine feste Rolle ein, es entwickelt sich ein Gruppenzusammenhalt. Nach der erfolgreichen Bewältigung der „Normierungs- Phase folgt die „Performing“- Phase, in der das Team nun in der Lage ist anstehende Aufgaben gemeinsam in Angriff zu nehmen. Die abschließende Phase „Adjourning“ stellt das sich Auflösen der Gruppe und die Bewertung der beendeten Aufgabe dar. Das heuristische Modell nach Carron aus dem Jahre 1988 stellt die Gruppenkohäsion als nur einen Aspekt der Prozessvariablen dar. Neben dem Aspekt der Gruppenstruktur (Rollen, Status, Normen und Führung) und der Gruppenprozesse (Interaktion, Kommunikation, Kooperation und Wettbewerb) führt die Gruppenkohäsion zu den Output-Variablen. Diese Variablen unterteilen sich in Gruppenprodukte (Leistung/ Effektivität, soziales Klima) und individuelle Produkte (Leistung, Zufriedenheit, Bindung, Wohlbefinden). Dies alles wird beeinflusst durch die Input-Variablen, die sich in die Merkmale der Gruppenmitglieder und Gruppenumgebung gliedern. Mit der Gruppenkohäsion behandeln wir also nur einen kleinen Unterpunkt zur Erforschung von Sportgruppen. Der Begriff Gruppenkohäsion stammt vom lateinischen cohaerere = „zusammenhängen“ und beschreibt im weitesten Sinne den inneren Zusammenhalt einer Gruppe. Gruppenkohäsion als Phänomen wird vor allem in der Sozialpsychologie und ihren Anwendungsfeldern der Sportpsychologie erforscht. Das Phänomen der Gruppenkohäsion zählt zu den am häufigsten untersuchten Gruppenmerkmalen im Sportkontext (Bierhoff - Alfermann, 1986, 185ff.).
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Gruppenkohäsion wird gängiger Weise nach A. Carron (1982) verstanden als: „a dynamic process which is reflected in the tendency for a group to stick together and remain united in the pursuit of its goals and objectives“. Es geht also um den Zusammenhalt und das Zusammenbleiben einer Gruppe zur Erreichung gemeinsamer Ziele und/oder zur Befriedigung der emotionalen Bedürfnisse des Einzelnen. Die Gruppenkohäsion an sich lässt sich in zwei Hauptgruppen unterteilen. Zum einen die soziale Kohäsion, welche auf die emotionale Unterstützung und die Gemeinsamkeit mit andern anzielt. Und zum anderen die aufgabenbezogene Kohäsion, welche das erreichen sportlicher Ziele beispielsweise der Aufstieg oder die persönliche sportliche Weiterentwicklung beinhaltet. Außerdem muss beachtet werden, dass die Gruppenkohäsion einen sich ständig ändernden Prozess darstellt, da stets positive sowie negative Ereignisse die gesamte Gruppe beeinflussen. Das theoretische Modell von A. Carron und Kollegen lässt sich fernerhin in vier verschiedene Untergruppen aufteilen. Zusammenhalt in Bezug auf die Aufgabe steht dem Zusammenhalt in Bezug auf soziale Aspekte gegenüber. Entsprechend verhält sich die Einigkeit der Mannschaft als Ganzes (also wie gut der Zusammenhalt der Gesamtgruppe ist) gegenüber der Eingebundenheit des Einzelnen (wie gut man sich persönlich integriert fühlt). Die Mehrzahl von Studien bestätigt die Erwartung, dass Teams mit einer größeren Gruppenkohäsion erfolgreicher sind (Carron, A. 1988). Im Folgenden analysieren wir die Gruppenkohäsion im Gesundheitssport. Da in diesem Bereich der sportliche Erfolg nicht im Vordergrund steht, stellt sich die Frage, ob die Gruppenkohäsion dazu beiträgt, dass auch Gesundheitssportgruppen der gesundheitliche Erfolg gesteigert wird.
2. Skizzieren der Gruppe und Teilnehmer:
Der Präventionskurs Wirbelsäulengymnastik (WBS), in dem Frauenfitnessstudio „Atempause“, in Köln- Bayenthal, stellt die untersuchte Gruppe dar. Der oben genannte Kurs findet sechs Mal wöchentlich für je 45 Minuten statt und darf höchstens von je 20 Teilnehmerinnen besucht werden. Das Alter dieser liegt ca. zwischen 25 und 65 Jahren. Die WBS-Kurse werden von drei unterschiedlichen Trainerinnen geleitet und haben folgendes Ziel:
„WBS - Präventiv wirksame Wirbelsäulengymnastik zur Stärkung des gesamten Muskelkorsetts. Dehnung und Mobilisation sind hier genauso wichtig, wie die gezielte Kräftigung von Rücken- und Bauchmuskulatur. Gegen Rückenschmerzen hilft nur die
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Arbeit zitieren:
Janine Berger, 2009, Soziale Strukturen: Gruppenkohäsion, München, GRIN Verlag GmbH
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