Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Rechtsextremismus in der DDR 4
2.1. Grober Überblick 4
2.2. Entstehung einer rechtsextremistischen Skinheadszene 5
in den 80ern
2.3. Reaktion des Staates 7
3. Ursachen des Rechtsextremismus in der DDR 8
3.1. Leugnung der faschistischen Vergangenheit 8
3.2. Das Problem der Ausländer in der DDR 9
3.3. Zusammenfassung 10
4. Entwicklung des Rchtsextremismus nach der Wende 11
4.1. Rechtsextremismus und Wiedervereinigung 11
4.2. Eskalation der Gewalt nach der Wende 12
5. Schlußbetrachtung 14
6. Literaturverzeichnis 16
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1. Einleitung
Die Ausschreitungen von Hoyerswerda und Rostock, Anfang der neunziger Jahre, bei welchen rechtsradikale Jugendliche, auf brutalste Art und Weise gegen Asylbewerberheime vorgingen, sorgten deutschland- und weltweit für Aufsehen und Empörung. Die Angst ging um, daß sich im wieder vereinten Deutschland Nationalismus und Faschismus wieder ausbreiten könnten. Lichterketten im ganzen Land, an denen sich Hunderttausende beteiligten, sollten ein Zeichen setzen, daß Rechtsextremisten immer noch weit in der Minderheit waren.
Schnell stellte man sich in den Medien und in der Politik die Frage, warum vor allem die neuen Bundesländer Schauplatz dieser brutalen Übergriffe auf Ausländer waren. Es entstand bald der Eindruck das Ostdeutschland das Mekka des Rechtsextremismus in Deutschland wäre. Berichte über fremdenfeindliche oder rechtsradikale Übergriffe in Ostdeutschland waren an der Tagesordnung. Und das obwohl die DDR sich doch offiziell immer als „antifaschistischen Staat“ betrachtete und zur Untermauerung dieses Anspruches ja auch den „antifaschistischen Schutzwall“ errichtet hatte. Auch über rechtsextreme Straftaten in der Geschichte der DDR war nur sehr wenig bekannt.
In dieser Hausarbeit soll es nun darum gehen zu klären, ob diese Entwicklung nach der Wende wirklich so überraschend kam, oder ob die Wiedervereinigung in Wahrheit nicht nur der letzte Funke war, welcher das bereits trockene Stroh entflammte?
Um diese Frage beantworten zu können ist es von Nöten, daß man vor allem die Zeit vor der Wende, in Hinblick auf den Rechtsextremismus untersucht. Aber auch die Entwicklung nach der Wende muß kurz beleuchtet werden, um beurteilen zu können ob in der Entwicklung Ostdeutschlands, von der sozialistischen DDR zu einem Teil der Bundesrepublik, vielleicht eine gewisse Kontinuität des Rechtsextremismus erkennbar ist. Daher wird sich in dieser Arbeit im ersten Teil damit beschäftigt, welche Formen der Rechtsextremismus in der DDR annahm und wie der Staat auf ihn reagierte. Im zweiten Teil wird der Frage nachgegangen welche Ursachen dieser Rechtsextremismus hatte. Und im dritten Teil der Arbeit wird es darum
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gehen, wie sich der Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung entwickelte.
Besonders hilfreich zur Beantwortung dieser Fragen waren die Arbeitspapiere des Pädagogischen Zentrums Berlin, das durch die Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebene Heft „Aus Politik und Zeitgeschichte“ sowie das Buch von Armin Pfahl-Traughber „Rechtsextremismus“.
2. Rechtsextremismus in der DDR
2.1. Grober Überblick
Über rechtsextemistische oder fremdenfeindliche Vorfälle in der ehemaligen DDR ist bis heute hin relativ wenig bekannt. Gleichwohl muß man sagen, daß solche Vorfälle durchaus nicht seltener waren, als in der BRD. Im Gegensatz zur BRD wurden diese jedoch nur in den seltensten Fällen öffentlich bekannt.
Schon seit den frühen 50’ger Jahren kam es immer wieder zu Schändungen jüdischer Friedhöfe oder sowjetischer Kriegsdenkmäler. Auch Ausländer (vornehmlich Gastarbeiter aus sozialistischen Brüderländern), waren immer wieder Opfer fremdenfeindlicher Übergriffe. So kam es zu Beginn der achtziger Jahre in Thüringen zu einem Überfall einheimischer Jugendlicher auf ein Vietnamesenwohnheim, die die Vertragsarbeiter von weiterer zu hoher Normerfüllung abhalten wollten. 1 Auch in den Betrieben waren die Gastarbeiter dem Mißtrauen und der Diskriminierung der deutschen Kollegen ausgesetzt. So wurden die Ausländer häufig zu gefährlichen oder minderwertigen Arbeiten eingeteilt.
Besonders die achtziger Jahre waren gekennzeichnet durch eine starke Zunahme rechtsextremistischer Vorfälle. Vor allem die Fußballstadien waren beliebte Treffpunkte der Rechtsextremisten. Hier konnten, sie ohne Repressionen fürchten zu müssen, viele Leute mit ihren antisemitischen und fremdenfeindlichen Parolen erreichen. Sprüche wie „Zyklon B für den BFC“
1
Patrice G. Poutrus/Jan C.Behrends/Dennis Kuck, Historische Ursachen der Fremdenfeindlichkeit in den
neuen Bundesländern, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 39 (2000), S. 15-21 (21)
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Arbeit zitieren:
Carsten Socke, 2002, Rechtsextremismus in Ostdeutschland: Produkt der Wiedervereinigung oder Erblast der DDR?, München, GRIN Verlag GmbH
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uninteressant.
...also für eine einfache seminararbeit auch noch geldwerte gegenleistung zu verlangen scheint mir realitätsfern, zumal dann auch schon anhand der zwischentitel wie "Das Problem der Ausländer..." erkennbar ist, dass der AUtor wohl nicht viel Anspruch an die Schreibe zu stellen scheint (was die wissenschaftlichkeit angeht, lassen sich ja nur vermutungen aufstellen)
am Tuesday, March 04, 2008-