Einf ührung in die Spieltheorie
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 „Zu mir oder zu Dir?“ 3
2.1 Persönliche Situation. 3
2.2 IKEA-Werbung 4
3 Übertragung in die Spieltheorie 4
3.1 Persönliche Situation. 5
3.1.1 Normalform 5
3.1.2 Vergleich mit dem „Stein-Schere-Papier“-Spiel. 6
3.1.3 Spielbaum 7
3.2 IKEA-Werbung 8
3.2.4 Normalform 8
3.2.5 Vergleich mit dem „Kampf der Geschlechter“-Spiel 9
3.2.6 Spielbaum 9
4 Lösung 10
4.1 Persönliche Situation. 10
4.2 IKEA-Werbung 10
5 Kritik 10
Literaturverzeichnis 12
Abbildungsverzeichnis
(Quellen, s. dort)
Abb. 1: Normalform der Persönlichen Situation. 5
Abb. 2: Normalform des „Stein-Schere-Papier“-Spiels 6
Abb. 3: Spielbaum der Persönlichen Situation Teil 1. 7
Abb. 4: Spielbaum der Persönlichen Situation Teil 2. 8
Abb. 5: Normalform der IKEA-Werbung 8
Abb 6: Spielbaum der IKEA-Werbung 9
Einführung in die Spieltheorie
1 Einleitung
In dieser Arbeit geht es um die Gegenüberstellung zweier Situationen, die mit der Frage „Zu mir oder zu Dir?“ überschrieben werden können. Ich beginne mit der Beschreibung der beiden Fälle: Zunächst eine selbst erlebte Szene, dann ein Beispiel aus einem aktuellen Werbespot von IKEA. Vor der Übertragung in die Spieltheorie stelle ich Unterschiede und Gemeinsamkeiten dar und definiere einige Grundbegriffe, um sie im Folgenden weiter verwenden zu können. Die Spieltheorie kann den Spielern dann ihre Alternativen verdeutlichen und soll einen (oder mehrere) Lösungsweg(e) aufzeigen. Sowohl diese Ergebnisse, als auch meine Vorgehensweise, möchte ich abschließend kritisch bewerten.
2 „Zu mir oder zu Dir?“
In beiden Situationen geht es um den Konflikt eines jungen Pärchens und die Bestimmung des nächsten - und höchstwahrscheinlich letzten - abendlichen Zieles. Trotz dieses gemeinsamen Ausgangspunktes, entwickeln sich beide Fälle sehr unterschiedlich, wie die Beschreibungen zeigen werden.
2.1 Persönliche Situation
Mein Freund und ich waren im Kino und möchten auch den Rest des Abends gemeinsam verbringen. Da wir noch getrennt wohnen, müssen wir uns einigen, in wessen Wohnung wir übernachten wollen. Nun stelle ich die spielauslösende Frage: „Zu mir oder zu Dir?“ Darauf kann mein Freund erwidern: „Zu mir“, „Zu Dir“ oder „Mir egal“. Ich kann seiner Antwort zustimmen oder selbst eine andere Alternative vorschlagen. Im ersten Fall machen wir uns auf den Weg, im zweiten hat wiederum er die Wahl, ob er mir zustimmt oder es nicht tut. Falls wir uns nicht einigen können, wird die Stimmung mit jedem weiteren Versuch gereizter. So entscheiden wir uns nach einiger Zeit, beide getrennt nach Hause zu fahren, um einem Streit aus dem Weg zu gehen.
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Einführung in die Spieltheorie
2.2 IKEA-Werbung 1
Die Szene zeigt ein Pärchen, das auf dem Rücksitz eines Autos, wahrscheinlich ein Taxi, Platz nimmt und sofort beginnt, sich mit Küssen zu überhäufen. Dann eröffnet Er die Diskussion, indem er sagt „Zu Dir!“, womit Sie allerdings nicht einverstanden ist, denn sie möchte lieber zu ihm. Er widerspricht wiederum, was ihre Meinung jedoch nicht ändern kann. Der Ausgang der Situation wird nicht gezeigt. Es wird aber deutlich, dass die beiden auf diese Art und Weise nicht zu einer Lösung kommen werden. Um dem Konflikt auszuweichen, könnten sie sich entscheiden, statt einer endlosen Taxi-Fahrt, ein Hotelzimmer zu bezahlen.
3 Übertragung in die Spieltheorie
In der Spieltheorie stellen sich beide Fälle als endliche Zwei-Personen-Spiele mit perfekter Information und perfekter Erinnerung dar. Während meine Persönliche Situation dem „Stein-Schere-Papier“-Spiel ähnelt, spielt das IKEA-Pärchen eher das „Kampf der Geschlechter“-Spiel. Was bedeutet das genau?
Ein Spiel ist endlich, wenn es nach einer begrenzten Anzahl von Zügen endet. Im ersten Fall ist unser Ziel zwar sich zu einigen, wenn dieses Ziel aber nicht schnell genug erreicht wird, verbringen wir die Nacht lieber allein, als einen echten Streit zu riskieren. Dies wird nach spätestens 10 Zügen, die nicht zu einer Einigung geführt haben, wirksam.
Im zweiten Fall ist das Spiel ebenfalls endlich, da auch die Ressourcen des Pärchens ihren Fahrer zu bezahlen endlich sind. Ich nehme an, dass auch hier ein Streit oder ein allein verbrachter Abend droht, wenn sich nicht einer der beiden nachgiebig zeigt. Um eine gute Vergleichbarkeit zu erhalten, soll die Spieldauer ebenfalls 10 Züge betragen.
Es handelt sich um Zwei-Personen-Spiele, da jeweils zwei Spieler beteiligt sind: Mein Freund und ich bzw. Sie und Er. Es gibt auch Fälle in denen ein Mehr-Personen-
1 Suche„Im Auto“ unter www.werbefilmchen.de.
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Arbeit zitieren:
Katharine Pusch, 2008, Zu mir oder zu Dir? - Spieltheorie im eigenen Leben, München, GRIN Verlag GmbH
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