Inhaltsverzeichnis:
Seite :
1 Benedikt und seine Regel 1
2 Anordnung der Regel und die Analyse der Regula Benedicti 1
2.1 Der Prolog 2
2.2 Gemeinschaft unter Regel und Abt 2
2.2.1 Die Arten der Mönche 2
2.2.2 Der Abt 3
2.2.3 Die Einberufung der Brüder zum Rat 3
2.3 Die geistliche Kunst 4
2.3.1 Die Werkzeuge der geistlichen Kunst 4
2.3.2 Der Gehorsam 4
2.3.3 Die Schweigsamkeit 4
2.3.4 Die Demut 5
2.4 Das gemeinsame Gebet 5
2.5 Zur Organisation des Klosters 6
2.5.1 Die Dekane des Klosters 6
2.5.2 Die Nachtruhe 6
2.6 Verfehlungen und Strafen 6
2.6.1 Das Vorgehen bei Verfehlungen 6
2.6.2 Der Cellerar 7
2.6.3 Werkzeuge und Gerät des Klosters 7
2.6.4 Eigenbesitz des Mönches 7
2.7 Die Tägliche Versorgung 8
2.7.1 Der Küchendienst 8
2.7.2 Die Sorge um die Kranken 8
2.7.3 Der Leser 8
2.8 Maße Regeln Fehler und Bußen 8
2.8.1 Regelung der Mahlzeiten 8
Seite :
2.8.2 Regelung der Getränke 9
2.8.3 Die Einteilung der Mahlzeiten und die Fastenzeit 9
2.8.4 Zentrale Ordnung 9
2.8.5 Aufenthalt außerhalb des Klosters 10
2.8.6 Die Arbeit, das Gebet und das Oratorium 10
2.9 Beziehungen des Klosters nach Außen 10
2.9.1 Die Aufnahme von Gästen 10
2.9.2 Besitz der Mönche 10
2.9.3 Handwerker im Kloster 11
2.9.4 Die Neuaufnahme von Mönchen und Priestern 11
3. 1 Die Ordnung des Klosters 12
3.1.1 Die Priester des Klosters 12
3.1.2 Die Rangordnung 12
3.1.3 Einsetzung und Dienst des Abtes 12
3.1.4 Der Prior des Klosters 13
3.1.5 Der Pförtner 13
3.2 Gemeinschaft in Liebe 14
3.2.1 Ein „Bruder“ ist überfordert 14
3.2.2 Eigenmächtige Bestrafung eines „Bruders“ 14
3.2.3 Der Gegenseitige Gehorsam 14
3.2.4 Der Gute Eifer der Mönche 14
3.3 Der Epilog 15
4 Fazit (eigene Position) 1 5
Anhang :
A. Verzeichnis der verwendeten Literatur 16
B Handout des Referats 17
1 Benedikt und seine Regel - Darstellung in der Ausarbeitung
Die Regula Benedicti gliedert sich in 13 systematisch untergeordnete Bereiche, deren Inhalt sich dem Klosterleben widmet. Hierbei sollen alle Tagesabläufe- und Aufgaben im Klosterleben sowie Angelegenheiten- und die Stellung des Klosters behandelt, gegliedert, geordnet wie auch festgelegt werden. In der Regel wird das Klosterleben wie bei einer Verfassung Punkt für Punkt vorgeschrieben, so dass es für alles eine Ordnung bzw. so etwas wie eine Norm gibt.
2 Anordnung der Regel und die Analyse der Regula Benedicti
Die folgenden Bereiche und Unterpunkte der Regel sollen nun genauer erläutert und bearbeitet werden, hierbei wird chronologisch in der selben Reihenfolge vorgegangen, in dem das Original der Regel aufgebaut ist. Dies soll den Vorgang, in dem die Regel das Klosterleben behandelt, nicht verfälschen, um dem Leser einen Eindruck zu vermitteln, wie die Regel umfasst, was sie umfasst. Hierbei wurde als einzige Quelle die „Regel des heiligen Benedikt“ (übersetzt aus dem Lateinischen) verwendet, alle verwendeten Zitate verweisen auf diese Quelle. Die Anordnung der Regel: 1) Der Prolog 2) Die Gemeinschaft unter Regel und Abt 3) Die Geistliche Kunst 4) Das gemeinsame Gebet 5) Die Organisation des Klosters 6) Verfehlungen und Strafen 7) Die tägliche Versorgung 8) Der Tagesablauf 9) Fehler und Bußen 10) Beziehungen des Klosters nach Außen 11) Aufnahme-Ordnung 12) Dienst-Ordnung 13) Gemeinschaft in Liebe
1
2.1 Der Prolog
Die Regel des hl. Benedikt beginnt mit dem Prolog, so ist der Prolog die Einführung in die Schrift des heiligen Benedikt . Er ist hauptsächlich in direkter Rede verfasst, vgl. „Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters“ (Vgl. S. 4, Punkt 1). Der wird also gewissermaßen Adressat aufgefordert, durch die Benutzung von Bezeichnungen des Adressaten wie„mein Sohn“ (s.o.), wird eine Beziehung hergestellt, die äußerst intim ist. Den Söhne gehorchen ihren Vätern und Söhne gibt es nur in Familien. Dies zeugt von einem familiärem Charakter. Durch diese Erkenntnis kann man sagen, das der Adressat quasi aufgerufen wird. Folglich wird dem Adressaten versucht, die Wichtigkeit der folgenden Regeln verständlich zu machen, er wird z.B. aufgerufen „den Zuspruch des gütigen Vaters anzunehmen (vgl. S. 4, Punkt 1)...,dann wird er uns einst nicht enterben wie ein erzürnter Vater seine Söhne“(vgl. S. 4, Punkt 6). Bald darauf wird gesagt was zu tun ist um der oben genannten Gefahr zu entgehen, deutlich wird dies in Aussagen wie: „Die Schrift rüttelt uns wach und ruft“ (vgl. S. 4, Punkt 8), „Kommt, ihr Söhne, hört auf mich!“ (vgl. S. 4, Punkt 12) und „Lauft, solange ihr das Licht des Lebens habt“ (vgl. S. 4, Punkt 13). Wer dies tut und „so in Geduld an den Leiden Christi Anteil“.. hat, der darf ...„auch mit ihm sein Reich erben“(vgl. S. 5, Punkt 50). Die Vorgehensweise im Prolog ist pädagogisch sehr sinnvoll, denn wie mit den Zitaten gezeigt, wird erst Aufgerufen, dann eine Nähe hergestellt, folglich auf eine Gefahr aufmerksam gemacht, eine Lösung gezeigt und zuletzt auf die Konsequenz beim Einhalten der Regel eingegangen, die eine große Belohnung ist. Eine ähnliche Pädagogische Vorgehensweise wenden z.B. Eltern bei ihren Kindern an. Beispielsweise muss der Adressat noch nicht mal nach einer Lösung suchen, sondern braucht nur den fertigen Lösungsvorschlag annehmen und wird Belohnt. Der Lösungsvorschlag, nämlich die Regel, folgt zu gleich.
2.2 Gemeinschaft unter Regel und Abt
2.2.1 Die Arten der Mönche
In diesem Abschnitt werden 4 Arten von Mönchen vorgestellt:
Die Anachoreten, sie sind Einsiedler, hinreichend geschult und können somit gegen den Teufel ankämpfen. (vgl. S. 6, Kapitel 1, Punkt 3 ff. )
2
Die Sarabaiten, diese werden hier kritisiert, denn Sie haben keine Schule, keine Regel und kein Oberhaupt. Sie leben wie es ihnen gefällt und sind daher nicht reif und nicht abgehärtet genug um erfolgreich zu sein. (vgl. S. 6, Kapitel 1, Punkt 6 ff. ) Die Gyrovagen, sie ziehen Land auf u. Landab, leben in verschiedenen Klöstern und werden noch schlimmer dargestellt als die Sarabaiten. Da sie keine Regel, keine feste Schule und keinen halt haben. (vgl. S. 6, Kapitel 1,Punkt 10 ff. ) Und die Koinobiten, diese Art von den genannten, ist laut Regel die stärkste. Denn die Mönche leben in Gemeinschaft, fest im Kloster mit Regel und Oberhaupt. Also setzt der heilige Benedikt für sein Kloster diese Art des Mönchsleben ein. (vgl. S. 6, Kapitel 1, Punkt 1 ff.)
2.2.2 Der Abt
Er ist das Oberhaupt im Kloster, vertritt dort die Stelle Christi und wird dem entsprechend angeredet und geachtet (vgl. S 6., Kapitel 2, Punkt 2).Daher muss jeder ihm gehorchen „Sein Befehl und seine Lehre sollen wie Sauerteig göttlicher Heilsgerechtigkeit die Herzen seiner Jünger durchdringen.“ (vgl. S. 6, Kapitel 2, Punkt 5) .So ist er ein Vorbild für die Gemeinde und trägt zugleich Verantwortung, für die er beim Jüngsten Tag Rechenschaft abgeben muss (vgl. S. 7, Kapitel 2, Punkt 13 u. 14). Er soll lehren, darf aber dabei niemanden bevorzugen, er muss liebevoll und ernst zugleich sein (vgl. S. 7, Kapitel 2, Punkt 16 u. 17). Der Abt ist auch zuständig Unzüchtige zu tadeln und Widerspenstige zu bestrafen (auch Körperlich, allerdings dies nur nach mehrmaligem Ermahnen)( vgl. dazu S. 7, Kap. 2, P. 23 ff.). So steht er im Kloster über allem, da er wie schon gesagt, die Stelle Christi vertritt.
2.2.3 Die Einberufung der Brüder zum Rat
Bei wichtigen Entscheidungen soll der Abt die ganze Gemeinschaft zusammen rufen, sich mit allen beraten und zu einer Entscheidung kommen. Dabei soll man auch den Jüngeren Brüdern Gehör verschaffen, da Gott ihnen oft gute Gedanken schenkt. (vgl. S. 8, Kap. 3, P. 1 ff.)
3
Arbeit zitieren:
Ulvi Karagedik, 2007, Die Regel des heiligen Benedikt, München, GRIN Verlag GmbH
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