III
Inhaltsverzeichnis :
Inhaltsverzeichnis: III
Abbildungsverzeichnis : IV
Abk ürzungsverzeichnis: V
1. Einführung 1
1.1. Erläuterung der Fragestellung 1
1.2. Aufbau der Arbeit 2
2. Hintergrund: Der Treibhauseffekt 3
2.1. Der natürliche Treibhauseffekt 3
2.2. Der anthropogene Treibhauseffekt 4
3. Grundlage: Das Kyoto-Protokoll 5
3.1. Joint Implementation 6
3.2. Clean Development Mechanism 7
3.3. Emissionshandel 7
4. Der Emissionshandel in der Europäischen Union 8
4.1. Theorie des Emissionshandels 8
4.2. Rahmendaten des europäischen Emissionshandels 12
4.3. Emissionshandel in Deutschland 13
5. Bewertung des Emissionshandels 20
5.1. Ökologische Zielgenauigkeit des Emissionshandels 20
5.2. Ökonomische Effizienz des Emissionshandels 21
5.3. Umwelttechnologischer Fortschritt 22
5.4. Zusammenfassung 23
6. Vergleich zwischen der Versteigerung und der kostenlosen Vergabe von Zertifikaten 24
7. Der Post-Kyoto-Prozess 26
8. Fazit 27
Quellenverzeichnis : 29
IV
Abbildungsverzeichnis :
Abbildung 1: Kostenlos zugeteilte Emissionsberechtigungen in Prozent der
tats ächlichen CO2-Emissionen 2008-2012
Abbildung 2: Der Treibhauseffekt
Abbildung 3: Änderung des Atmosphärischen CO 2 -Gehalts
Abbildung 4: Weltkarte mit Stand der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls
Abbildung 5: Kyoto-Ziele der EU-15 Mitgliedsstaaten für 2008-2012
Abbildung 6: Der Markt für Emissionsrechte
Abbildung 7: Prinzip des Emissionshandels
Abbildung 8: Für den Emissionshandel relevanten Gesetze und Verordnungen
Abbildung 9: Zuteilungsmengen nach Tätigkeiten
Abbildung 10: Emissionsziele für Deutschland 2008 - 2012
Abbildung 11: Entwicklung des Spotmarktpreises für CO 2 -Zertifikate in der EU
V
Abkürzungsverzeichnis:
CDM: Clean development Mechanism
CER: Certified emission reduction
CO 2 : Kohlenstoffdioxid
DEHSt: Deutsche Emissionshandelsstelle
D.h.: Das heißt
EEX: European Energy Exchange
ERU: Emission reduction units
EU: Europäische Union
JI: Joint Implementation
Mio.: Millionen
N: Nachfrage
NAP: Nationaler Allokationsplan
Pe: Preis der Emissionsrechte
Ppm: Parts per million
RL: Richtlinie
TEHG: Treibhausemissionshandelsgesetz
UNFCCC: United Nations Framework Convention on Climate Change
USA: United States of America
z.B.: zum Beispiel
ZuG: Zuteilungsgesetz
1. Einführung 1
1. Einführung
1.1. Erläuterung der Fr Fragestellung Hintergrund dieser Arbei beit ist die aktuelle Debatte um den Handel bzw zw. die kostenlose Vergabe der CO 2 -Zertifi tifikate ab 2013. Nach den Vorstellungen der E r EU-Kommission soll die Industrie schr hrittweise in die Ersteigerung von Emissio ssionsberechtigung einsteigen. 2020 sollen d n die Unternehmen alle Emissionszertifikate ers ersteigern müssen, stenlos zugeteilt bekommen 1 . die sie derzeit noch koste
Die Abbildung der D Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) t) zeigt die am Emissionshandel teiln ilnehmenden Anlagen und deren Au Ausstattung mit Emissionsberechtigungen gen in der zweiten Handelsperiode 2008-201 012 im Vergleich mit deren Kohlendiox ioxidemissionen des Vorjahres. Die Unt nternehmen des Energiesektors erhalten n danach nur noch zwei Drittel der Zertifikate ate kostenlos. Bei Energieanlagen findet di die gesetzliche Regel der DEHSt Anwendung ng, die besagt: Je mehr CO 2 der Brennsto stoff freisetzt, desto weniger kostenlose Zertif rtifikate erhält die Anlage. Anlagen des In Industriesektors erhalten fast alle Berechtigu igungen kostenlos. Anlagen mit weniger a r als 25.000 Tonnen jährlichem CO 2 -Ausst sstoß, sogenannte Kleinemittenten, erhalten lten alle von ihnen benötigten Berechtigungen en kostenlos. 2008
1. Einführung 2
wurden an 1.625 Teilnehmer insgesamt 451,81 Millionen kostenlose Zertifikaten ausgegeben 2 .
Aus Sicht der Umweltaktivisten sollte es keine kostenlose Vergabe von Emissionsberechtigungen geben, da sie ihrer Meinung nach das Instrument Emissionshandel ad absurdum führen. Sie argumentieren, dass eine unentgeltliche Vergabe aus volkswirtschaftlicher Sicht eine Art Subvention darstellt, die besonders Anlagen mit viel CO 2 -Ausstoß, wie zum Beispiel Kohlekraftwerke subventionieren und dadurch erst betriebswirtschaftlich rentabel machen 3 .
Diese Arbeit soll die Frage klären, ob kostenlose Emissionsberechtigungen ökonomischen Notwendig sind oder nur umweltpolitische Auswirkungen haben.
1.2. Aufbau der Arbeit
Der Aufbau dieser Arbeit entspricht einer Zoomfahrt, das heißt die Thematik wird von außen nach innen beleuchtet. Zu Beginn wird die Problematik des Treibhauseffekts mit den gestiegenen CO 2 -Emissionen als Ursache und die damit einhergehende globale Erwärmung kurz beschrieben. Danach wird das Kyoto-Protokoll als Instrument zur Reduzierung des Emissionsausstoßes mit seinen drei Hauptmechanismen erklärt. Einer dieser Mechanismen ist der Emissionshandel. Es wird die Theorie des Emissionshandels erklärt, dann dessen Funktion in der EU und die Anwendung in Deutschland erörtert. Im Anschluss wird eine Bewertung des Emissionshandels bezüglich der ökologischen Zielgenauigkeit und der ökonomischen Effizienz gegenüber anderen Instrumenten vorgenommen. Der Fokus dieses Papiers liegt auf der Analyse der Vor- oder Nachteile der kostenlosen Vergabe von CO 2 -Zertifikaten. Zum Abschluss wird ein Fazit gezogen, das die Frage beantworten soll, welches Verfahren in Deutschland zu bevorzugen ist. Auf eine Bewertung der anderen Kyoto-Instrumente und Arten der Emissionsrechte sowie andere Problematiken wie den Luftverkehr oder CO 2 -Austoß durch PKW wird nicht genauer eingegangen.
2 Bundesumweltamt; Emissionshandel: Unternehmen erhalten Zertifikate, S. 1
3 Greenpeace; Fehlentwicklungen beim Emissionshandel, S. 3
2. Hintergrund: Der Treibhauseffekt 3
2. Hintergrund: Der Treibhauseffekt
Der Treibhauseffekt liegt in aller Munde und wird als Ursache aller immer häufiger auftretenden Wetterkapriolen herangezogen. Treibhauseffekt bedeutet, dass gewisse Gasmoleküle, die sogenannten Treibhausgase 4 , die Atmosphäre nicht verlassen und von der Sonne einfallende kurzwellige Lichtstrahlen, die von der Erdoberfläche als infraroten Wärmestrahlen gen Universum reflektiert werden, teilweise zurück halten. Dies funktioniert im Prinzip wie eine Glasscheibe im Treibhaus eines Gärtners, daher der Name. Es muss jedoch zwischen einem natürlichen und einem durch Menschenhand hervorgerufenen Treibhauseffekt unterschieden werden.
2.1. Der natürliche Treibhauseffekt
Der natürliche Treibhauseffekt war schon vor Entstehung der Menschheit auf der Erde vorhanden. Ohne einen Treibhauseffekt würde das Leben auf der Erde nicht oder zumindest nicht so, wie wir es kennen, existieren, denn dann läge die mittlere Temperatur bei -18 Grad Celsius 5 . Wasser beispielsweise, würde in flüssiger Form nicht existieren.
Abbildung 2: Der Treibhauseffekt
(Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung)
4 Vgl. Eckhard Rebhan, Energiehandbuch, 2002, S. 934
5 Vgl. Eckhard Rebhan, Energiehandbuch, 2002, S. 934
Arbeit zitieren:
Phillip Weber, 2009, Kostenlose Vergabe von CO2-Zertifikaten, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die ökonomischen Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels - ein The...
Referat (Ausarbeitung), 17 Seiten
Virales Marketing als Instrument für KMU
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 22 Seiten
Die Zukunft digitaler Werbung in Social Communities
Eine umfassende Marktanalyse
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Projektarbeit, 117 Seiten
Chancen und Risiken
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 52 Seiten
Entwicklung, Formen und Potenz...
Diplomarbeit, 81 Seiten
Emissionshandel - Das System des Handels mit CO2-Zertifikaten
Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik
Seminararbeit, 35 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 138 Seiten
Joint Implementation - Projektsimulation und Organisation - Operationa...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Studienarbeit, 57 Seiten
Phillip Weber hat einen neuen Text hochgeladen
Das Nichteinhaltungsverfahren des Kyoto-Protokolls
Enstehung - Gestalt - Wirkung
Christoph Holtwisch
Die projektbezogenen Mechanismen des Kyoto-Protokolls
Clean Development Mechanism un...
Anne Stratmann
CO2-Emissionshandel in der Handelsperiode 2008-2012
Ein entscheidungstheoretischer...
Gunnar Möller
0 Kommentare