seminararbeit gebäudelehre ss02 shopping
02
s h o p p i n g ist das thema dieser
seminararbeit. der bereich tourismus, wird als
dabei entstehendes nebenprodukt betrachtet, ähnlich wie im intro der arbeitsvolage, dem "project on the city 2, a guide to shopping"
"everything is melting into shopping." 1
das ziel dieser seminararbeit ist aber nicht die harvard vorlage zu kopieren, sondern auf besonders relevante themengebiete genauer einzugehen und andere kapitel zusammenzu- fassen. eine vorgangsweise die es aber wert ist, von rem koolhaas übernommen zu werden ist die grundlegende betrachtungsweise:
"nicht moralisieren sondern objektivieren." 2
das leitessay der harvardstudie - "junkspace"
.mutations gliedert die geschichte der mall -
folgt diesem neuen paradigma, der
von der erfindung durch victor gruen, über die architektonischen auflösung – "junkspace,
krise der späten 90er bis zu aktuellen das aufeinandertreffen von rolltreppen und
muttierenden formen, wie dem airport- klimatisierung, empfangen im brutkasten aus
shopping oder outlet-centern. zu beginn das gipskarton-platten." 2 die kernaussage, dass
kapitels werden die shopping-basics – der "brutale verdrängungswettbewerb" 3 unter
vertriebsformen und konsumenten-gruppen den shopping malls zwangsläufig zu
bzw. rechtliche rahmen-bedingungen geklärt. raumabfall – junkspace führt, beschreibt genau die heutige entwicklung.
die .asia-section der seminararbeit hat den
grössten zusammenhang mit einer üblichen
doch junkspace ist nicht das ende des tourismusdeffinition (obwohl airmalls / outlets
konsums – eher das konkon-stadium des ebenfalls wichtige tourismus-faktoren sind).
konsums, oder wie es der shopping-guide einerseits wird der inselstaat singerpore näher
beschreibt: "it can seize on any technique (…) betrachtet, der das prinzip der urban-mall zum
modulation, constant change,
selbstverständnis erklärt hat. und mit der
camouflage, mutation, predation,
ausgegebenen coopetition-parole scheint
sabotage, parasitism, surveillance." 4
man auch gute chancen zu haben zum touristischen shopping-center südostasiens aufzusteigen.
anhand der japanischen haupstadt tokio
beantwortet, wieso das video der aktuellen nummer eins der u.s.-single-charts 5 ausge- rechnet in einer shopping-mall gedreht wurde. es gilt abseits der konventionellen (kritischen) theorie das subversive potential von shopping genauer zu untersuchen.
quellen 1 koolhaas, rem: harvard desifn school guide to shopping, projekt on the city 2. köln: taschen, 2001. s129 2 artikel "academical apparatus" bauwelt jg93/Nr.4, 2002. s14 3 artikel "es kommt eben doch auf die grösse an" in der kleinen zeitung, 19.10.2002.
4 koolhaas, rem: harvard desifn school guide to shopping, projekt on the city 2. köln: taschen, 2001. s135 5 video "avril lavigne: complicated" – us-charts anfang oktober
seminararbeit gebäudelehre ss02 shopping
03
i n h a l t
.mutations
shopping basics
a) traditionelle angebotsformen
b) neuere angebotsformen
c) rechtliche rahmenbedingungen
d) consumer-typologien
e) dynamik des konsumverhaltens 07
shopping by gruen
a) rule1: sexy and competetive
b) visions of mall-urbanity
c) die entwicklung der u.s.-malls
d) die "northland story" 09
(after) the mall
a) malltpen: cluster vs. passage 10
b) u.s.-malls in der krise
c) wiedergeburt
d) it's about the next big thing
airport=mall
a) airmall = shopping-evolution 12
b) entscheidende erfolgsfaktoren
c) baa – king of airmalls/outlets
.asia
the mall of sinapore
a) singapore – growing tiger 15
b) f (cooperation, competition)
c) tourism unlimited
d) central mall: orchard road
e) die entwicklung der infrastruktur 17
the tokyo depato
a) intro – japanese department store 18
b) die entwicklung des depato
c) die krise des depato
.culture
seminararbeit gebäudelehre ss02 shopping
05
a) traditionelle angebotsformen
wiese kennzeichnen diese klassische angebotsform. die daraus resultierende kostenersparnis wird an den konsumenten in
1 bedienungsorientierte angebotsformen
form von preisgünstigen angeboten
fachgeschäfte 1 - der begriff kennzeichnet
geschäfte mit bedarfsgruppen- bzw.
branchenspezifischer sortimentsvollständigkeit
3 versandhandel 5
und umfangreichem dienstleistungsangebot. der versandhandel ist durch spezifische
die intensive verkaufsberatung und methoden des absatzkontaktes zwischen
sortimentsvielfalt in fachgeschäften ziehen hersteller und abnehmer mittels gedruckten
hohe kosten nach sich.
oder elektronischen kontaktmedien gekenn-
spezialgeschäfte 1 - im gegensatz zu fach-
zeichnet. innerhalb des versandhandels wird geschäften konzentrieren geschäfte auf teilbereiche des waren-
universalversandhandel unterschieden. der angebotes von fachgeschäften. die schwer-
spezialversandhandel bietet waren einer, der punkte von spezialgeschäften liegen sowohl
universalversandhandel waren verschiedener auf der tiefe des warenangebotes als auch
branchen an.
auf dem umfang der dienstleistungen. das verkaufspersonal zeichnet sich durch waren-
b) neuere angebotsformen 6
kenntnis, beratungs- und servicequalitäten aus.
warenhäuser 1 - hierbei handelt es sich um
nach warengruppen oder themen abteilungs- mäßig gegliederte einzelhandelsgroßbetriebe in verkehrsgünstiger geschäftslage. ziel dieser klassischen angebotsform ist es, den beschaffungsprozeß für den konsumenten zu erleichtern.
kaufhäuser 2 - kennzeichnet eine im vergleich
zu warenhäusern größere branchenhomo-
1 direkter vertrieb an endkunden
genität. das heißt, in der regel sind diese klassischen angebotsformen ein- bis zwei-
partyverkauf 7 - es organisiert beispielsweise
branchenorientiert, wobei produkte einer
eine hausfrau eine kaffeeparty für freundinnen
branche tief gegliedert angeboten werden.
und bekannte. im rahmen dieser werden produkte von einem handelsvertreter
2 discountierende angebotsformen
vorgestellt und den partygästen zum kauf
supermärkte 3 - kennzeichnet der angebots-
angeboten. ( tupperware-party) nachteil dieser angebotsform stellt der von
schwerpunkt, der sich in erster linie auf den partygästen häufig negativ empfundene
convenience-goods bezieht, deren präsenz in kaufzwang dar, der oft zu einem einmaligen
stadt- bzw. wohnlage und das selbst- konsum führt.
bedienungsprinzip. die verkaufsfläche be- schränkt sich auf 400 bis 1000m².
strukturvertrieb 8 - diese aus den usa-
verbrauchermärkte 3 - stehen aufgrund der
stammende verkaufsform basiert auf dem akquisitionspotential beschäftigter mitarbeiter.
verfolgung des discountprinzips und großer diesen wird im rahmen des strukturvertriebs
verkaufsflächen in konkurrenz zu waren- bzw eine doppelfunktion zuteil. sie tragen einerseits
kaufhäusern.
verbrauchermärkten bezieht sich auf waren unterschiedlicher branchen, wobei der mitarbeiter zu suchen, um an deren gewinn
schwerpunkt im genuß- und lebensmittel- provisionsmäßig teilzuhaben.
bereich positioniert ist.
seminararbeit gebäudelehre ss02 shopping
06
2 home shopping 9
c) rechtliche rahmenbedingungen 14
als charakteristische merkmale des home-
für neuere angebotsformen sind vor allem die shoppings sind die orts- und zeitunabhängige
rechtlichen bedingungen, die den markteintritt auswahl bzw. bestellung von produkten oder
bzw. die errichtung von geschäften an neuen leistungen anzufuhren. dieser auf dem
standorten regeln, bedeutsam.
grundprinzip des versandhandels basierenden
beispielsweise werden neueröffnungen durch alternativen neueren angebotsform
strengere baunutzungsverordnungen er- prognostizieren experten bis 2005 einen markt-
heblich eingeschränkt. seit 1986 beschränkt anteil von 6%. zeitersparnis und 24h verfüg-
sich die verkaufsfläche nicht besonders- barkeit als mögliche vorteile, stehen den
genehmigungspflichtiger unternehmen außer- nachteilen der mangelnden erprobung und
halb der stadtzentren auf 1200m².
der animation zum ungewollten mehr-konsum
unternehmen, die diese größe überschreiten, des konsumenten gegenüber.
bedürfen einer zusätzlichen behördlichen errichtungsgenehmigung.
home delivery services 10 - diese form des
home-shoppings zeichnet ein kundenfreund-
öffnungszeiten 15 - ein wesentlicher wett-
licher bestell- und liefermodus aus. durch die bewerbsregulator ist das öffnungszeitgesetz.
verfolgung des bringprinzips werden die be- eine liberalisierung wurde in der vergangenen
stellten produkte/dienstleistungen am ort der zeit häufig in öffentlichen diskussionen
auftragserteilung bereitgestellt. ( pizzataxi) thematisiert. (innerhalb der österreichischen
e-commerce 11 - beschreibt die vermarktung
bundesregierung wird die möglichkeit
von unternehmensleistungen mittels einsatz umfassender technologien.
e-commerce besonders für neue unternehmens-konzepte, jedoch auch risiken - wie das platzen der "bubble-economy" ende der 90er gezeigt hat.
3 neue stationäre angebotsformen 12
diese angebotsformen kennzeichnet das holprinzip. der kunde erledigt seine einkäufe in stationären verkaufsstellen, wo unternehmens- leistungen sortimentsweise zusammengefaßt angeboten werden. der heimtransport der erworbenen produkte wird durch den kunden selbst durchgefuhrt.
convenience stores 12 - neue bedienungs-
orientierte angebotsformen, die kundennahe standorte, produkte, ein breites, flaches sortiment und verbraucherfreundliche öffnungszeiten ver- konsumentenbefragungen in
einen. typische erscheinungsformen sind unter haben ergeben, dass rund die hälfte der
anderem tankstellenshops.
verbraucher erweiterte öffnungszeiten in
factory outlet center (foc) 13 - dabei handelt
anspruch nehmen. eine verlängerung wird vor es sich um mittel- bis großflächige
allem von im städtischen raum lebenden discountierende angebotsformen, in denen
personen genutzt. bei den außerhalb der hersteller überkapazitäten, chargen zweiter
üblichen öffnungszeiten anfallenden wahl, retouren oder sonderlabels im hoch-
einkaufen handelt es sich nicht um wertigen markenartikelbereich zu günstigen
mehrkäufe, sondern um eine einkaufs- preisen direkt an den konsumenten vertreiben.
verschiebung.
hersteller haben in den foc die möglichkeit
eine generelle freigabe der öffnungzeiten kapazitätsüberhänge abzubauen oder
würde also zu keiner wesentlichen gewinn- produkte zweiter wahl imageadäquat zu
teigerung (personal- bzw. raummehrkosten) verkaufen.
führen, den verdrängungswettbewerb aber zusätzlich verstärken.
seminararbeit gebäudelehre ss02 shopping
07
e) dynamik des konsumverhaltens 19
d) neue consumer-typologien
ansatzweise lassen sich verhaltensweisen "das phänomen des neuen konsumenten neuer konsumenten aus gesellschaftlichen, kann als eine verzweifelte verlängerung des demographischen, moralisch-ethischen und langsam aber sicher zu ende gehenden wirtschaftlichen veränderungen ableiten. zeitalters des klassischen materialismus bezeichnet werden." 19
wohlstand und prestige, aber auch der wunsch nach mehr freizeit prägen das
erscheinungsbild des neuen konsumenten.
yuppies 15 - young urban professionals - steht
als bezeichnung für gewandelte hippies. charakteristikum dieses käufertyps ist ein auf persönliches vergnügen, gesundheit und exklusivität ausgerichteter lebensstil, basierend auf deren perfekter mischung aus bildung und geld. der von den yuppies verfolgte prestige- gedanke wirkte sich prägend auf diesen konsumententypen aus. als konsumenten, die
das bild zeigt die entwicklung im konsumenten immer das neueste und ausgefallenste
verhalten – verbraucher wandelten sich vom bevorzugen, sind sie pioniere auf dem
einst berechenbaren, konsistenten consumer, käufermarkt.
über den hybriden, gegenläufig und oft im konstrast agierenden bis hin zum multi-
flyers 16 - dem konsumententyp der flyers oder
optionalen, unkalkulierbaren "sowohl-als-auch-
fun loving youth en route to success gehört konumenten". das kaufverhalten heutiger
das käufersegment der 13- bis 25jährigen an. konsumenten ist vielfältig und begründet sich
dabei handelt es sich sehr oft um schüler und nicht mehr auf der sozialen stellung.
studenten, die bei ihren familien wohnen und wohin sich das konsumverhalten entwickeln
an den ausbildungsort pendeln. das ihnen wird ist noch unklar. experten prognostizieren,
von der familie zur verfügung gestellte kapital dass sich die multioptionalität noch weiter in
wird in erster linie für produkte des richtung paradoxes verhalten entwickeln wird.
persönlichen bedarfs ausgegeben.
dinks 17 - bedeutet double income, no kids
und umfaßt paare mit doppelter erwerbs- tätigkeit und ohne kinder. untersuchungen ergaben, dass dinks versuchen, geld zu
quellen sparen – es gewinnbringend anzulegen – bzw.
1 barth, laus: betriebswirtschaftslehre des handels. wiesbaden: gabler, 1999. s87
in luxoriöse, freizeiorientierte dienstleistungen 2 ebda. s88
und produkte investieren (exkulsive reisen,
3 ebda. s89 sportwagen)
4 ebda. s90 5 ebda. s91
ultras 17 - käufergruppe der 21-50jährigen,
6 schlögel, marcus: alternative vertribswege. stuttgart: schäffer- poeschel, 1999. s19
gekennzeichnet durch deren "andere" lebens-
7 hotz, martin: alternative vertribeswege. in marketing journal 29/1996. s31
einstellung und motivationsstruktur. ultras 8 ebda. s32
denken und planen kurzfristig. die lebens-
9 ebda. s29 philosophie der ultras ist zu leben, um etwas
10 ebda. s19 11 ebda. s18
spannendes zu erleben, nach dem motto
12 ebda. s19
"exzessiv, maximal und unmittelbar".
besonders erlebnisorientierte angebote
für handel und marketing, kf-univ.graz. s14-20
sprechen diese käufergruppe an.
15 pint, jutta: shop around the clock. in profil, jg.31, nr.41. s90-94 16 messicz, marion: bahnhof-shopping, diplomarbeit. am istitut
woopies 18 - well-off-older-people - beinhaltet
für handel und marketing, kf-univ.graz. s26 17 ebda. s27
die alterskategorie der aktiven 60-70jährigen
18 ebda. s28
konsumenten. nachfrageschwerpunkte dieses
19 ebda. s29 personenkreises beziehen sich auf die weiterführende literatur
bereiche ernährung, fernreisen und shopping-basics bzw. untersuchungen zum bahnhof-shopping:
gesundheit. in deutschland umfasst diese
messicz, marion: bahnhof-shopping, diplomarbeit am istitut für
gruppe 3,4 millionen menschen, mit einer
handel, vertrieb und marketing, karl-franzens-univ.graz, 2001. kaufkraft von 9mrd. euro pro jahr.
ladenöffnungszeiten in österreich und europa:
pint, jutta: shop around the clock. in profil, jg.31, nr.41. s90-94
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Robert Scheutz, 2002, SHOPPING, München, GRIN Verlag GmbH
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Journalistische Stadtportraits am Beispiel der Wiener Literatur um 190...
Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege
Seminararbeit, 45 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
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Skript, 46 Seiten
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J Gillis
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