Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Was bedeutet Armut? 1
3. Wann gilt heute eine Familie als kinderreich? 2
4. Lebensbereiche von kinderreichen und kinderarmen/losen Familien 3
4.2 Bildung und Erwerbstätigkeit 3
4.3 Einkommensverhältnisse 5
4.4 Wohnverhältnisse 6
5. Resümee 8
6. Literaturverzeichnis 10
7 Anhang 12
1. Einleitung
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frage, ob Kinde rreichtum in der Bundesrepublik Deutschland zur Verarmung führt und welchen Ei nfluss die Zahl von Kindern auf die Lebenslage ihrer Familie hat.
Im Rahmen dieser Fragestellung soll folgende Hypothese überprüft werden:
Je kinderreicher eine Familie ist, desto höher ist ihr Armutsrisiko bzw. je w eniger Kinder eine Familie hat, desto niedriger ist ihre Gefahr in eine prekäre Lebenslage zu geraten.
Um einen Einstieg in das Thema zu erleichtern beginnt die Arbeit mit einer Definit i- RQLKUHU +DXSWEHJULIIH Ä$UPXW³ XQG Ä.LQGHUUHLFKWXP³ (V IROJW HLQ 9HUJOHLFK der aktuellen Lebensverhältnisse, in denen dargestellt wird, ob- und vor allem wie kinderreiche Familien in Deutschland benachteiligt sind. Dafür werden insbesondere statistische Erhebungen heran gezogen, um einen Überblick zu geben. In dem darauf folgenden Abschnitt wird eine kurze Zusammenfassung gegeben, um dann auf die in der Einleitung aufgestellte Hypothese näher einzugehen. Dieser Teil der Hausarbeit stellt einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit dar, weil es hier ]XHLQHUÄ7HLO- Wi- GHUOHJXQJ³GHUJHVWHOOWHQHypothese kommt.
Unter der verwendeten Literatur stechen vor allem drei Werke hervor. Der Armuts-und Reichtumsbericht der Bundesregierung, der mit Hilfe von aktuellem statist ischem Material einen Überblick über die Thematik gibt und aus dem in anderer Lit eratur oft zitiert und verwiesen wird. Außerdem Franz- Xaver Kaufmanns Buch über die Zukunft der Familie im vereinten Deutschland, dass präzise und detailgenau die Abhängigkeit der Familien in Bezug auf wirtschaftliche Vorgaben aufzeigt. Und das Werk von Bernd (JJHQ XQG 0DULQD 5XSS Ä.LQGHUUHLFKH )DPLOLHQ³, dass eine ausführliche und vielfältige Bestandsaufnahme über das Leben kinderreicher Familien liefert.
2. Was bedeutet Armut?
'LH 3UREOHPDWLN GLH YRQ GHP %HJULII Ä$UPXW³ DXVJHKW , EHVWHKW GDULQ ÄGDV VLc!) Phänomen der Armut theoretisch hinreichend präzise zu bestimmen und e mpirisch zu
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HUIDVVHQ³ 2 . Wer als arm bezeichnet wird und ab welchem Grad der Knappheit die $UPXW EHJLQQW LVW QDFK ZLH YRU HLQH Ä)UDJH GHU JHVHOlVFKDIWOLFKHQ hEHUHLQNXQIW³ 3 . Nach R. Geißler sind sich die Wissenschaftler jedoch einig, dass es sich bei dem Phänomen der Armut in der Bundesrepublik Deutschland um eine relative Armut handelt. Es gehe um das Bewahren eines für Menschen würdigen Lebens. Hinzu kommt, dass der verwendete Armutsbegriff eine mehrdimensionale Armut meint. Das bedeutet, dass er die ökonomische und materielle Unterversorgung auf der einen Seite und dem Ausschluss aus dem gesellschaftlich- kulturellen Leben auf der anderen Seite mit einschließt.
Um das Ausmaß aber auch die Entwicklung von Armut zu ermitteln, verwenden S ozialwissenschaftler zwei Arten von Messungen: die Einkommensgrenze von 40%, 50% bzw. 60% des regionalen Durchschnittseinkommens oder den Sozialhilfebezug beziehungsweise die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt, die etwas über der 40% -Grenze liegt 4 . Bei der Messung mit Hilfe von der Einkommensgrenze werden die DOVÄVWUHQJH³XQGGLH- *UHQ]HDOVÄ$UPXWVQlKH³EH]HLFKQHW 5 .
:HQQ LQ GLHVHU $UEHLW DOVR YRQ Ä$UPXW³ GLH 5HGH LVW, meint dass nicht, dass es um das reine physische Überleben geht, wie es teilweise in der vierten Welt vor zu finden ist. Vielmehr geht es um eine relative Armut, wie sie nach europäischen Verhältnissen definiert wird.
3. Wann gilt heute eine Familie als kinderreich?
Laut einer aktuellen Straßenumfrage in Deutschland gelten Familien mit drei Kindern als kinderreich 6 . Auch die rückläufigen Geburtenquoten verdeutlichen, die in der Umfrage ermittelten Angaben 7 Ä1XU QRFK 3UR]HQW GHU )UDXHQ GHV *HEXUWs- jahrgangs1950 und 18,0% der 1960 geborenen haben ein drittes oder weiteres
2 Hanesch, W. : Armut in Deutschland, Hamburg, 1994, S. 22
3 Ebd.
4 Vgl. Geißler, R.: Die Sozialstruktur Deutschlands. Zur Gesellschaftlichen Entwicklung mit einer Zwischenbi-
lanz zur Vereinigung, Opladen, 2. Auflage, 1996, S. 181 f.
5 Vgl.Butterwege, C.(Hg.): Kinderarmut in Deutschland. Ursachen, Erscheinungsformen und Gegenmaßnahmen,
2. Auflage, Frankfurt/ Main, 2000, Seite 73
6 Bierschock, K.: Kinderreiche Familien- ein Überblick. In:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Elternschaft/s_1533.html, zuletzt überprüft am 19.09.08.
7 Siehe Anhang, Tabelle 3Ä.LQGHUQDFK$Q]DKOGHU*HVFKZLVWHULQ'HXWVFKODQG³
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Arbeit zitieren:
Ina Vredenborg, 2008, Kinderreichtum gleich Armut?, München, GRIN Verlag GmbH
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