Inhaltsverzeichnis.......................................................................................... II
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung. 1
2 Einführung in den Emissionshandel 2
2.1 Begriffsbestimmung Emissionszertifikate. 2
2.2 Begriffsbestimmung Emissionshandel 2
2.3 Emissionshandel als ökonomisch effizientes Mittel der
Umweltpolitik. 3
3 Das Emissionshandelssystem in Europa. 5
3.1 Rechtliche Grundlagen 5
3.2 Funktionsweise 6
3.2.1 Derzeitige Regelung. 6
3.2.2 Regelung ab 2013. 7
3.3 Preisentwicklung der CO 2 Zertifikate 9
3.4 Joint Implementation 10
3.5 Clean Development Mechanism. 11
3.6 Nationaler Allokationsplan. 13
3.6.1 Makroplan 13
3.6.2 Mikroplan. 14
3.7 Emissionshandel als Mittel zur Beseitigung von
Haushaltsdefiziten ? 15
4 Fazit 16
Literaturverzeichnis. 18
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Zertifikatspreisentwicklung in der ersten Handelsperiode
Abbildung 2: Preisentwicklung der Emissionszertifikate
Abbildung 3: CDM Projekte
Abbildung 4: Regionale Verteilung der CDM Projekte
Abbildung 5: Berechnung des Makroallokationsplans.
Abbildung 6: Emissionsberechtigungen nach Bundesländern
Abbildung 7: Anzahl der Anlagen pro Bundesland.
III
Abkürzungsverzeichnis
Art. Artikel ca. circa CDM Clean Development Mechanism d.h. das heisst EEX European Energy Exchange EG Europäische Gemeinschaft EU Europäische Union EU ETS Europäisches Emissionshandelssystem f. folgende ff. fort folgende i.V.m. in Verbindung mit JI Joint Implementation Mio. Millionen Mrd. Milliarden MW Mega Watt NAP Nationaler Allokationsplan Nr. Nummer NRW Nordrhein Westfalen S. Seite TEHG Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz USD US-Dollar z.B. zum Beispiel vgl. vergleiche
IV
1 Einleitung
Im Zuge des Kyoto-Protokolls, welches im Jahre 1997 entstanden ist, verständigten sich 38 Industriestaaten darauf, insgesamt 6 Treibhause, insbesondere CO 2 Emissionen, im Zeitraum von 2008-2012 um 5,2% gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren. Es stellt sich die Frage, wie man dieses Ziel erreichen kann. Neben den 5,2 % die das Kyoto-Protokoll vorschreibt, hat sich die Europäische Union dazu verpflichtet, 8% der so genannten Kyoto-Gase in selbigem Zeitraum einzusparen. Für Deutschland gilt eine Reduzierung um 21%. 1
Eines der wichtigsten umweltpolitischen Instrumente zur Bekämpfung der Umweltprobleme ist der am 01.01.2005 in Kraft getretene Emissionshandel. Damit wird der CO 2 -Ausstoß für Anlagenbetreiber beschränkt und nur noch dann gestattet, wenn entsprechende Emissionszertifikate vorliegen. Bei Nichteinhaltung ist mit Sanktionen zu rechnen. Dieses Instrument der Umweltpolitik soll Luft zu einem „werthaltigen Gut“ machen. 2
Diese Arbeit soll einen Einblick in das umweltpolitische Instrument „Emis-sionshandel“, auch CO 2 -Handel genannt, geben. So werden im zweiten Kapitel zunächst untersuchungsrelevante Grundlagen dargestellt, um einen ersten Einstieg in das Thema zu finden. Im dritten Kapitel wird dann konkret auf das Emissionshandelssystem in Europa eingegangen, wobei insbesondere der Fokus auf rechtliche Grundlagen, Funktionsweise, 2 flexible Instrumente des Emissionshandels und den so genannten Allokationsplan gelegt wird. Das Kapitel wird abgeschlossen mit der Frage, ob der Emissi-onshandel auch zur Beseitigung von Haushaltsdefiziten nutzbar ist. Im vierten und letzten Kapitel werden die Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst. Das Fazit fragt, ob der Emissionshandel tatsächlich eine gute Maßnahme zur Bekämpfung der Umweltproblematik ist.
1 Vgl. http://www.fh-meschede.de/einrichtungen/energietag/2006/pdf/energietag2006---ea-
nrw.pdf, S. 3f.
2 Vgl. Fuhr/Zenke (2006), S. V.
1
2 Einführung in den Emissionshandel
2.1 Begriffsbestimmung Emissionszertifikate
Um den Emissionshandel besser verdeutlichen zu können, soll zunächst der Begriff des Emissionszertifikates erläutert werden. Ein Emissionszertifikat ist ein Instrument der Umweltpolitik und berechtigt zum Ausstoß einer Tonne Emissionen an einem bestimmten Ort. Da das Emissionszertifikat den Emittenten zu etwas berechtigt, spricht man auch von Emissionsrechten. In dieser Arbeit wird jedoch die Formulierung Emissionszertifikate Anwendung finden.
Auf dem Markt besteht eine Gesamtmenge an Zertifikaten, welche durch verschiedene Verfahren aufgeteilt werden. 3 Für das Gesamtkontingent werden durch die Mitgliedstaaten entsprechende Zuteilungspläne (vgl. Kapitel 3.6 „Nationaler Allokationsplan“) erstellt, die über die Verteilung der Zertifikate bestimmen. 4
2.2 Begriffsbestimmung Emissionshandel
Der Begriff des Emissionshandels beschreibt den Handel mit den in Kapitel 2.1 beschriebenen Zertifikaten. Es handelt sich somit bei dem Emissions-handel nicht um den Handel mit Emissionen, sondern vielmehr um den Handel mit den Rechten zum Ausstoß von Emissionen. Obwohl also der Begriff des Emissionshandels unpassend gewählt wurde, soll in dieser Arbeit diese Bezeichnung Anwendung finden. Besser geeignet wäre wohl ein Begriff wie Emissionsrechtehandel. Eine klare Definition ist in der Literatur nicht zu finden. 5 Beim Emissionshandel wird jedem Industriestaat ein bestimmtes Kontingent an Zertifikaten zugewiesen. Die Grundidee liegt also darin, dass den Emittenten die Möglichkeit gegeben wird, mit diesen Zertifikaten zu handeln. Ziel des Emissionshandels ist es, Anreize zu schaffen, Emissionen einzusparen und die Rechte zu veräußern. 6
3 Vgl. Huber (2001), S. 357.
4 Vgl. http://ec.europa.eu/environment/climat/pdf/brochures/ets_de.pdf, Seite 9.
5 Vgl. Konzak (2006), S. 2f.
6 Vgl. Zimmer (2004), S. 48.
2
Arbeit zitieren:
Christina Schröder, 2010, CO2-Handel in Europa, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Emissionshandel - Das System des Handels mit CO2-Zertifikaten
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