Gliederung:
Einleitung :
1.1 Einführende Worte zu Michel de Montaignes Biographie 4
und den „Essais“
1.2 Warum sich heute noch mit Montaigne beschäftigen?
-eine sachliche und eine persönliche Begründung 5
1.3 Wissenschaftliche Vorgehensweise 8
Hauptteil :
2. Erster Essai: „Philosophieren heißt sterben lernen“
2.1 Der gängige Umgang mit dem Tod 10
2.2 Die Konfrontationsmethode 10
2.3 Das Toderinnern und sein Dienst fürs Diesseits 11
2.4 Einige Tröstungsangebote: der perspektivische Umgang
mit dem Tod 13
2.5 Kritischer Einwand: Beruhigen Gedanken die Todesangst? 14
2.6 Montaignes Paradoxie 15
3. Zweiter Essai: „Von der Einsamkeit
3.1 Vorüberlegungen für ein freies und bequemes Leben 16
3.2 Wie man es sich in der Einsamkeit heimisch macht 16
3.3 Begünstigende Einflussgrößen 18
3.4 Lebenspraktische Dimension der Einsamkeit 18
3.5 Zeitliche Abfolge des Rückzugs 19
3.6 Was dem Weg in die Einsamkeit zuwider geht 20
3.7 Kritischer Einwand: Vernunft versus Gefühl 21
2
4. Dritter Essai: „Von der Reue“ 4.1 Das Lebensziel S. 23 4.2 Die Autonomie S. 23
4.3 Der soziale Aspekt der Autonomie S. 24 4.4. Integrität - das Stimmigsein mit sich S. 24 4.5 Die Ordnung des Privaten S. 25 4.6 Das Entweder - Oder der Hingabe S. 25
4.7 Ausgelebte Selbsterkenntnis als Grund für die Reuelosigkeit S. 27 4.8 Das zeitgemäße Urteilen S. 28
Exkurs: Versuch über die lebenspraktischen Aspekte der Skepsis S. 29
Schluss
5 Resümee der ars vivendi des Michel de Montaigne 5.1 Ein einführendes Schlusswort S. 32
5.2 Ein systematisierendes Fazit: die montaignesche Lebenslehre S. 33
5.3 Über dunkelster Folie beleuchtet: mit Montaigne gegen Adorno gedacht S. 35
5.4 Zu guter Letzt: die Selbstklärung S. 37
5.5 Quellenangaben S. 39
3
1. Einleitung
1.1 Einführende Worte zu Michel des Montaignes Biographie und den „Essais“
Michel Eyquem de Montaigne, Edelmann und Familienvater wurde 28.2.1533 geboren und starb am 13.9.1592. Zu Lebzeit schloss er erfolgreich das Studium der Jurisprudenz ab und war lange Zeit im Parlamentsrat von Bordeaux politisch tätig. 1582 wurde er zum Bürgermeister derselben Stadt zweijährig ins Amt gewählt, was, neben seinen Reisen nach Italien, in die Schweiz und Deutschland sein selbstgewähltes Eremitendasein und den Rückzug aus dem öffentlichen Leben in die Privatheit des Turm des Schlosses Montaigne kurzzeitig unterbrach. Dieser Turm war für einundzwanzig Jahre Montaignes Zitadelle. Dort lebte er von 1571 an, bis zu seinem Tode, in kontemplativer Abgeschiedenheit, um ein einmaliges Experiment zu wagen. Montaigne unternahm, aus politischen und emotionalen Gründen zur Einsamkeit entschlossen, seinen Versuch, „sich seiner (Erkenntniskräfte
- A.d.V.) ohne Leitung eines Anderen zu bedienen“ 1 und machte sich intro- und retrospektiv in gleichsam autistischer Fokussierung zum Objekt der Beobachtung. Er zog sich aus den Kriegswirren seiner Epoche in literarisches Tätigsein zurück und schrieb, von der Tugend der Wahrhaftigkeit beseelt 2 , mit anthropophiler Offenheit, intimer Mitteilungsbedürftigkeit und der Lust den kleinen Dingen des Lebens intellektuell nachzugehen, zwei Jahrzehnte an einem dreibändigen Buch, welches um die Beschaffenheit der Conditio humana kreist und, wie der Autor selbst wusste und sagte, einzig in „seiner Art auf der Welt“ 3 ist. Dieses Buch, das über die vielfältigen Aspekte des menschliches Lebens handelt, trägt den bescheidenen, wie auch auf den ersten Blick den Inhalt in der Schwebe haltenden Titel: „Essais“ 4 , was übersetzt soviel wie „Versuche, herantastende Versuche“ bedeutet.
1 Kant, Immanuel: Was ist Aufklärung. In: Bahr Ehrhard (Hrsg.). Reclam 1974, S. 9.
2 Vgl. Greffrath, Matthias: Montaigne heute. Diogenes Verlag AG Zürich 1998, S. 61, S. 119.
3 Montaigne, Michel de. In: Greffrath, Matthias. Montaigne heute. Diogenes Verlag AG Zürich 1998,
S. 55.
4 Vgl. Burke, Peter: Montaigne zur Einführung. Junius 1993; S. 7 ff.
4
1.2 Warum Montaigne? - eine sachliche und eine persönliche Begründung
Warum soll man sich heute noch mit Michel de Montaigne auseinandersetzen? - Der Kultur der Erinnerung wegen? Oder um den kompensatorischen Kampf gegen das kulturelle Vergessen und eine beschleunigte Ahistorisierung anzutreten? 5 Oder einfach um bei Günter Jauch mit ein wenig Wissen zu brillieren? Warum sich heute im Jahre 2006 mit Michel de Montaigne beschäftigen und ihn nach dem „vita beata 6 fragen, diesen egozentrischen, eitlen Eigenbrödler uns die Frage nach dem gelungenen, glücklichen Leben, wie sie in einem „Wie soll ich leben?“ 7 formuliert ist, beantworten lassen. Heute im Zeitalter eines fast allinformierenden Internets und institutionalisierter Lebensberatungsstellen, heute da Büchereien und Kataloge voll von Angeboten an Ratgebern und Lebenshilfen sind. Heute, in einer Zeit, in welcher der, von den Sozialwissenschaften konstatierte, alle westlichen Industrieländer betreffende, Individualisierungsprozess stattfindet, in dessen Vollzug das Individuum aus sozialen Bindungen und historischen Traditionen freistellt wird, um dann im Selbstverwirklichungsdrang den eigenen individuellen Existenzentwurf aufs glückliche, gelungene und schöne Leben hin zu gestalten, was gemeinhin den letzten und kleinsten Nenner an gemeinsamer Lebensauffassung in unserer Erlebnisgesellschaft bildet. 8
Soll man sich bei dieser Sachlage noch mit Michel de Montaigne beschäftigen? Wollen wir denn nicht alle stolz auf uns und unsere ganz eigene und individuelle Lebens- und Selbstgestaltung sein, dass Montaigne eher als Vater dieser „Inthronisation des Individuums“ 9 und Ahnenherr, des aus Langeweile, Leere und fehlender Verbindlichkeiten entstandenen Konstrukts eines Selbst und der steten narzisstischen Rückbezüglichkeit auf uns selbst, gelten könnte 10 . Warum sich also mit einem Denker auseinandersetzten, dessen Lebenshaltung unsere Gegenwartsmentalität offensichtlich 11 schon so sehr bestimmt, dass jedwede Beschäftigung mit
5 Lüthe, Rudolf: Der Ernst der Ironie. Königshausen & Neumann. Würzburg 2002, S. 77ff.
6 Balmer, Hans Peter: Philosophie der menschlichen Dinge. Francke Verlag Bern 1981, S. 42.
7 Lüthe, Rudolf: Der Ernst der Ironie. Könighausen & Neumann. Würzburg, S. 100.
8 Vgl. Schimank, Uwe/ Volkmann, Ute (Hrsg.): Soziologischen Gegenwartsdiagnosen, Opladen 2000, S. 22ff.
und S. 75ff.
9 Schultz, Uwe: Montaigne. Rowohlt 1989, S. 18.
10 Vgl. Ballauff, Theodor: Pädagogik als Bildungslehre. Schneider Verlag Hohengehren 2004, S. 64.
11 Diese Offensichtlichkeit besteht aber nur auf den ersten Blick: Montaignes Selbstbeobachtung dringt tiefer: so
sprengt seine Einsicht, dass es kein festes Sein weder im Mensch noch in den Dingen gibt, m. E. das beengende
Korsett eines stets als beständig und unveränderlich angenommenen Selbst.
5
demselben uns nichts Neues eröffnet, uns nicht geistig befruchtet und bereichernd voran bringt?
Die Antwort auf dieses „Warum“ liegt in der Ambivalenz unserer Zeit begründet 12 im Risiko der „Freisetzungsdimension“ 13 , die Selbstverwirklichung zum kollektiven Zwang werden lässt und im bald völligen Auf-sich-gestellt-sein des Einzelnen auf die eigene Existenz, der „zur lebensweltlichen Reproduktionseinheit des Sozialen“ 14 wird. Ein Grund liegt in der „Desorientierung durch Überinformation“ und dem fast lähmenden Optionsreichtum, der „zum Alltag unserer Gegenwartszivilisation“ 15 gehört. Ein anderes Argument findet sich in der rückwärtsgewandten Desorientierung und Identitätsauflösung unserer Gegenwart durch ein partikularisierendes und relativierendes Geschichtsverständnis 16 und des zunehmenden Glaubwürdigkeitsverlustes der „großen Erzählungen“ und der damit verbundenen, in der Zukunft einzulösenden, aber hinfällig werdenden Versprechen. 17 Was aber haben diese „dunklen Seiten“ der Spätmoderne, diese ubiquitäre "Existenzialisierung", das notgedrungene Zurückgeworfenwerden der/des Einzelnen auf sich, wie wir sie heute, laut der Gegenwartsdiagnosen, erleben, mit Montaigne und der Lebenskunst zu tun? Worin liegt die Gemeinsamkeit zwischen diesen Gründen und der Rückfrage an ihn nach dem gelungenen Leben? -Das Gemeinsame wurzelt in der geschichtlichen Analogie: Montaigne lebte seinerzeit in einer geschichtlich ähnlichen Situation. Und diese Ähnlichkeiten lassen ihn nicht nur in Belangen der menschlichen Dinge wie Liebe, Angst, Freundschaft, Eifersucht, Schmerz und manchen mehr 18 zu unserem Freund und Zeitgenossen werden. Denn, an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit, in der Melancholie ein Massenphänomen war 19 , verlor die große Erzählung des Christentums an Glaubwürdigkeit und zerfiel in zwei Parteien, Katholiken und Hugenotten, die in
12 Auch ist der „Kampf“ gegen die beschleunigte Ashistorisierung ein Grund sich mit Montaigne zu
beschäftigen. Arthur Schopenhauer meinte, der Wahnsinn ist der Verlust des Gedächtnisses und sowie es sich
mit dem individuellen Leben und der Rückerinnerungsfähigkeit verhält, so verhält es sich wohl auch mit der
Kultur- und Ideengeschichte: wer die Vergangenheit vergisst, der kann seine Gegenwart nicht verstehend
herleiten und ist so der improvisierenden Willkür und dem Identitätsverlust preisgegeben. Vgl.: Schopenhauer,
Arthur: Welt als Wille und Vorstellung. Könemann 1997, Zweiter Band, S. 533f.
13 Beck, Ulrich: Risikogesellschaft. Suhrkamp Verlag, S. 206.
14 Ebd., S. 209
15 Lübbe, Hermann: Der Mensch als Orientierungswaise? Verlag Karl Alber Freiburg, S. 23
16 Vgl. Nipperdey, Thomas. In: Der Mensch als Orientierungswaise? Verlag Karl Alber, S. 134ff.
17 Vgl.: Lyotard, Jean- Francois: Postmoderne für Kinder. Edition Passage 1987, S. 44ff. Der Glaubensverlust an
die „großen Erzählung“ als negativ darzustellen liegt in der Desorientierung begründet. Als Befreiung der
Menschen aus totalitärer Verzweckung und einer vereinseitigenden, indoktrinierter Wirklichkeitsinterpretation
ist „das Ende der großen Erzählungen“ sehr wohl positiv zu bewerten.
18 Vgl. Greffrath, Matthias: Montaigne heute. Diogenes Verlag AG Zürich 1998, S. 365.
19 Ebd. S. 110 und dazu Lüthe, Rudolf: Der Ernst der Ironie. S. 12 ff.
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blutigen Kriegen den Absolutheitsanspruch ihrer Konfession ausfochten. Hinzu entwickelte sich der Renaissance-Humanismus, dessen Vertreter die antiken Ideale neubelebten und an der Diesseitigkeit orientiert, für eine zunehmende Verunsicherung und Relativierung der bis dahin tradierten Lebensentwürfe sorgten. Aufgrund des Brüchigwerdens des Althergekommenen ging ebenfalls eine Freisetzung aus einer Jahrhunderte währenden Tradition und eine öffnende Verwirrung durch Wiederentdeckung verschollener Lebenshaltungen einher, die den Einzelnen die festen und verbindlichen Orientierungspunkte nahmen und somit die Frage nach Sinngebung und der Art und Weise eines auf Gelingen und Glück hin angelegten Lebens aufs Neue stellte. 20
Wir sind somit fünfhundert Jahre nach Montaigne, um tausend technische und kulturelle Errungenschaften weiter als dieses „gesunde Einzelexemplar, das da zwischen den Epochen gelebt hat“ 21 , befinden uns aber, was das von ihm als wahres Wissen hochgeschätzte „savoir vivre“ 22 angeht, in lebenspraktischer Hinsicht in einer ähnlichen Situation. Heute ist erneut jeder auf sich gestellt, diese Frage des „Wie soll ich leben?“ für sich zu beantworten wie Montaigne sie seinerzeit zu lösen hatte. Darum die historisch-systematische Auseinandersetzung mit Michel de Montaigne und dem sachlichen Interesse nach der detaillierten Ausarbeitung dieser Frage als wohl berechtigt, ja, von orientierungsgebender Aktualität und lebensdienlicher Dringlichkeit.
Soweit die Darlegung der sachlichen Interessenmotive. 23 Die persönliche Antwort, warum ich mich mit Montaigne beschäftige, kann kürzer abgehandelt werden, denn: ich bin wie jeder ein Kind der Zeit, „ein Orientierungswaise“, der nach dem Abitur, das mir alle Möglichkeiten der weiteren Lebensplanung eröffnete, nicht genau wusste, wie ich mit dieser Unabhängigkeit umgehen sollte. Die Allerweltsfrage „Was ich denn werden wolle?“, also die Frage nach dem weiteren beruflichen Werdegang blieb unbeantwortet. Mit jugendlichem Erfahrungs- und Wissensdurst, dem Lebensgefühl eines sozialkritischen Außenseiters entschied ich mich dann für die Fremde und unternahm mit Freunden längere, durch Gelegenheitsarbeiten
20 Vgl.: Schultz, Uwe: Montaigne. Rowohlt 1989, S. 106, auch: Greffrath, Matthias: Montaigne heute. Leben in
Zwischenzeiten. Diogenes Verlag AG Zürich 1998, S. 19ff.
21 Greffrath, Matthias: Montaigne heute. Leben in Zwischenzeiten. Diogenes Verlag AG Zürich 1998, S. 367
22 Balmer, H.-P.: Philosophie der menschlichen Dinge. Francke Verlag Bern, S. 83
23 Die Darlegung der persönlichen Beschäftigungsgründe mit Montaigne wurde vom Dozent ausdrücklich
erbeten und entspringt keinem Hang zum öffentlichen Exhibitionismus des Autors.
7
finanzierte Rucksackreisen, nach Südafrika, Malawi, Indien, Nepal, Spanien, Frankreich und studierte das Leben. Dabei ließ ich mich von nietzscheanischem Gedankengut leiten, etwa dem Gedanken das Leben als Mittel der Erkenntnis zu nutzen 24 und dem existenzialistischen Imperativ im Aphorismus „Das größte Schwergewichte“ 25 ausgesprochen, stets so zu handeln, das ewig die Wiederkunft des Gleichen bejaht werden kann, kurzum: Ich lebte selbstgerecht als Weltentingler und Taugenichts in den Tag hinein, sammelte Erfahrung, experimentierte mit allerlei und attestiert mir eine kurze Lebenszeit.
Irgendwann landete ich, durch eine glückliche Beziehung an einem Ort sesshaft geworden und so zur gängigen „Vernunft“ und Lebensführung gekommen, an der Universität. Dort hatte ich in der Philosophievorlesung, „Philosophie der Weltorientierung“, einen Kristallisationsmoment. Und zwar als der Dozent äußerte, die Philosophie habe neben den vier großen Fragen Kants, noch eine fünfte philosophische Frage, die Frage „Wie soll ich leben?“, mit der sich, von den antiken Weisheitsschulen ausgehend, die skeptisch-moralistische Tradition befasst. In diesem Augenblick erkannte ich, dass es zum nicht geringen Teil auch diese Frage war, die mich seit den Jugendjahren umhertrieb. Es wundert also kaum, dass darum Montaigne als „der erste der Moralisten“ 26 mein Interesse an dieser Tradition geweckt und, dies sei vorweggenommen, meine Sympathie gewonnen hat. Also, nicht „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ 27 , wie sie ein Zeitgenosse Montaignes stellte und später in der Existenzphilosophie von Albert Camus abgewandelt formuliert wurde 28 , sondern „Wie soll ich sein?“, um glücklich zu lebendiese Frage gilt es zu erörtern.
1.3 Wissenschaftliche Vorgehensweise
Bevor diese Frage nach dem richtigen Leben erörtert wird, müssen noch einige Anmerkungen zur weiteren Arbeitsweise gemacht werden. Da Montaigne in seinen Essais zu den einzelnen Themen keine stringent begründenden Darlegungen
24 Vgl. Nietzsche, Friedrich: Fröhliche Wissenschaft. KSA 3, dtv 1988, S. 553.
25 Vgl. Ebd. S. 570.
26 Balmer, H.-P-: Philosophie der menschlichen Dinge, Francke Verlag Bern 1981, S. 65.
27 Shakespeare, William: Hamlet. Reclam 2001, S. 6o.
28 Vgl.: Camus, Albert: Der Mythos von Sisyphos. Rowohlt 1959, S.10ff.
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Mario Stenz, 2006, Montaigne und die Lebenskunst, München, GRIN Verlag GmbH
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