Inhaltsverzeichnis:
1. EINLEITUNG. 3
2. BEGRIFFSBESTIMMUNG 3
3. NIMMT DIE GEWALT DER NATUR TATSÄCHLICH ZU? 4
4. EIGENE ERHEBUNG. 5
5. VERWUNDBARKEIT VON NATURKATASTROPHEN. 6
5.1 DEFINITION VON VERWUNDBARKEIT 6
5.2 VERWUNDBARKEIT IM SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN KONTEXT UND THEORIE VON VERWUNDBARKEIT. 7
5.3 ANWENDUNGSBEISPIELE. 8
5.4 KRITIKEN AN DER THEORIE DER VERWUNDBARKEIT 8
5.5 BEHEBUNG DER KRITIKPUNKTE 9
6. AUSBLICK 10
7. QUELLENVERZEICHNIS: 11
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1. Einleitung
Für mich stand außer Frage, dass mich das Thema über die Auswirkungen von Naturkatastrophen am meisten ansprach. Schon als kleiner Junge befasste ich mich mit solchen Erscheinungen. Gespannt sah ich im Fernsehen Vulkanausbrüche oder Folgen eines Erdbeben oder von Lawinen und Überschwemmungen. Ich war und bin heute noch von der Gewalt der Natur fasziniert und gleichzeitig lässt sie mich zum Denken anregen. Wahrscheinlich wirken Naturgewalten auf den Menschen irgendwie anziehend und aber auch abstoßend zugleich. Dies macht den Reiz sich mit diesem Thema beschäftigen zu wollen aus. Da wir dieses Thema zu dritt ausarbeiten, beschäftige ich mich nur am Rande mit den Risiken und den Bewältigungsstrategien. Vermehrt werde ich auf die Verwundbarkeit von Naturkatastrophen eingehen.
2. Begriffsbestimmung
Drei Kriterien werden herangezogen wenn man von einer Katastrophe spricht. Erstens wird die Anzahl der Todesopfer oder der in Todesgefahr schwebenden Personen, zweitens die Anzahl der Verletzten (eventuell auch die der Betroffenen) und drittens werden die Sachwertverluste (in Geldeinheiten herangezogen. Diese drei Kriterien werden dabei fast beliebig mit unterschiedlichen Zahlenmaterial ausgestattet. Es ändert sich also je nach Höhe der Zahlenangabe die Definition. So beginnen bei einigen Autoren die Katastrophen bei 100 Todesopfern, bei anderen hingegen erst bei 1000. Das gleiche ist bei den Sachwertverlusten der Fall. Hier kann die Zahlenangabe schwanken zwischen einer Million US-Dollar, bis ab drei Millionen US$ (Nussbaumer 1996). In
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zusammenfassender Form fand ich ergänzende, unbestimmte Definitionen in Nussbaumers Ausarbeitung von 1996, diese sollen hier kurz noch aufgelistet sein:-„... ein Ereignis, das eine einschneidende Störung des normalen Tagesgeschehens mit sich bringt“ (Cisin und Clark, Man and Society in Disaster, 1962. -„... ein Ereignis, das von der unmittelbaren Gefahr weit verbreiteter oder Schwerer Verletzung, Verlust von Leben oder Besitz als Ergebnis einer natürlichen oder von Menschen hervorgerufenen Ursache gekennzeichnet ist...“ (VS-Office of Emergency Prepareness) oder einfach als “Unfall von großem Ausmaß” (Walker, Studio Vista, London, 1973) Unter einer Naturkatastrophe versteht man eine für den Menschen katastrophale Situation die durch die Natur ausgelöst worden ist. Sie führt im schlimmsten Fall zu Massensterben, Massenobdachlosigkeit und Vernichtung von großem materiellem Wert führt. Diese Katastrophen werden als Gottverursachte Katastrophen bezeichnet. Des Weiteren gibt es nach Nussbaumer noch die Zivilisationskatastrophen, also die vom Menschen selbst ausgelöste Katastrophen. Beide Katastrophenarten kann man fast unmöglich trennen. Naturgewalten lösen zwar oft Katastrophen aus, doch können sie als alleinige Ursache für eine Katastrophe oft nur bedingt betrachtet werden. Insbesondere Höhe und Ausmaß der durch sie verursachten Schäden sind vielfach vom Menschen mitverhursacht. So ist z.B. ein Erdbeben primär von der Natur ausgelöst, wie viele Menschen aber einem Erdbeben zum Opfer fallen ist menschenbedingt von er Art der Bauweise der Häuser abhängig oder von der ökonomisch und sozialen Lage in dem betroffenen Gebiet abhängig. Ebenso die Großstadtbildung in erdbebengefährdeten Gebieten beeinflussen das Ausmaß eines solchen Ereignisses. Dieser „Menschenanteil“ an den Katastrophen ist also beinahe immer vorhanden. Es gibt auch Naturkatastrophen wo der Mensch fast gänzlich allein schuldig ist. Zum Beispiel bei Dürren durch falsche Agrarpolitik, Hochwasser durch falsche Flussregulierung, falsche Siedlungspolitik, Menschenverursachende Waldzerstörung die zu Lawinenunglücken führen, etc..In den letzten Jahren sahen wir vermehrt Katastrophen der Natur in den Medien. Dies erweckte in mir die Frage ob es zu einer Zunahme an Naturkatastrophen in den letzten Jahren gekommen ist oder ob die flächendeckende, Sensationssuchende Medienlandschaft dafür verantwortlich ist. Diese interessante Frage beschäftigt uns im nächsten Kapitel.
3. Nimmt die Gewalt der Natur tatsächlich zu?
Bevor ich auf die Verwundbarkeit des Menschen durch Naturkatastrophen zu sprechen komme möchte ich mich kurz der Frage widmen ob die Gewalt der Natur zunimmt. Naturkatastrophen fordern regelmäßig ihre Todesopfer und bringen Jahr für Jahr Tod, Leid und Zerstörung mit vielen Narben der Erinnerung bei Hinterbliebenen. Unmittelbar Betroffene und jene, die die Katastrophenereignisse heutzutage via Bildschirm miterleben, fragen nach den Ursachen und
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Arbeit zitieren:
Stephan Glöckner, 2007, Risiken, Verwundbarkeit und Bewältigungsstrategien von Naturkatastrophen, München, GRIN Verlag GmbH
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