II
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS. IV
1. Einleitung 1
2. Grundlagen 1
2.1. Probleme des „Open-Access-Fishing“ 1
2.2. Die vielen Versionen verbesserter Fischereirechte 2
2.2.1. Zugangsrechte 3
2.2.1.1. Begrenzte Zugänglichkeit. 3
2.2.1.2. Fischereikooperationen. 3
2.2.1.3. Territorial Use Rights in Fisheries (TURFs) 4
2.2.2. Anteilsrechte an Fischbeständen 4
2.2.2.1. Individuelle Fischfangquoten (IFQs) 4
2.2.2.2. Gemeinschaftsquoten bzw. gemeinschaftliche territoriale Rechte. 4
2.2.2.3. Befristete Verpachtung. 4
2.2.3. Lokale Fangrechte von Fischen und Schalentieren 5
2.2.3.1. Aufzucht- und Ernterechte innerhalb öffentlichen und privaten Ländereien 5
2.2.3.2. Aufzucht in privaten Einrichtungen innerhalb öffentlicher Gewässer 5
2.3. Probleme im Rahmen der Implementierung von Fischereirechten 5
3. Auswirkungen der territorialen Nutzungsrechte (TURFs) in Zentral Chile. 6
3.1. Einführung territorialer Nutzungsrechte in Zentral Chile 6
3.2. Untersuchung der Auswirkungen territorialer Nutzungsrechte. 6
3.2.1. Untersuchungsgegenstand 6
3.2.2. Untersuchungsstandorte und Methoden 7
3.3. Ergebnisse 7
3.3.1. Gebietseigenschaften. 7
3.3.2. Am Lessonia trabeculata Untergrund verwachsene Arten 8
3.3.3. Makrowirbellose Wassertiere. 8
3.3.4. Rifffischarten. 9
3.4. Auswertung der Ergebnisse. 9
4. Zusammenfassende Schlussbetrachtung 10
ANHANG. IV
LITERATURVERZEICHNIS VI
III
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Das vereinfachte Model des bioökonomischen Gleichgewichts einer
Fischereiwirtschaft nach H. Scott Gordon.
Abbildung 2: Untersuchungsstandorte in Zentral-Chile
Abbildung 3: Artenreichtum der am L. trabeculata Untergrund verwachsenen Arten.
Abbildung 4: Vorkommen der geschützten makrowirbellosen Wassertiere.
Abbildung 5: Artenreichtum an Rifffischen
Abbildung 6: Gebietsbezogene Eigenschaften der Untersuchungsbereiche
Abbildung 7: Vorkommen nicht-geschützter makrowirbelloser Wassertiere.
Abbildung 8:Vorkommen von Rifffischarten
bspw. : beispielsweise
bzgl. : bezüglich
ha : Hektar
IFQ : Individual Fishing Quota
IQ : Individual Quota
ITQ : Individual Transferable Quota
km : Kilometer
MPAs : Marine Protected Areas
sog. : sogenannte(r)
TAC : Total Allowable Catch
TURFs : Territorial Use Rights in Fisheries
u.a. : unter anderem
usw. : und so weiter
1
1. Einleitung
In den vergangenen 40 Jahren ist der durchschnittliche Fischkonsum einer einzigen Person auf das ganze Jahr bezogen stetig angestiegen. Gleichzeitig hat sich der Anteil der weltweiten Bestände, welche als voll ausgebeutet oder als „übernutzt“ einzustufen sind, von 65% im Jahre 1995 auf 80% im Jahre 2005 ausgeweitet. 1 Seit Jahrzehnten werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um das Ausmaß dieses Zustandes einzudämmen und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressource Fisch zu schaffen. Dabei stehen Regulierungsmaßnahmen im Mittelpunkt, welche zum einen zur Regeneration der überfischten Bestände und zum anderen zur Verhinderung weiterer Schädigungen der Ökosysteme beitragen sollen. In der Literatur existiert eine Vielzahl an Studien, die den direkten Zusammenhang solcher Erhaltungsmaßnahme auf das zugrundeliegende Erhaltungsziel beschreiben. Jedoch fehlte es bislang an Forschungen, die nicht nur die direkte Auswirkung analysieren, sondern auch die zusätzlichen Effekte einer Regulierungsmaßnahme auf andere im Ökosystem lebende Arten. Diese Lücke versuchten Gelcich et. al. 2008 2 mit ihrer Studie zu schließen, indem sie die direkten und zusätzlichen Auswirkungen sogenannter territorialer Nutzungsrechte in Zentral-Chile untersuchten.
Die Arbeit beginnt anhand eines vereinfachten Models des bioökonomischen Gleichgewichts einer Fischereiwirtschaft nach H. Scott Gordon aufzuzeigen, warum eine unregulierte Fischerei negative ökologische und ökonomische Folgen haben kann. Um diesen Problemen entgegenzuwirken werden anschließend Regulierungsmaßnahmen vorgestellt, die in der Praxis Anwendung finden und deren Implementierungsschwierigkeiten aufgezeigt. Im Hauptteil werden die Auswirkungen der Regulierungsmaßnahme territorialer Nutzungsrechte (TURFs) in Zentral-Chile anhand der Hypothese untersucht, dass ein Regulierungssystem nicht nur direkte Effekte auf das betreffende Erhaltungsobjekt hat, sondern auch zusätzlich sogenannte Add-On-Effekte auf andere Spezies aufweise kann. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung der wichtigsten Ergebnisse der Studie.
2. Grundlagen
2.1. Probleme des „Open-Access-Fishing“
Das ökonomische Problem des Fischens ohne Zugangsbeschränkung wurde erstmals von H. Scott Gordon (1945) 3 mit Hilfe eines einfachen ökonomischen Fischereimodells erklärt. Er nahm an, dass ein erhöhter Fischereiaufwand mit einem stetigen Fischbeständeabbau einhergeht, was zu einem rückläufigen durchschnittlichen Fang pro Aufwandseinheit führt. Ist der Fischmarktpreis konstant, so sinkt der durchschnittliche Ertrag kontinuierlich mit erhöhtem Aufwand, bis er in Folge des Aussterbens des Fischstocks den Wert „null“ erreicht. 4 Gordon ging weiter davon aus, dass die Fischereikosten proportional zum Aufwandsbetrag verlaufen.
1 Vgl. FAO (2008), S. 58.
2 Vgl. Gelcich et al. (2008), S. 273 ff.
3 Vgl. Gordon (1954).
4 Siehe Abbildung 1.
Arbeit zitieren:
Timm Witt, 2010, Fishery Management with Territorial Use Rights, München, GRIN Verlag GmbH
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