I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung. 1
2 Der Begriff Public Relations (PR) 2
2.1 Definition Public Relations 2
2.2 Aufgaben und Funktionen der PR 3
2.3 Einsatz und Maßnahmen der PR 4
2.4 Betriebswirtschaftliche Einordnung in den Marketing-Mix und
Abgrenzung zur Werbung 4
3 PR-Agenturen 5
3.1 Notwendigkeit von PR-Agenturen 6
3.2 Unterscheidungsmerkmale 7
3.2.1 Unterscheidung nach Betriebsgröße (Mitarbeiterzahl) 7
3.2.2 Unterscheidung nach Agentureinkommen. 8
3.3 Der Wirtschaftsverband GPRA und seine Mitglieder. 9
4 Angebote 10
4.1 Das Leistungsangebot 10
4.2 Der Prozess der Leistungserstellung 11
4.2.1 Informationsgespräch. 11
4.2.2 Konzeption 12
4.2.3 Auftrag. 12
4.2.4 Durchführung 13
5 Evaluation der PR-Arbeit 13
5.1 Voraussetzungen für PR Evaluation 14
5.2 Ebenen der PR Evaluation 14
II
5.3 In 6 Schritten zur Medienresonanzanalyse 16
5.3.1 Erfassung des Medienmaterials 16
5.3.2 Quantitative Analyse 16
5.3.3 Qualitative Analyse. 16
5.3.4 Bewertung des Medienmaterials 17
5.3.5 Input-Output-Analyse 17
5.3.6 Zusammenfassung. 17
5.4 Weiterführende Analysen. 17
6 Resüme und Ausblick 18
Anhang. V
Quellen - und Literaturverzeichnis IX
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Die Größe der Agenturen nach Anzahl der festangestellten
Vollzeitkräfte .......................................................................................... 7 Abb. 2: Größe der Agenturen nach Höhe der erwirtschafteten
Honorarerlöse ........................................................................................ 8 Abb. 3: Dienstleistungsangebote von PR-Agenturen
(Basis: 106 Agenturen) ........................................................................ 11 Abb. 4: Ebenen der PR-Evaluation................................................................... 15
IV
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung bspw. beispielsweise d.h. das heißt engl. englisch etc. et cetera e.V. eingetragener Verein f. folgende ff. fort folgende Hrsg. Herausgeber i.d.R. in der Regel MA Mitarbeiter PR Public Relations S. Seite sog. sogenannt/e z.B. zum Beispiel
1
1 Einleitung
Während man in Knappheitsgesellschaften die Leistung von Unternehmen vorrangig anhand der Quantität und Qualität ihres Güterangebotes misst, sehen sich Unternehmungen in Wohlstandsgesellschaften viel höheren Ansprüchen seitens der Öffentlichkeit ausgesetzt. Neben dem - oft als selbstverständlich angesehenen - Güterangebot wird heutzutage mehr und mehr Wert darauf gelegt, inwiefern ein Unternehmen in seinen Aktivitäten den von der Gesellschaft akzeptierten Norm- und Wertvorstellungen entspricht. Somit hängt der Erfolg eines Unternehmens letztlich in immer höherem Maße von seinem öffentlichen Ansehen ab. Unternehmen, welche den öffentlichen Ansprüchen nicht gerecht werden, genießen ein nur geringes Ansehen - völlig gleich, wie sich die Qualität ihres Güterangebotes gestaltet. An diesem Punkt ist es Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit (engl. Public Relations), durch den gezielten Einsatz verschiedener kommunikationspolitischer Instrumente das Unternehmensbild in der Öffentlichkeit zu steigern und auf einem hohen Niveau zu erhalten. 1
In den letzten Jahren haben die gesteigerte Komplexität des Angebotes von In-formationsträgern und das zunehmende Bewusstsein der Unternehmen um die Bedeutung ihres Images in der Öffentlichkeit dazu geführt, dass die Aufwendungen für Kommunikation stetig zunehmen und den Public Relations ein erhöhter Stellenwert zugeschrieben wird. Immer häufiger überlassen Unternehmen die Information der Öffentlichkeit daher Experten, den sog. Public Relations Agenturen. 2
Die vorliegende Arbeit versucht zunächst, den Begriff Public Relations zu definieren und abzugrenzen, im Anschluss die wichtigsten Merkmale von PR-Agenturen - hauptsächlich im deutschen Raum - und ihrer Angebote herauszustellen und abschließend zu zeigen, wie PR-Arbeit messbar gemacht werden kann.
1 Vgl. Wöhe, G.: Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre; 9. Auflage; Mün-
chen 2000; S. 596f.
2 Vgl. Leipziger, J. W.; Lempart, R.: Die PR-Agentur als Mittler; in: Kalt, G.: Öffentlich-
keitsarbeit und Werbung; 4. Auflage; Frankfurt a. M. 1993; S. 145.
2
2 Der Begriff Public Relations (PR)
Die Ursprünge der Public Relations, wie wir sie heute verstehen, gehen auf den Beginn des letzten Jahrhunderts zurück, als in den USA die erste PR-Agentur gegründet wurde. 3 In Deutschland vollzog sich die Entwicklung der Public Relations eher langsam und begann eigentlich erst nach dem zweiten Weltkrieg. Zu diesem Zeitpunkt einigte man sich anstelle des englischen ‚Public Relations’, auch auf den Begriff ‚Öffentlichkeitsarbeit’, welcher bis heute im deutschen Sprachgebrauch gebräuchlich ist. 4
2.1 Definition Public Relations
Der Begriff Public Relations findet in der Literatur eine sehr heterogene Auslegung, von bloßer Werbung bis hin zur komplexen und geplanten „Arbeit mit der Öffentlichkeit, Arbeit für die Öffentlichkeit, Arbeit in der Öffentlichkeit“ 5 . Noch vor wenigen Jahren ließ sich Öffentlichkeitsarbeit auf die simple Formel „Tu Gutes und rede darüber“ 6 reduzieren. Mittlerweile reicht diese Definition jeglicher Form von Public Relations keinesfalls mehr aus, um den Begriff umfassend zu beschreiben. Eine sehr treffende Definition der Public Relations ist folgende:
„Public Relations is the planned and sustained effort to establish and maintain goodwill and mutual understanding between an organisation and its publics.“ 7 Es kommt also nicht nur darauf an, auf die Veränderungen in der Gesellschaft zu reagieren, sondern vielmehr sein Handeln aktiv an die Öffentlichkeit zu kommunizieren, ganz gleich ob dies den gesellschaftlichen Normen entspricht oder nicht. 8
3 Vgl. Bruhn, M; Homburg, C.: Gabler Marketing Lexikon; 1. Auflage; Wiesbaden 2001; S.
615.
4 Vgl. Oeckl, A.; in: Kalt, G. (Hrsg.): Öffentlichkeitsarbeit und Werbung; 4. Auflage; Frank-
furt a. M. 1993; S. 19f.
5 Oeckl, A.: Handbuch der Public Relations; München 1964; S. 36.
6 Zedwitz-Arnim, G.-V.: Tu Gutes und rede darüber; Frankfurt a. M. 1961; S. 20.
7 Jefkins, F.: Public Relations; 5 th Edition; London 1998; S. 6; dt.: „Public Relations [ist] die
planmäßig zu gestaltende Beziehung zwischen der Unternehmung und den verschiede-
nen Teilöffentlichkeiten [...] mit dem Ziel, bei diesen Teilöffentlichkeiten Vertrauen und
Verständnis zu gewinnen beziehungsweise auszubauen.“; Meffert, H.: Marketing; Wies-baden 2000; S. 724.
8 Vgl. Meffert, H.: Marketing; 9. Auflage; Wiesbaden 2000; S. 724.
Arbeit zitieren:
Susanne Friedel, 2002, PR-Agenturen in Deutschland: Angebote und Erfolgsermittlung, München, GRIN Verlag GmbH
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