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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Historie und Grundsätze des JiT-Konzepts. 5
3 JiT-Lieferung 5
3.1 Grundlagen 5
3.2 Bedeutungszuwachs 7
3.3 Potenzialanalyse 10
3.3.1 Vorteile und Chancen. 10
3.3.2 Nachteile und Risiken 11
4 Fazit/Ausblick 14
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Ziel einer JiT-Anlieferung
Abb 2: Anteile der Verkehrsträger am Güterverkehr 2005
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1 Einleitung
Kürzere Durchlaufzeiten, kürzere Entwicklungszeiten, wachsende Kundenbedürfnisse, steigender Kostendruck, nationale und internationale Konkurrenz. Schlagworte, die beliebig erweitert werden können und in erster Linie für den zunehmenden Druck stehen, denen Unternehmen im Wettbewerb heute ausgesetzt sind. Die wachsende Herausforderung der Unternehmen sich auf dem Markt zu behaupten zwingt diese zur Ausschöpfung vorhandener Rationalisierungspotenziale. 1 Gerade die Dynamik der Märkte macht das Streben nach stabilem Wachstum zu einer unternehmerischen Herausforderung. In den seltensten Fällen sind Einflussgrößen heutzutage noch zuverlässig vorhersagbar. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, wird der Bereich der Logistik zunehmend zur wesentlichen Erfolgskomponente. 2 So erfährt vor allem der Bereich der Absatzlogistik seit einigen Jahren einen deutlichen Wandel. Immer häufiger ist die Schnelligkeit der Lieferung Voraussetzung für den Auftragserhalt; weniger die Qualität oder die Preiswürdigkeit. 3 Just-in-Time (JiT) oder auch dessen Weiterentwicklung Just-in-Sequence (JiS) stellen in diesem Zusammenhang mögliche Instrumente des Erfolgsfaktors ZEIT dar. Unternehmen, die zur Umsetzung eines solchen Konzeptes in der Lage sind, verschaffen sich wertvolle Wettbewerbsvorteile. Bereits in den 80er Jahren bewies dieses Konzept eindrucksvolle Verbesserungen hinsichtlich Durchlaufzeiten, Kosten, Qualität und Flexibilität. 4 Ausgehend vom JiT-Konzept und dessen geschichtlichem Hintergrund wird auf den folgenden Seiten speziell auf die JiT-Lieferung als ein Teil dieses Gesamtkonzeptes eingegangen. Aufbauend auf den Grundsätzen sollen zunächst Gründe für dessen Bedeutungszuwachs heraus gearbeitet werden. Anschließend sollen im Rahmen einer Potenzialanalyse mögliche Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Risiken aus Sicht eines Lieferanten aufgezeigt werden. Zur Verdeutlichung werden parallel zu diesen Erläuterungen einige Beispiele aus der Praxis eingebunden. Diese Beispiele stammen vorrangig aus der Automobilindustrie, da besonders diese Branche aufgrund der Vielzahl der benötigten Komponenten für das Endprodukt einen hohen Anteil an 1 Vgl. Wildemann, H.: 1992, S. 10; Filz, B. u. a.: 1989, S. 1. 2 Vgl. Bundesvereinigung Logistik (26.05.2008), http://www.bvl.de 3 Vgl. Kade-Lamprecht, E: 2007, S. 87. 4 Vgl. Wildemann, H.: 1992, S. 10.
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Zulieferteilen aufweist. Die Arbeit endet mit einem zusammenfassenden Überblick über das Thema sowie einem kurzen Ausblick; bezogen auf die Automobilindustrie.
2 Historie und Grundsätze des JiT-Konzepts
Das JiT-Konzept ist allerdings keine Neuentwicklung der jüngsten Vergangenheit. Es ist vielmehr Bestandteil einer von dem Japaner Taiichi Ohno entwickelten und progagierten Philosophie. Der Toyota-Mitarbeiter entwickelte in den 50er/60er Jahren das so genannte Toyota Production System (TPS) - ein Konzept zur flexiblen, zeitgenauen Fertigung und Anlieferung, das auf der Vermeidung jeglicher Verschwendung (z. B. Materialien, Lagerung, Personal etc.) beruht. Das JiT-Konzept besteht somit aus zwei wesentlichen Bestandteilen - der JiT-Produktion, eine Produktionsprogrammplanung, und der JiT-Lieferung, die optimale Synchronisierung der gesamten Logistikkette vom Produzenten zum Abnehmer. Eine entscheidende Neuerung dieses Organisations- und Steuerungskonzepts ist die Tatsache, dass der Absatz ausschließlich durch die Bedarfsdeckung, d. h. den Kundenwünschen entsprechend, bestimmt wird und nicht durch die Arbeit an sich. Vor dem Hintergrund all dieser Optimierungsfaktoren bestehen die Vorteile vorrangig in der Reduzierung der Bestände und somit der Lagerhaltungskosten, der Verkürzung der Durchlaufzeiten sowie der Steigerung der Produktivität und Flexibilität. 5
3 JiT-Lieferung
3.1 Grundlagen
Entscheidendes Kriterium für die sich im Wandel befindliche Absatzlogistik ist das Bestreben, dem Kunden die gewünschte Ware zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge mit der richtigen Qualität an dem richtigen Ort zur Verfügung zu stellen. Die Anlieferung der vom Kunden gewünschten Waren erfolgt also exakt zum Zeitpunkt des Bedarfes. Besonders geeignet für diese Art der Lieferung sind Güter mit hohem und
5 Vgl. Panichi, M: 1996, S. 13ff; Shingo, S: 1992, S. 11ff, 67ff, 255f; Swiss Deming Institute (16.05.2008), http://www.deming.ch
Arbeit zitieren:
Doreen Walter, 2008, Just-in-Time Lieferungen, München, GRIN Verlag GmbH
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