v156911 - 2 -
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Seite
Seite
1. Zusammenfassung 3
1. 3
2. Einleitung 4
2. 4
3. Das Intranet im Unternehmen 5
3.1 Begriffsdefinition 5
3.2 Nutzungsmöglichkeiten und Einsatzfelder des Intranets im
Unternehmen 6
3.2.1 Informationsabruf und Informationsbereitstellung 7
3.2.2 Computervermittelte Kommunikation 8
3.3 Implementierungen des Intranets im Unternehmen 11
3.3 11
4. Neue Medien im Unternehmen 14
4.1 Die „Cues filtered out“ Forschungsperspektive 17
4.1 17
5. Ausblick 21
6. Literaturverzeichnis 23
v156911 - 3 -
1. Zusammenfassung
In der heutigen Zeit ist das Intranet, das einen Aspekt Computervermittelnder Kommunikation (CvK) darstellt, aus den meisten Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Allein aus Kosteneinsparungsgründen die sich für das Unternehmen ergeben können, Aktualität der Informiertheit der Mitarbeiter und Kommunikation rund um den Globus sind mit dem Intranet möglich. Die richtige Einführung des Intranet ins Unternehmen ist eine Grundvoraussetzung für mögliche Arbeitserleichterungen bei den Mitarbeitern. Obwohl das Intranet einige Nachteile mit sich bringt, z.B. wird bei CvK mehr oder weniger die nonverbale Kommunikation ausgeblendet, so dass sie als unpersönlich und anonym wahrgenommen wird, hat es auch Vorteile zu bieten, z.B. kann die Zusammenarbeit effizienter gestaltet werden und (Arbeits‐)Zeiteinsparung bei der Übermittlung von Information können entstehen. Wenn das Intranet als Ergänzung aller anderen Kommunikationsinstrumente betrachtet wird und nicht als Substitution, kann der Einsatz von erheblichem Vorteil sein für das Unternehmen und seine Mitarbeiter.
v156911 - 4 -
2. Einleitung
In der Arbeits‐ und Organisationspsychologie werden Unternehmen als soziale Systeme begriffen. Für die Unternehmen heißt das, dass für ihr Bestehen eine interne Kommunikation notwendig ist und eine externe Kommunikation, der Informationsaustausch mit der Umwelt, garantiert sein muss (Frey, Bente & Frenz 1995, S. 353).
Für Unternehmen ergeben sich neue Optionen der überregionalen bzw. weltweiten Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen über das Internet, das eine Form der externen Kommunikation darstellt. Ebenso können Stellenangebote „online“ dargeboten, oder Werbung über das Internet geschaltet werden. Neben diesen Möglichkeiten der externen Kommunikation mit der Umwelt, bieten sich auch für die interne Kommunikation neue Möglichkeiten und Notwendigkeiten auf die das Hauptaugenmerk gelegt wird in dieser Arbeit. Durch die zunehmende Konkurrenz auf den Weltmärkten und der durch das Internet gebotenen weltweiten Vermarktung wird eine auf Kundenwünsche zugeschnittene Produktion notwendig. Diese setzt eine gut funktionierende Vernetzung der einzelnen Unternehmenseinheiten voraus. Der Informationsfluss zwischen Produktion, Entwicklung, Marketing, Marktforschung und auch Servicegruppen muss gewährleistet sein, will das Unternehmen auf dem Markt konkurrenzfähig bleiben (Batinic 1999, S. 165). Eine Möglichkeit bietet hier ein computergestütztes Kommunikations‐ bzw. Informationsmedium.
Dieses als Intranet bezeichnete Kommunikationsmedium ist Thema der vorliegenden Arbeit. Die Hoffnung auf die Vorteile des Intranet liegen im schnellen, unkomplizierten Daten‐ und Informationsaustausch,
Wissensmanagement oder in rein betriebswirtschaftlichen Gründen wie beispielsweise Kosteneinsparungen. Es soll versucht werden, Chancen und Probleme dieses Kommunikationsmediums darzustellen, insbesondere welche
v156911 - 5 -
Auswirkung die Implementierung eines Intranets auf die Kommunikation in einer Organisation hat, verändert es doch die Kommunikationskultur in einer radikalen Art und Weise. Ein Aspekt hierbei ist die Betrachtung computervermittelter Kommunikation (CvK). Was unterscheidet diese von der „natürlichen“ Grundform zwischenmenschlicher Kommunikation, der Face‐to‐Face Situation? Eine These lautet hierbei, dass die klassische Face‐to‐Face Kommunikation nicht durch neue Formen der Kommunikation ersetzt wird. Vielmehr stellt das Intranet eine Erweiterung der Kommunikationsmöglichkeiten in Unternehmen dar.
Im nun Folgenden wird der Begriff des Intranets kurz vorgestellt und seine Bedeutung für das Unternehmen. Außerdem gehe ich auf die theoretischen Nutzungsmöglichkeiten desselben ein. Im Anschluss daran folgt eine Ausführung über die Wirkung von computervermittelter Kommunikation aus (sozial‐) psychologischer Sicht.
Eine in der (Fach‐)Literatur oft genannte Definition für das Intranet lautet: „Firmeninterne Netze, die Internettechnik verwenden. Als
Kommunikationsprotokoll wird TCP/IP, als Frontend ein Web‐Browser verwendet. Ein oder mehrere Web‐Server liefern die benötigten Informationen direkt oder von Datenbanken, im HTML‐Format an die Netzwerkclients.“ (Kerschbaumer 1998, S. 3) Da diese Definition sehr techniklastig ist, ist es sinnvoll diese Definition zu differenzieren und eine Begriffsbestimmung durch Abgrenzung des Begriffs Intranet gegenüber anderen Netzwerktechnologien vorzunehmen. Im Gegensatz zum Internet steht das Intranet nur einer geschlossenen Benutzergruppe zur
v156911 - 6 -
Verfügung (z.B. den Mitarbeitern eines Unternehmens) und gegen unerlaubten Zugriff von außen wird es durch eine so genannte Firewall geschützt. Der Kreis der Intranetnutzer kann je nach Unternehmensgröße - beispielsweise durch Vernetzung mehrerer Intranets desselben Unternehmens oder die Vernetzung unterschiedlicher Intranets von unterschiedlichen Unternehmen - auch standortübergreifend sein. Eine Erweiterung dieser Art wird als Extranet bezeichnet. Aber auch hier haben nur geschlossene Benutzergruppen zugriff. Während das Internet in erster Linie „informellen Organisationscharakter“ (ebd.) besitzt und bei abweichendem Verhalten, beispielsweise von einer geltenden Norm oder Regel, nur geringe Sanktionen möglich sind, sind beim Intranet durch die formelle Einbindung in das Unternehmen Kontrolle und Sanktionen weithin möglich. Die Nutzer sind in der Regel aufgrund arbeits‐ und dienstvertraglicher Regelungen den Anweisungen des Unternehmens unterworfen. Das Intranet hat anders als das Internet, bei welchem der Aspekt der Massenkommunikation und Information dominiert, in erster Linie die Umsetzung betrieblicher Aufgaben zum Ziel (Hoffmann 2001, S.270).
Der Vorteil des Intranets beruht darauf, dass es - wie das Internet auch - relativ unabhängig von der auf den einzelnen Computern installierten Softwarekomponenten ist. Das Intranet kann als eine Plattform bezeichnet werden, mit der sich annähernd beliebige Funktionalitäten realisieren lassen.
3.2 Nutzungsmöglichkeiten und Einsatzfelder des Intranets im
Unternehmen
Das Intranet hat vielfältige Einsatzfelder, was das folgende Zitat eines befragten Experten verdeutlicht: „Das Intranet ist einerseits ein Marktplatz, wo man neueste Informationen erfahren, austauschen und kommunizieren kann. Andererseits ist es
v156911 - 7 -
eine Arbeitsoberfläche, die den Mitarbeitern effektive Arbeitshilfen bietet und das Unternehmenswissen wie in einer gut sortierten Bibliothek aufnimmt.“ (Zitat eines Gesprächspartners, Hoffmann 2001, S. 159) Welche Nutzungsmöglichkeiten und Einsatzfelder innerhalb der Unternehmen existieren und welche Regeln bei der Implementierung zu beachten sind, werde ich im Folgenden erläutern.
3.2.1 Informationsabruf und Informationsbereitstellung
Mit Hilfe des Intranet soll die Bereitstellung von geeigneten Informationen im Unternehmen in einem Medium gewährleistet werden. Es findet dabei eine Kosten‐ als auch eine Zeitreduktion statt, da für die Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit besteht, auf für sie relevante und interessante Informationen rasch zuzugreifen und dies unabhängig von Zeit und Raum abzurufen (Altmann 1997, S. 496). Wissensbestandskarten oder Expertenverzeichnisse, Zugriff auf historische Projekterfahrungen oder laufende Projekte, Informationen über die Firmenkultur oder Suchmaschinen, also Funktionen, die die Identifikation von Informationen erleichtern, lassen sich problemlos in einem Intranet implementieren. Es gibt seitens des Unternehmens verschiedene Methoden die Information im Intranet zur Verfügung zu stellen. Die Publikation kann einerseits zentral erfolgen, d.h. dass ein gesonderter Unternehmensbereich mit der Pflege und Betreuung der Intranetseiten betraut ist und die Entscheidung, welche Inhalte zu welcher Zeit und an welchem Ort publiziert werden, alleinig bei dieser Unternehmenseinheit liegt. Dies kann je nach Unternehmensgröße einen enormen Koordinationsbedarf erfordern, sichert aber zugleich eine einheitliche Qualität der zur Verfügung gestellten Information. Diese Art der Publikation wird als
dienstleistungsorientierte Strategie bezeichnet.
Andererseits existiert die dezentrale Strategie, die die einzelnen Abteilungen bzw. mehr oder weniger alle Mitarbeiter mit der Publikation von Informationen im
Arbeit zitieren:
Matthias Müller, 2009, Das Intranet als Kommunikationsmedium im Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Kinder als Zielgruppe - Die Bedeutung der Kinder für die Werbung
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Hausarbeit (Hauptseminar), 19 Seiten
Kinder als spezifische Zielgruppe im Marketing
Trends, Probleme und Perspekti...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 26 Seiten
Intranet als Instrument der internen Unternehmenskommunikation
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Hausarbeit, 40 Seiten
Wahrnehmungsmöglichkeiten von ...
Hausarbeit, 23 Seiten
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien: Das Intranet als Kommunikationsmedium im Unternehmen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien: neuer Titel erschienen: Das Intranet als Kommunikationsmedium im Unternehmen
Matthias Müller hat einen neuen Text hochgeladen
Intranet et GRH: Comment évolue le métier de DRH avec Intranet?
Gestion des ressources humaine...
Abdallah Thierno DIALLO
Practical Intranet Security: Overview of the State of the Art and Avai...
Paul Ashley, M. Vandenwauver, Mark Vandenwauver
Identitätsbildung: Implikationen für globale Unternehmen und Regionen
Dt. /Franz.
Christian Scholz
Practical Guide for Implementing Secure Intranets and Extranets
Kaustubh M. Phaltankar, Vinton G. Cerf
0 Kommentare